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Neue Sensibilisierungsangebote für Grundschulen in Sachsen

Zeichnung eines Lehrers an einer Tafel. Davor sitzen die Schüler einer Grudnschulklasse
Von Beginn an richtig lernen
Foto: Alexandra_Koch In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

DRESDEN (kobinet) Pünktlich zum neuen Schuljahr bietet die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen (LAG SH Sachsen) im Rahmen des Projektes „Challenge Inklusion“ neue Sensibilisierungsangebote für sächsische Grundschulen an. Bereits von klein auf soll das Verständnis der Kinder für die Themen Inklusion, Behinderung und Barrierefreiheit geprägt werden, so dass sich ein positives und nachhaltiges Bewusstsein für eine vielfältige Gesellschaft entwickelt.

„Euthanasie“-Wanderausstellung in Marburg

info Zeichen
info schwarz
Foto: Susanne Göbel

Marburg (kobinet) Vom 22. August bis zum 30. Oktober 2025 zeigen die Arbeitsgruppe „Menschenbild Behinderter Gestern und Heute“ des Marburger Netzwerks für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, die Stadt Marburg und das Begegnungshaus KA.RE. die Wanderausstellung „Die nationalsozialistischen ‚Euthanasie‘-Morde“ im KA.RE. in Marburg. Darauf hat Anneliese Mayer die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. In der Ausstellung wird aus historischen Gründen der Begriff „Behinderte“ benutzt. Heute sagen wir „Menschen mit Behinderungen“ oder „Menschen mit Einschränkungen“ oder „Menschen mit Beeinträchtigungen“ oder „behinderte Menschen“ heißt es zur Erläuterung, in der auch viele Fragen und Antworten zur Ausstellung beantwortet werden.

Wege zum barrierefreien Wohnraum

Bild zeigt eine Wohnnungsbaustelle mit Gerüsten und einem Bagger
Mehr Wohnungsbau ist dringend notwendig
Foto: Pixabay/SatyaPrem

BERLIN (kobinet) Mögliche Wege für die Schaffung von mehr barrierefreiem Wohnraum zeigt ein Perspektivenpapier, das die Bundesfachstelle im Juni veröffentlicht hat. Anlass war die Veranstaltung „Kosten und Förderung von Barrierefreiheit im Wohnungsbau“, zu der das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und die Bundesinitiative Barrierefreiheit eingeladen hatten.

Wie es mit – Reisen für Alle – weitergeht

Bild zeigt die acht Piktogramme des Informations- und Zertifizierungssystems
Piktogramme „Reisen für Alle“
Foto: BTG / screenshot

MÜNCHEN (kobinet) Mit Unterstützung des Bundeswirtschaftsministerium wurde das Kennzeichnungs- und Informationssystem „Reisen für Alle“ vom Deutschen Seminar für Fremdenverkehr (DSFT) und der Nationalen Koordinationsstelle Tourismus für Alle (NatKo) – „Tourismus für Alle Deutschland“  seit dem Jahr 2011 entwickelt. Die Bundesregierung zeigte in den folgenden Jahren immer weniger Bereitschaft, dieses Projekt, trotz immer umfangreicherer Beratungsleistung der Beteiligten durch finanzielle Förderung abzusichern. Das war ein wesentlicher Grund für die Insolvenz der NatKo im Juni 2019. Obwohl das System „Reisen für Alle“ durch das DSFT überbrückungsweise weitergeführt wurde musste somit eine andere tragfähige Lösung gefunden werden.  Am 22. Dezember 2023 hatte dann die Bayern Tourist GmbH (BTG) den Zuschlag im Vergabeverfahren als bundesweite Prüf- und Koordinierungsstelle „Reisen für Alle“ im Rahmen eines Konzessionsvertrages erhalten. Ausgehend von der im Koalitionsvertrag festgehaltenen Absicht der neuen Bundesregierung, eine neue nationale Tourismusstrategie zu erarbeiten, war das für die „kobinet-Redaktion“ Grund genug, einmal nachzufragen, wie es denn nun mit dem System „Reisen für Alle“ weitergehen wird.

Petition zur Stärkung der Disability Studies vom ABiD-Institut Behinderung & Partizipation unterschrieben

Sharepic: Disability Studies stärken!
Sharepic: Disability Studies stärken!
Foto: campact

Berlin (kobinet) In einer gemeinsamen Petition wenden sich inzwischen weit über 1.000 Institutionen und Einzelpersonen gegen Kürzungen, die die wissenschaftliche Arbeit von und mit Menschen mit Behinderungen bedrohen. Namens des ABiD-Institut Behinderung & Partizipation (IB&P) unterzeichnete dessen Vorsitzender, Dr. Karsten Lippmann, ebenfalls die Petition, wie es in einer Presseinformation des Institut heißt.

