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Hexen, Helden, Horrorclowns. Und andere Erzählungen über Behinderung

Symbol Information

Dresden (kobinet) „Hexen, Helden, Horrorclowns. Und andere Erzählungen über Behinderung“, so lautet der Titel einer Veranstaltung der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich in Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden, die am 10. Oktober im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden und Online per Zoom durchgeführt wird. Darauf hat Annett Heinrich aus Dresden die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

LINKE fordert umfassenden Schutzschirm gegen Inflation und Armut

Logo Fraktion DIE LINKE Im Bundestag
Logo Bundestagsfraktion DIE LINKE
Foto: Fraktion DIE LINKE

BERLIN (kobinet) Die Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE wirft der Bundesregierung in einem Antrag vor, das Land auf eine soziale Katastrophe hinzusteuern, von der die ostdeutschen Bundesländer aufgrund des Lohn- und Rentengefälles besonders hart betroffen seien. „Die Verteuerungen können den Angleichungsprozess zwischen Ost und West um Jahre zurückwerfen“, mahnen die Abgeordneten. Diese Partei fordert deshalb, einen Schutzschirm gegen Inflation und Armut zu spannen sowie die Lohn- und Renteneinheit herzustellen.

Heute Fachgespräch zu sozialverträglicher Mobilitätswende

Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Das Bündnis „Sozialverträgliche Mobilitätswende“ besteht aus Wohlfahrts- und Sozialverbänden, Gewerkschaften, Umweltverbänden und der Evangelischen Kirche in Deutschland. Seit langem gehört zu diesem Bündnis auch der Sozialverband Deutschland (SoVD). Er eröffnet heute Nachmittag das Fachgespräch zu diesen Themen.

Fotowettbewerb soll Licht im Dunkeln zeigen

Symbol Ausrufezeichen

BOUS / kobinet)

BOUS / kobinet) Nach dem Erfolg der Kunstwettbewerbe der Vorjahre, organisiert die saarländische Selbsthilfe SeelenLaute auf Wunsch von Selbsthilfeaktiven und Selbsthilfegruppen in diesem Jahr wieder einen attraktiven bundesweiten Selbsthilfe-Fotowettbewerb, für kreativ mit der Kamera Interessierte. Zur Teilnahme sind Menschen mit psycho-sozialen Beeinträchtigungen und Leiden eingeladen. Das Thema lautet „Licht im Dunkel“ und soll in einer künstlerisch umgesetzten eigenen Fotografie erkennbar sein, auch mit symbolischer Verdeutlichung eines Bezugs zu seelischem Befinden.

Bericht über Protest für Refinanzierung des Tarifvertrags für behinderte Arbeitgeber*innen

Transparent Arbeitgeber*innen-Modell am Boden
Transparent Arbeitgeber*innen-Modell am Boden
Foto: Martin Seidler

Berlin (kobinet) „Mit einer Aktion vor dem Roten Rathaus in Berlin am 27. September protestierten etwa 50 behinderte Arbeitgeber*innen, deren Assistent*innen und mit ihnen solidarische Menschen gegen die Blockadehaltung des Berliner Finanzsenators Daniel Wesener. Anlass war die an diesem Tag stattfindende Sitzung des Berliner Senats“, so heißt es in einem Bericht über die Aktion von Martin Seidler vom Bündnis für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, den die kobinet-nachrichten im folgenden veröffentlichen.

