Veröffentlicht am 01.04.2025 06:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0
Berlin (kobinet) Aus insgesamt 17 europäischen Staaten – von Aserbaidschan bis Nordirland – sind am 31. März 2025 Vertreter*innen von Menschenrechtsinstitutionen in Berlin angereist, um sich in den Räumen des Deutschen Instituts für Menschenrechte über die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Europa auszutauschen. Auch die Europäische Grundrechteagentur (EU-FRA), das European Disability Forum (EDF) und ENNHRI sendeten Vertreter*innen. Weitere 8 Menschenrechtsinstitutionen waren online zugeschaltet. Darauf hat das Deutsche Institut für Menschenrechte aufmerksam gemacht.
Veröffentlicht am 01.04.2025 06:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol Ausrufezeichen Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V./Tom Kallmeyer (Creative Commons BY-SA 4.0)
Berlin (kobinet) Das Institut des ABiD Behinderung & Partizipation (IB&P) begrüßt und unterstützt die Amman-Berlin-Erklärung zur weltweiten Inklusion von Menschen mit Behinderungen, die auf dem Global Disability Summit am 2. und 3. April 2025 in Berlin verabschiedet werden soll. Das Institut arbeitet gemeinsam mit dem Allgemeinen Behindertenverband in Deutschland „Für Selbstbestimmung und Würde“ (ABiD) seit fast 20 Jahren eng mit Behindertenorganisationen in 12 Staaten aus Osteuropa und Zentralasien zusammen. Im Mittelpunkt steht dabei der Erfahrungsaustausch zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.
Veröffentlicht am 01.04.2025 06:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo: Global Disability Summit Foto: Global Disability Summit
Berlin (kobinet) Die Amman-Berlin Declaration on Global Disability Inclusion dürfte das wichtigste Ergebnis des Global Disability Summit (GDS) sein, der am 2. und 3. April 2025 in Berlin stattfindet. Die Erklärung, die von möglichst vielen unterzeichnet werden soll, wäre ein entscheidender Schritt vorwärts für die Rechte von behinderten Menschen weltweit. Dabei liegt ein entscheidender Fokus auf starken Verpflichtungen für eine internationale inklusive Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit. Ein zentrales Highlight der Declaration ist der Grundsatz „15 Prozent für die 15 Prozent“, der dazu auffordert, dass mindestens 15 Prozent internationaler Entwicklungsprogramme der Länder für die Inklusion behinderter Menschen eingesetzt werden. Auf der Internetseite zum Global Disability Summit werden die Hintergründe und Ziele der Amman-Berlin Declaration erläutert.
Veröffentlicht am 01.04.2025 06:01 von Hans-Willi Weis in der Kategorie Kolumne
Statt eines Portraits der EU-Kommissionspräsidentin eine weiße Fläche, weiß wie die Kittel ihrer Ärzte.-Kolumnist Weis wünscht beste Genesungswishes! Foto: HT
Staufen (kobinet) Sogar Einweisung in „die Geschlossene“ nicht ausgeschlossen. Falls erforderlich, so ausschließlich zu ihrem eigenen Schutz. „Europa vor einer Ära der Aufrüstung“, dieses von der Leyen-Wort deute auf eine „manische Phase“ hin. Ein Papier von ihr, das von einem „bevorstehenden Großangriff Russlands auf Europa“ spricht, lasse wiederum auf eine „paranoide Störung“ schließen. Von sich aus, sagt sie, wäre sie gern vor längerem schon unter einen europäischen Schutzschirm geschlüpft, hätte es den aus fallout-sicherem Nuklearstoff bereits gegeben. Hätte, hätte, Lieferkette! Oder Panzerkette, die bestellten 800 Milliarden Leopard-Panzer wurden auch noch nicht in voller Stückzahl ausgeliefert. Damit sie dicht an dicht die NATO-Ostflanke abdichten und so undurchlässig machen, dass kein Russe mehr zwischen zwei Leopard-Panzern hindurchschlüpfen kann. – Aber zurück zu Frau von der Leyen. Weitere Symptome werden gemeldet, die auf einen besorgniserregenden Zustand schließen lassen. So hat sie unlängst Mitarbeiter aufgefordert: “ Up now call me Frau Frontline, please“. Und zu Macron hat sie gesagt: „Cher ami, en allemand je m‘ appelle ab sofort, Uschi Frontlinie“. Das mag nett sein, ist aber doch auch irgendwie auffällig. So dass Europa und wir mit ihm gespannt sein dürfen auf das nächste ärztliche Bulletin.
