Berlin (kobinet)
Der Deutsche Behinderten-Rat hat einen neuen Newsletter gemacht.
Ein Newsletter ist eine E-Mail mit Neuigkeiten.
Man bekommt ihn regel-mäßig zu-geschickt.
Der Deutsche Behinderten-Rat ist eine wichtige Gruppe.
Die Gruppe kämpft für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
In dem Newsletter steht etwas Wichtiges.
Die Bundes-Regierung wollte ein Gesetz ändern.
Die Bundes-Regierung regiert Deutschland.
Sie besteht aus Kanzler und Ministern.
Das Gesetz heißt: Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
Das Gleichstellungs-Gesetz bedeutet: Menschen mit Behinderung sollen gleich behandelt werden.
Das Gesetz macht das Leben leichter.
Die Bundes-Regierung hat das vor langer Zeit versprochen.
Aber bis jetzt ist nichts passiert.
Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz gibt es schon über 20 Jahre.
Das Gesetz sagt: Ämter müssen Barrieren weg-machen.
Eine Barriere ist etwas im Weg.
Sie hindert Menschen am Weiter-gehen.
Barrieren sind Hindernisse für Menschen mit Behinderungen.
Das können Treppen sein.
Oder schwere Sprache.
Aber das Gesetz hat ein Problem.
Privat-Firmen müssen keine Barrieren weg-machen.
Privat-Firmen bedeutet: Firmen gehören nicht dem Staat.
Sie gehören einzelnen Menschen oder Gruppen.
Diese Menschen wollen Geld verdienen.
Zum Beispiel: Geschäfte oder Restaurants.
Das ist nicht gut.
Deshalb brauchen wir ein neues Gesetz.
Hannelore Loskill ist die Chefin vom Deutschen Behinderten-Rat.
Sie sagt: Wir brauchen dringend ein besseres Gesetz.
Alle Menschen sollen überall hin-kommen können.

Foto: DBR
Berlin (kobinet) Der Deutsche Behindertenrat (DBR) hat vor kurzem seinen neuesten Newsletter veröffentlicht. Im Editorial heißt es u.a.: "Gerne hätten wir Ihnen in diesem Newsletter von Neuigkeiten zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) berichtet. Die Bundesregierung hat diese Reform in den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit angekündigt - doch die Verbände haben den Referentenentwurf noch immer nicht zur Verbändeanhörung erhalten. Das BGG gibt es schon seit mehr als 20 Jahren. Es legt fest, wo Behörden und öffentliche Einrichtungen Barrieren beseitigen müssen – physische aber auch sprachliche. 'Was fehlt ist aber zum Beispiel die Verpflichtung privater Anbieter von Waren und Dienstleistungen, für Barrierefreiheit zu sorgen. Deshalb ist eine Reform dringend notwendig', sagt Hannelore Loskill, Vorsitzende des DBR-Sprecherinnenrats in der Pressemitteilung des Aktionsbündnisses.

Foto: DBR
Berlin (kobinet) Der Deutsche Behindertenrat (DBR) hat vor kurzem seinen neuesten Newsletter veröffentlicht. Im Editorial heißt es u.a.: "Gerne hätten wir Ihnen in diesem Newsletter von Neuigkeiten zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) berichtet. Die Bundesregierung hat diese Reform in den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit angekündigt - doch die Verbände haben den Referentenentwurf noch immer nicht zur Verbändeanhörung erhalten. Das BGG gibt es schon seit mehr als 20 Jahren. Es legt fest, wo Behörden und öffentliche Einrichtungen Barrieren beseitigen müssen – physische aber auch sprachliche. 'Was fehlt ist aber zum Beispiel die Verpflichtung privater Anbieter von Waren und Dienstleistungen, für Barrierefreiheit zu sorgen. Deshalb ist eine Reform dringend notwendig', sagt Hannelore Loskill, Vorsitzende des DBR-Sprecherinnenrats in der Pressemitteilung des Aktionsbündnisses.




