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Als Zugabe ne Dusche

Hausband von RambsZamba auf der Bühne
21 downbeat bei NO LIMITS
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Abschlussparty von NO LIMITS steigt heute Abend um 21.30 Uhr im Hebbel am Ufer. Legendäre Drum&Bass und Techno Sounds liefert barner 16. Auf dem europäischen Festival inklusiver Bühnenkunst in Berlin begeisterte das Publikium auch Musik wie das Konzert am Dienstag von 21 downbeat und Station 17.

Im RambaZamba-Theater ging dessen Hausband 21 downbeat mit einer öffentlich geförderten Auftragsarbeit auf die Bretter der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg. Im Zentrum steht das Berlin der 20er Jahre. Die Band spürt Texten von Irmgard Keun, Alfred Döblin und Kurt Tuchlsky nach. Sie macht daraus ihre Musik: „Es wird nach einem happy end im Film jewöhnlich abjeblendt. Man sieht bloß noch in ihre Lippen den Helden seinen Schnurrbart stippen …“ (Tucho) Als Zugabe gab es nach 60 Minuten noch „Dusche“, den Titelsong aus der EP in Vinyl vom 20.08.2021.

Dann spielte Station 17 auf und improvisierte mit zwei alten Weggefährten wie eh und je. Die Band wurde 1989 gegründet. Wie man heute sagt als „kreativ-soziales Projekt in der Wohngruppe 17 der Stiftung Alsterdorf in Hamburg“. Nach 800 Konzerten, elf Alben und zwei Dokumentarfilmen sind die Musiker eine international bekannte Formation im experimentellen Indierock. Natürlich gehören sie barner 16 an. Das ist ein inklusives Netzwerk professioneller Kunst- und Kulturproduktionen, das in der Barner Straße 16 in Altona entstanden ist.

Zehn Bands können bei barner 16 gebucht werden. Camera Obscura ist das jüngste Projekt und war bei NO LIMITS dabei. Die Band entwickelt eigene Soundtracks zu ausgewählten Stummfilmen. So wurde in Berlin Dziga Vertovs „Der Mann mit der Kamera“ gezeigt. Der Film begleitet einen Kameramann im Jahr 1929 durch die Städte Kiew, Charkow und Odessa. Mit Musik und kurzen Geschichten gibt Camera Obscura dem Stummfilm eine Stimme.

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