Röthenbach (kobinet)
Ein Aufzug bleibt plötzlich stehen.
Die meisten Menschen drücken dann den Not-Ruf-Knopf.
Das ist normal.
Aber gehörlose Menschen haben ein Problem.
Schwer-hörige Menschen haben auch ein Problem.
Sie hören keine Töne vom Not-Ruf.
Die Firma Telegärtner Elektronik hat eine Lösung gemacht.
Es ist ein Not-Ruf-System mit Bildern.
Es funktioniert ohne Hören.
Menschen können ihr Smart-Phone benutzen.
Oder es gibt ein Display im Aufzug.
Das System funktioniert barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können es benutzen.
Auch Menschen mit Behinderungen.
Judit Nothdurft hat über das System informiert.
Sie hat auf ein Interview hingewiesen.
Odo Hake arbeitet bei Telegärtner Elektronik.
Er ist der Marketing-Leiter.
Marketing-Leiter bedeutet: Chef für Werbung.
Er macht Werbung für die Firma.
Er sagt: Die Kommunikation funktioniert nur mit Bildern.
Kommunikation bedeutet: Menschen tauschen Informationen aus.
Einer spricht und einer hört zu.
Das System kann 29 Sprachen.
Niemand muss sprechen.
So funktioniert der Zwei-Sinne-Not-Ruf:
Zwei-Sinne-Not-Ruf bedeutet: Du kannst auf 2 Arten Hilfe rufen.
Du kannst sprechen oder schreiben.
Du kannst auch hören oder sehen.
Der Not-Ruf-Knopf wird 3 Sekunden gedrückt.
Dann kann die Person ihr Smart-Phone nehmen.
Im Aufzug ist ein QR-Code.
QR-Code bedeutet: Ein schwarzes Quadrat mit vielen kleinen Punkten.
Du kannst es mit dem Handy scannen.
Die Person scannt den QR-Code.
Scannen bedeutet: Das Handy macht ein Foto vom QR-Code.
Eine Internet-Seite öffnet sich.
Die Seite ist barriere-frei.
Die Person tippt Nachrichten.
Die Nachrichten gehen an die Not-Ruf-Zentrale.
Not-Ruf-Zentrale bedeutet: Ein Büro für Not-Fälle.
Dort arbeiten Menschen am Telefon.
Sie nehmen Not-Rufe entgegen.
Die Not-Ruf-Zentrale antwortet sofort.
Zum Beispiel: Not-Ruf wurde bekommen.
Es gibt auch ein Touch-Display für den Aufzug.
Touch-Display bedeutet: Ein Bild-Schirm zum Anfassen.
Du kannst mit dem Finger darauf drücken.
Das Display kann nach-gerüstet werden.
Nach-rüsten bedeutet: Etwas Neues wird später dazu-gebaut.
Beide Systeme heißen:
- Visueller Not-Ruf Smart-Phone (VNS)
VNS bedeutet: Ein Handy für Menschen mit Hör-Problemen.
Das Handy zeigt Not-Rufe mit Bildern und Text an.
- Hör-behinderten Not-Ruf-System (HBN)
HBN bedeutet: Ein Not-Ruf für Menschen mit Hör-Problemen.
Das System zeigt den Not-Ruf mit Licht oder Text an.
Beide Systeme funktionieren ohne Sprechen.
Die Kommunikation ist trotzdem klar.
Das ganze Interview mit Odo Hake kann man lesen.
Es steht auf www.deafservice.de.

Foto: Susanne Göbel
Röthenbach (kobinet) "Wenn ein Aufzug plötzlich stehen bleibt, ist der Griff zum Notrufknopf für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Doch für gehörlose oder schwerhörige Personen ist dieser Standardweg oft unzureichend: Sie hören weder akustische Signale noch mündliche Rückmeldungen aus der Notrufzentrale. Die Telegärtner Elektronik GmbH hat hierfür ein visuelles Zwei-Sinne-Notrufsystem entwickelt, das entweder über ein Smartphone (VNS) oder über ein fest verbautes Touchdisplay (HBN) in der Aufzugkabine eine barrierefreie Lösung bietet." Darauf hat Judit Nothdurft in einer Presseinformation mti einem Hinweis auf ein Interview aufmerksam gemacht.
