
Foto: Tristan Vankann / fotoetage
Bremen (kobinet) Nach der Veranstaltung ist vor der Veranstaltung, so ist es zumindest beim Team des Landesbehindertenbeauftragten in Bremen. Nachem gerade erst eine Lesung und Diskussion zum Roman Zündeln an den Strukturen über die Situation und Alternativen zur Werkstatt für behinderte Menschen am 13. März vor vollem Haus in Bremen auf Einladung des Landesbeauftragten Arne Frankenstein stattgefunden hat, lädt das Team schon zur nächsten spannenden Veranstaltung ein. "Hilfe zum Suizid - Eine Bedrohung für behinderte Menschen?" lautet der Titel der Veranstaltung, die am 16. April 2024 von 15:00 bis 17:00 Uhr im Kwadrat (Wilhelm-Kaisen-Brücke 4 in Bremen) sowie digital per Zoom stattfindet und gemeinsam mit Selbstbestimmt Leben Bremen organisiert wird.
„Alle haben seit 2020 das Recht, selbst zu entscheiden, ob sie oder er sterben will. Aber: Bisher ist nicht klar, was genau erlaubt ist. Es gibt dafür bislang kein Gesetz. Nicht geregelt ist, wie beispielsweise Ärztinnen oder Ärzte beim Sterben helfen dürfen. Im Sommer 2023 wollte der Bundestag das Problem lösen. Er wollte ein Gesetz beschließen, dass die Hilfe beim Suizid regelt. Dieser Plan ist gescheitert. Es gab zwei unterschiedliche Ideen dafür, aber keine hat eine Mehrheit bekommen. Gemeinsam mit dem Verein ‚SelbstBestimmt Leben Bremen‘ wollen wir darüber informieren, wie der aktuelle Stand ist. Was diskutieren die entscheidenden Personen in Berlin? Und was wird im Bundestag genau besprochen und beschlossen? Besonders sprechen wir darüber, welche Probleme und Bedrohungen für behinderte Menschen entstehen könnten“, heißt es in der Ankündigung für die Veranstaltung.
Um eine Anmeldung über das Anmeldeformular oder per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0421 361 18181 bis zum 14. April wird gebeten.
Resttickets gibt es darüber hinaus zur Filmvorführung und Gesprächsrunde „Wochenendrebellen“ am 2. April. Nähere Infos zur Kino-Veranstaltung




