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Ausstellung von Kunstschaffenden mit Behinderung

Bild zeigt  zwei Zeichungen, die Name der Künstler sowie den  Termin 16. März bis 1. Juli 2024
Plakat zur Ankündigung der Ausstellung
Foto: fdst

BERLIN (kobinet) Mit einer Vernissage wird heute um 16.00 Uhr in der Galerie Johannisthal am Sterndamm 102 in Berlin die Ausstellung SCHNEEWITTCHEN IN VENEDIG eröffnet. Diese Ausstellung kombiniert Bilder von Piotr Copik mit Märchenszenen, Fantasiefiguren aber auch Landschaften und Architekturansichten mit den farbenfrohen italienischen Landschaften von Petra Schönwitz. Beide Künstler leben im Wohnen mit Intensivbetreuung (WmI) der Fürst Donnersmarck-Stiftung, einem ambulanten Wohnangebot für Menschen, die aufgrund einer Körper- oder Mehrfachbehinderung rund um die Uhr betreut werden.



Piotr Copik, wurde im Jahr 1976 in Polen geboren und ist dann in Berlin aufgewachsen. Er hat sich sein Leben lang für die Malerei begeistert. Seine Werke entführen die Betrachter in eine Welt, in der das Fantastische und Düstere auf das Alltägliche trifft. Landschaften und Architekturansichten wirken naturalistisch, manchmal wie fotografische Schnappschüsse, in denen Fabelwesen wie eine Hexe, eine Ritterfigur oder eben Schneewittchen dargestellt sind.

Petra Schönwitz wurde 1952 in Leipzig geboren und ist dann später in München aufgewachsen. Sie hat ihre Inspiration in Italien gefunden, wo sie viele Jahre als Reiseverkehrskauffrau lebte. Ihre ausdrucksstarken Bilder sind eine Hommage an den Gardasee, den Monte Baldo, aber auch an Venedig. Mit einem beeindruckenden Gespür für Farbkombinationen baut sie aus kleinen Farbflächen die Landschaften ihrer Erinnerungen.

Weitere Informationen zur Ausstellung sind auf der Website der Galerie nachzulesen.