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Aktionsplan Inklusion in Niedersachsen ausgewertet

Wappen Bundesland Niedersachsen
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Foto: Gemeinfrei, public domain

HANNOVER (kobinet) Etwa 50 Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Verbänden sowie der Zivilgesellschaft war in dieser Woche zu einer Abschlussveranstaltung zur Evaluation des Aktionsplans Inklusion der Landesregierung zusammengekommen. Dabei wurden die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen des Evaluationsberichts der Prognos AG und des Deutschen Instituts für Menschenrechte in Hannover diskutiert.

Im Rahmen der Evaluation wurde untersucht, inwieweit die Aktionspläne in ihrer Konzeption und Umsetzung geeignet sind, die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Niedersachsen umzusetzen. Darüber hinaus liefert sie konkrete Handlungsempfehlungen, wie die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen bei der Fortschreibung des Aktionsplans verbessert werden kann. So werden beispielsweise aufsuchende Methoden und die Schulung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren als neue Partizipationsformate empfohlen, um Menschen mit Behinderungen in verletzlichen Lebenslagen, wie geflüchteter Menschen mit Behinderungen, besser als bisher zu beteiligen.

Neben dezentralen Inklusionskonferenzen und fachspezifischen Themensitzungen wurde auch die Weiterentwicklung der digitalen Ideenbox zu einem barrierefreien Online-Formular in Leichter Sprache genannt.

„Der Evaluationsbericht bestätigt, dass der Aktionsplan ein gutes Instrument ist, um die UN-Konvention in Niedersachsen umzusetzen. Er zeigt aber auch, wo es in der Praxis Entwicklungspotenziale gibt. Um dieses Potenzial zu erschließen, werden wir den Aktionsplan auf der Grundlage der Evaluationsergebnisse weiterentwickeln“, so Staatssekretärin Christine Arbogast. „Dabei wollen wir Menschen mit Behinderungen gemäß des Partizipationsgebots der UN-BRK auf Augenhöhe beteiligen.“