Größere Räume und Internetanschluss in niedersächsischen Einrichtungen

Symbol Paragraph

Hannover (kobinet) Zum 1. Oktober 2022 ist die Verordnung über bauliche Anforderungen für unterstützende Einrichtungen nach dem Niedersächsischen Gesetz über unterstützende Wohnformen (NuWGBauVO) in Kraft getreten. Die Verordnung regelt die baulichen Anforderungen an Einrichtungen wie Heime für ältere, pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen. Sämtliche Neubauten müssen künftig nach den neuen Standards gebaut werden, bereits existierende Einrichtungen müssen grundsätzlich spätestens bis zum 1. Januar 2033 entsprechend der neuen Standards nachgerüstet werden. Unter anderem müssen die Wohnschlafräume von Wohneinheiten für eine Person zukünftig mindestens 14 Quadratmeter Platz bieten, zuvor waren (laut den bisherigen Vorgaben des Bundes in der Heimmindestbauverordnung) 12 Quadratmeter vorgegeben. Zudem muss zukünftig der Zugang zum Internet sichergestellt werden.

Bundesregierung: Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes auf gutem Weg

Symbol Fragezeichen

Berlin (kobinet) Die Bundesregierung sieht einem Bericht des Informationsdienstes Heute im Bundestag zufolge die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) in den Bundesländern auf einem guten Weg. Ihr sei bewusst, dass mit der Reform des Leistungsrechts der Eingliederungshilfe zum 1. Januar 2020 verwaltungsorganisatorische Herausforderungen verbunden waren, schreibt die Regierung in ihrer Antwort (20/3476) auf eine Kleine Anfrage (20/3217) der Fraktion Die Linke. Dies habe zum Teil zu Verunsicherung bei den Betroffenen und ihren Angehörigen geführt.

Aufklärung über Epilepsie stärkt Verständnis in der Bevölkerung

Wilfried Oellers
Wilfried Oellers
Foto: Wilfried Oellers

Berlin (kobinet) Seit 1996 wird am 5. Oktober bundesweit der Welttag Epilepsie begangen. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Epilepsie – gut beraten?“ Hierzu erklärt der Teilhabebeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wilfried Oellers: „Heute, am Tag der Epilepsie gilt es, über die Krankheit aufzuklären. Sowohl aus dem Bekanntenkreis als auch aufgrund meiner Arbeit als Teilhabebeauftragter weiß ich, dass die Unvorhersehbarkeit der Anfälle die größte Barriere in Lebensführung und Lebensqualität der betroffenen Menschen darstellt. Leider werden sie auch heute noch oft stigmatisiert: Bisweilen wird eine kognitive Behinderung unterstellt, obwohl die Hirnfunktion von Epileptikern außerhalb eines Anfalls völlig normal ist. Am heutigen Tag der Epilepsie gilt es, darüber aufzuklären, dass Epilepsie-Patienten vollwertiger Bestandteil unserer Gesellschaft sind.“

Erfolgreicher Start der Qualifizierungsreihe: Wie ich bin – bin ich gut zum/r Peer Berater*in

Symbol Ausrufezeichen

Köln (kobinet) Ellen Romberg und Martina Bünger haben den kobinet-nachrichten einen Bericht über den erfolgreicher Start der Qualifizierungsreihe: „Wie ich bin – bin ich gut“ zum/r Peer Berater*in zugesandt, den die kobinet-nachrichten im folgenden veröffentlichen.

Rote Karte für E-Scooter

Symbolbild mit falsch geparktem E-Scooter
Rote Karte für E-Scooter
Foto: ABSV

Berlin (kobinet) Der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) hat eine Verbandsklage eingereicht. Die Rote Karte für E-Scooter soll für freie Gehwege sorgen.

Antworten zu Betreuungsrecht, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD – Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland

BERLIN (kobinet) Zum Thema „Aktuelle Entwicklungen im Betreuungsrecht, der Patientenverfügung, der Vorsorgevollmacht und dem Ehegattenvertretungsrecht“ laden der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD) und der Berliner Behindertenverbands (BBV) am 6. Oktober 2022 zu einer digitalen Informationsveranstaltung ein.

Svenja Steinke: Ich kämpfe für ein Pflegekind

Symbol Ausrufezeichen

Berlin (kobinet) „Nur weil ich im Rollstuhl sitze, heißt das nicht, dass ich keine gute Mutter sein könnte! Seit Jahren versucht die 34-jährige Svenja Steinke, auf verschiedenen Wegen ein Kind zu bekommen“, heißt es in der Ankündigung eines vor kurzem im ZDF gesendeten Films, der in der Mediathek verfügbar ist.

