BERLIN (kobinet)
Über 300 Millionen Menschen brauchen Hilfe.
Diese Menschen leben in Kriegen.
Oder sie haben Hunger.
Oder das Klima macht Probleme.
Deshalb brauchen sie humanitäre Hilfe.
Humanitäre Hilfe bedeutet: Menschen helfen, die in Not sind.
Sie brauchen Essen, Wasser oder Medizin.
Humanitäre Hilfe hat 4 wichtige Regeln.
Die 1. Regel heißt: Menschlichkeit.
Das bedeutet: Allen Menschen helfen.
Die 2. Regel heißt: Unparteilichkeit.
Das bedeutet: Allen Menschen gleich helfen.
Man bevorzugt niemanden.
Die 3. Regel heißt: Neutralität.
Das bedeutet: Sich nicht einmischen.
Man nimmt keine Seite.
Die 4. Regel heißt: Unabhängigkeit.
Das bedeutet: Frei entscheiden können.
Egal woher Menschen kommen.
Egal welche Religion sie haben.
Egal was sie politisch denken.
Viele Menschen greifen andere Menschen an.
Auch die Helfer werden angegriffen.
Das ist sehr schlimm.
Das macht die Hilfe schwer.
Max Lucks arbeitet für Menschen-Rechte.
Boris Mijatovic arbeitet im Ausschuss für Menschen-Rechte.
Beide kritisieren die deutsche Regierung.
Heute ist der Welt-Tag der humanitären Hilfe.
Deshalb sprechen sie heute darüber.
Die deutsche Regierung will weniger Geld geben.
Sie will 50 Prozent weniger Geld geben.
Das soll 2025 und 2026 passieren.
Lucks und Mijatovic sagen: Das ist sehr schlecht.
Das macht die Not größer.
Die Regierung hatte etwas anderes versprochen.
Im Koalitions-Vertrag steht etwas anderes.
Ein Koalitions-Vertrag ist ein Vertrag zwischen Parteien.
Die Parteien arbeiten dann zusammen.
Dort steht: Deutschland soll mehr Geld geben.
Aber jetzt macht Deutschland das Gegenteil.
Lucks und Mijatovic fordern mehr Geld.
Die Regierung soll mehr Geld für humanitäre Hilfe geben.
Die Helfer vor Ort sollen gestärkt werden.
Das Geld soll gut verwendet werden.
Die Menschen sollen schnell Hilfe bekommen.
Die Regierung soll die Förderung im Ausland ändern.
Es gibt zu viele Regeln.
Diese Regeln machen die Arbeit schwer.
Die Helfer können nicht schnell genug helfen.
Das kostet Menschen-Leben.
In Gaza ist die Lage sehr schlimm.
Dort ist Krieg.
Die Menschen bekommen nicht genug Hilfe.
Die humanitären Regeln werden nicht befolgt.
Viele Menschen sterben deshalb.
Auch in anderen Ländern ist es schlimm.
Im Sudan mussten über 10 Millionen Menschen fliehen.
Das sind sehr viele Menschen.
Über 750.000 Menschen haben fast nichts zu essen.
Sie könnten verhungern.
Russland führt Krieg gegen die Ukraine.
Das macht viele Probleme.
Im Irak und in Syrien gab es Terror.
Das macht auch heute noch Probleme.
Das Klima macht auch Katastrophen.
Alle diese Probleme machen vielen Menschen das Leben schwer.
Deutschland soll ein guter Partner sein.
Deutschland soll verlässlich helfen.
Verlässlich bedeutet: Man kann sich darauf verlassen.
Es passiert wirklich.
Das ist jetzt besonders wichtig.
Denn andere Länder helfen weniger.
Die USA helfen weniger.
Die Trump-Regierung hat das Geld für USAID stark reduziert.
USAID ist eine Organisation aus Amerika.
Die Organisation hilft armen Ländern.
Sie gibt Geld für Projekte.
Dadurch bekommen Millionen Menschen keine Hilfe mehr.
Das macht die Lage noch schlimmer.
Diese Entscheidung ist sehr schlecht.
Bis 2030 könnten 14 Millionen Menschen sterben.
Das sagen Fachleute voraus.
Deshalb muss Deutschland mehr helfen.
Deutschland kann Leben retten.

Foto: ValeriaRodrigues In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
BERLIN (kobinet) Über 300 Millionen Menschen weltweit sind durch Krieg, Gewalt, Hunger oder Klimakatastrophen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Zivilistinnen und Zivilisten leiden unter systematischen Angriffen und humanitäre Helferinnen und Helfer werden dabei selbst Ziel von Angriffen. Humanitäre Hilfe bedeutet, Leben zu retten, Leid zu lindern und Menschen unabhängig von Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung beizustehen. Den Menschen zu helfen, die unsere Hilfe am dringendsten benötigen.", das erklären Max Lucks, Sprecher für Menschenrechtspolitik und für humanitäre Hilfe, und Boris Mijatovic, Obmann im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe anlässlich des heutigen Welttag der humanitären Hilfe.
