Kassel (kobinet)
Die Gewerkschaft ver.di macht heute eine Demonstration.
Eine Gewerkschaft ist wie ein Verein.
Sie redet mit Chefs über Lohn.
Bei einer Demonstration treffen sich Menschen.
Sie sagen gemeinsam ihre Meinung.
Die Demonstration ist am 19. August 2025.
Sie startet am Haupt-Bahnhof in Kassel.
Das Ziel ist der Landes-Wohlfahrts-Verband Hessen.
Der Landes-Wohlfahrts-Verband heißt kurz: LWV.
Um 14:00 Uhr beginnt eine Kundgebung am Haupt-Bahnhof.
Eine Kundgebung bedeutet: Menschen treffen sich und reden.
Um 15:00 Uhr startet dann die Demonstration zum LWV.
Das Motto ist: Für gute Geld-Hilfe für soziale Arbeit in Hessen.
Geld-Hilfe bedeutet: Geld bekommen für wichtige Sachen.
Der LWV hat vor der Demonstration eine Presse-Mitteilung gemacht.
Eine Presse-Mitteilung ist ein Text von einer Firma oder einem Amt.
Die Firma schreibt darin wichtige Neuigkeiten auf.
Zeitungen und Radio-Sender bekommen diesen Text.
Sie können dann über die Neuigkeiten berichten.
In den letzten Wochen gab es Kritik am LWV.
Der Grund: Der LWV will Geld sparen.
Viele Menschen sind deshalb sauer.
Der LWV sagt: Wir helfen Menschen mit Behinderung.
Diese Menschen stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Wir sind mehr als eine Behörde.
Eine Behörde ist ein Amt.
Dort arbeiten Menschen für die Stadt.
Wir sind Partner für Menschen mit Behinderung.
Unser Ziel ist: Teil-Habe für alle Menschen.
Teil-Habe bedeutet: Jeder kann mitmachen in der Gesellschaft.
Wir wollen auch Inklusion und Selbst-Bestimmung.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Selbst-Bestimmung bedeutet: Jeder entscheidet selbst über sein Leben.
Die Mitarbeiter vom LWV arbeiten jeden Tag hart.
Sie wollen Menschen mit Behinderung helfen.
Das ist auch bei wenig Geld so.
Der LWV will auch weniger Büro-Kratie.
Büro-Kratie bedeutet: Viele Regeln und viel Papier-Kram.
Manche Menschen mit Behinderung sehen das anders.
Ein Bericht der hessenschau zeigt das.
kobinet hat am 6. August 2025 über den Bericht geschrieben.
Die Eingliederungs-Hilfe hat große Probleme.
Eingliederungs-hilfe bedeutet: Unterstützung für Menschen mit Behinderung.
Diese Hilfe soll das Leben einfacher machen.
Die Probleme sind: Zu wenig Geld und zu viel Arbeit.
Das ist in ganz Deutschland so.
Seit 2022 kosten die Hilfen viel mehr Geld.
Die Kosten sind um 511 Millionen Euro gestiegen.
Das sind 31 Prozent mehr als vorher.
Für 2025 braucht der LWV 200 Millionen Euro mehr.
Diese Entwicklung gibt es überall in Deutschland.
Der Grund sind neue Gesetze.
Das wichtigste Gesetz heißt: Bundes-Teil-Habe-Gesetz.
Das Bundesteilhabe-Gesetz hilft Menschen mit Behinderung.
Es gibt weniger Barrieren.
Das Gesetz heißt kurz: BTHG.
Seit Juli 2023 gibt es neue Regeln.
Die Regeln sind sehr kompliziert.
Deshalb dauert alles sehr lange.
Die Verwaltung hat viel mehr Arbeit.
Verwaltung regelt wichtige Dinge für Menschen.
Zum Beispiel in der Stadt oder Schule.
Der LWV nimmt das Problem ernst.
Er will die Regeln einfacher machen.
Das geht nur zusammen mit allen Beteiligten.
Der LWV weiß: Viele Menschen haben Angst vor Veränderungen.
Deshalb redet der LWV mit allen Menschen.
Er erklärt die Veränderungen.
Nur zusammen kann man gute Lösungen finden.