Veröffentlicht am 31.03.2025 13:23 von Ralph Milewski in der Kategorie Meinung
Wenn Versprechen im Lokus verschwinden Foto: Ralph Milewski
Fladungen (kobinet) Hubert Hüppe bestätigt, was viele seit Jahren wissen, aber nicht offen aussprechen: Die Inklusion in Deutschland war nie strukturell gewollt. Sie wurde als PR-Projekt verpackt, als Menschenrechtsversprechen ohne Machtbasis verkauft. Dass selbst langjährige Akteure wie Hüppe heute offen von „Rückschritt“ sprechen, ist bemerkenswert – und bitter zugleich. Denn was unter dem Schlagwort Inklusion firmiert, ist oft das genaue Gegenteil: Restauration von Sonderstrukturen, getarnt als Fortschritt.
Veröffentlicht am 31.03.2025 07:42 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Juliane Harms Foto: bifos
Berlin (kobinet) Die Behindertenbewegung wieder einmal zusammenbringen, das ist ein zentrales Ziel der Mitmachtagung „Gestern – Heute – Morgen: Die Behindertenbewegung im Dialog“. Darauf hat Juliane Harms vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) im Interview mit den kobinet-nachrichten hingewiesen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Juliane Harms über die Tagung, die am 16. und 17. Mai 2025 im Kasseler Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen stattfindet und für die noch bis zum 15. April eine Anmeldung möglich ist. Besonders freut Juliane Harms sich, dass viele Teilnehmende eigene Ideen für die Inhalte der Tagung eingebracht haben. So wird es unter anderem einen Beitrag zur Geschichte der Behindertenbewegung geben, aber auch einen Input über rechtliche Entwicklungen und Aktive der Bewegung junger Menschen mit Beeinträchtigungen bringen sich ein. Ein weiteres wichtiges Thema wird die politische Partizipation sein mit der Frage, welche Möglichkeiten es gibt, sich aktiv einzubringen, um Veränderungen anzustoßen?
Veröffentlicht am 31.03.2025 07:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann Foto: Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales
Düsseldorf (kobinet) Das nordrhein-westfälische Programm „Inklusionsscheck NRW“ wird auch im Jahr 2025 fortgeführt: Das Land unterstützt mit insgesamt 500.000 Euro Maßnahmen zur Stärkung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Nordrhein-Westfalen. Für das seit 2020 bestehende Programm können Vereine und Initiativen ab sofort wieder eine Förderung in Höhe von 2.000 Euro beantragen, zum Beispiel für Veranstaltungen, Fortbildungen oder barrierefreie Kommunikation. Landesweit können in diesem Jahr insgesamt 250 Projekte finanziell gefördert werden, wie das nordrhein-westfälische Sozialministerium mitteilte.
Veröffentlicht am 31.03.2025 05:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der Bundesagentur für Arbeit Foto: BA
Nürnberg (kobinet) Fast 11.000 schwerbehinderte Menschen mehr waren im März 2025 arbeitslos gemeldet als im März 2024. Dies geht aus den aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit im Hinblick auf die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen im März 2025 hervor. Demnach sind derzeit 183.795 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Im März 2024 waren es 172.804. Dabei sind die über 300.000 behinderten Menschen, die in Werkstätten für behinderte Mesnchen arbeiten nicht in der Statistik erfasst. Ihre Vermittlungschancen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt sind nach wie vor weit unter einem Prozent.
Veröffentlicht am 31.03.2025 04:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo: Global Disability Summit Foto: Global Disability Summit
Berlin (kobinet) „Der Welt-Gipfel für Menschen mit Behinderungen findet am 2. und 3. April 2025 in Berlin statt. Ein Welt-Gipfel ist ein großes Treffen mit vielen Personen aus aller Welt. Auf Englisch heißt die Veranstaltung: Global Disability Summit. Das spricht man: Globel Disebiliti Sammit. Die Abkürzung heißt: GDS. Das spricht man: Ge-De-Es“, so heißt es auf der Internetseite zum Global Disability Summit in den Informationen in Leichter Sprache. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung informiert damit in verständlicher Form, was es mit der Großveranstaltung auf sich hat, die diese Woche in Berlin stattfindet.
