Berlin (kobinet)
Carsten Linnemann ist CDU-General-Sekretär.
General-Sekretär bedeutet: Das ist ein wichtiger Chef.
Er leitet eine große Verwaltung.
Er hat eine Idee vorgeschlagen.
In Zukunft soll es weniger Beamte geben.
Neue Beamte soll es nur noch bei 4 Bereichen geben:
Bei der Polizei, bei der Justiz, beim Zoll und bei den Finanz-Ämtern.
Justiz bedeutet: Das sind alle Gerichte in Deutschland.
Die Gerichte entscheiden bei Streit.
Zoll bedeutet: Das ist Geld für Straßen.
Man zahlt es beim Fahren.
Finanz-Ämter bedeutet: Das sind Behörden vom Staat.
Sie sammeln Steuern von den Menschen.
So will er Geld sparen.
Beamte bekommen nämlich eine Pension.
Pension bedeutet: Das ist Geld für alte Menschen.
Sie müssen dann nicht mehr arbeiten.
Das ist Geld im Alter.
Die Pension kostet den Staat viel Geld.
Verena Bentele ist VdK-Präsidentin.
VdK-Präsidentin bedeutet: Sie ist die Chefin von einem Verein.
Der Verein hilft kranken und alten Menschen.
Sie hat zu diesem Vorschlag etwas gesagt.
Sie findet es gut.
Die CDU redet endlich über die Ungerechtigkeit.
Beamte und normale Rentner werden unterschiedlich behandelt.
Verena Bentele fordert etwas.
Eine Ministerin soll sich um das Problem kümmern.
Die Renten-Kommission soll über Beamte sprechen.
Renten-Kommission bedeutet: Das ist eine Arbeits-Gruppe.
Die Gruppe denkt über die Rente nach.
Beamte sollen auch in die gesetzliche Renten-Versicherung einzahlen.
Gesetzliche Renten-Versicherung bedeutet: Das ist eine Versicherung für alle Arbeiter.
Alle zahlen jeden Monat Geld ein.
Verena Bentele sagt noch etwas Wichtiges.
Wer über die Rente entscheidet soll auch einzahlen.
Das ist fair.
Die Wirtschafts-Weisen haben etwas herausgefunden.
Wirtschafts-Weisen bedeutet: Das sind 5 kluge Menschen.
Sie schauen sich die deutsche Wirtschaft an.
Wenn Beamte auch einzahlen würden wäre das gut.
Die Renten-Versicherung hätte dann weniger Probleme.
Das würde bis in die 2070er Jahre helfen.
Bisher will man nur Geld kürzen.
Der Staat gibt Geld für die Renten-Versicherung.
Das wollen manche reduzieren.
Das ist aber nicht fair.
Verena Bentele erklärt die Zahlen.
90 Milliarden Euro gibt der Staat jedes Jahr aus.
Das Geld ist für Pensionen und Beihilfen.
Beihilfen bedeutet: Das ist Geld vom Staat.
Der Staat gibt das Geld an Firmen.
Eine Durchschnitts-Pension sind 3.500 Euro.
Wenn es weniger Beamte gäbe wäre mehr Geld da.
Das Geld könnte für alle Bürger verwendet werden.
Zum Beispiel weniger Beamte in der Verwaltung.
Oder weniger Beamte als Lehrer.
Die Renten-Kommission soll auch über Bundestags-Abgeordnete sprechen.
Bundestags-Abgeordnete bedeutet: Das sind Politiker im Parlament.
Sie arbeiten im Bundestag in Berlin.
Sie sollen auch keine Pensionen mehr bekommen.
Sie sollen als erste in die normale Renten-Versicherung.
Dann sind sie wie alle anderen Menschen.
Sie entscheiden über die Rente.
Und sie bekommen auch normale Rente.
Das wäre gerecht.