Am 11. September 2025 wird der Deutsche Radiopreis verliehen

Mikrophon und Kopfhörer
Mikrophon und Kopfhörer
Foto: Pexels In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Berlin (kobinet) Am 11. September 2025 wird der Deutsche Radiopreis verliehen. In der Kategorie „Bestes Interview“ wurde der Beitrag „Schwerbehindert und superfit, doch der Job fehlt – Eine Stunde reden mit Martin Hassenpflug“ nominiert. Darauf hat Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. „Martin Hassenpflug kann viel – aber was er will, wird ihm nicht zugetraut. Weil sich bei der Geburt die Nabelschnur um seinen Hals wickelte, ist er spastisch gelähmt und Tag und Nacht auf Hilfe angewiesen. Oder, wie es der 47-Jährige selbst formuliert: “Ich hab‘ den ersten Bungee-Sprung meines Lebens verkackt“ heißt es u.a. in der Ankündigung des Interviews.

Kritik an Namensgebung eines Inklusionscafé in Oberursel

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen mit Schatten
Foto: ht

Oberursel (kobinet) „Inklusiv, profitabel, fair bezahlt: In Oberursel könnte ein neues Café zum Vorbild in der Inklusionsarbeit werden. Nur der Name der frisch eröffneten Location stößt auf deutliche Kritik. Der Landesbehindertenrat fordert die Umbenennung.“ So heißt es in der Einführung eines Beitrags der hessenschau des Hessischen Rundfunks mit dem Titel „Darf ein inklusives Café „Downie“ heißen?“

67.000 Reha-Sportangebote bundesweit

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Die Reha-Sportsuche des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) bekommt immer mehr Zuwachs und beinhaltet inzwischen rund 67.000 Rehasport-Angebote bundesweit. Damit gibt es für Interessierte noch größere Chancen, über die Reha-Sportsuche spezifische Angebote in ihrer Umgebung ausfindig zu machen, nach Diagnosen und Rehabilitationssportarten zu filtern sowie Kontaktdaten von Sportvereinen zu erfahren. Immer mehr Informationen gibt es auch auf der Plattform dein-rehasport.de, so heißt es im aktuellen Newsletter des Deutschen Behindertensportverband.

Gastgeberstädte im Saarland gesucht

Hintergrund in Herzform darauf Symboöe des Saarlandes und ide Ausschrift
SOD Logo Saarland 2026
Foto: SOD Saarland

BERLIN (kobinet) Vom 15. bis 20. Juni 2026 finden die Special Olympics Nationalen Spiele Saarland 2026 statt. Das wird die größte inklusive Sportveranstaltung des kommenden Jahres in Deutschland sein. Erstmals werden die Spiele im Saarland ausgetragen, in der Grenzregion zu Frankreich und im Herzen Europas. Über 4.000 Athletinnen und Athleten mit und ohne geistige Beeinträchtigung aus dem gesamten Bundesgebiet nehmen dabei in 27 Sportarten und Unified Sport®-Wettbewerben teil.

zdf schickt Inklusionsmobil auf die Reise

Orangener Kreis mit dem weißen Buchstaben Z im Kreis und den Buchstaben DF rechts daneben
Logo des zdf
Foto: Pixabay/2247188

MAINZ (kobinet) Das Inklusionsmobil soll Informationen, Motivation und jede Menge Sport direkt zu den Menschen bringen . Jetzt wurde das Projekt des Deutschen Behindertensportverbands (DBS), der Deutschen Behindertensportjugend (DBSJ) sowie der Partner REWE und Aktion Mensch in der dreiteiligen ZDF-Themenserie „Sport & Inklusion“ vorgestellt. Im Mittelpunkt der vielfältigen Mitmachangebote wird der Botschafter und Paralympics-Sieger Niko Kappel stehen.

Katrin Langensiepen im Podcast zum Ausstieg aus dem System Werkstatt

Titelbild des Podcast #berlinklusiv
Titelbild des Podcast #berlinklusiv
Foto: USE

Berlin / Hannover (kobinet) „Ausstieg aus dem System Werkstatt? – In der Diskussion mit der Grünen EU-Abgeordneten Katrin Langensiepen“, so lautet der Titel der 9. Ausgabe des Werkstatt-Podcast #berlinklusiv. Mit dabei ist auch Michelle Houschka vom USE Werkstattrat. Sie vertritt die Anliegen der Werkstatt-Beschäftigten. „Katrin Langensiepen ist nicht nur Politikerin, sondern auch die erste Frau mit sichtbarer Behinderung im Europa-Parlament. Sie kämpft gegen strukturelle Behinderten-Feindlichkeit. Und prangert die Arbeitsbedingungen in Werkstätten an. Wir haben die Grünen-Politikerin in unseren Podcast eingeladen und die Frage gestellt: Wie kann die Zukunft der Werkstatt-Leistung aussehen, Frau Langensiepen? Denn es gibt eines, was Katrin Langensiepen und uns eint: Wir sind nicht zufrieden mit dem aktuellen System“, heißt es u.a. in der Ankündigung des Podcast.

