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VdK begrüßt Gaspreisbremse

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Gaspreisbremse kommt. Die Bundesregierung legt einen 200 Milliarden Euro schweren Hilfsfonds auf, um Bürger*innen und Betriebe von den gestiegenen Energiekosten zu entlasten. Darauf weist die VdK-Präsidentin Verena Bentele hin und betont: „Wir begrüßen, dass die Regierung jetzt mit der Gaspreisbremse die großen Sorgen der Menschen hört und der Entlastung die versprochene Wucht verleiht. Unser Appell an die Gaskommission: Ein Grundkontingent an Energie zu einem bezahlbaren Preis muss kommen, bevor es richtig kalt wird. Arme Haushalte können einfach nicht mehr sparen. Mit einem Grundkontingent ließe sich verhindern, dass Kinder, Ältere oder Kranke in finanzielle Not und in eine gesundheitlich gefährdende Lage geraten. Die Gaspreisbremse stellt sicher, dass für Menschen mit geringen Einkünften die Kosten kalkulierbar bleiben.“

Minsk wieder Besuchermagnet

Terrassenestaurant Minsk
Minsk in „Architektur der DDR“ von 1979
Foto: Architektur der DDR

Berlin (kobinet) Milliardär Hasso Plattner hat das Minsk auf dem Potsdamer Brauhausberg zu einem Kunsthaus umbauen lassen. Nach zweijähriger Bauzeit erlebt das einst beliebte Terrassen-Restaurant, nach derJahrtausend-Wende aber von Verfall und Abriss bedront, nun einen wahren Besucheransturm.

Österreichweite Proteste für Menschenrechte und Inklusion

Protest für Menschenrecht und Inklusion in Wien
Protest für Menschenrecht und Inklusion in Wien
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Am 28. September machten Menschen mit Behinderungen in ganz Österreich und jene, die sich für Behindertenrechte stark machen, lautstark ihrem Ärger über den verpatzten Nationalen Aktionsplan Behinderung Luft. „Es ist ein Meer von Menschen mit und ohne Rollstuhl und ein Meer von Schildern, das man am 28. September auf dem Ballhausplatz vor dem Bundeskanzleramt findet“, heißt es in einem Bericht des österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS. Auf den Schildern waren Forderungen wie zum Beispiel „Bundeseinheitliche Persönliche Assistenz“, „Lohn statt Taschengeld“ oder „Inklusives Bildungssystem für alle“ zu lesen, die deutlich machten, dass es den Menschen mit Behinderungen reicht.

Triage-Gesetzgebung braucht breite parlamentarische Debatte

Porträt von Dr. Leander Palleit
Dr. Leander Palleit
Foto: DIM

Berlin (kobinet) Nach Ansicht des Deutschen Instituts für Menschenrechte bietet der aktuelle Gesetzentwurf zur Triage (Zweites Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes) Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen keinen wirksamen Schutz vor Diskriminierung in der Gesundheitsversorgung. „Das im Gesetzentwurf der Bundesregierung vorgesehene Kriterium der Überlebenswahrscheinlichkeit birgt die Gefahr, dass in der Praxis ungewollt unbewusste Benachteiligungen in die Zuteilungsentscheidung einfließen“, erklärt Leander Palleit, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Instituts. Eine Zufallsentscheidung in der Triage wäre die bessere Möglichkeit, ohne Ansehung der Person und damit diskriminierungsfrei zu entscheiden. Damit wäre das Risiko, nicht behandelt zu werden, tatsächlich und nicht nur scheinbar auf alle gleich verteilt.

20. Deutscher Hörfilmpreis verliehen

Logo: Deutscher Hörfilmpreis 2022
Logo: Deutscher Hörfilmpreis 2022
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Der Deutsche Hörfilmpreis 2022 wurde am Abend des 27. Septembers erstmals nach drei Jahren wieder in Präsenz im Rahmen einer festlichen Gala vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) in Berlin vergeben. Kulturstaatsministerin Claudia Roth, seit vielen Jahren gern gesehener Gast bei der Preisverleihung und langjähriges Jurymitglied, freute sich über das zwanzigjährige Bestehen: „Der Deutsche Hörfilmpreis ist einer der wichtigsten, schönsten, bedeutendsten und politischsten Filmpreise, die es in unserem Land gibt“, wird sie in einer Presseinformation des DBSV zitiert. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung wurde auch auf die Erfolge und Meilensteine der vergangenen zwanzig Jahre zurückgeblickt und darauf hingewiesen, dass weiterhin großer Handlungsbedarf besteht.

