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Blick hinter die Kulissen beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung

kobinet bei Hubertus Heil am BMAS
kobinet bei Hubertus Heil am BMAS
Foto: omp

Berlin (kobinet) Ein Blick hinter die Kulissen, Diskussionsrunden mit Ministerinnen und Ministern: Am Samstag, den 20. September, folgten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Einladung des Bundeskanzleramts, der Bundesministerien und des Bundespresseamts zum Tag der offenen Tür der Bundesregierung. Die kobinet-nachrichten haben sich dabei auch in verschiedenen Ministerien umgeschaut – und es lohnt sich, weil man mit vielen ins Gespräch kommen kann, so das Resümee von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul. Heute, am Sonntag, den 21. August stellt sich beispielsweise Bundeskanzler Scholz im Kanzleramt den Fragen der Besucherinnen und Besucher. Aber auch vor dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales oder am Bundesfamilienministerium ist einiges los.

Nachgefragt zu Plänen zur Bezahlung in Werkstätten für behinderte Menschen

EU-Schwerbehinderung
EU-Schwerbehinderung
Foto: EU-Schwerbehinderung

Berlin: kobinet

Berlin: kobinet „Ist die Bezahlung für Menschen mit Behinderungen in den Werkstätten gerecht oder müssen die Werkstätten reformiert werden? Viele Forderungen nach besserer Bezahlung und Mindestlohn. Was genau die Bundesregierung plant?“ So heißt es in der Ankündigung des gut 18minütigen aktuellen Video-Beitrags des Nachrichtendienstes EU-Schwerbehinderung, den dieser nun auf YouTube eingestellt hat. Dabei kommen verschiedene Abgeordnete des Deutschen Bundestages zu Wort, die von EU-Schwerbehinderungen zu ihrer Meinung zum Thema Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) befragt wurden.

Aktion für barrierefreie Mobilitätswende für Alle

Abseilaktion von Rollstuhlnutzer*innen am Bahnhof Frankfurt West
Abseilaktion von Rollstuhlnutzer*innen am Bahnhof Frankfurt West
Foto: Rollfender Widerstand

Frankfurt (kobinet) Ein ungewöhnliches Bild gab es am Bahnhof Frankfurt am Main West am frühen Morgen am Samstag, den 20. August: Behindertengerechtigkeitsaktivist*innen kletterten mit ihren Rollstühlen und seilten sich an der Fassade des Bahnhofs mit einem Banner, auf dem „Mobilitätswende für Alle“ steht, ab. Mit dieser ungewöhnlichen Aktion will die Aktionsgruppe Rollfender Widerstand – direkte Aktion gegen Barrieren auf die ableistische Verkehrspolitik, die die Rechte von Menschen mit Behinderung mit Füßen tritt, aufmerksam machen. Die Aktivist*innen haben den Bahnhof Frankfurt am Main West für ihre Aktion gewählt, weil dieser nicht barrierefrei ist, obwohl er in Frankfurt eine wichtige Rolle im Regional- und Fernverkehr hat, wie es in einer Presseinformation heißt.

Inklusion rockte und rollte 4.000 Kilometer durch alle Bundesländer

Inklusion rocht und rollt Interview am Pariser Platz
Interview am Pariser Platz
Foto: omp

Berlin (kobinet) Im Rahmen der Inklusion-Rockt & Rollt – Tour wurde heute am 20. August in Berlin das Finale zelebriert. Nach über 4000 Kilometern in acht Wochen durch alle Bundesländer mit Inklusionsabenden, inklusiven Konzerte, Gesprächsrunden, Rad-Demos von Erfurt bis Kiel erreichten die Pedalritter Sebastian Fietz und Sven Marx auf ihrer Inklusionstour die Bundeshauptstadt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul traf auf die unermüdlichen Radler*innen am Brandenburger Tor in Berlin als sie sich auf den Weg zur Abschlussaktion am Antonplatz in Weißensee machten.