Wer kennt schon sein Ich?

Cover: ROSA IN GRAU
Cover ROSA IN GRAU
Foto: AZUR

Köln (kobinet) Die Korrespondentin der kobinet-nachrichten, Anke Glasmacher, fragt sich in ihrer Buchrezension über den neuen Roman „ROSA IN GRAU“ von Simone Scharbert „Wer kennt schon sein Ich?“

Weibernetz sucht Sachbearbeiter*in für Sekretariat des Deutschen Behindertenrats

Logo: Weibernetz
Logo: Weibernetz
Foto: Weibernetz

Kassel (kobinet) Im Jahr 2023 wird das Weibernetz turnusmäßig das Sekretariat des Deutschen Behindertenrates (DBR) übernehmen. Das Weibernetz sucht daher zum 1. Dezember 2022 zur Verstärkung des Teams für die Sekretariatsaufgaben im DBR ein*e Sachbearbeiter*in. Aussagekräftige Bewerbungen können bis zum 20. Oktober 2022 beim Weibernetz eingereicht werden.

SoVD.TV zur inklusiven Kommune

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

Berlin (kobinet) Am Mittwoch, den 5. Oktober, kommt in Kooperation mit der Polit-Agentur Nawrocki PR und der Aktion Mensch die nächste Ausgabe von SoVD.TV. Diesmal geht es ab 13.00 Uhr um die Idee einer inklusiven Kommune. Seit 2015 beschäftigt sich die Aktion Mensch mit dem Ziel, inklusivere Sozialräume zu schaffen. Dazu wurde ein Projekt ins Leben gerufen: „Kommune inklusiv“. Richtig los ging‘s im Juli 2016 mit dem Bewerbungsverfahren für Kommunen, wie es in einer Presseinformation des Sozialverband Deutschland (SoVD) heißt.

Simone Fischer ein Jahr im Amt als Landesbehindertenbeauftragte

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Stuttgart (kobinet) Im Oktober 2021 wurde Simone Fischer vom baden-württembergischen Ministerpräsident Winfried Kretschmann zur Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen ernannt. Sie ist nunmehr seit einem Jahr im Amt und zieht Bilanz: „Es ist eine sehr bereichernde und schöne Aufgabe, für die selbstverständliche Chance zur Teilhabe, Barrierefreiheit und das Recht auf Selbstbestimmung von Menschen, die mit einer Behinderung leben, zu arbeiten. Zweifellos ist es auch ein herausfordernder Job. Barrierefreiheit und Inklusion von Menschen mit Behinderungen sind keine Selbstläufer. Sie gelingen dann, wenn viele mithelfen.“

Deutsche Einheit muss weiter erarbeitet werden

Logo VdK Deutschland
Logo VdK Deutschland
Foto: VdK Deutschland

BERLIN (kobinet) Wenn in Erfurt der Tag der Deutschen Einheit gefeiert wird, geschieht dies nach Einschätzung des Sozialverbandes VdK in diesem Jahr unter denkbar schlechten Bedingungen. Die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier ist besorgt und hofft darauf, dass die Krise darf nicht zur Spaltung der Gesellschaft führen möge..

Karriere statt Barriere: Aufruf zur Teilnahme an Wahlen zu Schwerbehindertenvertretungen

Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Foto: Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) Seit dem 1. Oktober 2022 werden die Schwerbehindertenvertretungen in Betrieben und Dienststellen neu gewählt. Die Wahlen finden regelmäßig alle vier Jahre zwischen dem 1. Oktober und dem 30. November statt. „Schwerbehindertenvertretungen sind die starke Stimme von Beschäftigten mit Behinderungen. Sie sind Sprachrohr für mehr Inklusion in den Betrieben und setzen sich vor Ort für die Belange der Beschäftigten ein. Als Interessensvertretungen sind sie ein wichtiges Instrument, um die Rechte von Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt durchzusetzen und gute Arbeitsbedingungen für Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf zu schaffen. Ich rufe alle schwerbehinderten Beschäftigten dazu auf, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und ihre Schwerbehindertenvertretungen mit einem starken Mandat auszustatten“, appelliert der rheinland-pfälzischen Arbeitsminister Alexander Schweitzer an die Beschäftigten.

