Berlin (kobinet) Heute ist der Welt-Tag der humanitären Hilfe.
Humanitäre Hilfe bedeutet: Menschen in Not helfen.
Das passiert nach Erd-Beben.
Das passiert auch bei Krieg.
Die Helfer bringen Essen und Wasser.
Sie helfen kranken Menschen.
Der Tag ist am 19. August 2025.
Zwei Politiker von den Grünen haben etwas gesagt.
Max Lucks arbeitet im Bundes-Tag.
Das sind gewählte Vertreter der Menschen.
Sie machen Gesetze für Deutschland.
Er kümmert sich um Menschen-Rechte.
Er kümmert sich um humanitäre Hilfe.
Boris Mijatovic arbeitet auch im Bundes-Tag.
Er ist im Ausschuss für Menschen-Rechte.
Ein Ausschuss ist eine kleine Gruppe.
Diese Menschen arbeiten zusammen.
Sie arbeiten an einem Thema.
Sie treffen sich regelmäßig.
Sie sprechen über wichtige Sachen.
Die Politiker sagen: Über 300 Millionen Menschen brauchen Hilfe.
Diese Menschen leiden unter Krieg.
Sie leiden unter Gewalt.
Sie leiden unter Hunger.
Klima-Katastrophen machen ihr Leben schwer.
Klima-Katastrophen sind schlimme Wetter-Ereignisse.
Zum Beispiel: sehr große Überschwemmungen.
Oder: Dürre.
Das Wetter wird immer extremer.
Viele Menschen leiden darunter.
Menschen greifen normale Bürger an.
Menschen greifen auch die Helfer an.
Das ist sehr schlimm.
Humanitäre Hilfe will Leben retten.
Sie will Leid weniger machen.
Dabei ist egal: Woher kommt der Mensch?
Welche Religion hat er?
Was denkt er über Politik?
Die Grünen-Politiker kritisieren die Regierung stark.
Die Regierung will weniger Geld ausgeben.
Sie will 50 Prozent weniger Geld.
Das Geld ist für humanitäre Hilfe.
Das soll 2025 passieren.
Das soll 2026 passieren.
Die Politiker sagen: Das ist ein schlechtes Signal.
Die Koalition hatte etwas anderes versprochen.
Eine Koalition ist ein Bündnis.
Verschiedene Parteien arbeiten zusammen.
Sie wollen gemeinsam regieren.
Das passiert oft nach einer Wahl.
Wir fordern mehr Geld für humanitäre Hilfe.
Wir wollen bessere Hilfe vor Ort.
Wir wollen weniger Bürokratie.
Bürokratie bedeutet: Verwaltung regelt wichtige Dinge.
Zum Beispiel in der Stadt.
Oder in der Schule.
Die Regierung muss wichtige Grundsätze beachten.
Diese Grundsätze sind: Menschlichkeit und Unparteilichkeit.
Unparteilichkeit bedeutet: neutral sein.
Eine Person nimmt keine Seite.
Sie bevorzugt niemanden.
Sie behandelt alle Menschen gleich.
Auch Neutralität und Unabhängigkeit sind wichtig.
Neutralität bedeutet: Man nimmt keine Seite.
Man ist weder für die eine Gruppe.
Noch für die andere Gruppe.
Unabhängigkeit bedeutet: Selber über sein Leben entscheiden können.
Niemand anders bestimmt über einen.
Die Koalition muss ihre Versprechen halten.
Sie muss genug Geld geben.
Die Lage in Gaza ist sehr schlimm.
Der Krieg dort zerstört die Versorgung.
Versorgung bedeutet: Menschen bekommen wichtige Sachen.
Zum Beispiel: Essen und Trinken.
Oder: Strom und Wasser.
Oder: Hilfe vom Arzt.
Menschen können nicht mehr versorgt werden.
Die humanitären Grundsätze werden verletzt.
Auch andere Krisen zeigen: Hilfe ist dringend nötig.
Im Sudan mussten über 10 Millionen Menschen fliehen.
Das ist die größte Flucht-Krise der Welt.
Über 750.000 Menschen haben fast nichts zu essen.
Sie stehen kurz vor dem Hunger-Tod.
Russland führt Krieg gegen die Ukraine.
Der IS-Terror im Irak wirkt immer noch nach.
Terror bedeutet: Menschen machen anderen Menschen Angst.
Sie wollen damit bestimmte Ziele erreichen.
IS ist eine Gruppe.
Sie macht schlimme Sachen.
Sie verletzt Menschen.
Sie tötet Menschen.
Auch in Syrien gibt es Probleme.
Klima-Katastrophen machen vielen Menschen das Leben schwer.
Deutschland ist ein wichtiger Partner.
Das gilt für humanitäre Hilfe.
Das ist jetzt besonders wichtig.
Die USA haben ihre Hilfe stark reduziert.
Die Trump-Regierung hat weniger Geld gegeben.
Dadurch bekommen Millionen Menschen keine Hilfe mehr.
Experten sagen: Diese Entscheidung kostet Leben.
Experten sind Menschen mit viel Wissen.
Sie kennen sich in einem Bereich gut aus.
Sie können wichtige Sachen erklären.
Bis 2030 können 14 Millionen Menschen sterben.
Das haben Boris Mijatovic und Max Lucks mitgeteilt.