Vielfalt und Inklusion: LSBTIQ* mit Beeinträchtigungen

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Foto: Susanne Göbel

Bremen (kobinet) „Vielfalt und Inklusion: LSBTIQ* mit Beeinträchtigungen“, so lautet der Titel eines Fachtags, der am 17. Oktober von 09:00 Uhr bis 15:30 Uhr im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft, Am Markt 20 in Bremen, und online über Microsoft Teams stattfindet und auf die der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen, Arne Frankenstein, hinweist.

Deutsche Tinnitus-Liga hat neuen Vorstand

Gruppenfoto des neu gewählten Vorstandes
Der Vorstand der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. stellt sich neu auf
Foto: Gabriele von Dombrowski

WUPPERTAL (kobinet) In ihrer Mitgliederversammlung in Königswinter hat jetzt die Deutsche Trinnitus-Liga einen neuen Vorstand gewählt. Erstmals seit Langem hat sich nun der Vorstand fast komplett neu aufgestellt. Zum Vorsitzenden des Vorstandes wurde Bernd Strohschein gewählt, zur stellvertretenden Vorsitzenden Gisela Nawroth. Christa Rademacher hat das Amt der Schatzmeisterin übernommen. Weitere Vorstandsmitglieder wurden. Reinhardt Jennerjahn und Fred Podszus.

Intensivpflege: Nicht vom Abitur ins Pflegeheim

Laura Mench am Schreibtisch
Laura Mench am Schreibtisch
Foto: Laura Mench

Berlin (kobinet) Die Ausgestaltung der Regelungen für die Umsetzung des GKV-Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz – IPReG bereitet vielen Betroffenen große Sorgen. „Schon allein, dass offiziell am 1. Januar 2023 nur noch bestimmte Fachärzt*innen die außerklinische Intensivpflege verordnen dürfen und aber bis heute nicht klar ist, wer diese Ärzt*innen sind, welche Qualifikation sie haben müssen und wo ich diese finde, zeigt doch, dass das System ein Problem hat“, betont beispielsweise Laura Mench. Und für Amelie Cartolano ist klar, dass sie nicht vom Abitur ins Pflegeheim will. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit den beiden über ihre Ängste und Erfahrungen mit den derzeitig geplanten Regelungen zur Intensivpflege.

6. mitMenschPreis geht an ECHT MEIN RECHT!

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Foto: Susanne Göbel

Stuttgart (kobinet) Am 26. September wurde in Stuttgart zum sechsten Mal der mitMenschPreis verliehen. Mit dem mitMenschPreis werden Projekte und Initiativen ausgezeichnet, die Menschen mit Lernschwierigkeiten, psychischer Erkrankung und/oder hohem Unterstützungsbedarf mehr selbstbestimmte Teilhabe ermöglichen. Ausrichter des mitMenschPreis ist der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) gemeinsam mit dem Preisgeld-Stifter, die Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Curacon).

Trauer um Nicole Andres

Nicole Andres
Nicole Andres
Foto: privat

Bochum (kobinet) Das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) trauert um Nicole Andres, die am 6. September 2022 im Alter von 32 Jahren unerwartet verstarb. Nicole Andres hat von Anfang an das Bochumer Zentrum für Disability Studies mit aufgebaut und geprägt. BODYS hat ihr viel zu verdanken, wie es im Nachruf heißt.

Eltern mit Behinderung: NRW-Ministerin Paul will im Austausch bleiben

Christiane Rischer und Ministerin Josefine Paul
Christiane Rischer und Ministerin Josefine Paul
Foto: Maren Grübnau

Münster (kobinet) Auf großes Interesse stieß der Ratgeber „Eltern mit Behinderung“ der Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben in Nordrhein-Westfalen (KSL.NRW) bei Josefine Paul, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, anlässlich des Plenumstreffens des Netzwerksbüros Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung am 24. September in Münster. Gleichstellung und Inklusion seien Querschnittsaufgaben, die in allen Prozessen parallel mitgedacht werden müssen, sagte die Ministerin. Das gleiche gelte für die Bedürfnisse von Eltern mit Behinderung. Diese müssten sich sowohl in Angeboten für Menschen mit Behinderung als auch in Angeboten für Familien widerspiegeln. Hier sei in der Vergangenheit zu wenig getan worden, heißt es in einer Presseinformation des Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Arnsberg.