Das Ziel: Gute Hilfe für Menschen mit weniger Kosten.
Der LWV setzt auf Gespräche mit allen Beteiligten.
Er hat 2 wichtige Grund-Sätze:
1. Weniger Büro-Kratie und einfachere Regeln
2. Das Geld dort einsetzen wo es den Menschen hilft
Das bedeutet konkret:
Zusagen haben kein Verfall-Datum mehr.
Ansprüche werden für immer bewilligt.
Das gibt Sicherheit.
Es kostet weniger und macht weniger Arbeit.
Einfachere Verfahren werden getestet.
In Einrichtungen soll weniger Zeit für Tabellen sein.
Stattdessen andere Bezahlung ausprobieren.
Dann ist mehr Zeit für die direkte Arbeit mit Menschen.
Digitale und zentrale Ansprech-Stellen kommen.
Ansprech-Stellen sind Orte für Fragen und Hilfe.
Dort arbeiten Menschen, die Antworten geben können.
Du kannst dort anrufen oder hingehen.
Die Menschen dort helfen dir gerne.
Aufgaben werden gebündelt.
Aufgaben bedeutet: Wer ist für was verantwortlich.
Jede Person oder jedes Amt hat bestimmte Arbeiten.
Nur diese Person darf bei diesen Arbeiten entscheiden.
So weiß jeder: Wer macht was.
Digital bedeutet: Am Computer.
Anträge und Nachweise werden schneller und klarer.
Klar bedeutet: Etwas ist verständlich und macht Sinn.
Man kann es gut verstehen.
Es gibt einen Zukunfts-Sicherungs-Beitrag.
Der LWV zahlt selbst Geld dazu.
Auch die Hilfe-Anbieter zahlen mit.
Hilfe-Anbieter bedeutet: Firmen die Hilfe anbieten.
In 2 Jahren soll es eine gute neue Eingliederungs-Hilfe geben.
Dabei soll es keine Abstriche bei den Leistungen geben.
Diese Maßnahmen sind Teil einer großen Verbesserung bis 2027.
Eine Verbesserung bedeutet: Etwas wird verändert und wird besser.
Zum Beispiel werden Gesetze neu gemacht.
Oder ein Amt arbeitet anders als vorher.
Das Ziel ist: Alles soll besser werden.
Die Eingliederungs-Hilfe in Hessen soll besser werden:
- praktischer
- besser
Besser bedeutet: Etwas funktioniert gut und schnell.
Es kostet nicht zu viel Zeit oder Geld.
- langfristig bezahlbar
Die Menschen mit Behinderung bleiben im Mittelpunkt.
Teil-Habe soll schnell und ohne viel Büro-Kratie möglich sein.
Das Geld soll gezielt eingesetzt werden.
Der LWV nimmt die Sorgen der Demonstranten ernst.
Er sucht das Gespräch.
Veränderungen brauchen Zeit.
Alle müssen mitarbeiten.
Der LWV will auch in Zukunft ein starker Partner sein.
Für Menschen mit Behinderung und ihre Familien.
Für Einrichtungen und Mitarbeiter.
Alle arbeiten für Inklusion und Selbst-Bestimmung.
Alle arbeiten für Teil-Habe in der Gesellschaft.

Foto: gemeinfrei
Kassel (kobinet) Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat für heute, 19. August 2025 zu einer Demonstration mit Kundgebung vom Kasseler Hauptbahnhof zum Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) aufgerufen. Um 14:00 Uhr geht's am Kasseler Hauptbahnhof mit einer Kundgebung los. Ab 15:00 Uhr beginnt die Demonstration zum LWV, wie es in einem Aufruf von ver.di heißt. "Für eine verlässliche und auskümmliche Finanzierung der sozialen Arbeit in Hessen" lautet der Slogan der Protestaktion. In deren Vorfeld hat sich nun der Landeswohlfahrtsverband Hessen, der in den letzten Woche wegen seiner Kürzungsansagen in die Kritik geraten war, mit einer Pressemitteilung zu Wort gemeldet. Der LWV Hessen bekräftigt darin, dass "im Mittelpunkt seiner täglichen Arbeit die Menschen stehen, die auf Unterstützung angewiesen sind". "Der LWV versteht sich als weit mehr als eine Behörde: Wir sind Partner von Menschen mit einer Behinderung, die Hilfe benötigen", heißt es u.a..
