Kassel.
Am 19. August 2025 gingen 600 Menschen auf die Straße.
Sie waren in Kassel.
Sie haben protestiert.
Die Behinderten-Hilfe wird teurer.
Es gibt auch mehr Verwaltungs-Arbeit.
Verwaltung bedeutet: Ämter regeln wichtige Dinge für Menschen.
Zum Beispiel in der Stadt oder Schule.
Das bedeutet: mehr Papier-Kram und Regeln.
Die Gewerkschaft ver.di hat zu dem Protest aufgerufen.
Gewerkschaft bedeutet: Das ist wie ein Verein.
Sie redet mit Chefs über Lohn.
Ver.di ist eine Gewerkschaft.
Das bedeutet: Sie kämpft für die Rechte von Arbeit-Nehmern.
Arbeit-Nehmer bedeutet: Das ist eine Person mit einem Job.
Die Person bekommt Geld für ihre Arbeit.
Das Geld heißt Lohn.
Ver.di sagt: Bund, Land und Kommunen wollen Geld sparen.
Kommunen bedeutet: Das sind Städte und Dörfer.
Dort leben Menschen zusammen.
Die Kommune kümmert sich um die Straßen.
Sie wollen auch im Sozialen sparen.
Das bedeutet: weniger Geld für Menschen mit Behinderungen.
Bei der Demonstration waren auch behinderte Menschen dabei.
Demonstration bedeutet: Menschen treffen sich.
Sie sagen gemeinsam ihre Meinung.
Einige von ihnen sind schon von Kürzungen betroffen.
Kürzungen bedeutet: weniger Geld ausgeben.
Der Staat hat weniger Geld.
Deshalb müssen sie sparen.
Der Landes-Wohlfahrts-Verband Hessen hat bei ihnen gekürzt.
Landes-Wohlfahrts-Verband bedeutet: Das ist eine Organisation.
Sie hilft Menschen in Not.
Sie kümmert sich um kranke Menschen.
Das bedeutet: Sie bekommen weniger Hilfe.
Oder sie bekommen weniger Geld.

Foto: hr
Kassel (kobinet) Rund 600 Menschen sind einem Bericht der hessenschau des Hessischen Rundfunk zufolge am 19. August 2025 in Kassel gegen steigende Kosten und wachsende Bürokratie in der Behindertenhilfe auf die Straße gegangen. "Bund, Land und Kommunen wollen sparen und dabei den Rotstift auch im Sozialen ansetzen", kritisierte die Gewerkschaft ver.di in ihrem Aufruf zu der Demonstration. Bei der Demonstration waren auch eine Reihe behinderter Menschen mit dabei, die zum Teil bereits von Kürzungen des Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen betroffen sind.

Foto: hr
Kassel (kobinet) Rund 600 Menschen sind einem Bericht der hessenschau des Hessischen Rundfunk zufolge am 19. August 2025 in Kassel gegen steigende Kosten und wachsende Bürokratie in der Behindertenhilfe auf die Straße gegangen. "Bund, Land und Kommunen wollen sparen und dabei den Rotstift auch im Sozialen ansetzen", kritisierte die Gewerkschaft ver.di in ihrem Aufruf zu der Demonstration. Bei der Demonstration waren auch eine Reihe behinderter Menschen mit dabei, die zum Teil bereits von Kürzungen des Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen betroffen sind.





Der Bericht ist gut um das Thema höchst brisant. Aber auch hier schleicht sich meiner Meinung nach Ableismus ein. So spricht die Landesverbandesbezirksleiterin von Verdi Natalie Jopen von den Schwächsten der Gesellschaft und meinst damit die Menschen mit Behinderungen. Ihr eigenes Klientel bezeichnen sie dann folgerichtig als die Beschäftigten. Man hätte hier auch einfach von den Kundinnen oder Betroffene sprechen können und nicht diese leider immer wieder auftauchende und wie ich finde eben ableistische Formulierung verwenden müssen. Auch der Begriff Betreuung der in dem Beitrag immer wieder auftaucht irritiert… Aber naja man soll ja nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen……. Oder vielleicht doch?!