Foto: Susie Knoll
Berlin (kobinet) CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat nach Informationen des VdK gefordert, dass es in Zukunft nur noch bei Polizei, Justiz, Zoll und Finanzämtern neue Beamte geben soll. So möchte er die Anzahl der Beamtinnen und Beamten und damit die Kosten bei deren Altersversorgung erheblich reduzieren. Zu dieser Aussage hat sich die VdK-Präsidentin Verena Bentele zu Wort gemeldet: "Gut, dass endlich auch in der CDU über die Ungleichbehandlung von Beamtinnen und Beamten einerseits und Rentnerinnen und Rentnern andererseits diskutiert wird. Ich fordere Frau Bas als zuständige Ministerin auf, die Einbeziehung von Beamtinnen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung in der Rentenkommission zu behandeln und daraus konkrete Schritte ableiten zu lassen." Zudem forderte Verena Bentele, dass wer über die Rente bestimme, auch einzahlen müsse.
„Wir wissen längst von den Wirtschaftsweisen, dass eine Einbeziehung der Beamtinnen und Beamten die Rentenversicherung bis weit in die 2070er-Jahre entlasten würde. Bisher finden leider immer nur Vorschläge Beifall, bei den Steuerzuschüssen für die Rentenversicherung zu kürzen. Lassen Sie uns ehrliche Diskussionen über diese ungerechte Verteilungsschieflage führen und endlich ins Handeln kommen! 90 Milliarden Euro werden jedes Jahr für Pensionen und Beihilfen ausgegeben, um eine Durchschnittspension von 3.500 Euro zu finanzieren. Gäbe es weniger Beamte in der Verwaltung oder bei Lehrerinnen und Lehrern, könnte ein Großteil dieser Ausgaben dem Staat für die Versorgung aller Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen. Die Kommission muss unbedingt auch die Einbeziehung von Bundestagsabgeordneten diskutieren. Sie sollten zu den Ersten gehören, die nicht mehr von Pensionen profitieren. Dann entscheiden sie nicht nur über die gesetzliche Rente, sondern sind selbst Gleiche unter Gleichen in der Rentenversicherung“, erklärte Verena Bentele zur aktuellen Rentendiskussion.

Foto: Susie Knoll
Berlin (kobinet) CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat nach Informationen des VdK gefordert, dass es in Zukunft nur noch bei Polizei, Justiz, Zoll und Finanzämtern neue Beamte geben soll. So möchte er die Anzahl der Beamtinnen und Beamten und damit die Kosten bei deren Altersversorgung erheblich reduzieren. Zu dieser Aussage hat sich die VdK-Präsidentin Verena Bentele zu Wort gemeldet: "Gut, dass endlich auch in der CDU über die Ungleichbehandlung von Beamtinnen und Beamten einerseits und Rentnerinnen und Rentnern andererseits diskutiert wird. Ich fordere Frau Bas als zuständige Ministerin auf, die Einbeziehung von Beamtinnen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung in der Rentenkommission zu behandeln und daraus konkrete Schritte ableiten zu lassen." Zudem forderte Verena Bentele, dass wer über die Rente bestimme, auch einzahlen müsse.
„Wir wissen längst von den Wirtschaftsweisen, dass eine Einbeziehung der Beamtinnen und Beamten die Rentenversicherung bis weit in die 2070er-Jahre entlasten würde. Bisher finden leider immer nur Vorschläge Beifall, bei den Steuerzuschüssen für die Rentenversicherung zu kürzen. Lassen Sie uns ehrliche Diskussionen über diese ungerechte Verteilungsschieflage führen und endlich ins Handeln kommen! 90 Milliarden Euro werden jedes Jahr für Pensionen und Beihilfen ausgegeben, um eine Durchschnittspension von 3.500 Euro zu finanzieren. Gäbe es weniger Beamte in der Verwaltung oder bei Lehrerinnen und Lehrern, könnte ein Großteil dieser Ausgaben dem Staat für die Versorgung aller Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen. Die Kommission muss unbedingt auch die Einbeziehung von Bundestagsabgeordneten diskutieren. Sie sollten zu den Ersten gehören, die nicht mehr von Pensionen profitieren. Dann entscheiden sie nicht nur über die gesetzliche Rente, sondern sind selbst Gleiche unter Gleichen in der Rentenversicherung“, erklärte Verena Bentele zur aktuellen Rentendiskussion.




