Bremen (kobinet)
Die Stadt Bremen will die Domsheide neu bauen.
Domsheide bedeutet: Das ist ein Platz in Bremen.
Der Platz ist in der Innen-Stadt.
Dort fahren viele Straßen-Bahnen.
Viele Menschen steigen dort um.
Die Domsheide ist wichtig in Bremen.
Dort fahren Busse ab.
Dort fahren auch Straßen-Bahnen ab.
Die Halte-Stellen bleiben getrennt.
Das bedeutet: Sie stehen nicht am gleichen Platz.
Die Halte-Stellen kommen 50 Meter weiter weg.
Sie kommen näher zur Wilhelm-Kaisen-Brücke.
Wilhelm-Kaisen-Brücke bedeutet: Das ist eine Brücke in Bremen.
Die Brücke geht über die Weser.
Wilhelm Kaisen war ein Politiker.
Deshalb heißt die Brücke so.
Jeden Tag steigen 12.500 Menschen um.
Das passiert an der Domsheide.
Umsteigen bedeutet: Von einem Bus in eine Straßen-Bahn wechseln.
Oder von einer Straßen-Bahn in einen Bus wechseln.
Die neuen Pläne machen die Wege lang.
Menschen müssen bis zu 185 Meter laufen.
Das ist sehr weit.
Das ist schwer für Menschen mit Behinderung.
Die Balge-Brück-Straße geht bergab.
Balge-Brück-Straße bedeutet: Das ist eine Straße in Bremen.
Die Straße liegt im Westen von Bremen.
Dort wohnen viele Menschen.
Es gibt dort auch Geschäfte.
Das macht das Laufen noch schwerer.
Menschen mit Behinderung haben dann Probleme.
Alte Menschen haben dann auch Probleme.
Sie können wichtige Anschlüsse verpassen.
Anschlüsse bedeutet: Verbindungen zu anderen Verkehrs-Mitteln.
Zum Beispiel von der Straßen-Bahn zum Bus.
So können Menschen weiter-fahren.
Menschen mit Behinderung sind gegen diese Pläne.
Mehrere Vereine machen eine Kund-Gebung.
Bei einer Demonstration treffen sich Menschen.
Sie sagen gemeinsam ihre Meinung.
Die Kund-Gebung ist am 12. August 2025.
Sie beginnt um 17:30 Uhr.
Sie ist an der Domsheide.
Sie ist bei der Glocke.
Das Motto ist: Für mehr Barriere-Freiheit.
Barrierefreiheit bedeutet: alle Menschen können etwas benutzen.
Es gibt keine Hindernisse.
Menschen mit Behinderung können dann überall hin.
Sie haben keine Hindernisse.
Die Veranstalter sagen: Mobilität ist ein Recht.
Mobilität bedeutet: sich fort-bewegen können.
Du kannst von einem Ort zum anderen Ort gehen.
Du kannst auch mit dem Auto fahren.
Oder du fährst mit dem Bus.
Verkehrs-Unternehmen müssen Barriere-Freiheit schaffen.
Das sind Firmen mit Bussen und Zügen.
Sie fahren Menschen durch die Stadt.
Das ist ihre Pflicht.

Foto: privat
Bremen (kobinet) Die geplante Neugestaltung der Umsteigeanlage Domsheide in Bremen sieht vor, dass die Bus- und Straßenbahnhaltestellen an der Domsheide weiterhin getrennt bleiben. Nach diesen Plänen sollen die Haltestellen der Buslinien 24 und 25 sowie der Straßenbahnlinien 4, 6 und 8 jedoch um ca. 50 m in Richtung Wilhelm-Kaisen-Brücke verschoben werden. Hierdurch ergeben sich für die Domsheide, an der täglich 12.500 Personen umsteigen, lange Umstiegswege. Fahrgäste müssen künftig bis zu 185 Meter zwischen den Haltestellen zurücklegen. Besonders problematisch ist dabei das langgezogene Gefälle in der Balgebrückstraße, das die barrierefreie Nutzung des ÖPNV zusätzlich erschwert. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, ältere und andere beeinträchtigte Fahrgäste sind davon besonders betroffen und könnten wichtige Anschlüsse verpassen. Gegen diese Pläne führt nun ein Bündnis Bremer Behindertenverbände am 12. August 2025 um 17:30 Uhr eine Kundgebung für mehr Barrierefreiheit an der Domsheide/Glocke durch.
In einem auf Facebook verbreiteten Aufruf zur Teilnahme an der Kundgebung unter dem Motto „“Für mehr Barrierefreiheit“ heißt es: „Mobilität ist ein Menschenrecht. Daher sind Verkehrsunternehmen verpflichtet vollständige Barrierefreiheit im ÖPNV zu gewährleisten“.

Foto: privat
Bremen (kobinet) Die geplante Neugestaltung der Umsteigeanlage Domsheide in Bremen sieht vor, dass die Bus- und Straßenbahnhaltestellen an der Domsheide weiterhin getrennt bleiben. Nach diesen Plänen sollen die Haltestellen der Buslinien 24 und 25 sowie der Straßenbahnlinien 4, 6 und 8 jedoch um ca. 50 m in Richtung Wilhelm-Kaisen-Brücke verschoben werden. Hierdurch ergeben sich für die Domsheide, an der täglich 12.500 Personen umsteigen, lange Umstiegswege. Fahrgäste müssen künftig bis zu 185 Meter zwischen den Haltestellen zurücklegen. Besonders problematisch ist dabei das langgezogene Gefälle in der Balgebrückstraße, das die barrierefreie Nutzung des ÖPNV zusätzlich erschwert. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, ältere und andere beeinträchtigte Fahrgäste sind davon besonders betroffen und könnten wichtige Anschlüsse verpassen. Gegen diese Pläne führt nun ein Bündnis Bremer Behindertenverbände am 12. August 2025 um 17:30 Uhr eine Kundgebung für mehr Barrierefreiheit an der Domsheide/Glocke durch.
In einem auf Facebook verbreiteten Aufruf zur Teilnahme an der Kundgebung unter dem Motto „“Für mehr Barrierefreiheit“ heißt es: „Mobilität ist ein Menschenrecht. Daher sind Verkehrsunternehmen verpflichtet vollständige Barrierefreiheit im ÖPNV zu gewährleisten“.




