
Foto: Gerhard Bartz
Bad Kreuznach (kobinet) Das Finanzgebahren so mancher Organisationen und Behinderrteneinrichtung ist zuweilen ein Buch mit sieben Siegeln. In Bad Kreuznach wird nun genau hingeschaut, wie das Geld, das für die Unterstützung behinderter Menschen gezahlt wird, genau ausgegeben wird. "Seit Monaten gibt es den Verdacht, dass die Kreuznacher Diakonie Steuergeld für Behinderte rechtswidrig verwendet hat. Jetzt reagiert das zuständige Landesamt mit einer Prüfung. Überraschend kündigte das Landesamt für Soziales an, das Finanzgebaren der Kreuznacher Diakonie jetzt doch zu prüfen. Es geht um den Verdacht, dass das Sozialunternehmen Steuergeld für Behinderte nicht im Sinne der Betroffenen verwendet." So heißt es in einem Bericht von SWR Aktuell vom 14. März 2024.
„Wie das Landesamt mitteilt, erfolge aufgrund aktueller Beschwerden und Hinweise nun eine Prüfung. Es geht um den Verdacht, dass bei der Kreuznacher Diakonie Geld für Behinderte teils verwendet wurde, um im defizitären Klinikbereich Finanzlöcher zu stopfen. Dies sei verboten, so der Rechnungshof. Steuergeld für Behinderte dürfe nicht zweckentfremdet werden“, heißt es weiter im SWR-Bericht.




