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Frankfurt am Main (kobinet) Die Deutsche Bahn ist vorerst gescheitert, den Lokführer-Streik gerichtlich zu verhindern. Das Unternehmen hatte vor dem Arbeitsgericht in Frankfurt vergeblich einen Eilantrag auf einstweilige Verfügung gegen den Arbeitskampf eingelegt. Im Personenverkehr soll der Streik morgen um 2.00 Uhr losgehen.
Es ist bereits der sechste Streik der Gewerkschaft GDL. Die letzte Arbeitsniederlegung war nach über 35 Stunden am Freitag beendet worden. Die GDL hatte bereits am Sonntagabend zum nächsten Streik im laufenden Tarifkonflikt mit der Bahn aufgerufen.
Insbesondere der „viel zu kurze Vorlauf von nur 22 Stunden im Güterverkehr“ sei eine „blanke Zumutung“, sagte Personalvorstand Martin Seiler. „Wir halten diese Wellenstreiks für unverhältnismäßig. Sie gefährden die Versorgung im Land. Wir tun alles im Sinne unserer Kunden, um diesen Streik noch zu verhindern. Wer eine Arbeitszeitreduzierung von 38 auf 35 Stunden fordert und in einem Gesamtpaket 36 Stunden bekommen könnte, der darf nicht das ganze Land lahmlegen.“




