
BERLIN (kobinet) Täglich erfahren wir in den Nachrichten vom Krieg in der Ukraine, lesen und hören wir darüber, in welchem Maße russische Waffen in diesem Land Tod, Zerstörung und Leid verursachen. Dennoch ist es schwer, sich aus einzelnen Bildern eine Vorstellung darüber zu machen, was dieser Krieg ist. Dabei kann uns nun der Film " 20 Tage in Mariupol" mit seinen beindruckenden Bildern helfen.
„20 Tage in Mariupol“ ist ein im Jahr 2023 erschienener ukrainischer Dokumentarfilm von Mstyslaw Tschernow. Bei den 96. Academy Awards gewann der Film den Oscar als „Bester Dokumentarfilm“.
Der Film dokumentiert 20 Tage, während der ein Team ukrainischer Journalisten, die für Associated Press arbeiteten, in der von russischen Truppen belagerten Stadt Mariupol festsitzt. Als letztes internationales Reporterteam bemühen sie sich, die Gräueltaten der russischen Invasion zu dokumentieren und fangen ein, was später zu den prägendsten Bildern des Krieges wird: sterbende Kinder, Massengräber, die Bombardierung einer Entbindungsklinik und so weiter.
„20 Tage in Mariupol“ ist zugleich der erste Film der Ukraine, der einen Oscar erhalten hat. Er ist eine beeindruckende Dokumentation vom Leben, Kämpfen und Sterben unter russischem Beschuss. Dieser Film ist jetzt in der Mediathek der ARD unter diesem Link zu sehen.




