Berlin (kobinet)
Das Allgemeine Gleichbehandlungs-Gesetz ist schon 19 Jahre alt.
Das ist ein Gesetz, das Menschen vor ungerechter Behandlung schützt.
Das Gesetz heißt auch AGG.
Das AGG soll Menschen vor Diskriminierung schützen.
Diskriminierung bedeutet: jemanden schlechter behandeln.
Eine Person wird unfair behandelt.
Das AGG gibt es seit dem 18. August 2006.
Damals haben viele Menschen dafür gekämpft.
Die Menschen wollten ein Gesetz gegen Diskriminierung.
Heute ist das Gesetz schon erwachsen.
Aber das Gesetz hat noch viele Lücken.
Das heißt: Das Gesetz schützt nicht alle Menschen gut genug.
Die Ampel-Regierung wollte das Gesetz verbessern.
Das sind 3 Parteien, die zusammen regiert haben: SPD, Grüne und FDP.
Die Ampel-Regierung hat das aber nicht geschafft.
Jetzt regiert eine neue Regierung.
Das sind die CDU und die SPD zusammen.
Diese Regierung soll das AGG endlich verbessern.
Viele Menschen brauchen besseren Schutz vor Diskriminierung.
Die Anti-Diskriminierungs-Stelle bekommt immer mehr Beschwerden.
Das ist eine Beratungs-Stelle, die Menschen bei unfairer Behandlung hilft.
Beschwerden bedeutet: Menschen sind unzufrieden und wollen Veränderung.
Menschen mit Behinderung erleben besonders oft Diskriminierung.
Das zeigen Umfragen immer wieder.
Die LIGA Selbst-Vertretung sagt etwas Wichtiges.
Das ist ein Verein von Menschen mit Behinderungen, die für ihre Rechte kämpfen.
Die LIGA sagt: Das AGG muss bis zum 20. Geburtstag verbessert werden.
Das wäre dann im nächsten Jahr.
Die LIGA kämpft für die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Das Bündnis AGG Reform Jetzt will auch Veränderungen.
Das sind viele Vereine, die zusammen für bessere Gesetze arbeiten.
Das Bündnis sagt: Der 19. Geburtstag ist kein Grund zum Feiern.
Das Gesetz hat zu viele Lücken.
Die Regierung hat Verbesserungen versprochen.
Aber die Regierung macht nichts.
In Deutschland gibt es immer mehr Hass gegen bestimmte Gruppen.
Deshalb ist der Schutz vor Diskriminierung sehr wichtig.
Die Regierung muss endlich handeln.
Mehr Infos gibt es hier: https://agg-reform.jetzt/

Foto: Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Berlin (kobinet) Das Erwachsenenalter hat das Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bereits letztes Jahr erreicht. Damals bestand noch eine gewisse Hoffnung, dass die Ampelregierung die längst überfällige Weiterentwicklung des Gesetzes zum Schutz vor Diskriminierungen noch schaffen könnte. Heute, am 18. August 2025, da wir bereits den 19. Geburtstag des AGG begehen können, bleibt auch nur die Hoffnung, dass das sich bereits im Erwachsenenalter befindende Gesetz nun von der schwarz-roten Regierungskoalition eine Weiterentwicklung erfährt. Nötig hätte es dies allemal, denn die Eingaben zu Diskriminierungen bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes steigen stetig. Umfragen machen immer wieder deutlich, wie hoch der Grad an erlebten Diskriminierungen gerade auch unter behinderten Menschen ist. Und der Koalitionsvertrag gäbe auch die Möglichkeit für eine Reform. Spätestens am 20. Geburtstag müsse eine Reform des AGG beschlossen sein, so die Forderung der LIGA Selbstvertretung.
Heute vor 19 Jahren, am 18. August 2006, ist nach jahrelangem Engagement das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft getreten. Doch in dem längst volljährigen Gesetz, das oft auch als Antidiskriminierungsgesetz bezeichnet wird, klaffen noch erhebliche Lücken, was den Schutz von Menschen mit Diskriminierungserfahrungen angeht. Deshalb ist der heutige Geburtstag für das Bündnis AGG Reform Jetzt auch kein Grund zum Feiern, denn die im Koalitionsvertrag versprochene Reform des AGG lässt weiter auf sich warten und das nunmehr SPD geführte Bundesjustizministerium macht derzeit nach wie vor keinerlei ernsthaften Anstalten, das Versprechen für eine Reform umzusetzen. Deshalb wird der heutige 19. Geburtstag des AGG auch mit gemischten Gefühlen, aber mit der klaren Forderung, den Diskriminierungsschutz in Deutschland endlich zu verbessern, begangen. Denn gerade im Hinblick auf die politische Situation in Deutschland und die wachsende gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sollte sich die Regierung verstärkt auf die Seite der Diskriminierten stellen, heißt es von der LIGA Selbstvertretung.
Mehr Infos zum Bündnis AGG Reform Jetzt gibt’s unter: https://agg-reform.jetzt/

Foto: Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Berlin (kobinet) Das Erwachsenenalter hat das Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bereits letztes Jahr erreicht. Damals bestand noch eine gewisse Hoffnung, dass die Ampelregierung die längst überfällige Weiterentwicklung des Gesetzes zum Schutz vor Diskriminierungen noch schaffen könnte. Heute, am 18. August 2025, da wir bereits den 19. Geburtstag des AGG begehen können, bleibt auch nur die Hoffnung, dass das sich bereits im Erwachsenenalter befindende Gesetz nun von der schwarz-roten Regierungskoalition eine Weiterentwicklung erfährt. Nötig hätte es dies allemal, denn die Eingaben zu Diskriminierungen bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes steigen stetig. Umfragen machen immer wieder deutlich, wie hoch der Grad an erlebten Diskriminierungen gerade auch unter behinderten Menschen ist. Und der Koalitionsvertrag gäbe auch die Möglichkeit für eine Reform. Spätestens am 20. Geburtstag müsse eine Reform des AGG beschlossen sein, so die Forderung der LIGA Selbstvertretung.
Heute vor 19 Jahren, am 18. August 2006, ist nach jahrelangem Engagement das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft getreten. Doch in dem längst volljährigen Gesetz, das oft auch als Antidiskriminierungsgesetz bezeichnet wird, klaffen noch erhebliche Lücken, was den Schutz von Menschen mit Diskriminierungserfahrungen angeht. Deshalb ist der heutige Geburtstag für das Bündnis AGG Reform Jetzt auch kein Grund zum Feiern, denn die im Koalitionsvertrag versprochene Reform des AGG lässt weiter auf sich warten und das nunmehr SPD geführte Bundesjustizministerium macht derzeit nach wie vor keinerlei ernsthaften Anstalten, das Versprechen für eine Reform umzusetzen. Deshalb wird der heutige 19. Geburtstag des AGG auch mit gemischten Gefühlen, aber mit der klaren Forderung, den Diskriminierungsschutz in Deutschland endlich zu verbessern, begangen. Denn gerade im Hinblick auf die politische Situation in Deutschland und die wachsende gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sollte sich die Regierung verstärkt auf die Seite der Diskriminierten stellen, heißt es von der LIGA Selbstvertretung.
Mehr Infos zum Bündnis AGG Reform Jetzt gibt’s unter: https://agg-reform.jetzt/