Zugleich weisen sie darauf hin, dass die angekündigten Kürzungen im Bundeshaushalt um über 50 Prozent in den Jahren 2025 und 2026 sind trotz gegenteiliger Koalitionsvertrags-Zusagen ein fatales Signal sind. Sie fordern daher eine deutliche Aufstockung des humanitären Etats und die Stärkung vorausschauender humanitärer Hilfe und lokaler Strukturen, um Geld effizient einzusetzen. Gleichzeitig muss die Bundesregierung die Auslandsförderung reformieren, um bürokratische Hürden abzubauen.
Die humanitären Prinzipien von Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität und Unabhängigkeit müssen, so unterstreichen Lucks und Mijatovic, Leitlinie allen Handelns bleiben. Eine Koalition, die sich dieser Verantwortung verschrieben hat, muss ihren Worten auch die notwendigen Mittel folgen lassen.
Die humanitäre Katastrophe in Gaza zeigt nach ihren Worten besonders drastisch, wie kriegerische Gewalt die Versorgung der Zivilbevölkerung zerstört und die humanitären Prinzipien untergräbt. Auch andere Krisen verdeutlichen die Dringlichkeit. Im Sudan mussten über zehn Millionen Menschen in der größten Vertreibungskrise der Welt vor Gewalt fliehen, über 750.000 Menschen stehen kurz vor dem Hungertod. Auch der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, die anhaltenden Folgen des IS-Terrors in Irak oder auch Syrien sowie zahlreiche klimabedingte Katastrophen zeigen, wie drängend und notwendig die humanitäre Hilfe für Millionen Menschen in Not ist.
Deutschland als ein verlässlicher Partner in der humanitären Hilfe ist umso wichtiger, betonen Max Lucks und Boris Mijatovic, weil durch das Aus von USAID eine riesige Lücke in die globalen Hilfsstrukturen gerissen wird. Die Trump-Regierung hat ihre Mittel stark reduziert und damit abrupt die Versorgung von Millionen Menschen in Not eingestellt. Laut Prognosen kann diese Entscheidung bis 2030 14 Millionen Menschen das Leben kosten.

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BERLIN (kobinet) Über 300 Millionen Menschen weltweit sind durch Krieg, Gewalt, Hunger oder Klimakatastrophen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Zivilistinnen und Zivilisten leiden unter systematischen Angriffen und humanitäre Helferinnen und Helfer werden dabei selbst Ziel von Angriffen. Humanitäre Hilfe bedeutet, Leben zu retten, Leid zu lindern und Menschen unabhängig von Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung beizustehen. Den Menschen zu helfen, die unsere Hilfe am dringendsten benötigen.", das erklären Max Lucks, Sprecher für Menschenrechtspolitik und für humanitäre Hilfe, und Boris Mijatovic, Obmann im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe anlässlich des heutigen Welttag der humanitären Hilfe.
Zugleich weisen sie darauf hin, dass die angekündigten Kürzungen im Bundeshaushalt um über 50 Prozent in den Jahren 2025 und 2026 sind trotz gegenteiliger Koalitionsvertrags-Zusagen ein fatales Signal sind. Sie fordern daher eine deutliche Aufstockung des humanitären Etats und die Stärkung vorausschauender humanitärer Hilfe und lokaler Strukturen, um Geld effizient einzusetzen. Gleichzeitig muss die Bundesregierung die Auslandsförderung reformieren, um bürokratische Hürden abzubauen.
Die humanitären Prinzipien von Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität und Unabhängigkeit müssen, so unterstreichen Lucks und Mijatovic, Leitlinie allen Handelns bleiben. Eine Koalition, die sich dieser Verantwortung verschrieben hat, muss ihren Worten auch die notwendigen Mittel folgen lassen.
Die humanitäre Katastrophe in Gaza zeigt nach ihren Worten besonders drastisch, wie kriegerische Gewalt die Versorgung der Zivilbevölkerung zerstört und die humanitären Prinzipien untergräbt. Auch andere Krisen verdeutlichen die Dringlichkeit. Im Sudan mussten über zehn Millionen Menschen in der größten Vertreibungskrise der Welt vor Gewalt fliehen, über 750.000 Menschen stehen kurz vor dem Hungertod. Auch der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, die anhaltenden Folgen des IS-Terrors in Irak oder auch Syrien sowie zahlreiche klimabedingte Katastrophen zeigen, wie drängend und notwendig die humanitäre Hilfe für Millionen Menschen in Not ist.
Deutschland als ein verlässlicher Partner in der humanitären Hilfe ist umso wichtiger, betonen Max Lucks und Boris Mijatovic, weil durch das Aus von USAID eine riesige Lücke in die globalen Hilfsstrukturen gerissen wird. Die Trump-Regierung hat ihre Mittel stark reduziert und damit abrupt die Versorgung von Millionen Menschen in Not eingestellt. Laut Prognosen kann diese Entscheidung bis 2030 14 Millionen Menschen das Leben kosten.