Staufen (kobinet) Der Philosoph Jürgen Habermas ist der wohl bekannteste und mit seinen bald 96 Jahren sozusagen dienstälteste „öffentliche Intellektuelle“ der Bundesrepublik. Im Unterschied zu beinahe allen anderen linksliberalen Intellektuellen hat er sich dem „moralisch-militärischen Komplex“, den Baerbock, Habeck, Hofreiter und deren Sirenengesängen nicht angeschlossen. Und jüngst in der SZ (Süddeutsche Zeitung) den Masters of War widersprochen. Mit einer „Warnung vor der Rhetorik der Verfeindung“ und einem „Plädoyer für die Freundschaft mit unseren Nachbarn“, wie es in der Überschrift seines Beitrags heißt. Ungewohnte Töne in einem publizistischen Leitmedium, das sich in der Dämonisierung des Feindbilds Putin und der Projektion alles Bösen auf unseren europäischen Nachbarn Russland vom Tenor der veröffentlichten Meinung hierzulande sonst kaum unterscheidet. – Die wichtigsten Punkte dieser Gegenrede hier anschließend.
Veröffentlicht am 30.03.2025 09:58 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Hubert Hüppe Foto: Hubert Hüppe
Berlin (kobinet) „Die Ideologie der Aussonderung feiert überall ein Comeback und viele verdienen daran.“ So bringt Hubert Hüppe seine Enttäuschung über die Entwicklung der Behindertenpolitik der letzten Jahre auf den Punkt. Nachdem die katholische Zeitung Die Tagespost am 27. März 2025 über das Wirken von Hubert Hüppe während seiner Zeit im Bundestag berichtet hatte, befragte der Redakteur der kobinet-nachrichten, Ottmar Miles-Paul, Hubert Hüppe zu seinem behindertenpolitischen Wirken der letzten Jahrzehnte. Für den nun aus dem Bundestag ausgeschiedenen CDU-Politiker ergibt sich daraus eine eher ernüchternde Bilanz, er berichtet aber auch über zwischenzeitliche Highlights.
Veröffentlicht am 30.03.2025 09:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von der Preisverleihung Foto: ORF / Roman Zach-Kiesling
Wien (kobinet) Der Herbert Pichler-Inklusions-Medienpreis für exzellente Berichterstattung im Bereich der Inklusion in den Kategorien Printmedien, Fernsehen, Radio sowie digitale Medien/Podcasts wurde am 28. März 2025 bereits zum vierten Mal in Wien verliehen. (Siehe ORF-Bericht). Der Preis, mit dem dieses Mal u.a. drei deutsche Journalist*innen ausgezeichnet wurden, würdigt herausragende journalistische Beiträge zum Thema Inklusion und unterstreicht dabei die internationale Bedeutung dieses Anliegens. Die Preisträger:innen stammen aus verschiedenen Ländern und Medienhäusern.
Veröffentlicht am 30.03.2025 06:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Zimmer des Hotel INNdependence Foto: gpe
Mainz (kobinet) Für den Inklusionsbetrieb Hotel INNdependence in Mainz sucht die Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen (gpe) zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/-n Mitarbeitenden im Housekeeping (m/d/w) für 30 Wochenstunden im Rahmen einer unbefristeten Tätigkeit. Es handelt sich hierbei um einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz im Rahmen eines Inklusionsarbeitsplatzes. Dieser Arbeitsplatz ist für Menschen mit einer Behinderung bzw. für Menschen, die aus einer beruflichen Integrationsmaßnahme kommen und auf den allgemeinen Arbeitsmarkt wechseln wollen, vorgesehen, heißt es in der Ankündigung. Eine Bewerbung ist noch bis zum 15. April 2025 möglich.