Bundesverband evangelische Behindertenhilfe mit neuem Vorstand

Logo des BeB
Logo des BeB
Foto: Bundesverband evangelische Behindertenhilfe

Stuttgart (kobinet) Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) hat im Rahmen der turnusgemäßen Mitgliederversammlung am 27. September in Stuttgart seinen neuen Vorstand gewählt. Vom 26. bis zum 27. September 2022 trafen sich 100 Führungskräfte der diakonischen Dienste und Einrichtungen aus ganz Deutschland. Einstimmig wurde Pfarrer Frank Stefan, Vorstandvorsitzender der Diakonie Kork, der das Amt bereits 2020 innehatte, für die nächsten vier Jahre als Vorsitzender des BeB gewählt.

Dokuserie Down The Road startet

SWR-Bild zur Doku Down the Road
SWR-Bild zur Doku Down the Road
Foto: SWR

Baden Baden (kobinet) Heute, am 27. September, startet die Doku-Serie „Down The Road“ in der ARD Mediathek. Am 5.10., 8.10. und 12. Oktober werden die Folgen jeweils um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt. Bei „Down The Road” gehen sechs junge Menschen mit Down-Syndrom gemeinsam mit Sänger & Entertainer Ross Antony auf einen Abenteuer-Roadtrip. Sie bauen ein Floß, zelten im Wald, rauschen mit der Zipline über die Baumkronen, planen und bereiten ein Menü zu – das sind nur einige Herausforderungen, denen sie sich auf ihrer 12-tägigen Reise gemeinsam stellen, wie es in der Ankündigung heißt.

Nordrhein-Westfalen stärkt den Gewaltschutz in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

DÜSSELDORF (kobinet) Gemeinsam mit weiteren Akteuren, die sich im Bereich der Hilfen für Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen für die Stärkung des Gewaltschutzes in der Behindertenhilfe einsetzen, unterzeichnet Sozialminister Karl-Josef Laumann heute Rahmen einer Auftaktveranstaltung eine gemeinsame Absichtserklärung. Damit startet zugleich die Landesinitiative „Gewaltschutz Nordrhein-Westfalen”.

SoVD in Niedersachsen ist „Verband des Jahres“

Ein Mann, zwei Frauen neben ihm auf einer Bühne  bei der Ehrung
Bei der Veranstaltung zur Ehrung des Verbandes
Foto: BORIS TRENKEL

HANNOVER (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen ist von der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement (DGVM) als Verband des Jahres 2022 ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Interessenvertretung und Kommunikation“ gewann der größte Sozialverband des Landes den Preis für seine Kampagne „Wie groß ist dein Armutsschatten?“.

Aktion Mensch ruft zu überlegtem Energiesparen auf

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Dunkle Straßen, abgeschaltete Schaufensterbeleuchtung und geschlossene Ladentüren gehören aktuell zum Stadtbild. Grund hierfür ist die erste Energieeinsparverordnung des Bundes. Diese stellt Menschen mit Behinderung vor besondere Herausforderungen. Die Aktion Mensch ruft daher zu überlegtem Energiesparen auf.

Ehemalige Mitarbeiter von Einrichtung angeklagt

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Bielefeld (kobinet) Nach jahrelangen Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld Anklage gegen vier ehemalige Mitarbeiter einer Behinderteneinrichtung in Bad Oeynhausen eingereicht. Ihnen wird einem Bericht der Waltroper Zeitung in unterschiedlichen Konstellationen Freiheitsberaubung – teils in schweren Fällen – und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Behinderte Menschen wurden dem Bericht zufolge in der Einrichtung eingesperrt und mit Tränengas misshandelt.

Einstellung von Ermittlungen nach sexueller Gewalt an Frauen kein Einzelfall

Symbol Paragrafenzeichen
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Foto: omp

Berlin (kobinet) Die 26jährige Berlinerin Sonja M. (der Name wurde geändert, weil die Beschwerdeführerin anonym bleiben will) reichte am 26. September 2022 – vertreten durch Professorin Dr. Theresia Degener und die Rechtsanwält*innen Ronska Grimm und Lea Beckmann – Verfassungsbeschwerde beim Landesverfassungsgerichtshof Berlin ein. Sie hat 2020 Anzeige erstattet und ausgesagt, dass sie von ihrem Vorgesetzten in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen sexuell belästigt wurde. Sie wehrt sich dagegen, dass die Berliner Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den Beschuldigten eingestellt hat, weil sie angeblich nicht fähig sei, eine Aussage zu machen. Ihre Rechtsanwält*innen kritisieren gravierende fachliche Mängel in der Begutachtung und sehen in der fehlenden Würdigung der Aussage ihrer Mandantin und ihrer Behandlung im Ermittlungsverfahren eine strukturelle Diskriminierung gegen Frauen mit Behinderungen.

