Berlin
Über 1.000 Gruppen haben eine Petition unterschrieben.
Auch über 1.000 Menschen haben unterschrieben.
Eine Petition ist eine Bitte.
Menschen bitten um Hilfe.
Die Petition ist gegen Geld-Kürzungen.
Geld-Kürzungen bedeutet: Man bekommt weniger Geld.
Zum Beispiel: Die Stadt hat weniger Geld für Schulen.
Menschen mit Behinderung bekommen weniger Hilfe-Geld.
Diese Kürzungen bedrohen die Forschung.
Die Forschung ist über Menschen mit Behinderungen.
Dr. Karsten Lippmann hat auch unterschrieben.
Er ist der Chef vom ABiD-Institut.
ABiD-Institut bedeutet: Arbeits-Gemeinschaft für Bildung und Inklusion.
Das ist eine Gruppe von Forschern.
Sie arbeiten für Menschen mit Behinderung.
Sie wollen das Leben besser machen.
Das Institut heißt auch: Institut für Behinderung und Partizipation.
Partizipation bedeutet: bei etwas mitmachen.
Man beteiligt sich an etwas.
Das Institut hat eine Presse-Information geschrieben.
Presse-Information ist ein Text für Zeitungen.
Firmen schreiben diese Texte.
Sie wollen wichtige Nachrichten bekannt machen.
Dr. Lippmann sagt: Es ist nicht richtig.
Wichtige Forschungs-Stellen bekommen weniger Geld.
Eine Forschungs-Stelle ist ein Ort.
Dort arbeiten Menschen zusammen.
Sie wollen neue Sachen heraus-finden.
Das Zentrum für Disability Studies ist bedroht.
Das Zentrum ist in Hamburg.
Disability Studies bedeutet: Behinderungs-Forschung.
Forscher schauen: Wie leben Menschen mit Behinderung.
Das Zentrum macht auch Teilhabe-Forschung.
Teilhabe bedeutet: Überall mitmachen können.
Die Forscher wollen heraus-finden: Wie wird Teilhabe besser.
Die Internationale Forschungs-Stelle ist auch bedroht.
Sie ist in Köln.
Sie macht auch Disability Studies.
Diese Forschungs-Stellen könnten geschlossen werden.
Das wäre sehr schlecht für inklusive Forschung.
Inklusive Forschung bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Menschen mit Behinderungen forschen auch mit.
Sie entscheiden mit und arbeiten mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Dr. Lippmann arbeitet an der Alice-Salomon-Hochschule.
Die Hochschule heißt auch ASH.
Er sagt: Forscher arbeiten oft zusammen.
Forscher mit Behinderungen und ohne Behinderungen.
Das bringt gute Ergebnisse.
Sie sprechen auch mit Studierenden.
Inklusive Forschung ist wichtig für die Wissenschaft.
Die Politik muss hier helfen.
Die Politik hat eine Verantwortung.
Verantwortung bedeutet: Man macht seine Aufgaben gut.
Man kümmert sich um Probleme.

Foto: campact
Berlin (kobinet) In einer gemeinsamen Petition wenden sich inzwischen weit über 1.000 Institutionen und Einzelpersonen gegen Kürzungen, die die wissenschaftliche Arbeit von und mit Menschen mit Behinderungen bedrohen. Namens des ABiD-Institut Behinderung & Partizipation (IB&P) unterzeichnete dessen Vorsitzender, Dr. Karsten Lippmann, ebenfalls die Petition, wie es in einer Presseinformation des Institut heißt.
„Es ist inakzeptabel, dass institutionelle Eckpfeiler der inklusiven Forschung, wie das ‚Zentrum für Disability Studies und Teilhabeforschung‘ (ZeDiSplus) in Hamburg oder die ‚Internationale Forschungsstelle Disability Studies‘ (iDiS) in Köln jetzt von Kürzungen der Mittel bedroht und sogar in ihrer Existenz gefährdet sind.“, erklärte Dr. Karsten Lippmann. „An unserem Institut, das ein An-Institut der Alice-Salomon-Hochschule (ASH) ist, erleben wir häufig, welche fruchtbaren Ansätze entstehen, wenn Wissenschaftler:innen mit und ohne Beeinträchtigungen zusammenarbeiten oder mit Studierenden diskutieren. Inklusive Forschung ist Teil einer vielfältigen Wissenschaftslandschaft. Die Politik ist hier aufgefordert. Ihrer Verantwortung gerecht zu werden.“, ergänzte Lippmann.

Foto: campact
Berlin (kobinet) In einer gemeinsamen Petition wenden sich inzwischen weit über 1.000 Institutionen und Einzelpersonen gegen Kürzungen, die die wissenschaftliche Arbeit von und mit Menschen mit Behinderungen bedrohen. Namens des ABiD-Institut Behinderung & Partizipation (IB&P) unterzeichnete dessen Vorsitzender, Dr. Karsten Lippmann, ebenfalls die Petition, wie es in einer Presseinformation des Institut heißt.
„Es ist inakzeptabel, dass institutionelle Eckpfeiler der inklusiven Forschung, wie das ‚Zentrum für Disability Studies und Teilhabeforschung‘ (ZeDiSplus) in Hamburg oder die ‚Internationale Forschungsstelle Disability Studies‘ (iDiS) in Köln jetzt von Kürzungen der Mittel bedroht und sogar in ihrer Existenz gefährdet sind.“, erklärte Dr. Karsten Lippmann. „An unserem Institut, das ein An-Institut der Alice-Salomon-Hochschule (ASH) ist, erleben wir häufig, welche fruchtbaren Ansätze entstehen, wenn Wissenschaftler:innen mit und ohne Beeinträchtigungen zusammenarbeiten oder mit Studierenden diskutieren. Inklusive Forschung ist Teil einer vielfältigen Wissenschaftslandschaft. Die Politik ist hier aufgefordert. Ihrer Verantwortung gerecht zu werden.“, ergänzte Lippmann.




