
Foto: Ralph Milewski / KI generiert
Fladungen (kobinet) Bereits einige Wochen vor der aktuellen Situation hatte ich Kontakt mit der Vorsitzenden eines regionalen Kunstvereins aufgenommen. Anlass war eine Ausschreibung, die als „inklusive Kunstausstellung“ angekündigt wurde. Im Einladungstext wurden ausdrücklich Kunstschaffende mit Migrationshintergrund oder Behinderung hervorgehoben. Ich habe daraufhin nachgefragt, welche Überlegungen hinter dieser Verknüpfung stehen. Warum werden so unterschiedliche Gruppen zusammengeführt, als ob sie strukturell zusammengehörten? Und was genau versteht man unter einer „inklusiven Kunstausstellung“?
Ich fragte zudem nach ganz praktischen Bedingungen einer möglichen Mitgliedschaft. Gibt es barrierefreie Toiletten? Wie ist der Zugang zum Gebäude gestaltet? Und wie können Menschen mit körperlichen Einschränkungen die vorgesehenen Arbeitsstunden im Verein leisten? Eine schriftliche Antwort blieb jedoch aus – stattdessen kam nur der ausweichende Hinweis, man könne das telefonisch besprechen.








































