MÜNCHEN
Eine Firma macht Recycling.
Recycling bedeutet: Aus altem Müll macht man neue Sachen.
Papier wird zu neuem Papier.
Die Firma ist aus Eltmann.
Das ist in Unter-Franken.
Die Firma arbeitet mit einem Verein zusammen.
Der Verein heißt: Bayerischer Blinden- und Seh-Behinderten-Bund.
Der Verein hilft blinden Menschen.
Blinde Menschen können nicht sehen.
Die Augen arbeiten nicht.
Das macht den Alltag schwerer.
Der Verein hilft auch Menschen mit Seh-Behinderung.
Seh-Behinderung bedeutet: Eine Person kann schlecht sehen.
Die Augen arbeiten nicht richtig.
Manche Menschen sehen unscharf.
Die Menschen bekommen dort Beratung.
Die Menschen bekommen dort Hilfe.
Der Verein hat eine Abkürzung.
Die Abkürzung ist: BBSB.
So ist es kürzer zu schreiben.
Zusammen haben sie besondere Aufkleber gemacht.
Die Aufkleber sind für Müll-Tonnen.
Blinde Menschen können die Aufkleber fühlen.
So finden sie die richtige Müll-Tonne.
Die Aufkleber haben kleine Zeichen.
Die Zeichen kann man gut fühlen.
Jede Müll-Tonne bekommt ein anderes Zeichen.
So weiß man: Das ist die richtige Tonne.
Die Firma Eichhorn hatte die Idee.
Die Firma ist aus Unter-Franken.
Sie wollte Müll-Tonnen zum Fühlen machen.
Der BBSB hat geholfen.
Claudia Ramer arbeitet beim BBSB.
Sie hat die Idee besser gemacht.
Das Ziel war wichtig.
Die Aufkleber sollen einfach sein.
Die Aufkleber sollen stark sein.
Die Aufkleber sollen im Alltag helfen.
Blinde Menschen sollen selbst-ständiger werden.
Selbst-ständig bedeutet: alleine schaffen.
Eine Person macht Sachen ohne fremde Hilfe.
Die Person entscheidet selbst.
Sie sollen besser mit-machen können.
Die Aufkleber sind sehr gut.
Sie halten bei jedem Wetter.
Sie halten lange.
Man kann sie leicht auf Müll-Tonnen kleben.
Das geht bei allen Müll-Tonnen.
Jetzt können blinde Menschen allein Müll trennen.
Das geht zu Hause.
Das geht auch in Wohn-Anlagen.
Wohn-Anlagen sind große Häuser zum Wohnen.
In den Häusern sind viele Wohnungen.
Mehrere Familien leben dort zusammen.
Das geht in allen Einrichtungen.
Einrichtungen sind besondere Orte mit Hilfs-Angeboten.
Dort arbeiten Menschen für andere Menschen.
Zum Beispiel: Schulen oder Kranken-Häuser.
Sie brauchen keine Hilfe von anderen Menschen.
Claudia Ramer vom BBSB sagt etwas.
Sie sagt: Oft sind kleine Dinge sehr wichtig.
Diese Zeichen helfen sehr im Alltag.
Menschen mit Seh-Problemen werden selbst-ständiger.
Die Firma will mehr machen.
Sie will die Aufkleber auch für andere Sachen machen.
Überall wo Menschen etwas fühlen müssen.
So können mehr Menschen besser mit-machen.
Foto: Eichhorn Recycling
MÜNCHEN (kobinet) Ein unterfränkisches Recycling Unternehmen aus Eltmann hat in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) spezielle taktile Aufkleber für Mülltonnen entwickelt, welche blinden und sehbehinderten Menschen das eigenständige Erkennen und Zuordnen der richtigen Tonne ermöglichen. Die Lösung: kleine, dreidimensionale Symbole, die eindeutig erfühlbar sind und jede Mülltonnenart eindeutig kennzeichnen.
Das innovative Recyclingunternehmen Eichhorn aus Unterfranken hatte die Idee, Mülltonnen taktil zu kennzeichnen. Von der Idee zur Umsetzung kam der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund ins Spiel. Gemeinsam mit Claudia Ramer vom Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) wurde die Produktidee praxisnah entwickelt. Ziel war es, eine einfache, robuste und alltagstaugliche Markierungshilfe zu schaffen – für mehr Selbstständigkeit und Teilhabe im eigenen Wohnumfeld.
Die tastbaren Aufkleber sind wetterfest, langlebig und lassen sich leicht auf jede handelsübliche Mülltonne kleben. Dadurch ist eine barrierefreie Mülltrennung ohne fremde Hilfe möglich, sowohl in Privathaushalten als auch in Wohnanlagen oder Einrichtungen. „Es sind oft die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen“, sagt Claudia Ramer vom BBSB. „Diese Symbole schaffen eine spürbare Erleichterung im Alltag und fördern die Eigenständigkeit vieler Menschen mit Seheinschränkung.“
Der Hersteller plant die Ausweitung des Produkts auf weitere Alltagsbereiche, in denen taktile Kennzeichnungen mehr Teilhabe ermöglichen können.
Foto: Eichhorn Recycling
MÜNCHEN (kobinet) Ein unterfränkisches Recycling Unternehmen aus Eltmann hat in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) spezielle taktile Aufkleber für Mülltonnen entwickelt, welche blinden und sehbehinderten Menschen das eigenständige Erkennen und Zuordnen der richtigen Tonne ermöglichen. Die Lösung: kleine, dreidimensionale Symbole, die eindeutig erfühlbar sind und jede Mülltonnenart eindeutig kennzeichnen.
Das innovative Recyclingunternehmen Eichhorn aus Unterfranken hatte die Idee, Mülltonnen taktil zu kennzeichnen. Von der Idee zur Umsetzung kam der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund ins Spiel. Gemeinsam mit Claudia Ramer vom Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) wurde die Produktidee praxisnah entwickelt. Ziel war es, eine einfache, robuste und alltagstaugliche Markierungshilfe zu schaffen – für mehr Selbstständigkeit und Teilhabe im eigenen Wohnumfeld.
Die tastbaren Aufkleber sind wetterfest, langlebig und lassen sich leicht auf jede handelsübliche Mülltonne kleben. Dadurch ist eine barrierefreie Mülltrennung ohne fremde Hilfe möglich, sowohl in Privathaushalten als auch in Wohnanlagen oder Einrichtungen. „Es sind oft die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen“, sagt Claudia Ramer vom BBSB. „Diese Symbole schaffen eine spürbare Erleichterung im Alltag und fördern die Eigenständigkeit vieler Menschen mit Seheinschränkung.“
Der Hersteller plant die Ausweitung des Produkts auf weitere Alltagsbereiche, in denen taktile Kennzeichnungen mehr Teilhabe ermöglichen können.




