
Foto: bifos
Jena (kobinet) Der Reportage-Roman „Zündeln an den Strukturen“ von Ottmar Miles-Paul „befeuert“ die aktuelle Diskussion über die längst überfällige Gesetzesreform des Systems der Werkstätten für behinderte Menschen. Darauf weist Barbara Vieweg, die Geschäftsführerin des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos), hin. Die schlechte Bezahlung weit unter dem Mindestlohn mit durchschnittlich 226 Euro monatlich und die geringe Vermittlungsquote von behinderten Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt durch Werkstätten für behinderte Menschen von jährlich 0,35 Prozent wird schon seit vielen Jahren kritisiert. Was diese Benachteiligungen für Betroffene konkret bedeuten können, damit hat sich der Behindertenrechtler Ottmar Miles-Paul in seinem Reportage-Roman „Zündeln an den Strukturen“ befasst. Dabei gehe er insbesondere der Frage nach, welche Alternativen möglich sind – vor allem, wenn es keine Werkstatt mehr gäbe.








































