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Spannung vor Landtagswahl in Niedersachsen

Landkarte Lage Niedersachsen in Deutschland
Lage Niedersachsen in Deutschland
Foto: Gemeinfrei

Hannover (kobinet) Im Vorfeld der am kommenden Sonntag, am 9. Oktober, in Niedersachsen stattfindenden Landtagswahl ist den aktuellen Umfragen zufolge noch nicht klar, wie die Mehrheitsverhältnisse in dem Flächenland zukünftig aussehen und welche Regierungskonstellation das Land regieren wird. Spannend für die Behindertenbewegung ist dabei auch die Frage, ob dem Rollstuhl- und Assistenznutzer sowie Streiter für die Rechte behinderter Menschen, Constantin Grosch, der Einzug in den niedersächsischen Landtag gelingt. Der langjährig kommunalpolitisch aktive Constantin Grosch tritt als Direktkandidat der SPD für die niedersächsische Landtagswahl des Wahlkreises Hameln, Hessisch Oldendorf und Rinteln an.

„Als Kreistagsabgeordneter in meiner 3. Legislatur und derzeitiger Fraktionsvorsitzender und Gruppensprecher einer Ampelkoalition bringe ich – denke ich – viel politische Erfahrung mit. Thematisch werde ich mich besonders für die Interessen der ländlichen Regionen einsetzen: Von der teils kritischen Versorgung mit Haus- und Fachärzten, über die Finanzierung von Begegnungsräumen bis hin zu einer Mobilitätswende und einem öffentlichen Personenverkehr, der auch in der Fläche für alle Menschen funktioniert. Daneben werde ich mich natürlich auch für die Sozialpolitik, insbesondere für Menschen mit Behinderungen einsetzen“, hatte Constantin Grosch zum Auftakt der heißen Phase des Wahlkampfs am 9. August 2022 den kobinet-nachrichten mitgeteilt.

Neben Katrin Gensecke, die in Sachsen-Anhalt für die SPD den Einzug in den Landtag vor gut einem Jahr geschafft hat, hat im Mai diesen Jahres auch Dennis Sonne in Nordrhein-Westfalen als behinderter Menschen den Sprung in den Landtag geschafft. Mit Constantin Grosch könnte nun ein weiterer behindertenpolitisch engagierter behinderter Mensch den Einzug in den Landtag von Niedersachsen schaffen. Mit Stephanie Aeffner sitzt mittlerweile auch eine behindertenpolitisch aktive behinderte Rollstuhlnutzerin im Bundestag.

Die derzeitigen Umfragen zufolge bewegt sich die CDU bei 27 bis 30 Prozent, die SPD bei 31 bis 32 Prozent, die Grünen bei 16 bis 19 Prozent sowie die AfD bei 9 bis 11 Prozent. Die FDP muss bei Werten um 5 Prozent genauso um den Einzug in den Landtag bangen, wie die LINKEN, die bei 3 bis 4 Prozent liegen.

Link zu den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl in Niedersachsen