Gaming ohne Grenzen Award für mehr Inklusion im Gaming

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Foto: Susanne Göbel

Köln (kobinet) Wer erhält am 20. August 2025 auf der gamescom den Gaming ohne Grenzen Award? Zum dritten Mal zeichnen der Mobilfunkanbieter congstar und die Initiative Gaming ohne Grenzen Projekte, Persönlichkeiten und Technologien aus, die Gaming für alle zugänglich machen. Die Preisverleihung findet am Mittwoch, den 20. August 2025 um 15 Uhr auf dem Jugendforum NRW Messestand (Halle 10.1) statt. Seit seiner Premiere 2023 hat sich der Award als feste Plattform etabliert, um Engagement und Innovation im Bereich inklusives Gaming sichtbar zu machen, wie es in einer Presseinformation heißt.

Wunsch- und Wahlrecht im persönlichen Budget: Gericht gibt ZSL Nord Recht

ZSL Nord
Logo: ZsL Nord
Foto: ZsL Nord

Kiel (kobinet) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland (ZSL Nord) hat in Lübeck für eine Betroffene ihr Wunsch- und Wahlrecht durchgesetzt. Sie benötigt im Alltag Assistenz, um selbstbestimmt leben zu können. Sie wollte diese Unterstützung bei einem Dienstleister ihrer Wahl einkaufen. Die Stadt Lübeck bewilligte zwar ein Persönliches Budget im Dienstleistungsmodell – legte die Stundensätze aber so niedrig fest, dass das Geld selbst im Arbeitgebermodell, bei dem die Betroffenen ihre Assistenzen selbst einstellen müssen, kaum gereicht hätte. Den gewünschten Dienstleister konnte sie damit nicht bezahlen.

Veranstaltung Able-was? Behinderung und Ableismus in Hannover

Plakat zur Veranstaltung Able Was? Behinderung und Ableismus
Plakat zur Veranstaltung Able Was? Behinderung und Ableismus
Foto: Sozialministerium Niedersachsen

Hannover (kobinet) Menschen mit Behinderungen werden oft in Schubladen gesteckt und bewusst oder unbewusst abwertend behandelt. Ein Wort für dieses diskriminierende Verhalten ist „Ableismus“. Warum gibt es Ableismus? Wie zeigt er sich? Wie können wir in Zukunft fair und respektvoll miteinander umgehen? Dies will das niedersächsische Sozialministerium in einer Veranstaltung mit dem Titel „Able-was? Behinderung und Ableismus“ am 24. September 2025 von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr im Alten Rathaus, Köbelinger Straße 4, in 30159 Hannover zeigen. Ein Fachvortrag, ein Poetry Slam sowie eine Podiumsdiskussion stehen dabei auf dem Programm.

„After Inclusion“  bleibt Inklusion im Kommen

Vorn ein Findling mit Inschrift Willis Blick, dahinter Bäume im Sonnenlicht im hellen Grün.
schleißt mit philosohischer Miene nichts aus, nicht einmal ein Auftauchen aus dem Sommerloch.
Foto: Hubertus Thomasius

Staufen (kobinet) Was soll das denn heißen? So reden bzw. schreiben Philosophen, erwartungsgemäß zunächst unverständlich. Dem kann Abhilfe geschaffen werden, gemäß dem Verursacherprinzip seitens der Philosophierenden selber. Unter denen es auch behinderte, beispielsweise blinde Philosophen gibt (vgl. „Willis Blick“ von letzter Woche). Daher beschäftigt sich die vorliegende philosophische Ausführung mit dem behindertenspezifischen Verständnis von Inklusion.

The Good News: Reportagereihe von Stephan Laux. Heute EUTB® (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) Limburg-Weilburg.

Roter Bus
Stephan Laux in seinem „Reportage Bus“
Foto: Stephan Laux

Villmar – Weyer (kobinet) Für diesen Teil meiner Reportagereihe brauchte es keine weite Anreise. In Limburg, der Kreisstadt meiner Region, wurde am 05. Mai dieses Jahres eine EUTB eröffnet. War die Eröffnungsfeier noch von Grußworten und allgemeinen Informationen geprägt, bot sich mir im Juli die Gelegenheit, ausführlich mit Eva Hartenstein und Manuel Plaum ins Gespräch zu kommen.