„Die Kommunikation erfolgt rein visuell und ist in 29 Sprachen möglich, ganz ohne gesprochene Sprache“, erklärt Odo Hake, Marketingleiter bei Telegärtner Elektronik zu dem Angebot. Der Ablauf der Zwei-Sinne-Notruf sei bewusst einfach: Wie beim Standardnotruf wird der Notrufknopf etwa drei Sekunden lang gedrückt. Danach kann die betroffene Person mit dem eigenen Smartphone den in der Aufzugkabine angebrachten QR-Code scannen. Ohne App oder Mobilfunkverbindung öffnet sich eine barrierefreie Benutzeroberfläche direkt im Browser. Über eine barrierefreie Oberfläche wird per Fingertipp kommuniziert und Nachrichten an die Notrufzentrale gesendet, die in Echtzeit visuell antwortet – zum Beispiel mit „Notruf wurde übermittelt“ oder „Hilfe ist unterwegs“.
Alternativ kann auch die nachrüstbare Touchdisplay-Variante HBN direkt in der Kabine installiert werden. Beide Systeme, der Visuelle Notruf Smartphone (VNS) und das Hörbehinderten Notrufsystem (HBN) sorgen dafür, dass auch ohne gesprochene Sprache eine klare Kommunikation möglich ist.
Das vollständige Interview mit Odo Hake ist auf www.deafservice.de zu lesen.

Foto: Susanne Göbel
Röthenbach (kobinet) "Wenn ein Aufzug plötzlich stehen bleibt, ist der Griff zum Notrufknopf für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Doch für gehörlose oder schwerhörige Personen ist dieser Standardweg oft unzureichend: Sie hören weder akustische Signale noch mündliche Rückmeldungen aus der Notrufzentrale. Die Telegärtner Elektronik GmbH hat hierfür ein visuelles Zwei-Sinne-Notrufsystem entwickelt, das entweder über ein Smartphone (VNS) oder über ein fest verbautes Touchdisplay (HBN) in der Aufzugkabine eine barrierefreie Lösung bietet." Darauf hat Judit Nothdurft in einer Presseinformation mti einem Hinweis auf ein Interview aufmerksam gemacht.
„Die Kommunikation erfolgt rein visuell und ist in 29 Sprachen möglich, ganz ohne gesprochene Sprache“, erklärt Odo Hake, Marketingleiter bei Telegärtner Elektronik zu dem Angebot. Der Ablauf der Zwei-Sinne-Notruf sei bewusst einfach: Wie beim Standardnotruf wird der Notrufknopf etwa drei Sekunden lang gedrückt. Danach kann die betroffene Person mit dem eigenen Smartphone den in der Aufzugkabine angebrachten QR-Code scannen. Ohne App oder Mobilfunkverbindung öffnet sich eine barrierefreie Benutzeroberfläche direkt im Browser. Über eine barrierefreie Oberfläche wird per Fingertipp kommuniziert und Nachrichten an die Notrufzentrale gesendet, die in Echtzeit visuell antwortet – zum Beispiel mit „Notruf wurde übermittelt“ oder „Hilfe ist unterwegs“.
Alternativ kann auch die nachrüstbare Touchdisplay-Variante HBN direkt in der Kabine installiert werden. Beide Systeme, der Visuelle Notruf Smartphone (VNS) und das Hörbehinderten Notrufsystem (HBN) sorgen dafür, dass auch ohne gesprochene Sprache eine klare Kommunikation möglich ist.
Das vollständige Interview mit Odo Hake ist auf www.deafservice.de zu lesen.