Gratulation an Prof. Dr. Ulrich Hase zum Verdienstorden

Prof. Dr. Ulrich Hase
Prof. Dr. Ulrich Hase
Foto: privat

Kiel (kobinet) Michaela Pries, die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen von Schleswig-Holstein, ist durch die Ehrung ihres Amtsvorgängers mit der höchsten Auszeichnung des Landes Schleswig-Holstein, dem Verdienstorden, tief beeindruckt und gratuliert ihm herzlich dazu: „Ulrich Hase hat das Amt als erster in Schleswig-Holstein über mehr als zwei Jahrzehnte geprägt. Er hat deutliche Zeichen zur Inklusion im Lande gesetzt, dafür danke ich ihm und habe vor seiner Lebensleistung höchsten Respekt“, teilte Michaela Pries per Pressemitteilung mit.

Besuch im Humboldt-Forum

Besucher unter der Kuppel des Berliner Schlosses
Besucher unter der Schlosskuppel
Foto: sch

Berlin (kobinet) Viele Berliner und Berlinbesucher nutzen das um den Tag der deutschen Einheit verlängerte Wochenende zu einem Besuch des barrierefreien Humboldt-Forums. Auf der Dachterrasse unter der Schlosskuppel hatten die Gäste an diesem sonnigen Herbstsonntag einen weiten Blick auf die Stadt.

Solidarisch durch die Krise

Mehrfahrbige Querstreifen mit der Aufschrift - Solidarischer Herbst -
Logo der Demonstrationen am 22. Oktober 2022
Foto: Parität

BERLIN (kobinet) Gemeinsam mit dem BUND, ver.di, Campact, attac, Finanzwende, Greenpeace, der GEW und dem Bundesverband Volkssolidarität ruft der Paritätische Wohlfahrtsverband zum 22. Oktober unter dem Motto #SolidarischerHerbst zu Demonstrationen auf. Diese sollen in Berlin, Stuttgart, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Hannover, und Dresden stattfinden.

Wanderausstellung „Weil Vielfalt fetzt“ in Dresden

Aussenannsicht des Deutschen Hygienemuseums Dresden mit seiner Säulenfront von der Parkseite her
Ansicht des Deutschen Hygienemuseums Dresden
Foto: H. Smikac

DRESDEN (kobinet) Die mit Förderung durch die Aktion Mensch vorbereitete Ausstellung der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen „Weil Vielfalt fetzt“ wurde Ende September mit einer Vernissage im Deutschen Hygiene-Museum Dresden (DHMD) eröffnet. Viele Gesichter der Inklusion feierten diese Veranstaltung mit. Auch die Schirmherrin und Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Petra Köpping, war vor Ort und hielt die Eröffnungsrede.

Finanzreserven der gesetzlichen Krankenkassen schrumpfen

Symbol Prozentzeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Die Finanzreserven der gesetzlichen Krankenkassen sind laut Bundesregierung von 21,3 Milliarden Euro beziehungsweise 1,07 Monatsausgaben am Ende des Jahres 2018 auf zehn Milliarden Euro beziehungsweise 0,4 Monatsausgaben am Ende vergangenen Jahres zurückgegangen. Darüber berichtet der Informationsdienst Heute im Bundestag.

