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Bayern übernimmt GEMA-Gebühren

Wappen Bundesland Bayern
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Foto: Gemeinfrei, public domain

MÜNCHEN (kobinet) Entsprechend einem heutigen Kabinettsbeschluss informiert Bayerns Staatsministerin Ulrike Scharf darüber, dass der Freistaat die GEMA-Gebühren für nicht-kommerzielle Veranstaltungen von ehrenamtlichen Organisationen übernimmt.



Aufgrund des Urheberrechts müssen bei Musikveranstaltungen GEMA-Gebühren gezahlt werden – auch von Ehrenamtlichen. Bei kostenfreien Musikveranstaltungen sollen zukünftig für die Veranstalter nur eine einmalige digitale Registrierung bei der GEMA und die Meldung der Veranstaltung erforderlich sein. Die Kosten für die Musikdarbietung übernimmt der Freistaat Bayern. Dafür werden jährlich insgesamt 1,5 Million Euro zur Verfügung gestellt. Die Erleichterung für die Ehrenamtlichen in Bayern betrifft im Jahr 2023 rund 45 000 Veranstaltungen.

Ministerin Scharf erklärt zu diesem Beschluss: „Im Ehrenamt spüren wir den Herzschlag unseres Sozialstaats! Wir stärken das bürgerschaftliche Engagement und setzen ein deutliches Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung! Unsere Ehrenamtlichen werden mit dem Pauschalvertrag der GEMA gezielt entlastet – weniger Bürokratie und weniger Kosten.“