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Berlin (kobinet)

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Dresden (kobinet) Im Zusammenhang mit dem nternationalen Tag der Menschenrechte, der traditionell am 10. Dezember begangen wird, fordern die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern in einem nun veröffentlichten Papier dazu auf, die inklusive schulische Bildung zu stärken. Sie verweisen auf die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), die seit 2009 in Deutschland im Range eines Bundesgesetzes gilt. Daraus folgt, dass Menschen mit Behinderungen ein Recht auf diskriminierungsfreie inklusive Beschulung haben. Aktuelle Zahlen der Kultusministerkonferenz (KMK) zeigten jedoch, dass das Menschenrecht auf inklusive Bildung in Deutschland noch immer nicht flächendeckend gewährt wird:

Bad Segeberg (kobinet) „Wie leichte und einfache Sprache sich annähern“, so lautet der aktuelle Podcast aus der Reihe Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Dieses Mal sprach Sascha Lang mit dem Journalisten Uwe Roth über Leichte und einfache Sprache.

BERLIN (kobinet) Mit einer Mitgliederversammlung und einem Kolloquium hat der ABiD-Institut „Barrierefreiheit & Partizipation“ am vergangenen Freitag im Haus der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin Bilanz über die Arbeit im zu Ende gehenden Jahr 2022 gezogen und die Grundlinie für die wichtigsten Arbeiten im kommenden Jahr 2023 abgesteckt.

Kassel (kobinet) „Wir müssen uns nicht nur für die Verwirklichung der Menschenrechte behinderter Menschen in Deutschland einsetzen, sondern auch als Vorbild für die Einhaltung der Menschenrechte weltweit fungieren“, darauf wies der Sprecher der LIGA Selbstvertretung, Ottmar Miles-Paul, vor allem im Hinblick auf die Tatsache hin, dass Deutschland 2025 zusammen mit Jordanien Ausrichter des nächsten Global Disability Summit in Berlin ist. Mit dieser Vorbildfunktion Deutschlands ist für die LIGA Selbstvertretung als Interessenvertretung von bundesweit aktiven Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen verbunden, dass die Partizipation der Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen bei allen Maßnahmen sichergestellt wird. „Denn der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert“, spielt Miles-Paul auf ein Sprichwort an, das deutlich macht, dass nicht alles gut ist, was über die Köpfe anderer hinweg geplant und gemacht wird, wenn diese nicht beteiligt werden.

Berlin (kobinet) Anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Menschenrechte hat der Berichterstatter für die Belange von Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss Hubert Hüppe klargestellt, dass Inklusion ein Menschenrecht ist. Mit dem Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember wird an die Erklärung der Menschenrechte erinnert, die 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. „Für Menschen mit Behinderungen ist das diesjährige Motto ‚Würde, Freiheit und Gerechtigkeit für alle‘ von besonderer Bedeutung angesichts der fortdauernden Missachtung ihrer Rechte in vielen Teilen der Welt, darunter auch in Deutschland“, betonte Hubert Hüppe.

Berlin (kobinet) Vor kurzem wurde in Kooperation mit der Aktion Mensch die aktuelle Ausgabe von SoVD.TV ausgestrahlt. Diesmal geht es um den inklusiven Arbeitsmarkt. Seit 2013 veröffentlicht die Aktion Mensch jährlich das „Inklusionsbarometer Arbeit“. Das ist die wohl umfangreichste Studie zur Inklusion auf dem deutschen Arbeitsmarkt, erstellt vom Handelsblatt Research Institute. Die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier betonte in diesem Zusammenhang: „Inklusion auf dem Arbeitsmarkt ist auch ein Schlüssel gegen den Fachkräftemangel.“

BERLIN (kobinet) Die offensichtlich ungewisse Zukunft des touristischen Informations- und Zertifizierungssystems „Reisen für Alle“ zieht sich nun bereits über acht Wochen hin. Auf Anfragen der kobinet-Redaktion haben wir von den Abgeordneten aller Parteien des Deutschen Bundestages immer wieder Antworten erhalten, welche die Versprechen enthalten, dass die Bundesregierung sowie die im Bundestags vertretenen Oppositionsparteien es unterstützen, Barrierefreiheit zu einem Qualitätsmerkmal des deutschen Tourismus zu entwickeln. Wie dem auch sei – konkrete Entscheidungen dazu stehen weiterhin aus und die Zeit drängt.