Veröffentlicht am 30.03.2025 05:35 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Verena Bentele Foto: Susie Knoll
Berlin (kobinet) „Im Koalitionspapier von CDU/CSU und SPD ist bei den Themen Arbeit und Soziales noch sehr viel Spielraum, der jetzt im Sinne der Menschen genutzt werden muss. Um Altersarmut wirksam zu bekämpfen, muss das Mindestrentenniveau ohne zeitliche Begrenzung bei mindestens 48 Prozent festgeschrieben werden. Kritisch sehen wir die faktische Rolle rückwärts ins alte Hartz-IV-System ohne ernsthafte Prüfung, ob Regelungen wie der Vermittlungsvorrang und die Fortschreibung der Regelsätze sinnvoll sind und sich bewährt haben“, so kommentierte die Präsidentin des Sozialverband VdK, Verena Bentele, den bekannt gewordenen bisherigen Stand bei den Verhandlungen zwischen CDU, SPD und CSU für einen Koalitionsvertrag im Bereich Arbeit und Soziales.
Veröffentlicht am 29.03.2025 05:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Sharepic zum IGEL-Podcast mit Christine Braunert-Rümmenapf Foto: IGEL-Media
Bad Segeberg / Berlin (kobinet) „Wie geht es den Menschen mit Behinderung in Berlin“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). In der Reihe mit den Podcasts mit den Landesbehindertenbeauftragten ist dieses Mal Christine Braunert-Rümenapf zu Gast. Sie ist die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung in Berlin. Im Gespräch mit Sascha Lang berichtet sie von ihrer täglichen Arbeit, ihren Herausforderungen und den Fortschritten, die Berlin im Bereich Inklusion gemacht hat.
Veröffentlicht am 29.03.2025 04:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel
Ludwigsburg (kobinet) Die bekannte Poetry-Slammerin Leah Weigand ist am 10. April 2025 um 19:00 Uhr zu Gast bei Antonio Florio und Bettina Krück in deren Online-Veranstaltung. Dabei wird sie aus ihrem Bestseller „Ein bisschen mehr Wir“ lesen – natürlich werden wie gewohnt auch Gebärdensprachdolmetscher*innen anwesend sein, heißt es in der Ankündigung der Online-Veranstaltung.
Veröffentlicht am 28.03.2025 17:52 von Deva Bhusha in der Kategorie Nachricht
Andreas Vega beim Seminar Foto: Deva Bhusha
München (kobinet) Aus gegebenen Anlass möchte ich die Werbetrommel schlagen für unser Wochenend- Seminar,
„Tantra meets Handicap“, ein sinnliches Abenteuer-Begegnungs-Wochenende für Menschen mit und ohne Behinderung auf Augenhöhe.
Vom von 15. bis 18.05.2025. in Obing, OBA Amalienhof.
Wir möchten noch ein oder zwei Teilnehmer mit Behinderung dazu einladen, um gut gemischt aufgestellt zu sein.
Veröffentlicht am 28.03.2025 09:36 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Foto Deutsche Flagge auf dem Reichstag Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) In 16 Arbeitsgruppen haben Vertreter*innen von CDU, SPD und CSU die einzelnen Themenblöcke verhandelt und Vorschläge für den Koalitionsvertrag formuliert. Diese Vorschläge wurden mittlerweile auf der Plattform FragdenStaat veröffentlicht. Ab heute, 28. März 2025, verhandeln nun die Chef-Unterhändler*innen der Parteien über strittige Punkte und die genaue Ausgestaltung des Koalitionsvertrags. Im Bereich der Inklusion ist auch noch nicht alles in Sack und Tüten. Der Vorstoß der CDU/CSU, wonach Werkstätten und Wohneinrichtungen wieder Geld aus der Ausgleichsabgabe bekommen sollen, scheint beispielsweise kein Konsens zu sein. Diese Förderung wurde mit dem Gesetz für einen inklusiven Arbeitsmarkt explizit abgeschafft.