Opfer von „Euthanasie“-Morden und von Zwangssterilisationen als NS-Opfer anerkennen

Bundestag Besprechungsraum
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Opfer der sogenannten „Euthanasie“-Morde und der Zwangssterilisationen während der nationalsozialistischen Diktatur zwischen 1933 und 1945 sollen als NS-Opfer anerkannt und ihre Schicksale verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt und in der historischen Aufarbeitung berücksichtigt werden. Dies war einem Bericht des Informationsdienstes Heute im Bundestag das einhellige Votum in einer öffentlichen Anhörung des Kulturausschusses des Deutschen Bundestages, die am 26. September stattfand.

Verleihung des 20. Deutschen Hörfilmpreises wird im Livestream übertragen

Logo: Deutscher Hörfilmpreis 2022
Logo: Deutscher Hörfilmpreis 2022
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Heute Abend, am 27. September, ist es soweit. Zum 20. Mal wird der Deutsche Hörfilmpreis vergeben! Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, wird die Jubiläumsgala ab 19:45 Uhr auch im #Livestream unter www.deutscher-hoerfilmpreis.de übertragen. Sie wird inklusiv mit Live-Audiodeskription, Live-Untertitelung und Gebärdensprache angeboten und ist auch über den HÖRFILM-Skill abrufbar. Moderator des Abends ist Steven Gätjen. Für die musikalischen Zwischentöne sorgt das Trio Regener Pappik Busch. Darauf macht der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) aufmerksam.

Peer-Berater*innen für neue EUTB-Beraterungsstellen gesucht

Logo: PRO RETINA Deutschland
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Foto: PRO RETINA Deutschland

Aachen (kobinet) Mit der Vergabe der Förderung für die ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) für die nächsten sieben Jahre wurde die Landschaft der bisherigen und zukünftigen EUTBs in Deutschland kräftig durchgeschüttelt. Bestehende EUTBs, die keine weitere Förderung mehr bekommen, müssen ihr Angebot zum 31. Dezember 2022 einstellen, neu geförderte EUTBs müssen zum 1. Januar 2023 ihr Angebot aufbauen. PRO RETINA Deutschland hat beispielsweise die Bewilligung für zehn EUTB-Beratungsstellen bekommen und hat nun entsprechende Stellenausschreibungen für Peer Berater*innen veröffentlicht.

Bundestag: Liveübertragungen in Deutscher Gebärdensprache und mit Untertiteln

Bundesadler im Plenarsall
Bundesadler im Plenarsall
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Das Parlamentsfernsehen des Deutschen Bundestages überträgt die Plenardebatten des Deutschen Bundestages in dieser Sitzungswoche am Vormittag ab 9 Uhr (Kernzeit) am Donnerstag, 29. September 2022 (TOP 7 bis einschließlich TOP 9), und am Freitag, 30. September 2022 (TOP 23 und TOP 24), in Deutscher Gebärdensprache (DGS) und mit Untertiteln (UT).

Inklusives Spielefest in Altdorf

Älterer und jüngerer Mann am Tischfussball
Beim zweiten inklusiven Spielefest in Altdorf
Foto: Arnica Mühlendyck

SCHWARZENBRUCK (kobinet) Am vergangenen Sonntagnachmittag stand der Altdorfer Marktplatz ganz im Zeichen des gemeinsamen Spiels – beim inklusiven Spielefest der Rummelsberger Diakonie. Gemeinsam mit Bürgermeister Martin Tabor verteilte Karl Schulz nach seiner Begrüßungsrede bedruckte Bälle an alle Kinder – und schon war das Fest in vollem Gange. Ob beim Bobby-Car-Rennen der Frühförderstelle, beim Dosenwerfen des CVJM oder beim Jonglieren mit dem Künstler Panchoo – alle Stationen wurden ehrenamtlich und kostenlos angeboten.