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DÜSSELDORF (kobinet) Aufgrund der anhaltenden Energiekrise werden in diesem Jahr nach den Befürchtungen des Sozialverbandes Deutschland in Nordrhein-Westfalen wohl viele Betroffene unter dem Weihnachtsbaum frieren müssen. Darüber hinaus müssen die Familien teilweise auch, wie Landesvorsitzender Horst Vöge feststellt, auf ein Festmahl oder Geschenke für die Liebsten verzichten, weil ihr begrenztes Budget längst durch die hohen Lebensmittelpreise gesprengt wird.

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DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Nordrhein-Westfalen und der Umweltverband BUND NRW kritisieren den Beschluss zum 49-Euro-Ticket. Sie bemängeln, dass damit eine bezahlbare Mobilität nicht erreicht wird. Zwar sei es nach den Worten von Vertretern dieser Verbände zu begrüßen, dass im Verlauf des Jahres 2023 endlich ein Nachfolger für das erfolgreiche 9-Euro-Ticket erhältlich sei, ein solcher Monatspreis sei für wirtschaftlich schwache Menschen aber schlicht nicht zu stemmen.

Berlin (kobinet) Am Dienstag, den 6. Dezember, trafen sich für ein erstes Werkstattgespräch zum Thema „Kultur braucht Inklusion“ unter Leitung des Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel und des Geschäftsführers des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, Vertreterinnen und Vertreter aller acht Sektionen des Deutschen Kulturrates, des Spitzenverbandes der Bundeskulturverbände, mit den wichtigsten Interessensverbänden und Selbstvertretungsorganisationen der Menschen mit Behinderungen. Ziel der konstituierenden Sitzung, die in jeglicher Hinsicht eine Premiere war, war es, miteinander ins Gespräch zu kommen und erste Handlungsfelder für die Entwicklung von Teilhabeempfehlungen für den Kunst- und Kulturbereich zu identifizieren und in einen gemeinsamen Austausch zu kommen.

Kassel (kobinet) Im Vorfeld des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember fordert die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz flächendeckend barrierefreie gynäkologische Praxen. „Auch 13 Jahre nach In-Kraft-Treten der UN-Behindertenrechtskonvention haben Frauen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen noch keinen annähernd gleichwertigen Zugang zur gynäkologischen Versorgung, wie ihn Artikel 25 der UN-Behindertenrechtskonvention vorsieht. Im Gegenteil! Es gibt deutschlandweit nur drei bis vier Spezialambulanzen beziehungsweise spezielle gynäkologische Sprechstunden für Frauen mit Behinderung“, empört sich Brigitte Faber, Projektleiterin der Politischen Interessenvertretung und seit 25 Jahren aktiv in diesem Themenbereich.

Berlin (kobinet) Für den vorliegenden Referentenentwurf zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hätte sich die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mehr Mut gewünscht. „Die Erhöhung der Ausgleichsabgabe hätte viel ambitionierter ausfallen können, zumal die Beschäftigungsquote von behinderten Arbeitnehmer*innen im Jahr 2001 von sechs auf fünf Prozent reduziert wurde und seitdem nicht mehr rückgängig gemacht wurde,“ kommentiert ISL-Projektleiterin Wiebke Schär den vorliegenden Entwurf.

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Berlin (kobinet) Noch bis zum 20. Dezember ist eine Bewerbung für den Bundesteilhabepreis 2022 unter dem Motto „WOHNEN barrierefrei • selbstbestimmt • zeitgemäß“ möglich. Gesucht werden Gute-Praxis-Beispiele und Modellprojekte, die vorbildlich für den inklusiven Sozialraum und bundesweit auf Kommunen oder Regionen übertragbar sind. Der Bundesteilhabepreis wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ausgelobt.