Staufen (kobinet) Der verteidigungspolitisch gehorsam auf Linie argumentierende SWR-Moderator fragt den wider den Stachel löckenden Buchautor Ole Nymoen („Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde“, siehe Number 4) allen Ernstes: Ob das nicht so eine „pazifistische Haltung oder Verweigerungshaltung“ sei, „die ermöglicht wird durch Menschen, die eben das nicht tun und an die Front gehen und kämpfen gegen einen Diktator, der wie Putin die internationale Ordnung, die Souveränität von Ländern und Menschenrechten ignoriert“. – Hoppla, frage ich mich da, kann ich dies hier auf den beschaulichen kobinet-Nachrichten nur deshalb so unbehelligt schreiben, weil pflichtbewusste Wehrfähige und verantwortungsvolle Kriegstüchtige in der Bundeswehr an der potentiellen Ostfront mir Putin vom Leib halten? Dieser Zusammenhang ist derart konstruiert, dass ich nicht einmal mein „Sondervermögen Nachdenken“ anzapfen muss, um zu erkennen, ein fadenscheiniges Bedrohungsszenario soll all denen ein schlechtes Gewissen machen, die sich noch nicht von der kollektiven Paranoia haben anstecken lassen. Die es nach wie vor wagen, den „Masters of War“ und ihrer verteidigungspolitischen Richtlinienkompetenz zu widersprechen.
Veröffentlicht am 28.03.2025 06:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bundesarbeitsgericht Foto: Bundesarbeitsgericht
Köln (kobinet) Schwerbehinderte Werkstattbeschäftigte sind bei der Wahl der Schwerbehindertenvertretung wahlberechtigt. Darauf weist die Informationsplattform REHADAT in einem aktuellen Beitrag hin. „Das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschied am 23. Oktober 2024 (Az.: 7 ABR 36/23), dass schwerbehinderte Beschäftigte in anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen (sogenannte Werkstattbeschäftigte) bei der Wahl der Schwerbehindertenvertretung wahlberechtigt sind“, heißt es in dem Beitrag.
Veröffentlicht am 28.03.2025 06:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo zum Diskriminierungsschutz des NETZWERK ARTIKEL 3 Foto: NW3, Michael Möller
Berlin (kobinet) Mit Spannung warten behinderte und andere von Diskriminierungen betroffene Menschen in diesen Tagen darauf, was im Koalitionsvertrag zwischen CDU, SPD und CSU zum Thema Antidiskriminierung verankert werden könnte. Aus den derzeitigen Entwürfen der einzelnen Arbeitsgruppen zeichnet sich ab, dass die schwarz-rote Koalition die längst überfällige Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) anpacken könnte. Aus dem auf der Plattform FragDenStaat veröffentlichten Stand der Arbeitsgruppenergebnisse geht beispielsweise zur AGG–Reform aus der Arbeitsgruppe 1 Innen, Recht, Migration und Integration ab Zeile 384 hervor: „Benachteiligungen und Diskriminierungen sind Gift für gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung. Deshalb stärken und verbessern wir den Diskriminierungsschutz.“ Und auch in Sachen Altersdiskriminierung findet sich ein entsprechender Passus in den bisherigen Vereinbarungen, von denen allerdings noch nicht klar ist, ob diese am Ende so im Koalitionsvertrag stehen werden.
Veröffentlicht am 28.03.2025 05:50 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol Ausrufezeichen mit Schatten Foto: ht
Bonn (kobinet) Teilnehmer*innen des Mentoring-Programms BESSER trafen sich am 25. März 2025 mit externen Fachleuten aus Forschung, Ministerien und Selbstvertretung zu einem zweistündigen Online-Lunch. Ihr Thema: Wie können Menschen mit Behinderung wirksam dabei unterstützt werden, eine tragfähige Geschäftsidee zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen? „Mentoring ist ein sehr wirksames Angebot für gründungsinteressierte Menschen mit Behinderung“, so Birgit Mock, Geschäftsführerin des Hildegardis-Vereins. „Wir durften sehr konkret erleben, wie Menschen mit Behinderung in unserem Programm sich ihrer Kompetenzen und Stärken bewusst geworden sind. Hier ist in den zwölf Monaten viel passiert. Diese individuelle und maßgeschneiderte Beratung und Unterstützung sind für viele der Mentees die Initialzündung gewesen.“
Veröffentlicht am 28.03.2025 05:25 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Geld für Exklusion Foto: Ralph Milewski
München (kobinet) Der Sozial- und Gesundheitsausschuss des Bezirks Oberbayern hat am 27. März 2025 die finanzielle Unterstützung von insgesamt drei Bauprojekten in den Landkreisen Ebersberg und Landsberg beschlossen, die Menschen mit Behinderungen zugutekommen, wie es in einer Presseinformation des Bezirks Oberbayern heißt. Die Förderung erfolgt demnach über ein Kreditmodell: Die Träger nehmen Darlehen auf, deren Tilgung und Zinsen der Bezirk übernimmt, indem sie in die verhandelten Entgelte einfließen. Insgesamt stellt der Bezirk 1,2 Millionen Euro zur Verfügung.