Glückwünsche an Nyasha Derera

Beide stehen sich gegenüber , Kipchoge legt seine Hand auf Dereras linke Schulter
Nyasha Derera trifft Olympiasieger und Weltrekordhalter Eliud Kipchoge vor dem Berlin Marathon 2022
Foto: Special Olympics World Games Berlin 2023 / Tilo Wiedensohler

BERLIN (kobinet) Nyasha Derera, der internationale Athletensprecher von Special Olympics, hat seinen persönlichen Marathon bereits als Kind begonnen. Am gestrigen Sonntag ging er zum ersten Mal beim Berlin Marathon auf die Strecke. Sein großer Traum war seit langem, einmal, mit den Großen der Szene auf die Strecke zu gehen; Seite an Seite mit Olympiasieger Eliud Kipchoge aus Kenia oder mit Guye Adola aus Äthiopien, Gewinner des Berlin Marathons im vergangenen Jahr. Dieser Traum ist wahr geworden.

Kerstin Latzke ausgezeichnet: Die Taten von damals dürfen sich nicht wiederholen

Kerstin Latzke und Hubertus Heil bei der Ordensverleihung
Kerstin Latzke und Hubertus Heil Ordensverleihung
Foto: Thomas Rafalzyk

Berlin (kobinet) „Unsere Demokratie braucht Menschen, die sie mit Leben füllen.“ So brachte es der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, auf den Punkt, als er am 20. September Bürgerinnen und Bürgern ehrte, die auf seinen Vorschlag hin den vom Bundespräsidenten verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für ihr herausragendes soziales Engagement im Kampf gegen soziale Ausgrenzung erhielten. Kerstin Latzke aus Golzow, die sich als Guide in der Gedenkstätte für die Opfer der „Euthanasie“-Morde in Brandenburg an der Havel engagiert, ist eine davon, die sich mit besonderem Engagement für die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen einsetzt. Für sie ist klar: „Die Taten von damals dürfen sich nicht wiederholen.“

Gender-Pay-Gap auch in Werkstätten für behinderte Menschen

Logo: Weibernetz
Logo: Weibernetz
Foto: Weibernetz

Kassel (kobinet) Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz fordert eine geschlechtergerechte Bezahlung von Werkstattbeschäftigten. Der mittlerweile vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlichte zweite Zwischenbericht der Studie für ein künftiges Entgeltsystem in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) belegt, dass weibliche Beschäftigte in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) rund 7 Prozent weniger Entgelt erhalten als ihre männlichen Kollegen (Gender-Pay-Gap). Geschlechtsdiverse Menschen erhalten sogar noch weniger Geld am Monatsende.

Gebärdensprache ab dem Schuljahr 2023/24 in allen Schulfächern in Österreich vorgesehen

Fahne von Österreich
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Foto: public domain

Wien (kobinet) „Seit 16 Jahren wird Schulunterricht in Österreichischer Gebärdensprache (ÖGS) von gehörlosen Menschen und deren Organisationen in Österreich gefordert. Nun werden wir diese zentrale Forderung endlich verwirklichen. Der von uns Grünen initiierte Allparteien-Antrag vom Juni 2022 forderte den Bundesminister für Bildung auf, einen inklusiven Lehrplan zur Österreichischen Gebärdensprache zu erlassen. Damit wird sichergestellt, dass ÖGS als Unterrichtssprache eingesetzt wird und die Rechte von gehörlosen Menschen geachtet werden“, freut sich Heike Grebien, Sprecherin der Grünen für Menschen mit Behinderungen in Österreich, wie es im Online-Nachrichtendienst BIZEPS heißt.

Behinderte Arbeitgeber*innen und ihre Assistent*innen demonstrieren am 27. September in Berlin

drei rote Ausrufezeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Behinderte Arbeitgeber*innen und ihre Persönlichen Assistent*innen protestieren anlässlich der Senatssitzung am Dienstag, den 27. September ab 9:30 Uhr, vor dem Roten Rathaus in Berlin. Sie wenden sich dagegen, dass der Berliner Finanzsenator Daniel Wesener die Refinanzierung des Tarifvertrags für behinderte Arbeitgeber*innen blockiert. Genau dies wird den Betroffenen jedoch in den Richtlinien zur Regierungspolitik zugesichert, die im Januar 2022 verabschiedet wurden. Die dafür erforderlichen Haushaltsmittel sind bereits bewilligt, wie es in einer Presseinformation des Bündnis für selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung heißt. Der Tarifvertrag für die Assistent*innen, die im so genannten Arbeitgeber*innen-Modell direkt bei Menschen mit Behinderung angestellt sind, soll die Ungleichbehandlung gegenüber den Angestellten der Assistenzdienste beenden.