Foto: Boris Mijatović/Stefan Kaminski
Berlin (kobinet) Zum heutigen Welttag der humanitären Hilfe, der am 19. August 2025 begangen wird, haben sich die Grünen-Politiker Max Lucks, Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen für Menschenrechtspolitik und für humanitäre Hilfe, und Boris Mijatovic, Obmann im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe des Deutschen Bundestags für die Grünen zu Wort gemeldet. "Über 300 Millionen Menschen weltweit sind durch Krieg, Gewalt, Hunger oder Klimakatastrophen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Zivilistinnen und Zivilisten leiden unter systematischen Angriffen und humanitäre Helferinnen und Helfer werden dabei selbst Ziel von Angriffen. Humanitäre Hilfe bedeutet, Leben zu retten, Leid zu lindern und Menschen unabhängig von Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung beizustehen. Den Menschen zu helfen, die unsere Hilfe am dringendsten benötigen", betonten die Grünen-Politiker, die die massiven Kürzungen im geplanten Bundeshaushalt in diesem Bereich scharf kritisieren.
„Die angekündigten Kürzungen im Bundeshaushalt um über 50 Prozent in den Jahren 2025 und 2026 sind trotz gegenteiliger Koalitionsvertrags-Zusagen ein fatales Signal. Wir fordern daher eine deutliche Aufstockung des humanitären Etats und die Stärkung vorausschauender humanitärer Hilfe und lokaler Strukturen, um Geld effizient einzusetzen. Gleichzeitig muss die Bundesregierung die Auslandsförderung reformieren, um bürokratische Hürden abzubauen. Die humanitären Prinzipien von Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität und Unabhängigkeit müssen Leitlinie allen Handelns bleiben. Eine Koalition, die sich dieser Verantwortung verschrieben hat, muss ihren Worten auch die notwendigen Mittel folgen lassen“, betonten die Grünen-Politiker.
Die humanitäre Katastrophe in Gaza zeige besonders drastisch, wie kriegerische Gewalt die Versorgung der Zivilbevölkerung zerstört und die humanitären Prinzipien untergräbt. Auch andere Krisen verdeutlichten die Dringlichkeit.
„Im Sudan mussten über zehn Millionen Menschen in der größten Vertreibungskrise der Welt vor Gewalt fliehen, über 750.000 Menschen stehen kurz vor dem Hungertod. Auch der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, die anhaltenden Folgen des IS-Terrors in Irak oder auch Syrien sowie zahlreiche klimabedingte Katastrophen zeigen, wie drängend und notwendig die humanitäre Hilfe für Millionen Menschen in Not ist. Deutschland als ein verlässlicher Partner in der humanitären Hilfe ist umso wichtiger, weil durch das Aus von USAID eine riesige Lücke in die globalen Hilfsstrukturen gerissen wird. Die Trump-Regierung hat ihre Mittel stark reduziert und damit abrupt die Versorgung von Millionen Menschen in Not eingestellt. Laut Prognosen kann diese Entscheidung bis 2030 14 Millionen Menschen das Leben kosten“, teilten Boris Mijatovic und Max Lucks mit.

Foto: Boris Mijatović/Stefan Kaminski
Berlin (kobinet) Zum heutigen Welttag der humanitären Hilfe, der am 19. August 2025 begangen wird, haben sich die Grünen-Politiker Max Lucks, Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen für Menschenrechtspolitik und für humanitäre Hilfe, und Boris Mijatovic, Obmann im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe des Deutschen Bundestags für die Grünen zu Wort gemeldet. "Über 300 Millionen Menschen weltweit sind durch Krieg, Gewalt, Hunger oder Klimakatastrophen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Zivilistinnen und Zivilisten leiden unter systematischen Angriffen und humanitäre Helferinnen und Helfer werden dabei selbst Ziel von Angriffen. Humanitäre Hilfe bedeutet, Leben zu retten, Leid zu lindern und Menschen unabhängig von Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung beizustehen. Den Menschen zu helfen, die unsere Hilfe am dringendsten benötigen", betonten die Grünen-Politiker, die die massiven Kürzungen im geplanten Bundeshaushalt in diesem Bereich scharf kritisieren.
„Die angekündigten Kürzungen im Bundeshaushalt um über 50 Prozent in den Jahren 2025 und 2026 sind trotz gegenteiliger Koalitionsvertrags-Zusagen ein fatales Signal. Wir fordern daher eine deutliche Aufstockung des humanitären Etats und die Stärkung vorausschauender humanitärer Hilfe und lokaler Strukturen, um Geld effizient einzusetzen. Gleichzeitig muss die Bundesregierung die Auslandsförderung reformieren, um bürokratische Hürden abzubauen. Die humanitären Prinzipien von Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität und Unabhängigkeit müssen Leitlinie allen Handelns bleiben. Eine Koalition, die sich dieser Verantwortung verschrieben hat, muss ihren Worten auch die notwendigen Mittel folgen lassen“, betonten die Grünen-Politiker.
Die humanitäre Katastrophe in Gaza zeige besonders drastisch, wie kriegerische Gewalt die Versorgung der Zivilbevölkerung zerstört und die humanitären Prinzipien untergräbt. Auch andere Krisen verdeutlichten die Dringlichkeit.
„Im Sudan mussten über zehn Millionen Menschen in der größten Vertreibungskrise der Welt vor Gewalt fliehen, über 750.000 Menschen stehen kurz vor dem Hungertod. Auch der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, die anhaltenden Folgen des IS-Terrors in Irak oder auch Syrien sowie zahlreiche klimabedingte Katastrophen zeigen, wie drängend und notwendig die humanitäre Hilfe für Millionen Menschen in Not ist. Deutschland als ein verlässlicher Partner in der humanitären Hilfe ist umso wichtiger, weil durch das Aus von USAID eine riesige Lücke in die globalen Hilfsstrukturen gerissen wird. Die Trump-Regierung hat ihre Mittel stark reduziert und damit abrupt die Versorgung von Millionen Menschen in Not eingestellt. Laut Prognosen kann diese Entscheidung bis 2030 14 Millionen Menschen das Leben kosten“, teilten Boris Mijatovic und Max Lucks mit.