„Unsere Aufgabe und unser Ziel ist es, Teilhabe, Inklusion und Selbstbestimmung zu ermöglichen – heute und in Zukunft. Unsere Mitarbeitenden setzen sich Tag für Tag mit großem Engagement dafür ein, dass im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben gesellschaftliche und soziale Teilhabe stattfindet – auch unter den aktuell schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen. Zugleich macht sich der LWV für vereinfachte Verfahren und Vorschriften auch auf übergeordneter Ebene im Bund stark, die ebenfalls die bürokratischen Kosten immens haben steigen lassen“, heißt es weiter vonseiten des LWV Hessen.
Dass behinderte Menschen das Wirken des LWV Hessen zum Teil anders erleben, zeigt ein Bericht der hessenschau, auf den die kobinet-nachrichten am 6. August 2025 hingewiesen haben.
Herausforderungen erkennen – Lösungsansätze erarbeiten
Die Eingliederungshilfe stehe bundesweit vor erheblichen finanziellen und organisatorischen Herausforderungen. Auch in Hessen seien die Kosten in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und stellten uns vor große Herausforderungen: Seit 2022 seien die sozialen Transferleistungen des LWV um mehr als 511 Mio. Euro gestiegen (+31 %), allein für 2025 werde insgesamt ein zusätzlicher Finanzbedarf von über 200 Millionen Euro erwartet. Diese Entwicklung folge bundesweiten Trends und sei in Teilen auf gesetzliche Vorgaben im Bundesteilhabegesetz (BTHG) und andere vom LWV nicht zu beeinflussende Faktoren zurückzuführen, heißt es in der LWV-Presseinformation.
„Gleichzeitig haben sich seit der Einführung der neuen Leistungs- und Finanzierungssystematik (LFS) im Juli 2023 Verfahren aber als zu komplex erwiesen, die hohe Durchlaufzeiten und erheblichen Verwaltungsaufwand verursachen. Wir nehmen diese Situation ernst und setzen auf konsequente Weiterentwicklung und Vereinfachung, die nur gemeinsam gelingen kann. Dem LWV ist dabei sehr bewusst, dass die geplanten Veränderungen in der Eingliederungshilfe bei vielen Menschen Sorgen auslösen und setzt dabei auf Dialog und Gespräche, um Entwicklungen zu erklären und Zusammenhänge aufzuzeigen. Und trotz aller unterschiedlichen Sichtweisen ist der LWV überzeugt davon, dass nur gemeinsam Wege zu finden sind, die Leistungen nachhaltig für die Menschen sichern und zugleich den steigenden Kosten und schwindenden Ressourcen auch im Bereich der Fachkräfte begegnen“, schreibt der Verband.
LWV setzt auf Dialog
Deshalb setze der LWV auf Dialog mit allen Beteiligten sowie auf zwei zentrale Grundsätze: Bürokratie und nicht praxistaugliche Vorgehensweisen abbauen und Ressourcen effizient dort einsetzen, wo sie den Menschen unmittelbar zugutekommen.
Konkret heißt das laut LWV beispielsweise:
- Zusagen haben kein Verfallsdatum mehr: Ansprüche werden künftig grundsätzlich unbefristet bewilligt, wo immer möglich. Das schafft Verlässlichkeit, reduziert Kosten und verringert den Verwaltungsaufwand.
- Vereinfachte Verfahren in der Erprobung: In Einrichtungen der Behindertenhilfe soll weniger Zeit für das Befüllen von Tabellen erforderlich sein. Stattdessen werden wir andere Vergütungsverfahren ausprobieren, damit mehr Zeit für die direkte Arbeit mit den Menschen zur Verfügung steht und weniger Ausgaben in Verwaltung sein müssen.
- Digitale und zentrale Ansprechstellen: Zuständigkeiten werden gebündelt und digitale Portale ausgebaut, um Anträge und Nachweise schnell, transparent und zentral abwickeln zu können.