Veröffentlicht am 28.03.2025 04:55 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel
Berlin (kobinet) Was ist Inklusion? Was ist die UN-Behindertenrechtskonvention? Warum leben so viele Menschen mit Behinderungen in Armut? Und wie können Menschen mit Behinderungen ihre Rechte durchsetzen? Eine Broschüre des Deutschen Instituts für Menschenrechte und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gibt Antworten zu diesen und weiteren Fragen.
Veröffentlicht am 27.03.2025 07:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo: Deutscher Hörfilmpreis Foto: DBSV
Berlin (kobinet) Am Dienstagabend, den 25. März 2025, wurde in Berlin der 23. Deutsche Hörfilmpreis vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) vergeben, insgesamt 22 Produktionen waren in sechs Kategorien nominiert. Moderiert wurde die feierliche Gala, die erstmals im historischen Colosseum Filmtheater in Berlin stattfand, von Nadine Heidenreich.
Veröffentlicht am 27.03.2025 07:04 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Verena Bentele Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) VdK-Präsidentin Verena Bentele begrüßt die erzielten Fortschritte bei den Koalitionsverhandlungen und betont: „Die bekannt gewordenen Verhandlungsergebnisse im Bereich Gesundheit sind vielversprechend – jetzt kommt es darauf an, diese Maßnahmen auch im Koalitionsvertrag zu verankern. Eine zukunftsfähige Gesundheitspolitik braucht Mut zu Reformen, die den Bedürfnissen der Menschen gerecht werden. Vor allem die geplante Finanzierung der Krankenhausreform aus dem Sondervermögen ist ein starkes Signal – sie entlastet die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler der GKV, sorgt für eine bessere Versorgung für alle und wird von den starken Schultern der gesamten Gesellschaft getragen.“
Veröffentlicht am 27.03.2025 05:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Cover des IGEL-Podcast zum IPSA Assistenzdienst Foto: IGEL-Media
Bad Segeberg / Köln (kobinet) „Ein Assistenzdienst der das Leben erleichtert – IPSA stellt sich vor“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Der Podcast-Macher Sascha Lang stellt in dieser Ausgabe des IGEL-Podcast einen Assistenzdienst vor und analysiert, welche Erleichterungen hier geboten werden. Im Gespräch mit Goran Pericic (Betriebsleiter) und Julian Huprich (Bereichsleiter) erfahren die Podcast-Hörer*innen mehr über das Angebot von IPSA.
Veröffentlicht am 27.03.2025 05:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der DIGAB Foto: DIGAB
Rostock (kobinet) Unter dem Motto „Außerklinische Beatmung in Bewegung“ findet am 22. und 23. Mai 2025 in der Stadthalle Rostock der 31. Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung und Intensivversorgung (DIGAB) statt. „Beim DIGAB-Jahreskongress kommen Menschen, die aus den verschiedensten Perspektiven mit außerklinischer Beatmung und Intensivversorgung befasst sind, zusammen und treten miteinander und in einen fruchtbaren Austausch“, schreibt das Kongresspräsidium, dem Prof. Dr. Ralf Ewert, Dr. Christian Warnke & Claudia Lohse-Jarchow angehören, in seinem Grußwort.
Veröffentlicht am 27.03.2025 04:50 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel
Berlin (kobinet) Der Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe zeichnet seit über 30 Jahren Menschen aus, die sich für Menschen einsetzen. Multiple Sklerose und weitere neurologische Erkrankungen stehen dabei im Mittelpunkt. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige, von der Hertie-Stiftung eingesetzte, Jury. Die Preisverleihung erfolgt in der zweiten Jahreshälfte. Der Preis für Engagement und Selbsthilfe ist mit 25.000 Euro dotiert und wird in der Regel auf mehrere Menschen und Projekte verteilt.