Bündnis fordert: Deutschland braucht einen Sozialgipfel

Infozeichen
Infozeichen
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Ein breites Bündnis aus dem Sozialverband Deutschland (SoVD), dem Sozialverband VdK Deutschland, dem Deutschen Mieterbund und der Tafel Deutschland fordert Bundeskanzler Olaf Scholz auf, sofort einen Sozialgipfel einzuberufen. In dem gemeinsamen Brief heißt es: „Angesichts steigender Preise für Energie und Lebensmittel sowie den Folgen der Corona-Pandemie und des Ukrainekrieges haben mittlerweile viele Menschen in Deutschland Angst vor der Zukunft. Sie wissen nicht, wie sie die höheren Rechnungen für Strom, Gas und Öl bezahlen und wie sie durch Herbst und Winter kommen sollen.“

20 Jahre kobinet Nachrichten gefeiert

hypride Mitgliedervsersammlung mit einem Teil der kobinet-Mannschaft Gruppenbild
Mitgliederversammlung 2022, mit Irina Tischer, Andreas Vega, Rolf Barthel, Martin Ladstätter (online), Gerhard Bartz (online), Ottmar Miles-Paul, Hubertus Thomasius, Franz-Schmahl und Tom Kallmeyer.
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) So schnell geht das, kaum hat sich der Verein Kooperation Behinderter im Internet e. V. (kurz kobinet) gegründet ist er 20 Jahre am Ball der Behindertenpolitik. Aber seit mehr als 20 Jahren veröffentlichen wir Nachrichten.

Gestern war der 20. Jahrestag der Gründung des Vereins Kooperation Behinderter im Internet e. V. (kobinet)..

Nachgefragt: Bundeskompetenzzentrum Deutsche Leichte Sprache und Deutsche Gebärdensprache im Koalitionsvertrag

Text: Mehr Fortschritt wagen; Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit
Titel des Koalitionsvertrages zwischen SPD, BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN und FDP
Foto: Screenshot HT

Berlin (kobinet) Der Koalitionsvertrag der Ampelregierung ist mehr als 200 Tage alt. Auf Seite 78 (Link zum Koalitionsvertrag) steht:

„Darüber hinaus sorgen wir baldmöglichst dafür, dass Pressekonferenzen und öffentlicheVeranstaltungen von Bundesministerien und nachgeordneten Behörden sowie Informationen zu Gesetzen und Verwaltungshandeln in Gebärdensprache übersetzt und untertitelt werden sowie die Angebote in leichter bzw. einfacher Sprache ausgeweitet werden. Dazu richten wir einen Sprachendienst in einem eigenen Bundeskompetenzzentrum Leichte Sprache/ Gebärdensprache ein.“

Wir haben nachgefragt.

Menschenrecht auf Zugang zum Recht – barriefrei zum Leistungsanspruch

Symbol Paragrafenzeichen
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Foto: omp

Oberteuringen (kobinet) Wie kommen Menschen mit Behinderung zu Ihrem Recht, Recht auf Leistungsansprüche, Recht zu einem selbstbestimmten Leben und Recht auf Barriefreiheit etc.? Was benötigen Menschen mit Behinderung, um ihr Recht wahrzunehmen, wie können wir diese empowern? Um diese und weitere Fragen geht es bei einer Online-Veranstaltung mit dem Titel „Menschenrecht auf Zugang zum Recht – barriefrei zum Leistungsanspruch“, die am 5. Mai von 14:00 bis 16:00 Uhr via Zoom stattfindet.

Was wir von Europa lernen können

Proträtbilder von Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Foto: Stephanie Aeffner/Sabine Arndt und Corinna Rüffer/Yaph Trier

Berlin (kobinet) „Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fällt auch zusammen mit dem Europatag, der seit 1964 jährlich gefeiert wird und an die Unterzeichnung der Satzung des Europarates am 5. Mai 1949 in London erinnern soll. Nachdem Verbesserungen hinsichtlich Barrierefreiheit in Deutschland jahrelang maßgeblich erst durch europäische Vorgaben erreicht werden konnten, wird sich nun endlich etwas bewegen: Deutschland soll in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens barrierefrei werden, so ist es im Koalitionsvertrag der Ampel vereinbart. Dazu gehören etwa eine neue Förderrunde für den barrierefreien Umbau von Wohnungen und der Ausbau des ÖPNV.“ Darauf machen die Grünen Bundestagsabgeordneten Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer aufmerksam, die beide Mitglied im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales sind.

Protesttag Inklusiv und zukunftsgerecht für alle in Bad Kreuznach

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Bad Kreuznach (kobinet) Am 7. Mai findet unter dem Motto „Inklusiv und zukunftsgerecht für alle“ der Klimaaktionstag und Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung auf dem Kornmarkt in Bad Kreuznach statt. Veranstaltet wird der gemeinsame Tag von der Klimagemeinschaft, dem Zentrum für Selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) Bad Kreuznach, der Stadt Bad Kreuznach und dem Dekanat Bad Kreuznach. So gibt es an dem Tag von 11-17 Uhr ein buntes Programm von Bühnenbeiträgen, Musik, Workshops, Ständen und Essensangeboten.