Umfrage: Mehrheit behinderter Menschen wurde in den letzten Jahren diskriminiert

Logo: Aktion Mensch
Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Während es bei der schwarz-roten Regierungskoaltion nicht mit der Reform des Behindertengleichstellungsgesetz für mehr Barrierefreiheit und auch nicht bei der Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) vorangeht, zeigt nun eine aktuelle Umfrage der Aktion Mensch die große Dimension von Diskriminierungen behinderter Menschen auf. Sechs von zehn Menschen mit Behinderung wurden demnach in den letzten fünf Jahren in unterschiedlichen Alltagssituationen diskriminiert – am häufigsten im öffentlichen Raum, am Arbeitsplatz oder im Gesundheitssystem. Für mehr als ein Viertel von ihnen ist Diskriminierung sogar ein ständiges Problem. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt die aktuelle bundesweite Online-Umfrage, die die Aktion Mensch heute, am 13. August 2025, veröffentlicht hat.

Neue taktile Aufkleber helfen bei der Mülltrennung

Gelbe Tafel des Müllentsorgers mit den dunklen Aufklebern auch welchem sich verschiedene geometrische Formen befinen
Taktile Aufkleber helfen bei der Mülltrennung
Foto: Eichhorn Recycling

MÜNCHEN (kobinet) Ein unterfränkisches Recycling Unternehmen aus Eltmann hat in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) spezielle taktile Aufkleber für Mülltonnen entwickelt, welche blinden und sehbehinderten Menschen das eigenständige Erkennen und Zuordnen der richtigen Tonne ermöglichen. Die Lösung: kleine, dreidimensionale Symbole, die eindeutig erfühlbar sind und jede Mülltonnenart eindeutig kennzeichnen.

Bürgergeld-Empfänger in Niedersachsen zahlen drauf

Geldscheine
gb Geldscheine
Foto: Gerhard Bartz

HANNOVER (kobinet) Wer Bürgergeld bezieht, bekommt die Miete komplett vom Jobcenter bezahlt? Das stimmt leider nicht immer. Aufgrund der extrem steigenden Mieten müssen immer mehr Betroffene aus ihrem ohnehin niedrigen Regelsatz dazuzahlen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen mahnt deshalb Land und Kommunen an, die Kosten der Unterkunft so zu gestalten, dass sie auch dem tatsächlichen Mietniveau vor Ort entsprechen.

Ratgeber zum Persönlichen Budget wird erarbeitet

Junge Frau mit Rollstuhl am Rand eines Sonnenblumenfeldes
Susanne Hüttenrauch
Foto: VITT

ERFURT (kobinet) Der Verband für Inklusion und Teilhabe Thüringen (VITT) hat sich  vorgenommen bis April 2026 einen Ratgeber zum Persönlichen Budget für Menschen mit Beeinträchtigungen zu erarbeiten. Von diesem Verband wurde ein Redaktionsteam aus Peer-Personen zusammengestellt, das ab September loslegen will. Mit im Team ist auch Susanne Hüttenrauch aus Urleben im Unstrut-Hainich-Kreis. Sie wünscht sich, dass das Thema Persönliches Budget mehr in die Öffentlichkeit kommt.

Urlaub, Sonne, Strand: Wie barrierefrei sind Deutschlands Strände?

Auf die Wasserfläche reichende Brücke mit Geländer und Lampen
Seebrücke
Foto: Pixabay/bissartig

Berlin (kobinet) Deutschland wird wieder einmal von einer Hitzewelle heimgesucht. Da steigt die Sehnsucht nach Meer und Strand. Wie es um die Möglichkeiten für behinderte Menschen Strände von Schleswig-Holstein barrierefrei zu nutzen darstellt, damit befasst sich ein aktueller Bericht des NDR mit der Überschrift: „Mit Rollstuhl an den Strand: Wie barrierefrei sind Nord- und Ostsee? „Sich durch den feinen Sand an den Stränden in Schleswig-Holstein zu wühlen, kann nicht nur für Menschen im Rollstuhl und ihre Begleitpersonen anstrengend sein – auch für Familien mit Kinderwagen, ältere Menschen mit dem Rollator oder Menschen mit Sportverletzungen kann der Weg ans Meer zur Herausforderung werden. Für blinde oder sehbehinderte Personen ist es überhaupt ein Problem, erst mal an den Strand zu finden“, heißt es in der Einführung des Beitrags von Joscha Krone, auf den Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.