Berlin (kobinet) Gemeinsam weisen Handicap International, vier Landesbehindertenbeauftragte, zahlreiche Wohlfahrtsverbände und Fachverbände für Menschen mit Behinderungen sowie Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen in einem Appell darauf hin, dass grundlegende Rechte geflüchteter Menschen mit Behinderungen in Deutschland nicht ausreichend umgesetzt werden. Besonders eine Identifizierung ihrer Unterstützungsbedarfe findet bei Ankunft nicht statt. Im Folgeprozess werden Hilfsbedarfe oft nicht erkannt, zum Beispiel beim Erhalt von Hilfsmitteln oder bei der Entscheidung über Wohnort und -form. Das hat sich insbesondere bei der Ankunft ukrainischer Geflüchteter als großes Problem herausgestellt.

Berlin (kobinet) Sechs Themen und insgesamt fast 50 Empfehlungen: Menschenrechtlich gibt es für Bund, Länder und Kommunen einiges zu tun. Das belegt der 7. Menschenrechtsbericht, den das Deutsche Institut für Menschenrechte am 7. Dezember veröffentlicht hat. Ein besonderes Augenmerk richtet der diesjährige Bericht auf das Recht auf inklusive Bildung. Darüber hinaus bewertet das Institut fünf weitere Themen, die vom 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022 in Deutschland menschenrechtlich relevant waren: Klimaschutzpolitik, die Situation an den EU-Außengrenzen zu Belarus, die Förderung einer kindgerechten Justiz, die Rechte älterer Menschen und die Gesundheitsversorgung von Menschen mit Behinderungen. Bei all diesen Themen sieht das Institut politischen und gesetzgeberischen Handlungsbedarf und formuliert dazu Empfehlungen.

Berlin (kobinet) Heute, am 8. Dezember, findet zum zweiten Mal ein Warntag in Deutschland statt. Der Katastrophenschutz von Bund, Ländern und Kommunen testet an heute seine verschiedenen Warnsysteme – und die Bevölkerung darf Feedback geben, ob die Warnungen sie erreicht hat. Ein Aspekt bei den Warnungen ist die Barrierefreiheit, wie die Bundesfachstelle Barrierefreiheit mitteilt.

Berlin (kobinet) Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze kündigte an, den nächsten globalen Gipfel für die Rechte von Menschen mit Behinderungen („Global Disability Summit“) im Frühjahr 2025 gemeinsam mit Jordanien und der International Disability Alliance in Berlin auszurichten. Dabei will die Ministerin die Rechte von Menschen mit Behinderungen verstärkt in den interantionalen Fokus rücken. Das internationale Gipfeltreffen hat zum Ziel, die weltweite Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen entwicklungspolitisch zu unterstützen und voranzubringen. Der Gipfel findet nach 2018 in London und 2022 in Oslo 2025 zum dritten Mal statt.

Kassel (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) betreibt nicht nur seit vielen Jahren die Hotline zum Persönlichen Budget, sondern setzt sich kontinuierlich für Verbesserungen bei der Nutzung Persönlicher Budgets ein. Da die ISL in den letzten Jahren verstärkt Berichte über Probleme mit der Beantragung des Persönlichen Budgets, dem Abschluss von Zielvereinbarungen und vor allem mit trägerübergreifenden Budgets bekommen hat, hat diese nun Fragen zur Praxis der Nutzung Persönlicher Budgets formuliert. Die Erkenntnisse aus der Befragung will die Selbstvertretungsorganisation verstärkt in den weiteren Prozess der Ausgestaltung Persönlicher Budgets in verschiedene Gremien einbringen.

Berlin (kobinet) Der Berliner Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist 2020 verabschiedet worden. Die dort enthaltenen politischen Maßnahmen werden derzeit von der Landesverwaltung umgesetzt. In ihrer aktuellen Publikation empfiehlt die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention eine stärkere Partizipation von Menschen mit Behinderungen im Prozess der Umsetzung.

