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Deutsches Kinderhilfswerk mahnt Aufwertung der Menschenrechtsbildung an

Zeichnung mit Kidnern, die tanzen und Rad schlagen
Spielende Kinder - unübersehbare Lebensfreude
Foto: Pixabay/Prawny

BERLIN (kobinet) Mit dem Blick auf die heute beginnende Internationalen Wochen gegen Rassismus 2024 eine Aufwertung der Menschenrechtsbildung in Deutschland an. Dafür sollte aus Sicht der Kinderrechtsorganisation das Bildungssystem künftig als Ganzes unter den Gesichtspunkten der Menschenrechtsbildung, der Verwirklichung der Kinderrechte und der Demokratieförderung in den Blick genommen und gestärkt werden. Bildung muss in Deutschland, wie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte normiert, konsequent an der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten ausgerichtet werden.



„Zu einer effektiven Menschenrechtsbildung gehört vor allem die Förderung von Respekt für Vielfalt und das Erlernen von demokratischen Prozessen, beispielsweise durch eine vorurteilsbewusste und diskriminierungssensible Erziehungs- und Bildungsarbeit in Schulen und Kitas. Letztlich muss diese auch der nachhaltigen Bekämpfung von Rassismus, Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung dienen. Gerade Kinder sind von Rassismus in vielfältiger Weise und besonderem Ausmaß betroffen. Dabei hemmt persönlich erlebter Rassismus nicht nur die Entwicklung und die Bildungschancen eines Kindes, sondern steht auch der chancengerechten Teilhabe an der Gesellschaft und einer demokratischen Mitbestimmung im Weg. Aber rassistische Einstellungen und Verhaltensweisen gefährden und verletzen nicht nur Einzelpersonen, sondern bedrohen in zunehmendem Maße auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie in Deutschland, da sie den demokratischen Grundsätzen von Gleichwertigkeit und Gleichbehandlung zuwiderlaufen. Deshalb braucht es gerade gegen den immer stärker zutage tretenden Alltagsrassismus in Deutschland eine verstärkte Menschenrechtsbildung“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2024 als Kooperationspartner.