Veröffentlicht am 26.03.2025 18:08 von Hubertus Thomasius in der Kategorie Nachricht
300x Logo Feelware Foto: Feelware BV
Berlin (kobinet) Feelware, vielen bekannt durch adaptiven Techniken an Kochherden und anderen Hausgeräten, gibt demnächst 2 Kurzseminare für blinde und sehbehinderte Menschen zur
Sichere Orientierung und Navigation außerhalb der eigenen Wohnung und
Selbstständiges Kochen und Backen und Zubereiten von Speisen
Veröffentlicht am 26.03.2025 16:59 von Ralph Milewski in der Kategorie Meinung
Linien können verbinden – aber auch trennen! Foto: Ralph Milewski
Fladungen (kobinet) Inklusion lebt vom Dialog – nicht von der Bestätigung. Doch wer provoziert, muss sich dem Diskurs stellen. Der folgende Text setzt sich kritisch mit dem Auseinanderdriften zwischen aktivistischer Rhetorik und tatsächlicher Teilhabe auseinander – ohne Namen zu nennen, aber mit klarer Botschaft: Inklusion beginnt dort, wo wir aufhören, zwischen „wir“ und „die anderen“ zu unterscheiden.
Veröffentlicht am 26.03.2025 16:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Verena Gotzes Foto: BSK
Krautheim (kobinet) Anlässlich des heutigen 16. Jahrestags des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland fordert der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) ein entschlossenes politisches Umdenken: „Menschen mit Behinderungen müssen endlich uneingeschränkt selbst entscheiden können, wie, wo und mit wem sie leben möchten – unabhängig von Art und Schwere ihrer Beeinträchtigung. Dieses Recht ist im Artikel 19 der UN-Behindertenrechtskonvention verankert, wird aber in der Praxis viel zu häufig eingeschränkt“, heißt es in einer Presseinformation des BSK.
Veröffentlicht am 26.03.2025 07:25 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Titelbild des Film: WIR WOLLEN MEHR – Arbeit ohne Barrieren Foto: ARD Mediathek
Berlin (kobinet) Passend zum 16. Jahrestag des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland hat die ARD den knapp 55minütigen Dokumentation „WIR WOLLEN Mehr: Arbeit ohne Barrieren“ in die Mediathek der ARD eingestellt. Unter folgendem Link kann der Film angeschaut werden: WIR WOLLEN MEHR – Arbeit ohne Barrieren: Wir wollen mehr – Arbeit ohne Barrieren – hier anschauen. Am 16. April 2025 wird der Dokumentarfilm um 22 Uhr im Hessischen Rundfunk ausgestrahlt. „Alma und Sam träumen als junge Menschen mit Behinderung von echter Arbeit und echter Teilhabe. Sie möchten jenseits von Werkstätten für Menschen mit Behinderung arbeiten – und kämpfen um Inklusion und Gleichberechtigung. Dirk und Petra kämpfen um angemessene Bezahlung und Sarah und Kazim für eine Reform der Werkstätten von innen. Sie alle kämpfen dafür, die Wahl zu haben“, heißt es in der Ankündigung des Dokumentarfilms für den ausführlich recherchiert wurde.
Veröffentlicht am 26.03.2025 07:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des Projektes Budgetkompetenz Foto: ISL
Berlin (kobinet) Im Berliner Kleisthaus hat am 18. März 2025 die erste bundesweite Netzwerk-Veranstaltung des Projektes „Budgetkompetenz – Initiative zum Budget für Arbeit und Ausbildung“ stattgefunden. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und bot die Gelegenheit, tiefe Einblicke in die Theorie und vor allem auch in die Praxis der Budgets für Arbeit und Ausbildung zu erhalten. Die Budgets sollten Menschen mit Behinderungen eigentlich den Wechsel aus Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtern, doch noch immer bleiben die Zahlen dieser wichtigen Arbeitsmarktinstrumente weit hinter den Erwartungen zurück. Hieran etwas zu ändern, ist Aufgabe des Projektes, heißt es in einem von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) versandten Bericht über die Tagung.
