BAD KREUZNACH (kobinet)
Die Werk-Stätten gibt es schon 50 Jahre.
Sie gehören zur Stiftung kreuznacher diakonie.
Stiftung bedeutet: Eine Organisation hilft anderen Menschen.
Diakonie bedeutet: Christliche Organisationen helfen Menschen.
Sie helfen armen Menschen oder kranken Menschen.
Das sind Arbeits-Plätze für Menschen mit Behinderungen.
In diesen 50 Jahren hat sich viel verändert.
Die Stiftung hat viel Geld investiert.
Sie hat neue Bildungs-Konzepte entwickelt.
Bildungs-Konzepte bedeutet: Pläne zum Lernen.
Die Pläne zeigen: So lernen Menschen am besten.
Die Werk-Stätten arbeiten heute sehr professionell.
Professionell bedeutet: sehr gut arbeiten.
Die Menschen haben eine Ausbildung gemacht.
Sie können ihre Arbeit sehr gut.
Dabei stehen die Menschen im Mittel-Punkt.
Viktor Commichau leitet den Bereich Arbeit & Qualifizierung.
Qualifizierung bedeutet: Man lernt etwas Neues.
Er freut sich über ein großes Projekt.
Die Stiftung hat ein altes Sozial-Kauf-Haus umgebaut.
Sozial-Kauf-Haus bedeutet: Ein besonderer Laden.
Dort arbeiten Menschen mit Behinderung.
Sie verkaufen gebrauchte Sachen.
Die Sachen sind sehr billig.
Das hat 890.000 Euro gekostet.
Jetzt gibt es dort moderne Arbeits-Plätze.
150 Menschen können dort arbeiten.
Es gibt auch eine neue Cafeteria.
Cafeteria bedeutet: Ein Ort zum Essen.
Dort gibt es warme Speisen und kalte Getränke.
Die Cafeteria ist für die ganze Werk-Statt KH 2.
Die Cafeteria soll inklusiv sein.
Inklusiv bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Menschen mit und ohne Behinderung machen mit.
Das bedeutet: Auch andere Gäste können dort essen.
Nicht nur die Menschen aus der Werk-Statt.
Es gibt auch eine neue Lager-Halle.
Lager-Halle bedeutet: Ein großes Gebäude.
Dort werden viele Sachen aufbewahrt.
Sie hat 1,5 Millionen Euro gekostet.
Die Halle wurde vor einem Jahr eröffnet.
Das alte Markt-Haus gehört jetzt zum Betrieb KH 2.
Dort arbeiten Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Psychische Erkrankungen bedeutet: Krankheiten der Seele.
Diese Menschen hatten oft schon eine Ausbildung.
Durch die Krankheit mussten sie aufhören zu arbeiten.
In diesem Teil lernen sie wieder zu arbeiten.
Sie bekommen ihre beruflichen Fähigkeiten zurück.
Das ist das wichtigste Ziel dort.
Die Stiftung kreuznacher diakonie hat 7600 Mitarbeiter.
Sie führt viele verschiedene Einrichtungen.
Zum Beispiel Kranken-Häuser und Hospize.
Hospize bedeutet: Orte für sterbende Menschen.
Sie macht auch Hilfe für Senioren.
Sie hilft auch wohnungs-losen Menschen.
Es gibt Hilfe für Kinder und Jugendliche.
Es gibt auch Hilfe für Familien.
Die Stiftung hat auch Sozial-Stationen.
Sozial-Stationen bedeutet: Hilfe für Menschen zu Hause.
Dort arbeiten Kranken-Schwestern und Pfleger.
Sie kommen zu älteren oder kranken Menschen.
Sie helfen beim Waschen oder bei Medikamenten.
Das sind Pflege-Dienste für zu Hause.
Die Stiftung hat Wohnungen für Menschen mit Behinderungen.
Sie hat auch Werk-Stätten für sie.
Die Stiftung hat auch Schulen.
Dort lernen Menschen Berufe im Gesundheits-Wesen.

Foto: Stiftung kreuznacher diakonie/Andrea Djifroudi
BAD KREUZNACH (kobinet) Die Werkstätten der Stiftung kreuznacher diakonie blicken in diesem Jahr auf 50 Jahre ihrer Geschichte zurück. 50 Jahre, in denen sich die Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen auch gewandelt haben. Große Investitionen, umfangreiche Bildungskonzepte sowie eine wachsende Professionalisierung sind nach Einschätzung der Stiftung kreuznacher diakonie Ausdruck dieser Modernisierung, bei welcher Menschen und ihre Stärken im Fokus stehen.
