Dresden (kobinet)
Michael Welsch arbeitet für Sachsen.
Er kümmert sich um **Inklusion**.
**Inklusion** bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Niemand wird ausgeschlossen oder vergessen.
Michael Welsch ist der **Beauftragte** für Inklusion.
Ein **Beauftragter** ist eine Person.
Diese Person hat einen besonderen Auftrag.
Sie kümmert sich um bestimmte Themen.
Er freut sich über eine gute Nachricht.
Manuela Scharf arbeitet in Dresden.
Sie ist Beauftragte für Menschen mit Behinderungen.
Sie wurde jetzt in ein wichtiges **Gremium** berufen.
Ein **Gremium** ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen treffen sich regelmäßig.
Sie sprechen über wichtige Themen.
Das Gremium heißt **Kuratorium**.
Ein **Kuratorium** ist eine besondere Gruppe.
Diese Gruppe berät eine **Organisation**.
Die Menschen im Kuratorium kennen sich gut aus.
Das Kuratorium gehört zur Sächsischen **Landes-Zentrale**.
Eine **Landes-Zentrale** ist ein wichtiges Büro.
Dieses Büro gehört zu einem Bundes-Land.
Es kümmert sich um bestimmte Aufgaben.
Die Landes-Zentrale macht **politische Bildung**.
**Politische Bildung** bedeutet: Man lernt über Politik.
Man lernt über die Rechte von Menschen.
Manuela Scharf arbeitet auch im **Landes-Beirat**.
Ein **Landes-Beirat** ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen beraten die Landes-Regierung.
Sie kennen sich mit bestimmten Themen aus.
Der Landes-Beirat kümmert sich um Inklusion.
Dort arbeiten Menschen mit Behinderungen mit.
Michael Welsch sagt etwas Wichtiges.
Menschen mit Behinderungen brauchen politische Bildung.
Politische Bildung ist wichtig.
Dann können Menschen mit Behinderungen besser mit-machen.
Sie können ihre Meinung sagen.
Sie können bei wichtigen Dingen mit-entscheiden.
Manuela Scharf kann jetzt helfen.
Sie bringt die Wünsche von Menschen mit Behinderungen ein.
Sie sagt: Ich freue mich über die neue Aufgabe.
Ich arbeite schon länger mit der Landes-Zentrale zusammen.
Besonders vor Wahlen machen wir gemeinsame Projekte.
Manuela Scharf bringt Erfahrungen ein.
Das sind Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen.
Sie arbeitet auch in einem **Netzwerk** mit.
**Netz-werk** bedeutet: Menschen arbeiten zusammen und tauschen sich aus.
Das Netzwerk kümmert sich um politische Bildung.
Das Ziel ist wichtig.
Alle Angebote sollen **barriere-frei** sein.
**Barriere-frei** bedeutet: Menschen mit Behinderungen können alles nutzen.
Es gibt keine Hindernisse.
Zum Beispiel: Texte in Leichter Sprache.
Oder: Gebärden-Sprache bei Veranstaltungen.
Auch schwer erreichbare Menschen sollen mit-machen können.
Die **UNO** hat Deutschland im Jahr 2023 geprüft.
Die **UNO** ist eine große Gruppe von Ländern.
Sie arbeiten zusammen für den Frieden.
UNO bedeutet: Vereinte Nationen.
Die UNO hat die Rechte geprüft.
Das waren die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Deutschland hat **nicht** alles gut gemacht.
Es gibt noch viele Barrieren in Deutschland.
Menschen mit Behinderungen können **nicht** überall hin.
Zum Beispiel: **Nicht** alle Gebäude sind barriere-frei.
**Nicht** alle Veranstaltungen sind barriere-frei.
Deshalb können viele Menschen **nicht** an politischer Bildung teil-nehmen.
Die UNO hat auch etwas anderes gesagt.
**Organisationen** von Menschen mit Behinderungen brauchen mehr Geld.
Eine **Organisation** ist eine Gruppe von Menschen.
Sie arbeiten zusammen für ein Ziel.
Dann können sie besser arbeiten.
Sie können dann besser bei Gesetzen mit-arbeiten.
Sie können ihre Rechte besser durch-setzen.
Das Kuratorium hat 21 Mitglieder.
Der Minister wählt 10 Fach-Leute aus.
Der Minister kümmert sich um Schulen und Bildung.
Der Land-Tag schlägt 11 Politiker vor.
Sie arbeiten dann für 5 Jahre mit.
Sie arbeiten im Kuratorium mit.
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland
Dresden (kobinet) Der sächsische Landesinklusionsbeauftragte Michael Welsch begrüßt die Berufung der Dresdner Behindertenbeauftragten Manuela Scharf in das Kuratorium der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung (SLpB). Manuela Scharf ist zugleich Mitglied des sächsischen Landesbeirates für Inklusion der Menschen mit Behinderungen. "Zum einen ist gerade für Menschen mit Behinderungen der Zugang zu politischer Bildung von besonderer Bedeutung, da er die Grundlage für eine umfassende gesellschaftliche Partizipation und Mitgestaltung bietet. Zum anderen geht es darum, die Perspektiven und Anliegen von Menschen mit Behinderungen noch stärker in der politischen Bildungsarbeit zu berücksichtigen. Ich freue mich, dass mit der Berufung einer Interessenvertreterin der Menschen mit Behinderungen auf diesen Aspekten künftig noch größeres Augenmerk liegen wird, erklärte Michael Welsch.