Zwischen Auftrag und Abgabe: Werkstätten im Spannungsfeld von Inklusion, Ökonomie und Technologie

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen mit Schatten
Foto: ht

Saarbrücken (kobinet) Durch seine Forschung im INCLUREG-Projekt ist Dr. phil. Stephan Schmider häufig in Werkstätten für Menschen mit Behinderung unterwegs. Er führte dort Interviews mit den Beschäftigten, stellte Fragen und analysierte diese im Anschluss daran. So lernte er viele Menschen mit Behinderung in ihrer direkten Arbeitsumgebung kennen. Seine Eindrücke und Ansätze zur Verbesserung der Situation schildert er in einem Beitrag für die kobinet-nachrichten.

Ausstellung im Naturkundemuseum Karlsruhe

Infozeichen
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Foto: Susanne Göbel

Karlsruhe (kobinet) Noch bis zum 12. April 2026 zeigt das Naturkundemuseum Karlsruhe die Große Sonderausstellung „Versammelt“. Die Ausstellung präsentiert ausgewählte Objekte aus allen Sammlungsbereichen des Museums. In unerwarteten Versammlungen eröffnen sich überraschende Verbindungen zwischen den Exponaten und sie erzählen uns Geschichten über ihre Herkunft, ihre Eigenschaften und ihre Bedeutung. Aus der Welt der Tiere oder der Gesteine und Minerale, aus den Tiefen der Meere oder aus dem Weltraum, Objekte aus den Anfängen des Museums ebenso wie neuere Sammlungsstücke. Die Ausstellung wurde konsequent mit Angeboten für blinde und sehbehinderte Menschen geplant und aufbereitet. Darauf hat Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Wissenschaftler*innen warnen vor Schließung deutscher Disability Studies-institutionen

Sharepic: Disability Studies stärken!
Sharepic: Disability Studies stärken!
Foto: campact

Bochum (kobinet) Mehr als 150 Wissenschaftler*innen aus dem In- und Ausland protestieren gegen die drohende Schließung zentraler Institutionen der Disability Studies in Deutschland. In einem gemeinsamen Appell fordern der Verein Disability Studies Deutschland und die Arbeitsgemeinschaft Disability Studies den Erhalt der gefährdeten Institute in Hamburg und Köln. Von den Sparmaßnahmen oder gar von einer Schließung bedroht sind das Zentrum für Disability Studies und Teilhabeforschung (ZeDiSplus) an der Evangelischen Hochschule Hamburg sowie die Internationale Forschungsstelle für Disability Studies (iDiS) an der Universität zu Köln. Die Unterzeichner*innen wenden sich direkt an Hamburgs Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal und NRW-Ministerin Ina Brandes.

100 Tage Bundesregierung: Noch große Leerstellen in der Sozialpolitik

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Susie Knoll

Berlin (kobinet) Laut aktuellem ARD-Deutschlandtrend sind nur 29 Prozent der Bevölkerung mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden. VdK-Präsidentin Verena Bentele findet, das ließe sich ändern: „Die Top-Themen auf der politischen Agenda waren: Außenpolitik, Rüstungsinvestitionen und Innovationsförderung. In vielen Bereichen wird entschlossen gehandelt und Zukunft gestaltet. Außer beim Thema Rente fehlt dagegen ein kraftvolles Angehen der sozialpolitischen Themen. Statt zu betonen, wie wichtig ein gut funktionierender Sozialstaat für den demokratischen Zusammenhalt ist, wird teilweise faktenfrei über Einsparungen und Kosten lamentiert. Ein starkes Bekenntnis zu einem leistungsfähigen und gerechten Sozialstaat ist bisher ausgeblieben. Die Menschen fragen sich zurecht, warum diese gesellschaftlich relevanten Themen nicht ganz oben auf der Agenda stehen und alle wichtigen Entscheidungen in Kommissionen ausgelagert werden.“

Praxisbeispiele für Teilhabe durch Sport vor Ort

Logo Special Olympics Deutschland
Logo Special Olympics Deutschland
Foto: SOD

BERLIN (kobinet) Die Stärkung von Inklusion im Sport ist nach Einschätzung der Special Olympics Deutschland eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Insbesondere den Kommunen kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Als starker Partner unterstützt Special Olympics Deutschland bundesweit lokale Akteurinnen und Akteuren bei der Entwicklung inklusiver Strukturen. Mit dem neuen Leitfaden #ZusammenInklusiv – Teilhabe vor Ort möchte Special Olympics kommunalen Vertretern eine wertvolle Informations- und Lernhilfe an die Hand geben, um die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung im und durch Sport vor Ort zu stärken.

Ein neuer Zug wird kommen: Der ICE L soll barrierefrei sein

ICE L
ICE L
Foto: Die Bahn

Berlin (kobinet) „Kein schweres Hochschleppen mehr dank stufenlosem Einstieg – das neue ICE-Modell L hat die Betriebszulassung erhalten. Ab Dezember verbindet er zwei deutsche Städte.“ So heißt es in einem Beitrag der ZEIT, auf den Alexander Ahrens die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. „Das Besondere an den Fahrzeugen ist der stufenlose Einstieg. Das ‚L‘ im Namen steht für ‚Low Floor‘. Das bedeutet: Reisende im Rollstuhl können ohne Hilfe ein- und aussteigen. Kinderwagen, schwere Koffer oder Fahrräder müssen nicht mehr über die Gleiskante und die Stufen hochgetragen werden“, heißt es weiter im ZEIT-Beitrag. Der Zug soll ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 auf der Strecke Berlin – Köln unterwegs sein.

Fragen zu Kürzungen bei der Eingliederungshilfe

Logo des ZsL Stuttgart
Logo des ZsL Stuttgart
Foto: ZsL Stuttgart

Stuttgart (kobinet) „In jüngster Zeit werden – auch im Zuge des Regierungswechsels auf Bundesebene – Forderungen nach Leistungskürzungen für Menschen mit Behinderung laut, die diesen nach den Bestimmungen des im Jahr 2017 in Kraft getretenen Bundesteilhabegesetzes (BTHG) gewährt werden. Hierfür stehen exemplarisch Äußerungen des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer, des Bundeskanzlers Friedrich Merz und des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer. Aufgrund des Sparzwangs in den Haushalten des Bundes, der Länder und Kommunen sollen die vermuteten Mehrbelastungen vor allem der kommunalen Haushalte, die durch das BTHG entstünden, durch entsprechende Einsparungen kompensiert werden.“ So heißt es von den Aktiven des Zentrum selbstbestimmt Leben Stuttgart (ZsL). Diese fragen sich: „Gibt es diese Mehrbelastungen, die vor allen Dingen durch die Ausgaben für die Eingliederungshilfe von Menschen mit Behinderung resultieren, tatsächlich oder sollen mögliche Kürzungen in diesem Bereich lediglich als Verschiebebahnhof dienen, die unbestreitbar hohen Sozialausgaben auf diesem Wege drastisch zu senken, um andere – durchaus notwendige – kommunale Leistungen weiterhin sicherstellen zu können?“

885 Tage bis zur Hochzeit: Standesamt verweigerte Eheschließung behinderter Menschen

Eheringe
Eheringe
Foto: MasterTux In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Oschersleben (kobinet) Erst fast zwei Jahre nach dem ersten Termin beim Standesamt und einer persönlichen Anhörung durch die Präsidentin am Amtsgericht Magdeburg erging Anfang des Jahres der Beschluss, dass das Standesamt die Eheschließung von Kathrin Pollnow und Klaus-Dieter Rose durchführen muss. Am 9. August 2025 konnten die beiden sich nun in Oschersleben das Ja-Wort nach einem längeren Rechtsstreit geben. Denn das Standesamt hatte die Ablehnung der Amtshandlung wegen fehlender Geschäftsfähigkeit verfügt. Dies geht aus einem Beitrag mit der Überschrift „Behinderung als Hürde: Nach 885 Tagen endlich verheiratet“ von Newsflash24 hervor.

Wenn das Amt nicht alles zahlt – Mietkosten treiben Menschen in die Enge

50 Euro-Scheine aufgefächert auf dem Tisch liegend in Draufsicht. schwarz-weiß Foto
Geld für Exklusion
Foto: Ralph Milewski

Düsseldorf (kobinet) In Nordrhein-Westfalen müssen knapp 90.000 Bedarfsgemeinschaften jeden Monat von ihrem ohnehin knappen Regelsatz oder aus Ersparnissen Teile der Miete selbst bezahlen. Faktisch kommt dies einer Leistungskürzung gleich, da der Regelsatz eigentlich für andere Bereiche vorgesehen ist. Nach Einschätzung des VdK NRW betrifft dies auch ältere Menschen, die lange gearbeitet haben und nun auf Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung (SGB XII) angewiesen sind.

Gesetzentwurf zum Behindertengleichstellungsgesetz muss endlich kommen

Sharepic von Jürgen Dusel mit Forderung nach BGG-Reform
Sharepic von Jürgen Dusel mit Forderung nach BGG-Reform
Foto: Bundesbehindertenbeauftragter

Berlin (kobinet) „Der Gesetzentwurf zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) muss nun endlich kommen! Ich fordere die Bundesregierung dazu auf, den Gesetzgebungsprozess jetzt voranzubringen und den Entwurf endlich in die Verbändeanhörung zu geben. Menschen mit Behinderungen warten nun schon seit Jahren darauf – angekündigt wurde die Novelle des BGG bereits im Koalitionsvertrag der letzten Bundesregierung, nun ist sie Teil des ‚Sofortprogramms‘, das die neue Regierung prioritär umsetzen wollte. Doch das ist bislang nicht passiert!“ Diese Forderung hat der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, erhoben und über Facebook verbreitet. 