Viktor Commichau, Bereichsleiter Arbeit & Qualifizierung, freut sich auf das Ende eines Langzeit-Projektes und den Start eines neuen Kapitels in der Werkstatt-Geschichte: „Wir haben in den Umbau des ehemaligen Sozialkaufhauses 890.000 Euro investiert und damit moderne Arbeitsplätze für 150 Beschäftigte geschaffen. Zudem eröffnen wir hier eine Cafeteria für die gesamte Werkstatt KH 2. Der Plan ist auch hier einen inklusiven Betrieb, in dem auch externe Gäste ihren Hunger stillen können, zu installieren.“ Zum ganzen Umbau-Projekt gehört auch eine neue Lagerhalle für 1,5 Millionen Euro, die bereits vor einem Jahr feierlich eröffnet wurde und seither Raum für die professionelle Lagerlogistik der beiden Werkstätten in Bad Kreuznachbietet.
Das ehemalige Markthaus wird ein Gebäudeteil des Betriebes KH 2, der schwerpunktmäßig Arbeiten für Menschen mit psychischen Erkrankungen bietet. Diese Menschen bringen häufig bereits eine berufliche Biographie – eine Ausbildung oder andere Qualifizierung – mit, die durch das Krankheitsgeschehen abgebrochen wurde. Die Wiedererlangung beruflicher Handlungskompetenz steht daher in diesem Teil der Werkstätten im Vordergrund.
Die Stiftung kreuznacher beschäftigt rund 7600 Mitarbeitende. Sie ist Träger von Krankenhäusern, Hospizen, Senioren-, Wohnungslosen-, Kinder-, Jugend- und Familienhilfen, Sozialstationen sowie Wohnungen und Werkstätten für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Die Stiftung unterhält Bildungsstätten für Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen.

Foto: Stiftung kreuznacher diakonie/Andrea Djifroudi
BAD KREUZNACH (kobinet) Die Werkstätten der Stiftung kreuznacher diakonie blicken in diesem Jahr auf 50 Jahre ihrer Geschichte zurück. 50 Jahre, in denen sich die Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen auch gewandelt haben. Große Investitionen, umfangreiche Bildungskonzepte sowie eine wachsende Professionalisierung sind nach Einschätzung der Stiftung kreuznacher diakonie Ausdruck dieser Modernisierung, bei welcher Menschen und ihre Stärken im Fokus stehen.
Viktor Commichau, Bereichsleiter Arbeit & Qualifizierung, freut sich auf das Ende eines Langzeit-Projektes und den Start eines neuen Kapitels in der Werkstatt-Geschichte: „Wir haben in den Umbau des ehemaligen Sozialkaufhauses 890.000 Euro investiert und damit moderne Arbeitsplätze für 150 Beschäftigte geschaffen. Zudem eröffnen wir hier eine Cafeteria für die gesamte Werkstatt KH 2. Der Plan ist auch hier einen inklusiven Betrieb, in dem auch externe Gäste ihren Hunger stillen können, zu installieren.“ Zum ganzen Umbau-Projekt gehört auch eine neue Lagerhalle für 1,5 Millionen Euro, die bereits vor einem Jahr feierlich eröffnet wurde und seither Raum für die professionelle Lagerlogistik der beiden Werkstätten in Bad Kreuznachbietet.
Das ehemalige Markthaus wird ein Gebäudeteil des Betriebes KH 2, der schwerpunktmäßig Arbeiten für Menschen mit psychischen Erkrankungen bietet. Diese Menschen bringen häufig bereits eine berufliche Biographie – eine Ausbildung oder andere Qualifizierung – mit, die durch das Krankheitsgeschehen abgebrochen wurde. Die Wiedererlangung beruflicher Handlungskompetenz steht daher in diesem Teil der Werkstätten im Vordergrund.
Die Stiftung kreuznacher beschäftigt rund 7600 Mitarbeitende. Sie ist Träger von Krankenhäusern, Hospizen, Senioren-, Wohnungslosen-, Kinder-, Jugend- und Familienhilfen, Sozialstationen sowie Wohnungen und Werkstätten für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Die Stiftung unterhält Bildungsstätten für Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen.