24. Peer Counseling Weiterbildung in Uder gestartet

Logo: bifos Peer Counseling
bifos Peer Counseling
Foto: bifos

Uder (kobinet) Mit 13 Teilnehmer*innen wurde letzte Woche die mittlerweile 24. Peer Counseling Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinsritut zum Selbtbestimmten Leben von Menschen mit Behinderungen (bifos) in Uder/Thüringen gestartet. Bundesweit – von Flensburg bis Oberbayern – und behinderungsübergreifend ist die Gruppe der künftigen Peer Counselor*innen zusammen gestellt, wie Matthias Rösch berichtet, der einer der Trainer*innen des Peer Counseling Weiterbildung ist.

Bündnis #SolidarischerHerbst: Demonstrationen am 22. Oktober in mehreren Städten

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Mit mehreren parallelen Demonstrationen unter dem Motto “Solidarisch durch die Krise – Soziale Sicherheit schaffen und fossile Abhängigkeiten beenden” will ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis den immer lauter werdenden Protest gegen die mangelhaften Reaktionen der Bundesregierung auf die durch Putins Angriffskrieg ausgelöste Energiekrise bundesweit am 22. Oktober auf die Straße bringen.

Ehrung von Norbert Müller-Fehling für fachlich fundiertes Engagement

Norbert Müller-Fehling im Gespräch
Norbert Müller-Fehling im Gespräch
Foto: Thomas Rafalzyk

Berlin (kobinet) „Unsere Demokratie braucht Menschen, die sie mit Leben füllen.“ So brachte es der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, diese Woche auf den Punkt, als er am 20. September Bürgerinnen und Bürgern ehrte, die auf seinen Vorschlag hin den vom Bundespräsidenten verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für ihr herausragendes soziales Engagement im Kampf gegen soziale Ausgrenzung erhielten. Der ehemalige Geschäftsführer des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm), Norbert Müller-Fehling aus Bottrop, ist einer davon, der sich mit besonderem Engagement für die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung und besonders auch für die Inklusion von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Podcast Echt behindert zur Frage: Was ist Ableismus?

Logo: DW-Podcast Echt behindert
Logo: DW-Podcast Echt behindert
Foto: Deutsche Welle

Köln (kobinet) „Neues Wort, altes Verhalten – Was ist Ableismus?“ So lautet der Titel des aktuellen Podcast „Echt behindert! der Deutschen Welle. „Leistung als wichtigstes Merkmal, abwertende Sprache, Mitleid und falsche Bewunderung, Bevormundung und natürlich Diskriminierung. Das ist Ableismus. Das Buch ‚Behinderung und Ableismus‘ erläutert die Hintergründe“, heißt es in der Ankündigung des knapp 25minütigen Gesprächs zwischen Matthias Klaus und der Journalistin Andrea Schöne. „Als kleinwüchsiger Mensch erlebt sie Ableismus täglich und hat gerade ein Buch zum Thema geschrieben. Es heißt ‚Behinderung und Ableismus‚ und erscheint im Oktober im Unrast Verlag“, heißt es weiter in der Ankündigung des Podcast der Deutschen Welle.

Mehr Teilhabe bei Hörbehinderung und Gehörlosigkeit ermöglichen

Wilfried Oellers
Wilfried Oellers
Foto: Wilfried Oellers

Berlin (kobinet) Am 23. September war der internationale Tag der Gebärdensprachen und heute, am 25. September, ist der Welttag der Gehörlosen. Dazu fordert der Teilhabebeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wilfried Oellers, dass mehr Teilhabe bei Hörbehinderung und Gehörlosigkeit ermöglicht wird.