- Zukunftssicherungsbeitrag: Neben dem Beitrag des Landeswohlfahrtsverbandes selbst wird gemeinsam mit Leistungserbringern ein Beitrag verhandelt, um in den kommenden zwei Jahren in einem Gesamtprozess mit allen Beteiligten die Grundlage für eine praxistaugliche und tragfähige Eingliederungshilfe in Hessen zu schaffen – ohne Abstriche bei den individuellen Leistungen.
„Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Reformprozesses bis 2027, der die Eingliederungshilfe in Hessen praktikabler, effizienter und vor allem auch langfristig finanzierbar machen soll. Die Personenzentrierung als Grundprinzip unseres Tuns bleibt dabei unverändert bestehen. Unser Anspruch ist es, Teilhabe schnell und möglichst unbürokratisch zu ermöglichen und die vorhandenen Ressourcen zielgerichtet einzusetzen. Daran arbeiten wir“, teilte der LWV vor der heutigen Demonstration in Kassel mit.
Dialog und gemeinsame Verantwortung
„Wir nehmen die Anliegen der Demonstrierenden ernst und suchen den Dialog. Veränderungen, gerade in solch herausfordernden Zeiten, brauchen Zeit und das konstruktive Mitwirken aller Beteiligten. Der LWV wird auch in Zukunft ein starker und verlässlicher Partner sein – für Leistungsberechtigte, ihre Angehörigen, die Einrichtungen und die Mitarbeitenden, die sich täglich für Inklusion, Selbstbestimmung und soziale wie gesellschaftliche Teilhabe engagieren“, teilte der LWV Hessen im Hinblick auf die ver.di-Demonstration mit.

Foto: gemeinfrei
Kassel (kobinet) Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat für heute, 19. August 2025 zu einer Demonstration mit Kundgebung vom Kasseler Hauptbahnhof zum Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) aufgerufen. Um 14:00 Uhr geht's am Kasseler Hauptbahnhof mit einer Kundgebung los. Ab 15:00 Uhr beginnt die Demonstration zum LWV, wie es in einem Aufruf von ver.di heißt. "Für eine verlässliche und auskümmliche Finanzierung der sozialen Arbeit in Hessen" lautet der Slogan der Protestaktion. In deren Vorfeld hat sich nun der Landeswohlfahrtsverband Hessen, der in den letzten Woche wegen seiner Kürzungsansagen in die Kritik geraten war, mit einer Pressemitteilung zu Wort gemeldet. Der LWV Hessen bekräftigt darin, dass "im Mittelpunkt seiner täglichen Arbeit die Menschen stehen, die auf Unterstützung angewiesen sind". "Der LWV versteht sich als weit mehr als eine Behörde: Wir sind Partner von Menschen mit einer Behinderung, die Hilfe benötigen", heißt es u.a..
„Unsere Aufgabe und unser Ziel ist es, Teilhabe, Inklusion und Selbstbestimmung zu ermöglichen – heute und in Zukunft. Unsere Mitarbeitenden setzen sich Tag für Tag mit großem Engagement dafür ein, dass im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben gesellschaftliche und soziale Teilhabe stattfindet – auch unter den aktuell schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen. Zugleich macht sich der LWV für vereinfachte Verfahren und Vorschriften auch auf übergeordneter Ebene im Bund stark, die ebenfalls die bürokratischen Kosten immens haben steigen lassen“, heißt es weiter vonseiten des LWV Hessen.
Dass behinderte Menschen das Wirken des LWV Hessen zum Teil anders erleben, zeigt ein Bericht der hessenschau, auf den die kobinet-nachrichten am 6. August 2025 hingewiesen haben.
Herausforderungen erkennen – Lösungsansätze erarbeiten
Die Eingliederungshilfe stehe bundesweit vor erheblichen finanziellen und organisatorischen Herausforderungen. Auch in Hessen seien die Kosten in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und stellten uns vor große Herausforderungen: Seit 2022 seien die sozialen Transferleistungen des LWV um mehr als 511 Mio. Euro gestiegen (+31 %), allein für 2025 werde insgesamt ein zusätzlicher Finanzbedarf von über 200 Millionen Euro erwartet. Diese Entwicklung folge bundesweiten Trends und sei in Teilen auf gesetzliche Vorgaben im Bundesteilhabegesetz (BTHG) und andere vom LWV nicht zu beeinflussende Faktoren zurückzuführen, heißt es in der LWV-Presseinformation.