Manuela Scharf teilte nach ihrer Berufung in das Kuratorium mit: „Ich bin der SLpB schon länger über verschiedene Kooperationen insbesondere im Vorfeld von Wahlen verbunden. Ich freue mich über die Berufung, um die Erfahrungen, Bedarfe und Ideen der Menschen mit Behinderungen aus dem Landesinklusionsbeirat, aber auch aus dem Netzwerk inklusive politische Bildung (NipB), welches ich seit Gründung aktiv unterstütze, einbringen zu können. Ziel sollte aus meiner Sicht sein, bestehende und neue Angebote niedrigschwellig und barrierefrei zu gestalten sowie auch für die Ansprache von schwer erreichbaren Zielgruppen gemeinsam Ideen zu entwickeln.“
Bei der letzten Staatenprüfung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) für Deutschland im Sommer 2023 hatte der UN-Fachausschuss für die Rechte der Menschen mit Behinderungen Deutschland in mehreren Punkten kritisiert, die auch die politische Bildung für Menschen mit Behinderung betreffen: Demnach bestehen zahlreiche Mängel bei der Barrierefreiheit im Alltag, etwa beim Zugang zu Bildung, Kultur und (Freizeit-)Veranstaltungen. Politische Bildung ist somit für viele Menschen mit Behinderungen nur eingeschränkt zugänglich. Darüber hinaus befand der Ausschuss, dass Organisationen von Menschen mit Behinderungen nicht über ausreichende Ressourcen verfügen, um sich aktiv an der Ausarbeitung und Umsetzung von Gesetzen, Politikvorgaben, Programmen und Vorschriften zur Durchführung des Übereinkommens beteiligen zu können, heißt es in der Presseinformation des sächsischen Landesbehindertenbeauftragten.
Das Kuratorium der Landeszentrale besteht aus 21 Mitgliedern. Der Staatsminister für Kultus beruft zehn Sachverständige und auf Vorschlag des Landtages sind elf Mitglieder des Landtages für eine Legislaturperiode vertreten.
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland
Dresden (kobinet) Der sächsische Landesinklusionsbeauftragte Michael Welsch begrüßt die Berufung der Dresdner Behindertenbeauftragten Manuela Scharf in das Kuratorium der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung (SLpB). Manuela Scharf ist zugleich Mitglied des sächsischen Landesbeirates für Inklusion der Menschen mit Behinderungen. "Zum einen ist gerade für Menschen mit Behinderungen der Zugang zu politischer Bildung von besonderer Bedeutung, da er die Grundlage für eine umfassende gesellschaftliche Partizipation und Mitgestaltung bietet. Zum anderen geht es darum, die Perspektiven und Anliegen von Menschen mit Behinderungen noch stärker in der politischen Bildungsarbeit zu berücksichtigen. Ich freue mich, dass mit der Berufung einer Interessenvertreterin der Menschen mit Behinderungen auf diesen Aspekten künftig noch größeres Augenmerk liegen wird, erklärte Michael Welsch.
Manuela Scharf teilte nach ihrer Berufung in das Kuratorium mit: „Ich bin der SLpB schon länger über verschiedene Kooperationen insbesondere im Vorfeld von Wahlen verbunden. Ich freue mich über die Berufung, um die Erfahrungen, Bedarfe und Ideen der Menschen mit Behinderungen aus dem Landesinklusionsbeirat, aber auch aus dem Netzwerk inklusive politische Bildung (NipB), welches ich seit Gründung aktiv unterstütze, einbringen zu können. Ziel sollte aus meiner Sicht sein, bestehende und neue Angebote niedrigschwellig und barrierefrei zu gestalten sowie auch für die Ansprache von schwer erreichbaren Zielgruppen gemeinsam Ideen zu entwickeln.“
Bei der letzten Staatenprüfung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) für Deutschland im Sommer 2023 hatte der UN-Fachausschuss für die Rechte der Menschen mit Behinderungen Deutschland in mehreren Punkten kritisiert, die auch die politische Bildung für Menschen mit Behinderung betreffen: Demnach bestehen zahlreiche Mängel bei der Barrierefreiheit im Alltag, etwa beim Zugang zu Bildung, Kultur und (Freizeit-)Veranstaltungen. Politische Bildung ist somit für viele Menschen mit Behinderungen nur eingeschränkt zugänglich. Darüber hinaus befand der Ausschuss, dass Organisationen von Menschen mit Behinderungen nicht über ausreichende Ressourcen verfügen, um sich aktiv an der Ausarbeitung und Umsetzung von Gesetzen, Politikvorgaben, Programmen und Vorschriften zur Durchführung des Übereinkommens beteiligen zu können, heißt es in der Presseinformation des sächsischen Landesbehindertenbeauftragten.
Das Kuratorium der Landeszentrale besteht aus 21 Mitgliedern. Der Staatsminister für Kultus beruft zehn Sachverständige und auf Vorschlag des Landtages sind elf Mitglieder des Landtages für eine Legislaturperiode vertreten.