Kommunikation darf nicht am Geld scheitern

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

Berlin (kobinet) „Gebärdensprache gibt über 80.000 Gehörlosen eine Stimme! Trotz UN-Behindertenrechtskonvention erleben die Betroffenen noch immer unüberwindbare Barrieren und Vorbehalte. Diesen muss nicht nur am 23. September, dem Internationalen Tag der Gebärdensprache, entgegengetreten werden, sondern tagtäglich. Die Gebärdensprache ist ein Teil unseres Kultur- und Sprachschatzes, den wir gemeinsam fördern und schützen müssen. Dies bedeutet aber auch, dass die Betroffenen bei der Frage nach einer Gebärdesprachdolmetschung nicht mehr als andauernde Bittsteller auftreten müssen, sondern diese Form der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben selbstverständlich wird. Viel zu oft verwehren Kostenvorbehalte die Teilhabe, das ist eine absolute Sauerei!“, erklärt Sören Pellmann, Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

Gebärdensprachen vereinen uns

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Am 23. September fand der 5. Internationale Tag der Gebärdensprachen statt. Für die Gehörlosen- und Gebärdensprachgemeinschaften weltweit ist dies ein besonderer Tag, weil er der Aufklärung über Gehörlosenkulturen und nationale Gebärdensprachen und ihre Verbreitung sowie der Sensibilisierung für das Thema dient. Daher hat der Deutsche Gehörlosen-Bund seine Presseinformation auch unter das Motto „Sign Languages unite us“ – also „Gebärdensprachen vereinen uns“ gestellt.

Sozialgipfel wird offenbar nicht für nötig gehalten

Das Foto zeigt einen Blick auf das Bundeskanzleramt
Blick auf das Bundeskanzleramt
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Vor mehr als einem Monat hatten der Sozialverband Deutschland (SoVD) in einem breiten Bündnis mit dem Sozialverband VdK, der Tafel Deutschland und dem Deutschen Mieterbund in einem Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz zu einem Sozialgipfel aufgefordert. Neben Arbeitgebern und Gewerkschaften bei der sogenannten „Konzertierten Aktion“ müssen aus Sicht der Bündnispartner dringend auch die am stärksten Betroffenen der Krise gehört werden. Nun kam Post aus dem Bundeskanzleramt,

Bundesregierung setzt für den Sport falsche Prioritäten

Portraitbild von André Hahn
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Foto: Thomas Kläber / TRIALON GmbH

BERLIN (kobinet) Die Bundesregierung setzt für den Sport falsche Prioritäten – das jedenfalls sagt der sportpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE und verweist dabei auf die aktuell laufenden Haushaltsdebatten sowie auf eine Antwort der Bundesregierung zu einer Kleinen Anfrage zu den .Aktivitäten des Bundes für die Fußballeuropameisterschaft 2024.

U23 Nationalmannschaft auf Platz 4

Gruppenbild der Mannschaft mit Rollstühlen
Die Mannschaft der U 23
Foto: DRS

BERLIN (kobinet) Die Juniorennationalmannschaft der deutschen Rollstuhlbasketballer kehrte mit einem hervorragenden 4.Platz von der Weltmeisterschaft in Phuket zurück und kann mehr als stolz auf diese tolle Leistung sein. Nachdem die Vorrunde für das deutsche Team mit 5 Siegen in Folge gemeistert wurde und auch im Achtelfinale ein Sieg gegen Brasilien eingefahren werden konnte, standen im Viertelfinale mit der Türkei und später im Spiel um Platz 3 mit Spanien, zwei zu starke Teams auf dem Parkett.

Aktionen für Menschenrechte

Symbolbild der der Behindertenkonvention der Vereinten Nationen
Behindertenrechtskonvention
Foto: BIZEPS

Berlin (kobinet) Behinderte Menschen in Österreich gehen für ihre Rechte auf die Straße. Eine Demonstration auf dem Wiener Ballhausplatz und Mahnwachen in den Landeshauptstädten wenden sich gegen einen regierungsamtlichen Plan für die behinderte Bevölkerung.

Special Olympics Athleten beim Berlin Marathon am Start

Zwei dunkelhäutige Sportler vor einer Tafel mit der Ankündigung de sMarathon
International Global Messenger Nyasha Derera trifft Olympiasieger Eliud Kipchoge vor dem Berlin Marathon 2022
Foto: SOD / Tilo Wiedensohler

BERLIN (kobinet) Am Sonntag, dem 25. September, werden Sportlerinnen und Sportler mit geistiger und mehrfacher Behinderung beim Berlin Marathon 2022 laufen und ein sichtbares Zeichen für Inklusion und eine gleichberechtigte Gesellschaft setzen. Athletinnen und Athleten von Special Olympics gehen bei einem internationalen Highlight der Sportmetropole Berlin an den Start.