Kassel (kobinet) Marleen Soetandi wollte schon immer einmal auf eine größere Leinwand malen, auch ohne selbst den Pinsel benutzen zu können. Diesen Traum hat die Künstlerin aus der Nähe von Kassel mittlerweile nicht nur verwirklicht. Marleen Soetandi wirkte mit ihrer Idee, ein Bild auf einer Leinwand mit einem Laserpointer und Unterstützung durch sechs verschiedene Assistent*innen anzufertigen, sogar bei einem Projekt im Rahmen der documenta fifteen in Kassel mit. Ein bei der documenta begonnenes Bild mit der Größe von 3,35 m x 1,50 m hat Marleen Soetandi nun mit Hilfe der freiberuflichen Kunstvermittlerin Nicola V. Manitta im Kasseler Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen fertiggestellt. Nicht nur die Idee, die im Rahmen der Aktivitäten eines Künstlerkollektivs bei der documenta im Sommer 2022 angepackt wurde, sondern auch die Kreativität der jungen Künstlerin, die sonst ihre Bilder am Bildschirm erstellt, sind für das NETZWERK ARTIKEL 3 eine gute Nachricht zur Inklusion.

Marburg/Lahn (kobinet) „LowVisionPlus“ ist der Name einer neuen Interessengruppe im Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS). In ihr haben sich nun mehrfachbehinderte Mitglieder der bundesweiten Selbsthilfeorganisation von Menschen mit Sehbeeinträchtigungen zusammenefunden. Sie alle eint, dass sie zusätzlich zu ihrer Sehbeeinträchtigung noch mindestens eine weitere Behinderung haben. Dabei reicht das Spektrum der Zweit- und Drittbeeinträchtigung von Hörbehinderungen über Gehbehinderungen, neurologische und motorische Einschränkungen bis hin zu psychischen Beeinträchtigungen.

BERLIN (kobinet) Im Koalitionsvertrag hatte die Ampel-Koalition einen Aktionsplans für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen angekündigt. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, der zuständiger Berichterstatter der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat jetzt nachgefragt. Dazu hat er die Auskunft erhalten, dass entgegen der Ankündigung im Koalitionsvertrag noch keine konkreten Umsetzungsschritte zum Abbau von Barrieren im Gesundheitswesen getroffen wurden. Der Aktionsplan für ein barrierefreies Gesundheitswesen ist somit auf unbestimmte Zeit verschoben

Berlin (kobinet) Zur Veröffentlichung des Jahresberichts des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR) hat sich Boris Mijatović, Sprecher für Menschenrechtspolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zu Wort gemeldet und die Stärkung der Menschenrechte in Deutschland eingefordert. „Nur wenn wir die Menschenrechtslage im eigenen Land unabhängig und transparent durchleuchten, können wir eine glaubhafte wertegeleitete Außenpolitik umsetzen“, teilte er mit.

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BERLIN (kobinet) Gewerkschaften, Sozial-, Verbraucher- und Mieterverbände befürchten, dass in diesem Winter vielen Menschen eine Energiesperre oder gleich der Verlust der Wohnung drohen könnte. Aus diesem Grunde wenden sie sich nun in einem gemeinsamen Brief an Kanzleramtsminister Wolfgang Schmidt und an die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder.

BERLIN (kobinet) Pflichtgemäß haben die Landesverbände der Pflegekassen die regional üblichen Entgeltniveaus neu ermittelt und veröffentlicht. Nun sind die Pflegeunternehmen am Zug, diese umzusetzen und stehen dabei auf verlorenem Posten. Dennoch droht ein Chaos in der Umsetzung der Tarifpflicht. Warum das so ist, erklärt der Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) Thomas Knieling.

Perl (kobinet) Die Arbeits- und Sozialministerinnen und -minister der Länder haben sich auf ihrer diesjährigen Konferenz (ASMK) am 1. Dezember im saarländischen Perl u.a. auf die Stärkung der pflegerischen Versorgung, des inklusiven Arbeitsmarktes sowie die Verbesserung der Integration von Zugewanderten in den Arbeitsmarkt verständigt. Sie fordern die Bundesregierung auf, zu prüfen, eine vierte Stufe der Ausgleichsabgabe für beschäftigungspflichtige Betriebe einzuführen, die keinen einzigen behinderten Menschen beschäftigen. Dies geht aus einer Presseinformation des Sozialministeriums von Mecklenburg-Vorpommern hervor.