Forderung nach sicherer Finanzierung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Bild mit Portrait von Jugendlichen mit verschiedener Hautfarbe
Für Jugendliche ist der Start ins Berufsleben entscheidend
Foto: Franz26 In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

STUTTGART (kobinet) Ein ständig steigender Bedarf an Angeboten für Kinder und Jugendliche, aber zu wenig finanzielle Fördermittel: Das ist die Lage der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg. Anlässlich des morgigen Internationalen Tags der Jugend fordern der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg und Jugendhilfeeinrichtungen eine sichere, auskömmliche und flächendeckende Finanzierung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die drastische Unterfinanzierung führe dazu, Angebote einzuschränken und Elternbeiträge zu erhöhen.

Lebenshilfe modernisiert und erweitert Wohnheim

Blick auf ein zweigeschossiges Gebäude mit flachem Dach. Die Fläche vor dem Gebäude ist mit Platten ausgelegt. Dabei wurde Platz für kleine Bäume gelassen
Wohnheim der Lebenshilfe Starnberg
Foto: Lebenshilfe Starnberg

STARNBERG bei München (kobinet) Die Lebenshilfe Starnberg erweitert ihr Wohnangebot für Menschen mit geistiger Behinderung im Landkreis Starnberg. Nach fünf Jahren intensiver Planung und Bauphase öffnet das Wohnheim in der Hanfelder Straße mit acht zusätzlichen Wohnplätzen seine Türen und bietet damit ab sofort 26 Bewohnerinnen und Bewohnern ein Zuhause. Mit dem Anbau in der Hanfelder Straße setzt die Lebenshilfe Starnberg bewusst ein Zeichen gegen den bundesweiten Trend rückläufiger stationärer Wohnplätze. Während in vielen Regionen Deutschlands und auch in Bayern die Zahl der verfügbaren Wohnplätze aufgrund von Fachkräftemangel und neuen Personalvorgaben sinkt, investiert Starnberg gezielt in den Ausbau und die Modernisierung seiner Wohnangebote für Menschen mit Behinderung.

Politik muss endlich den Weg für Jugendliche in eine Ausbildung ebnen

Junger Mann mit Arbeitshelm kniet vor einer Spüle und repariert Siphon
Installateur repariert Siphon
Foto: Hellio42 In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

HANNOVER (kobinet) Viele junge Menschen haben am 1. August ihre Ausbildung begonnen. Doch trotz Fachkräftemangels bleiben viele Stellen unbesetzt und immer mehr Jugendliche entscheiden sich nach der Schule fürs Jobben anstatt für eine Ausbildung. Hinzu kommt, dass gerade Schulabgänger mit einer Behinderung große Schwierigkeiten haben, einen Platz zu finden. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) betrachtet diese Situation mit großer Sorge und fordert anlässlich des „Internationalen Tags der Jugend“ am 12. August mehr Engagement von der Politik, wenn es um die Belange der jüngeren Generationen geht.

Kundgebung für mehr Barrierefreiheit am 12. August 2025 in Bremen

Plakat für Kundgebung am 12.8.2025 in Bremen für mehr Barrierefreiheit
Plakat für Kundgebung am 12.8.2025 in Bremen für mehr Barrierefreiheit
Foto: privat

Bremen (kobinet) Die geplante Neugestaltung der Umsteigeanlage Domsheide in Bremen sieht vor, dass die Bus- und Straßenbahnhaltestellen an der Domsheide weiterhin getrennt bleiben. Nach diesen Plänen sollen die Haltestellen der Buslinien 24 und 25 sowie der Straßenbahnlinien 4, 6 und 8 jedoch um ca. 50 m in Richtung Wilhelm-Kaisen-Brücke verschoben werden. Hierdurch ergeben sich für die Domsheide, an der täglich 12.500 Personen umsteigen, lange Umstiegswege. Fahrgäste müssen künftig bis zu 185 Meter zwischen den Haltestellen zurücklegen. Besonders problematisch ist dabei das langgezogene Gefälle in der Balgebrückstraße, das die barrierefreie Nutzung des ÖPNV zusätzlich erschwert. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, ältere und andere beeinträchtigte Fahrgäste sind davon besonders betroffen und könnten wichtige Anschlüsse verpassen. Gegen diese Pläne führt nun ein Bündnis Bremer Behindertenverbände am 12. August 2025 um 17:30 Uhr eine Kundgebung für mehr Barrierefreiheit an der Domsheide/Glocke durch.