Trauer um österreichischen Behindertenanwalt Hansjörg Hofer

Dr. Hansjörg Hofer
Dr. Hansjörg Hofer
Foto: Behindertenanwaltschaft

Wien (kobinet) Das Zentrum für Selbstbestimmtes Leben in Wien (BIZEPS) trauert um Dr. Hansjörg Hofer, der in der Nacht auf den 30. September verstorben ist und 1959 in Wien geboren wurde. Über 30 Jahre war er Dank seiner Expertise hochangesehener Beamter im österreichischen Sozialministerium. Zuletzt war er Behindertenanwalt und trat immer wieder lautstark für die Menschenrechte ein, wie es in einem Bericht der Online-Nachrichtendienstes BIZEPS heißt.

Blindentennis auf dem Vormarsch

Mann im Trainigsanzug mit Tennisschläger und Tennisball in einer Sporthalle
Beim Blindentennis-Workshop in der OTS Tennishalle des TV Weiden in Köln.
Foto: Gold-Kraemer-Stiftung / Michael Bause

HAMBURG / BERLIN / KÖLN / FRECHEN (kobinet) Beim 7. Deutschen Blindentennis-Workshop, zu dem die Gold-Kraemer-Stiftung gemeinsam mit dem Deutschen Tennis Bund und dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband nach Köln ein geladen hatte, zeigt sich, dass Blindentennis weiter auf dem Vormarsch ist. Von den insgesamt 40 Teilnehmenden waren die meisten Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger. Die Zielgruppe des Formats sind neben Spielerinnen und Spielern ebenso Trainer, die mit den hier neu gemachten Erfahrungen Blindentennis in ihre Heimatvereine hineintragen.

Altersdiskriminierung verstößt gegen geltendes Recht

Ferda Ataman
Ferda Ataman
Foto: Sarah Eick

Berlin (kobinet) Die Unabhängige Beauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, hat ein entschiedeneres Eintreten gegen Altersdiskriminierung in Deutschland angemahnt. „Diese Form von Diskriminierung wird noch immer unterschätzt, weil Vorbehalte tief sitzen und diskriminierendes Verhalten oft als normal gesehen wird“, sagte Ferda Ataman. Anlässlich des „Tags der älteren Menschen“ am 1. Oktober wies sie darauf hin, dass Diskriminierungen aufgrund des Lebensalters nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) im Arbeitsleben sowie bei Alltagsgeschäften grundsätzlich verboten sind.

Ab heute gilt Mindestlohn von 12 Euro – aber nicht überall

12 Euro
12 Euro
Foto: omp

Berlin (kobinet) Die Lohnuntergrenze steigt heute zum 1. Oktober von 10,45 Euro auf 12 Euro je Stunde. Das ist eine Erhöhung um knapp 15 Prozent. Seit Jahresbeginn beträgt die Steigerung laut eines tagesschau-Berichts rund 22 Prozent. Doch der Mindestlohn, für dessen massive Erhöhung sich die Koalition aus SPD, Grünen und FDP eingesetzt haben, lässt rund 330.000 behinderte Menschen aussen vor, nämlich diejenigen, die in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten. Deren Entgelt bleibt bei durchschnittlich ca. 220 Euro pro Monat, also bei einem Lohn von unter 1,50 Euro stecken.

Digitale Kompetenzen stärken

Zeichnung eines Mannes, der im Rollstuhl an eine m Tisch sitzt au fdem ein Computer steht.
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Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Anlässlich des heutigen Internationalen Tags der älteren Menschen fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte mehr Bildungs- und Unterstützungsangebote zum Erwerb digitaler Kompetenzen für ältere Menschen. Diese müssten flächendeckend und niedrigschwellig sein, so das Institut.