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Berlin (kobinet) „Der als ’neu‘ bezeichnete ICE 3neo der Deutschen Bahn AG stellt nach Beurteilung der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) einen Stillstand trotz 320 km/h dar und bleibt weiterhin nicht barrierefrei. In diesen Zug kann man nicht ebenerdig, ohne Stufen, einsteigen; es befinden sich auch weniger Rollstuhlstellplätze als bisher im Abteil und es gibt nur ein Universal-WC an Bord“, heißt es in einem Bericht des Nachrichtenportals ROLLINGPLANET.

Berlin (kobinet) „Menschen mit Behinderungen leiden vielfach ihr ganzes Leben unter Ausgrenzung, sei es als Kinder in der Schule, als Heranwachsende in der Berufsausbildung und im folgenden Arbeitsleben. Dies gilt umso mehr für die ca. 800 Millionen Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern, die ohne ausreichende Angebote vielfach zu einem Leben in bitterer Armut am Rande der Gesellschaft verdammt sind. Es ist daher ein Gebot der Menschlichkeit, dass die deutsche Entwicklungszusammenarbeit verbindlich in allen ihren Maßnahmen die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen einbezieht und diese auch umfassend bei der Planung berücksichtigt. Das fordert der der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hermann Gröhe.

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Berlin (kobinet) Gemeinsam rufen die Diakonie Deutschland, der Evangelische Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt und das Armutsnetzwerk dazu auf, mit dem Bürgergeld auch das Digitale Existenzminimum zu sichern. Bei einem Online-Fachgespräch zum Thema „Digitales Existenzminimum – wie kommen Armutsbetroffene zu mehr digitaler Teilhabe?“ stellen sie vor kurzem das gemeinsame Positionspapier „6 Forderungen für ein Digitales Existenzminimum“ vor. Darin fordern sie gezielte Maßnahmen, um für Menschen, die von Armut betroffen sind, Teilhabe an digitalen Kommunikationswegen zu ermöglichen und auch Chancengleichheit sicherzustellen.

Köln (kobinet) „Mit der ‚Bundesinitiative Barrierefreiheit‘ will die Regierung Hindernisse für behinderte Menschen abbauen. Etwa im Verkehrs- und Wohnungssektor sowie im Gesundheitswesen. Welche Barrieren erschweren Ihnen den Alltag?“ heißt es in der Ankündigung des gut 45minütigen WDR 5 Tagesgesprächs, das am 1. Dezember ausgestrahlt wurde.

Berlin (kobinet) Russland und die Ukraine haben nach Angaben beider Kriegsparteien wieder einen größeren Gefangenaustausch vollzogen, berichtet heute der Deutschlandfunk. 60 russische und 60 ukrainische Soldaten können in ihre Heimat zurückkehren. Gefangenenaustausch ist der einzige Bereich, in dem es zwischen Moskau und Kiew noch einen Dialog gibt. Alle anderen Verhandlungen liegen auf Eis. Vielfach erhoffte Waffenruhe ist nicht in Sicht. „Im Krieg den Frieden vorbereiten“, fordert Michael Brie. Nach seiner Ansicht ist nötig, die Ukraine zu unterstützen, aber unzulässig sie den geopolitischen Zielen der USA und der Nato zu opfern.

Brüssel (kobinet) Das Europäische Netzwerk zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (ENIL) weist auf die Einführung der neuen Leitlinien der Vereinten Nationen zum Recht behinderter Menschen auf Deinstitutionalisierung hin. „In den neuen Leitlinien wird die Einweisung von Menschen mit Behinderungen in Pflegeheime, psychiatrische Kliniken und andere Einrichtungen als Diskriminierung eingestuft. Infolgedessen kann die Europäische Union die Finanzierung von Institutionen, einschließlich Wohngruppen, nicht mehr damit rechtfertigen, dass sie im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention steht. Ich fordere die EU auf, dieses Argument zu akzeptieren, wie es der Oberste Gerichtshof der USA schon vor 20 Jahren getan hat.“ Dies teilte Gerard Quinn, der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für die Rechte von Menschen mit Behinderung, mit.