Zugänglichkeit durch Abhängigkeit muss Ende haben

Statement mit Bild von Horst Frehe zum 5. Mai 2022 - Text im Beitrag
Statement mit Bild von Horst Frehe zum 5. Mai 2022 – Text im Beitrag
Foto: DBR

Bremen (kobinet) „Zugänglichkeit durch Abhängigkeit muss endlich ein Ende haben. Selbstbestimmtes und spontanes Reisen mit der Bahn muss Alltag werden.“ So lautet das Statement von Horst Frehe, Vorstandsmitglied der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Der Deutsche Behindertenrat veröffentlicht in diesen Tagen einige Botschaften der Mitgliedsverbände des Deutschen Behindertenrates auf Twitter. In Berlin findet heute am 5. Mai von 10:30 Uhr bis 12:30 eine Aktion der ISL vor dem Brandenburger Tor gegen Diskriminierungen beim Bahnfahren statt. Ab 14:00 Uhr beginnt dann die Demonstration zum Protesttag zum Roten Rathaus.

Gesetzliche Triage-Regelungen: 5 Thesen zum 5.5.

Karikatur zur Triage - Bildbeschreibung im Artikel unten
Karikatur zur Triage – Bildbeschreibung im Artikel unten
Foto: ISL – Phil Hubbe

Berlin (kobinet) Zum diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2022 übermittelt der Runde Tisch Triage fünf Thesen zur Erarbeitung und zu den Inhalten gesetzlicher Triage-Regelungen an den Deutschen Bundestag. So soll vermieden werden, dass behinderte Menschen durch eine unzureichende oder gar diskriminierende gesetzliche Regelung bei Triage-Entscheidungen benachteiligt werden.

Wolfspinne in Sachsen

Eine junge Frau hält eine Laterne mit leuchtender Kerze
Laterne
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Spinnen sind nützliche Tiere. Es ist ein Mythos sie wären gefährlich. Zumindest in Deutschland sind Spinnen für Menschen keine Gefahr.
Und dann gibt es dieses Aber …

Wolfspinne in Sachsen

Schwarze Spinne an beiger Hauswand
Wolfspinne am Haus
Foto: privat

Berlin (kobinet) Spinnen sind nützliche Tiere. Es ist ein Mythos sie wären gefährlich. Zumindest in Deutschland sind Spinnen für Menschen keine Gefahr.
Und dann gibt es dieses Aber …

Menschenrechte in der Psychiatrie

Menschenrechte in der Psychiatrie
Julia Lippert
Foto: Julia Lippert

Berlin (kobinet) Psychiatrische Zwangsmaßnahmen stehen in wesentlicher menschenrechtlicher Kritik. Der UN-Fachausschuss spricht sich gegen den Einsatz von Zwangsmaßnahmen aus und je nach Auslegung, setzt die UN-BRK klare Normen.

Debatte zum 9-Euro-Ticket: Aktion Mensch fordert barrierefreien Ausbau des ÖPNV

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Die Aktion Mensch begrüßt grundsätzlich die Idee einer Nachfolgeregelung für das im August auslaufende 9-Euro-Ticket. Es ermöglicht kostengünstiges und klimafreundliches Bahnfahren und entlastet vor allem Menschen aus einkommensschwachen Haushalten finanziell. Doch spontan ausfallende Züge, durch Fahrräder belegte Stellplätze für Rollstuhlfahrer*innen und versperrte Durchgänge zu barrierefreien Toiletten erschweren Menschen mit Behinderung barrierefreies Reisen und somit auch gesellschaftliche Teilhabe.

Wer gewinnt den Publikumspreis des 20. deutschen Hörfilmpreises? Jetzt abstimmen

Symbol Fragezeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Auch beim 20. Deutschen Hörfilmpreis 2022 können blinde, sehbehinderte und natürlich auch sehende Filmfans für den Publikumspreis des Deutschen Hörfilmpreises abstimmen. Ab sofort kann zwischen zwanzig nominierten Hörfilmversionen ausgewählt werden. Die Bandbreite reicht von Kinofilmen wie „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ oder „Fly“ über Serien wie „Das Damengambit“ oder „Die Pflegionärin“ bis zu TV-Produktionen wie „Die Wannseekonferenz“, die auf einer Streamingplattform und in den Mediatheken mit Audiodeskription zur Verfügung stehen. Auch Kinder- und Jugendfilme wie „Die Schule der magischen Tiere“ oder „Ein Känguru wie du“ stehen zur Wahl. Jetzt können alle Hörfilmfans wieder für den Film abstimmen, der ihrer Meinung nach über die besten Bildbeschreibungen für blinde und sehbehinderte Menschen verfügt, heißt es vonseiten des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV).