Wiesbaden
Am Mittwoch ist eine Kund-Gebung.
Das ist am 3. September 2025.
Eine Kund-Gebung ist ein Treffen.
Menschen treffen sich auf der Straße.
Sie wollen ihre Meinung sagen.
Sie zeigen Schilder.
Die Kund-Gebung ist vor dem Hessischen Land-Tag.
Das ist in Wiesbaden.
Sie ist von 12.30 bis 14.00 Uhr.
Das Motto ist: Kein Register gegen psychisch Kranke.
Ein Motto ist ein kurzer Spruch.
Der Bundes-Verband Psychiatrie-Erfahrener macht die Kund-Gebung.
Ein Bundes-Verband ist eine große Gruppe.
Viele kleine Gruppen aus ganz Deutschland machen mit.
Ein Psychiatrie-Erfahrener war schon mal in der Psychiatrie.
Psychiatrie ist ein Kranken-Haus für seelische Krankheiten.
Die Abkürzung ist: BPE.
Die Menschen wollen protestieren.
Sie sind gegen geplante Diskriminierung.
Diskriminierung bedeutet: Menschen werden schlecht behandelt.
Eine Person wird benachteiligt.
Die CDU Hessen und SPD Hessen haben einen Plan.
Sie wollen psychisch kranke Menschen in einem Register sammeln.
Ein Register ist eine Liste.
In der Liste stehen Namen.
Das bedeutet: Die Namen werden aufgeschrieben.
Das kann Menschen Angst machen.
Dann holen sie sich keine Hilfe.
Es gibt eine Petition gegen diesen Plan.
Eine Petition ist eine Bitte an Politiker.
Fast 40.000 Menschen haben unterschrieben.
Die Petition sagt: Menschen brauchen echte Hilfe.
Sie brauchen mehr Therapie-Plätze.
Sie brauchen einfache Angebote.
Alle Menschen haben Würde.
Würde bedeutet: Jeder Mensch ist wichtig.
Jeder Mensch hat Rechte.
Diese Würde muss respektiert werden.
Thomas Völker von der Links-Partei organisiert die Aktion.
Mehr Informationen gibt es bald.
Sie stehen im Telegram-Kanal vom BPE.
Telegram ist eine App für das Handy.
Ein Kanal ist wie eine Gruppe.
Sie stehen auch auf www.bpe-online.de.
Der BPE erklärt auch wichtige Zahlen.
Bis zu einem Drittel aller Menschen gilt als psychisch krank.
Jedes Jahr kommen 1,2 Millionen Menschen in die Psychiatrie.
Aus dieser großen Zahl die wenigen gefährlichen Menschen zu finden ist sehr schwer.
Die Psychiatrie behandelt wirklich gefährliche Menschen oft nicht richtig.
Diese Menschen werden oft schnell entlassen.
Straf-Taten von psychisch kranken Menschen sind selten.
Es gibt mehr Verkehrs-Tote.
Es sterben mehr Menschen an Kranken-Haus-Keimen.
Alkohol und Nikotin töten mehr Menschen.
Auch Frauen-Morde bekommen weniger Aufmerksamkeit.
Das ist nicht fair.
Link zur Petition: Stoppt das Register über psychisch kranke Menschen
Link zum kobinet Artikel: Die Registrierung von Menschen mit psychischen Behinderungen führt zu Gewalt
Link zum kobinet Artikel: CDU-Äußerungen zur Erfassung psychisch Kranker stoßen auf heftige Kritik
Link zum kobinet Artikel: Differenzierte Betrachtung statt Stigmatisierung psychisch kranker Menschen gefordert
Stigmatisierung bedeutet: Menschen werden schlecht behandelt.
Das passiert wegen einer Krankheit.
Das ist nicht fair.
Dieser Text ist in Leichter Sprache nach DIN SPEC 33429.

Foto: Bpe
Wiesbaden (kobinet) Für Mittwoch, den 3. September 2025, ist von 12.30 bis 14.00 Uhr eine Kundgebung vor dem Hessischen Landtag in Wiesbaden unter dem Motto "Kein Register gegen Psychisch Kranke" geplant. "Es geht darum, unseren Protest gegen die geplante Diskriminierung auszudrücken", heißt es u.a. auf der Internetseite des Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (Bpe). "Die CDU Hessen und SPD Hessen wollen psychisch erkrankte Menschen in einem Register erfassen. Das kann Menschen davon abschrecken, sich Hilfe zu holen! Statt eines Überwachungsregisters braucht es echte Hilfe: mehr Therapieplätze, niedrigschwellige Angebote und Respekt vor der Würde aller Menschen." So heißt es in einer Petition, die schon fast 40.000 Unterstützer*innen hat.
„Genauere Informationen zu dieser von Herrn Thomas Völker von der Linkspartei organisierten Aktion findet Ihr demnächst im Telegramkanal des BPE oder auf www.bpe-online.de„, heißt es auf der Internetseite des Bpe.
„Bis zu ein Drittel der Bevölkerung gilt als ‚psychisch krank‘. Die Zahl der Psychiatrieeinweisungen liegt bei 1,2 Millionen im Jahr. Wie man aus dieser riesigen Zahl von Diagnostizierten die wenigen (potentiellen) Gewalttäter herausfiltern will, ist mir schleierhaft. Fakt ist, dass sich die Psychiatrie um die Behandlung wirklich gefährlicher Menschen drückt. Diese werden oft sehr schnell entlassen. So unerfreulich diese Straftaten auch sind, sie sind verglichen mit Verkehrstoten, an Krankenhauskeimen Gestorbenen, Opfern von Alkohol und Nikotin, selten. Man würde sich ebenfalls freuen, wenn Femizide auch nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit dieser Straftaten ‚psychisch Kranker‘ fänden.“ So heißt es weiter auf der Internetseite des Bpe zur Ankündigung der geplanten Demonstration am 3. September 2025 in Wiesbaden.
Link zur Petition „Stoppt das Register über psychisch erkrankte Menschen“

Foto: Bpe
Wiesbaden (kobinet) Für Mittwoch, den 3. September 2025, ist von 12.30 bis 14.00 Uhr eine Kundgebung vor dem Hessischen Landtag in Wiesbaden unter dem Motto "Kein Register gegen Psychisch Kranke" geplant. "Es geht darum, unseren Protest gegen die geplante Diskriminierung auszudrücken", heißt es u.a. auf der Internetseite des Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (Bpe). "Die CDU Hessen und SPD Hessen wollen psychisch erkrankte Menschen in einem Register erfassen. Das kann Menschen davon abschrecken, sich Hilfe zu holen! Statt eines Überwachungsregisters braucht es echte Hilfe: mehr Therapieplätze, niedrigschwellige Angebote und Respekt vor der Würde aller Menschen." So heißt es in einer Petition, die schon fast 40.000 Unterstützer*innen hat.
„Genauere Informationen zu dieser von Herrn Thomas Völker von der Linkspartei organisierten Aktion findet Ihr demnächst im Telegramkanal des BPE oder auf www.bpe-online.de„, heißt es auf der Internetseite des Bpe.
„Bis zu ein Drittel der Bevölkerung gilt als ‚psychisch krank‘. Die Zahl der Psychiatrieeinweisungen liegt bei 1,2 Millionen im Jahr. Wie man aus dieser riesigen Zahl von Diagnostizierten die wenigen (potentiellen) Gewalttäter herausfiltern will, ist mir schleierhaft. Fakt ist, dass sich die Psychiatrie um die Behandlung wirklich gefährlicher Menschen drückt. Diese werden oft sehr schnell entlassen. So unerfreulich diese Straftaten auch sind, sie sind verglichen mit Verkehrstoten, an Krankenhauskeimen Gestorbenen, Opfern von Alkohol und Nikotin, selten. Man würde sich ebenfalls freuen, wenn Femizide auch nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit dieser Straftaten ‚psychisch Kranker‘ fänden.“ So heißt es weiter auf der Internetseite des Bpe zur Ankündigung der geplanten Demonstration am 3. September 2025 in Wiesbaden.
Link zur Petition „Stoppt das Register über psychisch erkrankte Menschen“