„Gleichzeitig haben sich seit der Einführung der neuen Leistungs- und Finanzierungssystematik (LFS) im Juli 2023 Verfahren aber als zu komplex erwiesen, die hohe Durchlaufzeiten und erheblichen Verwaltungsaufwand verursachen. Wir nehmen diese Situation ernst und setzen auf konsequente Weiterentwicklung und Vereinfachung, die nur gemeinsam gelingen kann. Dem LWV ist dabei sehr bewusst, dass die geplanten Veränderungen in der Eingliederungshilfe bei vielen Menschen Sorgen auslösen und setzt dabei auf Dialog und Gespräche, um Entwicklungen zu erklären und Zusammenhänge aufzuzeigen. Und trotz aller unterschiedlichen Sichtweisen ist der LWV überzeugt davon, dass nur gemeinsam Wege zu finden sind, die Leistungen nachhaltig für die Menschen sichern und zugleich den steigenden Kosten und schwindenden Ressourcen auch im Bereich der Fachkräfte begegnen“, schreibt der Verband.
LWV setzt auf Dialog
Deshalb setze der LWV auf Dialog mit allen Beteiligten sowie auf zwei zentrale Grundsätze: Bürokratie und nicht praxistaugliche Vorgehensweisen abbauen und Ressourcen effizient dort einsetzen, wo sie den Menschen unmittelbar zugutekommen.
Konkret heißt das laut LWV beispielsweise:
- Zusagen haben kein Verfallsdatum mehr: Ansprüche werden künftig grundsätzlich unbefristet bewilligt, wo immer möglich. Das schafft Verlässlichkeit, reduziert Kosten und verringert den Verwaltungsaufwand.
- Vereinfachte Verfahren in der Erprobung: In Einrichtungen der Behindertenhilfe soll weniger Zeit für das Befüllen von Tabellen erforderlich sein. Stattdessen werden wir andere Vergütungsverfahren ausprobieren, damit mehr Zeit für die direkte Arbeit mit den Menschen zur Verfügung steht und weniger Ausgaben in Verwaltung sein müssen.
- Digitale und zentrale Ansprechstellen: Zuständigkeiten werden gebündelt und digitale Portale ausgebaut, um Anträge und Nachweise schnell, transparent und zentral abwickeln zu können.
- Zukunftssicherungsbeitrag: Neben dem Beitrag des Landeswohlfahrtsverbandes selbst wird gemeinsam mit Leistungserbringern ein Beitrag verhandelt, um in den kommenden zwei Jahren in einem Gesamtprozess mit allen Beteiligten die Grundlage für eine praxistaugliche und tragfähige Eingliederungshilfe in Hessen zu schaffen – ohne Abstriche bei den individuellen Leistungen.
„Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Reformprozesses bis 2027, der die Eingliederungshilfe in Hessen praktikabler, effizienter und vor allem auch langfristig finanzierbar machen soll. Die Personenzentrierung als Grundprinzip unseres Tuns bleibt dabei unverändert bestehen. Unser Anspruch ist es, Teilhabe schnell und möglichst unbürokratisch zu ermöglichen und die vorhandenen Ressourcen zielgerichtet einzusetzen. Daran arbeiten wir“, teilte der LWV vor der heutigen Demonstration in Kassel mit.
Dialog und gemeinsame Verantwortung
„Wir nehmen die Anliegen der Demonstrierenden ernst und suchen den Dialog. Veränderungen, gerade in solch herausfordernden Zeiten, brauchen Zeit und das konstruktive Mitwirken aller Beteiligten. Der LWV wird auch in Zukunft ein starker und verlässlicher Partner sein – für Leistungsberechtigte, ihre Angehörigen, die Einrichtungen und die Mitarbeitenden, die sich täglich für Inklusion, Selbstbestimmung und soziale wie gesellschaftliche Teilhabe engagieren“, teilte der LWV Hessen im Hinblick auf die ver.di-Demonstration mit.




