HANNOVER (kobinet) Gestern war die 8. Landes-Pflege-Konferenz in Niedersachsen.
Landes-Pflege-Konferenz bedeutet: Ein großes Treffen über Pflege.
Wichtige Menschen aus der Pflege kommen zusammen.
Sie sprechen über Probleme.
Sie suchen Lösungen.
Das Motto war: Die Pflege von morgen zukunfts-fähig gestalten.
Zukunfts-fähig bedeutet: Etwas funktioniert auch später gut.
Es passt sich an neue Dinge an.
Es bleibt lange nützlich.
Die Konferenz war in Hannover.
Sie war in der Akademie des Sports.
Viele Menschen kamen zu der Konferenz.
Menschen aus der Pflege kamen.
Menschen aus Städten und Gemeinden kamen.
Menschen aus Berufs-Verbänden kamen.
Berufs-Verbände bedeutet: Gruppen von Menschen mit gleichem Beruf.
Sie helfen ihren Mitgliedern.
Sie sprechen mit Politik und Chef.
Menschen aus Gewerkschaften kamen auch.
Gewerkschaften bedeutet: Gruppen von Arbeitern.
Sie kämpfen für bessere Löhne.
Sie helfen bei Problemen mit dem Chef.
Menschen aus der Politik kamen auch.
Alle wollten über die Zukunft der Pflege sprechen.
Sie wollten über Probleme sprechen.
Zum ersten Mal war es eine Zukunfts-Werkstatt.
Zukunfts-Werkstatt bedeutet: Ein besonderes Treffen.
Menschen überlegen: Wie soll die Zukunft sein?
Sie sammeln Ideen.
Sie planen konkrete Schritte.
Die Menschen arbeiten zusammen an neuen Ideen.
Es gibt neue Formen vom Austausch.
Viele Menschen sollen mit-machen können.
Sie sollen neue Ideen entwickeln.
Die Grundlage ist der Landes-Pflege-Bericht 2024.
Landes-Pflege-Bericht bedeutet: Ein wichtiges Heft über Pflege.
Das Bundes-Land schreibt das Heft.
Alle Menschen können es lesen.
Der Bericht kommt im Frühjahr 2025.
Er zeigt die Situation in Niedersachsen.
2 Fach-Leute stellten die Ergebnisse vor.
Das waren Professor Michael Isfort und Professor Thomas Klie.
Professor Isfort arbeitet am Deutschen Institut für angewandte Pflege-Forschung.
Professor Klie arbeitet an der Evangelischen Hoch-Schule Freiburg.
Angewandte Pflege-Forschung bedeutet: Menschen untersuchen die Pflege.
Sie wollen die Pflege besser machen.
Das sind die wichtigsten Ergebnisse:
Es gibt genug Pflege-Angebote in Niedersachsen.
Aber die Menschen brauchen mehr Pflege.
Das ist ein Problem.
In manchen Gebieten gibt es mehr pflege-bedürftige Menschen.
Pflege-bedürftig bedeutet: Menschen brauchen Hilfe im Alltag.
Sie können nicht alles alleine machen.
Andere Menschen helfen ihnen.
In anderen Gebieten gibt es weniger pflege-bedürftige Menschen.
Das ist sehr unterschiedlich.
Die Zahl der pflege-bedürftigen Menschen steigt.
Das liegt nicht nur an mehr alten Menschen.
Mehr Menschen nutzen auch Pflege-Leistungen.
Pflege-Leistungen bedeutet: Hilfe für Menschen in der Pflege.
Die Pflege-Kasse bezahlt diese Hilfe.
Zum Beispiel Hilfe beim Waschen.
Es gibt zu wenig Pflege-Kräfte.
Aber Niedersachsen steht besser da als andere Bundes-Länder.
In den nächsten Jahren kommen mehr neue Pflege-Kräfte dazu.
Mehr Pflege-Kräfte kommen als aufhören.
Das Statistische Bundes-Amt hat neue Zahlen veröffentlicht.
Statistisches Bundes-Amt bedeutet: Eine wichtige Behörde in Deutschland.
Sie sammelt Zahlen und Daten.
Sie veröffentlicht diese Zahlen.
Im Jahr 2024 haben 3.882 Menschen ihre Pflege-Ausbildung geschafft.
Das sind fast 1.100 Menschen mehr als im Jahr davor.
Niedersachsen liegt über dem Bundes-Durchschnitt.
Bundes-Durchschnitt bedeutet: Der Normal-Wert für ganz Deutschland.
Man rechnet alle Zahlen zusammen.
Dann teilt man durch die Anzahl der Länder.

