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Thüringen bildet Netzwerk Barrierefrei

Männer  undFrauen in einem Gruppenbild auf einerTreppe
Fachleute aus dem Netzwerk Barrierefrei
Foto: TLMB

ERFURT (kobinet) Am 4. März 2024 haben die Beraterinnen und Berater für das „Netzwerk Barrierefrei“ von der Landesfachstelle für Barrierefreiheit beim Thüringer Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen (TLMB) im Thüringer Landtag Urkunden sowie Verträge erhalten. Ab heute haben nun Ratsuchende die Möglichkeit, sich mit ihren Fragen zum barrierefreien Bauen sowie zur barrierefreien Gestaltung von Außenlagen und Freiräumen, Straßen und Verkehrswegen an unser neu aufgebautes „Netzwerk Barrierefrei“ zu wenden.



Die Fachleute im Netzwerk der Landesfachstelle für Barrierefreiheit stammen aus den Bereichen Architektur, Bau- und Verkehrsplanung, Ingenieurwesen sowie Landschaftsplanung und leisten eine kompetente Erstberatung zu den geplanten Vorhaben und Konzepten.

Von der ersten Idee für den Aufbau eines Beratungsnetzwerkes bis zum Start im März 2024 sind mittlerweile fast sieben Jahre vergangen. In diesen wurden Ideen gesammelt, Recherchearbeiten durchgeführt, Konzepte erstellt und weiterentwickelt. Über die Architektenkammer Thüringen, Ingenieurkammer Thüringen und VSVI Thüringen wurde in 2022 ein Aufruf an Planer, Architekten und Ingenieure initiiert, um sich für eine Mitarbeit Netzwerk zu bewerben. 65 Interessensbekundungen haben die Landesfachstelle erreicht.

In den vergangenen zwei Jahren haben Netzwerktreffen stattgefunden, Weiterbildungen wurden organisiert und durchgeführt. Es wurden barrierefreie Formulare erstellt und Verfahrensabläufe aufgestellt. Eine Auswahl an zunächst rund 20 qualifizierten Beraterinnen und Beratern wurde durch die Landesfachstelle getroffen.

Kann das Netzwerk Barrierefrei in Zukunft noch wachsen? Sabine Feuer, vom Bereich Hochbau der Landesfachstelle für Barrierefreiheit beim TLMB erklärt dazu: „Der Beraterkreis ist nicht geschlossen. Wir befinden uns hier in einem dynamischen Prozess. Für den Weg, den unsere Landesfachstelle bis jetzt gegangen ist, gab es keine Blaupause. Wir wachsen und lernen gemeinsam. Es ist ein bisschen wie ein Experiment und ich danke den Planenden, die während der vergangenen anderthalb Jahre offengeblieben sind und mit uns gemeinsam mehr Barrierefreiheit in Thüringen schaffen werden. Denn Barrierefreiheit kommt uns allen zugute.“

Weitere Informationen über diese neue Fachstelle ist auf dieser Internetseite zu erhalten.