Berlin
Am 11. September 2025 gibt es den Deutschen Radio-Preis.
Ein Radio-Preis ist eine Auszeichnung.
Menschen bekommen den Preis für gute Radio-Sendungen.
Der Preis zeigt: Diese Radio-Sendung war sehr gut.
Ein Interview ist für den Preis vorgeschlagen.
Das Interview heißt: Schwer-behindert und super-fit.
Aber der Job fehlt.
Eine Stunde reden mit Martin Hassenpflug.
Sabine Lohner hat kobinet-nachrichten davon erzählt.
Ein Interview ist ein Gespräch mit Fragen.
Eine Person stellt Fragen.
Die andere Person gibt Antworten.
Martin Hassenpflug kann viele Sachen gut.
Aber andere Menschen trauen ihm wenig zu.
Bei seiner Geburt gab es ein Problem.
Die Nabel-Schnur wickelte sich um seinen Hals.
Deshalb ist er spastisch gelähmt.
Spastisch gelähmt bedeutet: Die Muskeln sind sehr steif.
Die Muskeln können sich nicht normal bewegen.
Martin braucht Tag und Nacht Hilfe.
Martin ist 47 Jahre alt.
Er sagt über sich selbst: Ich habe meinen ersten Bungee-Sprung verkackt.
Das ist ein Witz über seine Geburt.
Ein Bungee-Sprung ist ein Sport-Sprung.
Menschen springen von einer hohen Brücke.
Ein starkes Gummi-Seil ist am Fuß befestigt.
Das Seil fängt die Person vor dem Boden ab.
Martin hat Soziale Arbeit studiert.
Soziale Arbeit bedeutet: Menschen helfen bei Problemen.
Er möchte unbedingt einen richtigen Job haben.
Das hat bis jetzt nicht geklappt.
Martin mag True-Crime-Geschichten.
True-Crime-Geschichten sind wahre Verbrecher-Geschichten.
Die Geschichten erzählen von echten Verbrechen.
Er macht auch gerne Fotos.
Martin hat viel Lebens-Erfahrung.
Er kennt Menschen gut.
Er ist sehr geduldig.
Diese Geduld braucht er auch in seinem Alltag.
Er muss oft mit Behörden sprechen.
Behörden sind Ämter vom Staat.
Sie helfen den Menschen bei wichtigen Sachen.
Er organisiert auch sein Betreuungs-Team.
Ein Betreuungs-Team sind mehrere Menschen.
Sie arbeiten zusammen.
Sie kümmern sich um andere Menschen.
Das Team hat 10 Menschen.
Martin hilft sein besonderer Humor.
Er weiß: Manche Sachen kann er nicht ändern.
Martin sagt: Ich bekomme kein anderes Leben.
Ich möchte auch kein anderes Leben.
Mein Leben ist lustig für 2 Menschen.

Foto: Pexels In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
Berlin (kobinet) Am 11. September 2025 wird der Deutsche Radiopreis verliehen. In der Kategorie "Bestes Interview" wurde der Beitrag "Schwerbehindert und superfit, doch der Job fehlt – Eine Stunde reden mit Martin Hassenpflug" nominiert. Darauf hat Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. "Martin Hassenpflug kann viel – aber was er will, wird ihm nicht zugetraut. Weil sich bei der Geburt die Nabelschnur um seinen Hals wickelte, ist er spastisch gelähmt und Tag und Nacht auf Hilfe angewiesen. Oder, wie es der 47-Jährige selbst formuliert: ''Ich hab‘ den ersten Bungee-Sprung meines Lebens verkackt" heißt es u.a. in der Ankündigung des Interviews.
Weiter heißt es: „Martin Hassenpflug hat Soziale Arbeit studiert und wünscht sich unbedingt einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt. Bisher hat das nicht geklappt, obwohl der True-Crime-Fan und Hobbyfotograf einiges zu bieten hätte: Lebenserfahrung, Menschenkenntnis und große Geduld. Die braucht er auch in seinem Alltag, in dem sich viel um den Umgang mit Behörden und die Organisation seines zehnköpfigen Betreuungsteams dreht. Dabei hilft ihm sein spezieller Humor und seine Einsicht ins Unabänderliche: ‚Ich bekomme kein anderes Leben, und ich möchte auch kein anderes – denn meins ist lustig für zwei.'“
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:publication:3099d98a8b2c092b/

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Berlin (kobinet) Am 11. September 2025 wird der Deutsche Radiopreis verliehen. In der Kategorie "Bestes Interview" wurde der Beitrag "Schwerbehindert und superfit, doch der Job fehlt – Eine Stunde reden mit Martin Hassenpflug" nominiert. Darauf hat Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. "Martin Hassenpflug kann viel – aber was er will, wird ihm nicht zugetraut. Weil sich bei der Geburt die Nabelschnur um seinen Hals wickelte, ist er spastisch gelähmt und Tag und Nacht auf Hilfe angewiesen. Oder, wie es der 47-Jährige selbst formuliert: ''Ich hab‘ den ersten Bungee-Sprung meines Lebens verkackt" heißt es u.a. in der Ankündigung des Interviews.
Weiter heißt es: „Martin Hassenpflug hat Soziale Arbeit studiert und wünscht sich unbedingt einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt. Bisher hat das nicht geklappt, obwohl der True-Crime-Fan und Hobbyfotograf einiges zu bieten hätte: Lebenserfahrung, Menschenkenntnis und große Geduld. Die braucht er auch in seinem Alltag, in dem sich viel um den Umgang mit Behörden und die Organisation seines zehnköpfigen Betreuungsteams dreht. Dabei hilft ihm sein spezieller Humor und seine Einsicht ins Unabänderliche: ‚Ich bekomme kein anderes Leben, und ich möchte auch kein anderes – denn meins ist lustig für zwei.'“
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:publication:3099d98a8b2c092b/