Barrierefrei und sicher: Zwei-Sinne-Notruf im Aufzug schützt Gehörlose und Schwerhörige

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Foto: Susanne Göbel

Röthenbach (kobinet) „Wenn ein Aufzug plötzlich stehen bleibt, ist der Griff zum Notrufknopf für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Doch für gehörlose oder schwerhörige Personen ist dieser Standardweg oft unzureichend: Sie hören weder akustische Signale noch mündliche Rückmeldungen aus der Notrufzentrale. Die Telegärtner Elektronik GmbH hat hierfür ein visuelles Zwei-Sinne-Notrufsystem entwickelt, das entweder über ein Smartphone (VNS) oder über ein fest verbautes Touchdisplay (HBN) in der Aufzugkabine eine barrierefreie Lösung bietet.“ Darauf hat Judit Nothdurft in einer Presseinformation mti einem Hinweis auf ein Interview aufmerksam gemacht.

Neuester Newsletter des Deutschen Behindertenrat erschienen

Logo des DBR
Logo des DBR
Foto: DBR

Berlin (kobinet) Der Deutsche Behindertenrat (DBR) hat vor kurzem seinen neuesten Newsletter veröffentlicht. Im Editorial heißt es u.a.: „Gerne hätten wir Ihnen in diesem Newsletter von Neuigkeiten zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) berichtet. Die Bundesregierung hat diese Reform in den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit angekündigt – doch die Verbände haben den Referentenentwurf noch immer nicht zur Verbändeanhörung erhalten. Das BGG gibt es schon seit mehr als 20 Jahren. Es legt fest, wo Behörden und öffentliche Einrichtungen Barrieren beseitigen müssen – physische aber auch sprachliche. ‚Was fehlt ist aber zum Beispiel die Verpflichtung privater Anbieter von Waren und Dienstleistungen, für Barrierefreiheit zu sorgen. Deshalb ist eine Reform dringend notwendig‘, sagt Hannelore Loskill, Vorsitzende des DBR-Sprecherinnenrats in der Pressemitteilung des Aktionsbündnisses.

Bentele: Wer über die Rente bestimmt, muss auch einzahlen

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Susie Knoll

Berlin (kobinet) CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat nach Informationen des VdK gefordert, dass es in Zukunft nur noch bei Polizei, Justiz, Zoll und Finanzämtern neue Beamte geben soll. So möchte er die Anzahl der Beamtinnen und Beamten und damit die Kosten bei deren Altersversorgung erheblich reduzieren. Zu dieser Aussage hat sich die VdK-Präsidentin Verena Bentele zu Wort gemeldet: „Gut, dass endlich auch in der CDU über die Ungleichbehandlung von Beamtinnen und Beamten einerseits und Rentnerinnen und Rentnern andererseits diskutiert wird. Ich fordere Frau Bas als zuständige Ministerin auf, die Einbeziehung von Beamtinnen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung in der Rentenkommission zu behandeln und daraus konkrete Schritte ableiten zu lassen.“ Zudem forderte Verena Bentele, dass wer über die Rente bestimme, auch einzahlen müsse.

Frida Kahlo: Stark, verletzlich, unvergessen: Warum sich Stephanie Lang von ihr inspiriert fühlt?

Cover des IGEL-Podcast zu Frida Kahlo
Cover des IGEL-Podcast zu Frida Kahlo
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „Frida Kahlo: Stark, verletzlich, unvergessen – Warum sich Stephanie Lang von ihr inspiriert fühlt?“ So lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). In dieser ersten Folge der neuen Rubrik des IGEL-Podcast mit dem Titel „HörerInnen erzählen über ihre inspirierenden Menschen mit Behinderung“ spricht Sascha Lang, der Inklusator, mit Stephanie Lang über die legendäre mexikanische Malerin Frida Kahlo.

Wissenschaftler*innen warnen vor Kürzung bei Disability Studies

Logo des Deutschlandfunk
Logo des Deutschlandfunk
Foto: Deutschlandfunk

Köln (kobinet) „Wissenschaftler*innen warnen vor Kürzung bei Disability Studies“, so lautet der Titel eines Interviews mit Prof. Dr. Anne Waldschmidt, das am 8. August 2025 in der Sendung Campus & Karriere im Deutschlandfunk ausgestrahlt wurde. Hintergrund ist eine Petition mit dem Titel: „Disability Studies bedroht: Kritisch-emanzipatorische Wissenschaft schützen und stärken!“ Diese auf campact eingestellten Petition richtet sich an die Hamburger Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Maryam Blumenthal, die nordrhein-westfälische Ministerin für Kultur und Wissenschaft Ina Brandes sowie an die Rektorate der Universität zu Köln und der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie Hamburg. Hintergrund ist, dass sowohl in Hamburg, als auch in Köln die renommierten Programme für Disability Studies in ihrer Fortführung massiv bedroht sind.