Veröffentlicht am 26.03.2025 07:09 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Britta Schlegel Foto: DIMR/Barbara Dietl
Berlin (kobinet) Menschen mit Behinderungen müssen selbst entscheiden können, wie, wo und mit wem sie leben möchten, genau wie alle anderen Menschen auch. In der Praxis wird dieses Recht aber gerade für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf häufig eingeschränkt, denn für sie gibt es kaum Alternativen zu institutionellen Wohnformen. Anlässlich des Jahrestags des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland am 26. März 2009 unterstreicht das Deutsche Institut für Menschenrechte, dass die UN-Behindertenrechtskonvention dazu verpflichtet, ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und stationäre Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen schrittweise zugunsten inklusiver und personenzentrierter Angebote wie die Persönliche Assistenz abzubauen.
Staufen (kobinet) Ole Nymoen (vgl. Number Four) der niemals für sein Land kämpfen würde, bezieht Prügel: Feigling, Weichei, Egoist, Trittbrettfahrer! Von Freiheit und Demokratie hierzulande profitieren und die Verteidigung dieser Werte den anderen überlassen. – Der Trugschluss: Militärische Verteidigung heute ist keine Tugend. Kein moralisches Verdienst, sondern der ärgste Bärendienst! Weil Sich-militärisch-Verteidigen von Harakiri-Begehen kaum noch zu unterscheiden ist. Selbst ein konventioneller Verteidigungskrieg, mit heutiger Waffentechnik und deren Zerstörungspotential geführt, bedeutet in letzter Konsequenz Selbstauslöschung. In ihm werden nicht nur Kombattanten getötet, sondern ganze Bevölkerungsteile massakriert. Von dem, was verteidigt werden soll, Menschen und ihre Lebensweise, bleibt nichts übrig. Bei dieser Art der Verteidigung bleibt buchstäblich kein Stein auf dem andern.
Veröffentlicht am 26.03.2025 06:37 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Deutschland Lage Niedersachsen Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland
Hannover (kobinet) Heute, am 26. März 2025, wird die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) 16 Jahre alt. Dennoch ist dieses Jubiläum für den Sozialverband Deutschland in Niedersachsen kein Grund zur Freude: Gerade im Hinblick auf das Thema Arbeitsmarkt sei Niedersachsen noch weit von einer gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderung entfernt. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen fordert deshalb von der Landesregierung eine konsequentere Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und mehr Unterstützung von Arbeitgeber*innen.
Veröffentlicht am 26.03.2025 06:28 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel
Bremen (kobinet) „Kurz aufstehen muss möglich sein, sonst geht’s nicht“, so lautet der Titel einer Online-Veranstaltung zur barrierefreien gynäkologischen Versorgung, die am am 27. März 2025 von 15:00 – 17:00 Uhr via Zoom stattfindet. Um die gynäkologische Versorgung für Frauen* mit Mobilitätsbehinderungen im Land Bremen zu verbessern, wurde durch die Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten und den Landesbehindertenbeauftragten die Studie „kurz aufstehen muss möglich sein, sonst geht’s nicht“ initiiert und 2023 sowie 2024 durchgeführt. Diese war durch die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz beauftragt. Sie konnte mit Unterstützung des Amts für Versorgung und Integration Bremen realisiert werden. In der Online-Veranstaltung werden die Ergebnisse der Studie sowie die daraus resultierenden 11 Handlungsfelder präsentiert. Zudem wird über das barrierefreie Spezialangebot zur gynäkologischen Versorgung und dessen Finanzierung berichtet.
Veröffentlicht am 25.03.2025 11:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Ferda Ataman Foto: Sarah Eick
Berlin (kobinet) 45 Prozent der Menschen in Deutschland über 16 Jahren haben in ihrem Leben schon einmal Altersdiskriminierung erlebt. Bei den über 65-Jährigen war es jede dritte befrage Person (35 Prozent). Das sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GMS im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland ist heute älter als 45 Jahre – eine Gruppe, die demographisch eher zunimmt. Der Umfrage zufolge erleben sie Benachteiligung vor allem im Arbeitsleben: 39 Prozent berichten von Altersdiskriminierungen im Zusammenhang mit Erwerbstätigkeit. 27 Prozent der Befragten erleben Altersdiskriminierung im Gesundheitsbereich, 24 Prozent bei Geschäften und Dienstleistungen. Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt haben 22 Prozent der Befragten erlebt. Auch die Digitalisierung führte laut Befragten zu Benachteiligungen (11 Prozent).