überZEUGEN jetzt in Waren / Müritz

Zwei Männer und dazwischen ein Aufsteller am Eingang zur Ausstellung
André Nowak und Vasyl Nazarenko bei der Eröffnung der Ausstellung in Kyiv
Foto: IB&P

WAREN / MÜRITZ (kobinet) Nach der Präsentation der Ausstellung in Berlin wird am 5. Oktober die inklusive Wanderausstellung „überZEUGEN: Geschichten von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und der Ukraine“ jetzt um 10.30 Uhr im Nachbarschaftstreff „Schmetterlingshaus“ im Beisein von Gästen feierlich eröffnet. Die Ausstellung befasst sich mit der Frage nach dem Wert des Lebens und der Menschenwürde und analysiert die Entwicklung des Verständnisses von „Behinderung“, „Fürsorge“ und „Partizipation“ seit dem Ende des zweiten Weltkrieges bis heute.

Petitionsausschuss für verlängerte Waisenrente für behinderte Menschen

Bundestag Besprechungsraum
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) „Der Petitionsausschuss setzt sich mehrheitlich für Verbesserungen bei der Gewährung der Waisenrente für Menschen mit Behinderungen ein. In der Sitzung am Mittwoch beschloss der Ausschuss mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP, eine Petition mit der Forderung nach Weitergewährung der Halbwaisenrente für behinderte Menschen über die Vollendung des 27. Lebensjahres hinaus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mit dem zweithöchsten Votum ‚zur Erwägung‘ zu überweisen, ’soweit es darum geht, die Waisenrente für Menschen mit Behinderung mit einem Mindestgrad der Behinderung von 50 Prozent auch bis zur Vollendung des 29. Lebensjahres auszuzahlen, und das Petitionsverfahren ‚im Übrigen abzuschließen‘.“ Dies berichtet der Informationsdienst Heute im Bundestag.

Info zur Verfassungsbeschwerde in Leichter Sprache

Logo: BODYS
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Foto: BODYS

Bochum / Berlin (kobinet) Die 26jährige Berlinerin Sonja M. (der Name wurde geändert, weil die Beschwerdeführerin anonym bleiben will) reichte am 26. September 2022 – vertreten durch Professorin Dr. Theresia Degener und die Rechtsanwält*innen Ronska Grimm und Lea Beckmann – Verfassungsbeschwerde beim Landesverfassungsgerichtshof Berlin ein. Sie hat 2020 Anzeige erstattet und ausgesagt, dass sie von ihrem Vorgesetzten in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen sexuell belästigt wurde. Sie wehrt sich dagegen, dass die Berliner Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den Beschuldigten eingestellt hat, weil sie angeblich nicht fähig sei, eine Aussage zu machen. Die Pressemitteilung des Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) hierzu wurde nun auch in Leichte Sprache veröffentlicht.

Bericht über Schichtwechsel im ARD-Morgenmagazin

Logo MOMA - Das Erste am Morgen
Logo MOMA – Das Erste am Morgen
Foto: ARD MOMA

Köln (kobinet) Das ARD-Morgenmagazin hat heute am 30. November einen 5minütigen Bericht über die Aktion Schichtwechsel einer Werkstatt für behinderte Menschen gesendet. Dabei wird u.a. deutlich, dass behinderte Menschen sehr wohl auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten können und wie gering ihr Gehalt in den Werkstätten ist. Lediglich eine Person wurde in diesem Jahr aus der dargestellten Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt und das Entgelt beträgt lediglich zwischen 100 und 200 Euro.

Mindesteinkommen in der EU muss rechtlich verbindlich sein

Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) In der Europäischen Union haben zwar fast alle Mitgliedstaaten Mindestsicherungssysteme – allerdings mit erheblichen Unterschieden und Defiziten. Gerade senden die amtliche Zahlen das Alarmzeichen aus, dass in Deutschland die Armut insgesamt und insbesondere unter jungen und älteren Menschen weiter angestiegen ist. Der Landesverband Berlin – Brandenburg des Sozialverbandes Deutschland (SOvD) fordert deshalb rechtliche Verbindlichkeit für Mindesteinkommen in der EU.