BERLIN (kobinet) In Deutschland wurde 2001 das sogenannte Persönliche Budget gesetzlich verankert, um Menschen mit Behinderungen in ihrem Selbstbestimmungsrecht zu stärken. Die Betroffenen sollen sich damit in der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention die für sie notwendigen Leistungen zur gesellschaftlichen Teilhabe eigenständig organisieren und können diese im Rahmen des vorgegebenen Anspruchs und Budgets frei auswählen.

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OSNABRÜCK (kobinet) Seit 2018 berät die EUTB, die ergänzende unabhängige Teilhabe-Beratung der Lebenshilfe Osnabrück unabhängig und kostenfrei beeinträchtigte Menschen, Angehörige und Fachkräfte. Mit der Weiterführung der EUTB für die kommenden sieben Jahre ist ein Ausbau des Beratungsangebotes im Landkreis Osnabrück verbunden.

BERLIN (kobinet) Mit dem Blick auf das einjährigen Bestehens der Ampel-Regierung zieht ein Bündnis aus 18 Umwelt-, Sozialverbänden, Kirchen und Gewerkschaften Bilanz und fordert die Bundesregierung auf, nicht nur die Symptome der Krise zu bekämpfen, sondern mit Investitionen in Klimaschutz und soziale Sicherheit unsere Gesellschaft langfristig krisenfest zu machen. Zugleich mahnt dieses Bündnis eine gerechte Lastenverteilung an und fordert zur Finanzierung von Zukunftsaufgaben eine Besteuerung großer Vermögen.

HANNOVER (kobinet) Seit dem Jahr 2018 ist der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen Träger von elf Beratungsstellen der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB®). Die EUTB® berät Menschen mit Behinderung unter anderem zu den Themen Arbeit, Schule, Freizeit und barrierefreies Wohnen. Zum 1. Januar 2023 werden diese Beratungsstellen in SoVD-Trägerschaft in Niedersachsen für weitere sieben Jahre mit rund 5,5 Millionen Euro gefördert.

Berlin (kobinet) Zum ersten Mal in dieser Legislaturperiode traf sich der Deutsche Behindertenrat (DBR) am 5. Dezember 2022 mit Bundeskanzler Olaf Scholz zum Austausch im Kanzleramt. Dass das Thema Barrierefreiheit dabei eine große Rolle spielte, das geht aus einem Tweet des DBR hervor, der nach dem Treffen über Twitter versendet wurde. Die Probleme bei der Assistenz im Krankenhaus waren ebenfalls ein wichtiges Thema, das angesprochen wurde.

Hamburg (kobinet) Auf Bundesebene gibt es bereits seit 2017 einen Partizipationsfonds zur Förderung der Selbstvertretung behinderter Menschen. Nun wurde auch in Hamburg ein solcher Partizipationsfonds eingerichtet. „Um niedrigschwellige Maßnahmen und Projekte zur Mitbestimmung von Menschen mit Behinderungen umsetzen zu können, benötigen insbesondere kleine Verbände und Organisationen finanzielle Unterstützung. Deshalb hat Hamburg einen Fonds eingerichtet, für den ab sofort Förderanträge gestellt werden können. Der Partizipationsfonds ist mit einem Fördervolumen von jährlich 150.000 Euro ausgestattet, 2023 stehen einmalig 300.000 Euro zur Verfügung“, heißt es in einer Presseinformation der Hamburger Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration.

Berlin (kobinet) Am 3. Dezember war es soweit, zum ersten Mal tagte das Berliner Behindertenparlament im Abgeordnetenhaus der Bundeshauptstadt. Ein lange gehegtes Vorhaben hat damit Gestalt angenommen. Nachdem das erste Berliner Behindertenparlament letztes Jahr noch pandemiebedingt nur online umgesetzt werden konnte, fand es nun sozusagen im Hohen Haus der Berliner Politik statt. Dabei wurden eine Reihe von Themen behandelt, wie aus Berichten der Tageszeitung taz und von rbb24 über die Veranstaltung hervorgeht.