Foto: Pixabay/Bucarama-TLM
HANNOVER (kobinet) Unter dem Motto "Die Pflege von morgen zukunftsfähig gestalten" hat gestern die 8. Landespflegekonferenz Niedersachsen 2025 stattgefunden. In der Akademie des Sports in Hannover waren seit dem späten Vormittag Vertreterinnen und Vertreter aus dem Pflegebereich, den Kommunen, Berufsverbänden, Gewerkschaften, Interessenvertretungen sowie der Politik zusammengekommen, um über die künftigen Herausforderungen in der Pflege zu diskutieren. Erstmals in ihrer Geschichte ist die Landespflegekonferenz – im Kontext der Konzertierten Aktion Pflege Niedersachsen (KAP.Ni) – eine Zukunftswerkstatt.
Durch neue Austauschformate sollen so möglichst viele Akteurinnen und Akteure eingebunden werden, um neue Impulse für weitere Maßnahmen in der Pflege zu setzen. Zentrale Grundlage der Maßnahmen soll der im Frühjahr 2025 veröffentlichte Landespflegebericht 2024 sein, der wertvolle Erkenntnisse zur Situation in Niedersachsen liefert. Die konkreten Ergebnisse stellten Prof. Dr. Michael Isfort vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung und Prof. Dr. Thomas Klie von der Evangelischen Hochschule Freiburg in einer Keynote vor. Ihr Fazit besagt:
- Niedersachsen verfügt über ein flächendeckendes Angebot an pflegerischer Versorgung, Herausforderungen bestehen indes in der Deckung der konkreten Bedarfe,
- der Anteil an Pflegebedürftigen sowie die prognostizierte Entwicklung der Fachkräfteversorgung gestaltet sich regional sehr unterschiedlich,
- die Zahl der Pflegebedürftigen in Niedersachsen steigt kontinuierlich, allerdings weniger in Folge einer Zunahme an älteren Menschen, sondern aufgrund einer verstärkten Inanspruchnahme von Leistungen,
- trotz Fachkräfteengpass in der Pflege steht Niedersachsen im Vergleich zu anderen Ländern noch relativ gut da,
- auch in den kommenden Jahren wird die Zahl neuer Pflegekräfte die der aus dem Beruf ausscheidenden Beschäftigten weiterhin übersteigen.
Erst kürzlich veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes bestätigen diesen Trend. So schlossen im Jahr 2024 insgesamt 3.882 Personen ihre Pflegeausbildung erfolgreich ab, fast 1.100 mehr als im Vorjahr. Damit liegt Niedersachsen über dem Bundesdurchschnitt.

Foto: Pixabay/Bucarama-TLM
HANNOVER (kobinet) Unter dem Motto "Die Pflege von morgen zukunftsfähig gestalten" hat gestern die 8. Landespflegekonferenz Niedersachsen 2025 stattgefunden. In der Akademie des Sports in Hannover waren seit dem späten Vormittag Vertreterinnen und Vertreter aus dem Pflegebereich, den Kommunen, Berufsverbänden, Gewerkschaften, Interessenvertretungen sowie der Politik zusammengekommen, um über die künftigen Herausforderungen in der Pflege zu diskutieren. Erstmals in ihrer Geschichte ist die Landespflegekonferenz – im Kontext der Konzertierten Aktion Pflege Niedersachsen (KAP.Ni) – eine Zukunftswerkstatt.
Durch neue Austauschformate sollen so möglichst viele Akteurinnen und Akteure eingebunden werden, um neue Impulse für weitere Maßnahmen in der Pflege zu setzen. Zentrale Grundlage der Maßnahmen soll der im Frühjahr 2025 veröffentlichte Landespflegebericht 2024 sein, der wertvolle Erkenntnisse zur Situation in Niedersachsen liefert. Die konkreten Ergebnisse stellten Prof. Dr. Michael Isfort vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung und Prof. Dr. Thomas Klie von der Evangelischen Hochschule Freiburg in einer Keynote vor. Ihr Fazit besagt:
- Niedersachsen verfügt über ein flächendeckendes Angebot an pflegerischer Versorgung, Herausforderungen bestehen indes in der Deckung der konkreten Bedarfe,
- der Anteil an Pflegebedürftigen sowie die prognostizierte Entwicklung der Fachkräfteversorgung gestaltet sich regional sehr unterschiedlich,
- die Zahl der Pflegebedürftigen in Niedersachsen steigt kontinuierlich, allerdings weniger in Folge einer Zunahme an älteren Menschen, sondern aufgrund einer verstärkten Inanspruchnahme von Leistungen,
- trotz Fachkräfteengpass in der Pflege steht Niedersachsen im Vergleich zu anderen Ländern noch relativ gut da,
- auch in den kommenden Jahren wird die Zahl neuer Pflegekräfte die der aus dem Beruf ausscheidenden Beschäftigten weiterhin übersteigen.
Erst kürzlich veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes bestätigen diesen Trend. So schlossen im Jahr 2024 insgesamt 3.882 Personen ihre Pflegeausbildung erfolgreich ab, fast 1.100 mehr als im Vorjahr. Damit liegt Niedersachsen über dem Bundesdurchschnitt.