Wieder Fachmesse für Menschen mit Seheinschränkung

Zeichnung eines Mannes mit dunkler Brille, neben sich einen Führhund mit Geschirr
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Foto: Aktion Mensch

HAMURG (kobinet) Nach einer durch Corona bedingten zweijährigen Pause lädt der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) am Mittwoch, den 12. Oktober in der Zeit von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr Uhr erstmals wieder Ratsuchende und Interessierte zur Fachmesse „Durchblick“ ins Louis-Braille-Center (LBC) in Hamburg ein. Die Besucher erwartet neben einer interessanten Fachausstellung zu vergrößernden Sehhilfen und anderer Unterstützungsmöglichkeiten auch verschiedene Vorträge. Der Eintritt ist kostenfrei. Es gelten die an diesem Tag gültigen Corona-Regelungen im LBC.

Altersarmut ist ein Armutszeugnis

Geldscheine
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Foto: Irina Tischer

STUTTGART (kobinet) Anlässlich des morgigen Tags der älteren Menschen appellieren der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg und der Sozialverband VdK Baden-Württemberg gemeinsam an die Landesregierung, bei den Maßnahmen zur Bewältigung der Energie- und Ukraine-Krise auch die Situation der älteren Menschen nicht zu vergessen. Die Sozialverbände in diesem Bundesland fordern eine finanzielle Unterstützung ärmerer Rentnerinnen und Rentner, die keine Grundsicherung erhalten und stellen fest: Altersarmut ist ein Armutszeugnis für ein reiches Bundesland!

Welterbe Park Sanssouci jetzt mit App kennen lernen

Blick auf die Terassen vor dem Schloss Sanssouci in Potsdam
Blick vom Parterre über Fontaine auf die Terrassen zum Schloss. Sanssouci
Foto: SPSG / Hans Bach

POTSDAM (kobinet) Gerade noch rechtzeitig zum langen Wochenende bietet die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) einen besonderen Service für ihre Gäste: die kostenloste App für den Park Sanssouci. Sie ist seit kurzem im Google Playstore und im Apple Store verfügbar. Besucherinnen und Besucher haben mit der App die Möglichkeit, den rund 300 Hektar großen Park frei zu entdecken oder einem der vorgegebenen Rundgänge zu folgen.

Eine Stadt für Alle: Barrierefreiheit im Zentrum

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Anlässlich der aktuellen Diskussion zur Umgestaltung und Attraktivitätssteigerung der Bremer Innenstadt hat Bremens Landesbehindertenbeauftragter Arne Frankenstein im Juli gemeinsam mit dem Forum barrierefreies Bremen und der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau einen Fachtag im Haus der Bürgerschaft unter dem Motto „Eine Stadt für Alle: Barrierefreiheit im Zentrum“ durchgeführt. Arne Frankenstein hat nun die Dokumentation des Fachtags mit den entsprechenden Forderungen an die Politik und den Senat übergeben.

Multimediale Ausstellung: Erlangen erzählt Lebensgeschichten

Bild: Kommune Inklusiv Erlangen
Bild: Kommune Inklusiv Erlangen
Foto: ZsL Erlangen

Erlangen (kobinet) Zu einer multimedialen Ausstellung unter dem Motto „Erlangen erzählt Lebensgeschichten“ in der Stadtbibliothek Erlangen vom 6.10. bis zum 22.11. laden das Projekt Kommune Inklusiv Erlangen, die Lebenshilfe Erlangen und die Stadtbibliothek ein. Die Vernissage findet am 6. Oktober um 17:00 Uhr statt.

Zusammenarbeit zur Unterstützung von Diskriminierung Betroffenen

Ferda Ataman
Ferda Ataman
Foto: Sarah Eick

Berlin (kobinet) Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und der Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) wollen künftig stärker zusammenarbeiten, um von Diskriminierung Betroffene so effektiv wie möglich zu unterstützen. Dazu unterzeichneten die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, und advd-Geschäftsführerin Eva Andrades am 29. September in Berlin eine entsprechende Vereinbarung.