STUTTGART (kobinet)
Immer mehr Kinder brauchen Hilfe.
Immer mehr Jugendliche brauchen Hilfe.
Aber es gibt zu wenig Geld dafür.
Das ist das Problem in Baden-Württemberg.
Morgen ist der Tag der Jugend auf der ganzen Welt.
Deshalb fordern Hilfs-Gruppen mehr Geld.
Sie wollen sichere Finanzierung.
Finanzierung bedeutet: Geld für etwas besorgen.
Man braucht Geld für ein Projekt.
Man sucht nach Geld-Gebern.
Diese Geld-Geber geben dann das Geld.
Sie wollen das Geld für die Offene Kinder-Arbeit.
Sie wollen das Geld für die Offene Jugend-Arbeit.
Offene Kinder-Arbeit bedeutet: Angebote für junge Menschen.
Alle können mitmachen.
Man muss sich nicht anmelden.
Es gibt Spiele in Jugend-Zentren.
Es gibt Kurse in Jugend-Zentren.
Diese Arbeit braucht mehr Geld in ganz Baden-Württemberg.
Es gibt zu wenig Geld für diese wichtige Arbeit.
Deshalb müssen Angebote weg-fallen.
Die Eltern müssen mehr bezahlen.
Das trifft vor allem junge Menschen hart.
Diese jungen Menschen haben schon wenig Hilfe im Alltag.
In Jugend-Häusern können sie sich frei entwickeln.
Auf Aktiv-Spiel-Plätzen können sie lernen.
In Jugend-Treffs können sie ihre Persönlichkeit entwickeln.
Persönlichkeits-Entwicklung bedeutet: Man wird zu einer eigenen Person.
Man lernt seine Stärken kennen.
Man wird selbst-ständiger.
Man kann eigene Entscheidungen treffen.
Die Offene Kinder-Arbeit ist sehr wichtig.
Die Offene Jugend-Arbeit ist sehr wichtig.
Sie hilft jungen Menschen bei der Demokratie-Bildung.
Demokratie-Bildung bedeutet: Lernen über Demokratie.
Demokratie heißt: Alle Menschen dürfen mit-bestimmen.
Man lernt über Wahlen.
Man lernt über Politik.
Man lernt seine Rechte kennen.
Die jungen Menschen können wichtige Erfahrungen machen.
Sie lernen demokratische Abläufe kennen.
Demokratische Abläufe bedeuten: So läuft Demokratie ab.
Alle dürfen ihre Meinung sagen.
Dann wird gemeinsam entschieden.
Das Ergebnis gilt für alle.
Das hilft ihrer Persönlichkeits-Entwicklung.
Das Geld kommt von verschiedenen Stellen.
Die Gemeinden geben Geld.
Das Land Baden-Württemberg gibt Geld für besondere Programme.
Der Bund gibt auch Geld für Programme.
Es gibt viele Krisen heute.
Es gibt Krieg in der Ukraine.
Es gibt die Klima-Krise.
Klima-Krise bedeutet: Die Erde wird zu warm.
Das macht viele Probleme für Menschen.
Die Wirtschaft ist unsicher.
Die Gesellschaft ist gespalten.
Kinder haben deshalb Angst vor der Zukunft.
Jugendliche haben deshalb Angst vor der Zukunft.
Deshalb ist die Offene Kinder-Arbeit so wichtig.
Deshalb ist die Offene Jugend-Arbeit so wichtig.
Sie darf nicht weniger Geld bekommen.
Sie braucht mehr Geld.

Foto: Franz26 In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
STUTTGART (kobinet) Ein ständig steigender Bedarf an Angeboten für Kinder und Jugendliche, aber zu wenig finanzielle Fördermittel: Das ist die Lage der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg. Anlässlich des morgigen Internationalen Tags der Jugend fordern der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg und Jugendhilfeeinrichtungen eine sichere, auskömmliche und flächendeckende Finanzierung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die drastische Unterfinanzierung führe dazu, Angebote einzuschränken und Elternbeiträge zu erhöhen.
Das treffe, so die Wohlfahrtsverbände und Jugendhilfeeinrichtungen. genau die jungen Menschen besonders hart, die im Alltag ohnehin wenig Unterstützung erfahren und sich in Jugendhäusern und –treffs, auf Aktivspielplätzen oder Jugendfarmen frei und selbstbestimmt entfalten und Kompetenzen zur Persönlichkeitsentwicklung erwerben könnten.
Die Offene Kinder- und Jugendarbeit spielt auch bei der Demokratiebildung junger Menschen eine bedeutende Rolle. Denn sie bietet bezüglich ihres pädagogischen Grundverständnisses und von ihrer Ausgestaltung her sehr viele Möglichkeiten für junge Menschen, wichtige persönlichkeitsbildende Erfahrungen im Rahmen demokratischer Prozesse zu sammeln.
Die Finanzierung läuft vor allem über kommunale Mittel, Landesmittel für Förderprogramme (Projekte zur Demokratiebildung, Inklusion, und andere) sowie Bundesmittel für Bundesprogramme (Demokratie leben, Kultur macht stark, und andere). Angesichts zahlreicher nationaler und internationaler Krisen wie dem Krieg in der Ukraine, der Klimakrise, wirtschaftlicher Unsicherheit und gesellschaftlicher Polarisierung sind Kinder und Jugendliche zunehmend mit Zukunftsängsten konfrontiert. Umso wichtiger ist es, so diese Verbände, die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit finanziell nicht zu schwächen, sondern zu stärken.

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STUTTGART (kobinet) Ein ständig steigender Bedarf an Angeboten für Kinder und Jugendliche, aber zu wenig finanzielle Fördermittel: Das ist die Lage der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg. Anlässlich des morgigen Internationalen Tags der Jugend fordern der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg und Jugendhilfeeinrichtungen eine sichere, auskömmliche und flächendeckende Finanzierung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die drastische Unterfinanzierung führe dazu, Angebote einzuschränken und Elternbeiträge zu erhöhen.
Das treffe, so die Wohlfahrtsverbände und Jugendhilfeeinrichtungen. genau die jungen Menschen besonders hart, die im Alltag ohnehin wenig Unterstützung erfahren und sich in Jugendhäusern und –treffs, auf Aktivspielplätzen oder Jugendfarmen frei und selbstbestimmt entfalten und Kompetenzen zur Persönlichkeitsentwicklung erwerben könnten.
Die Offene Kinder- und Jugendarbeit spielt auch bei der Demokratiebildung junger Menschen eine bedeutende Rolle. Denn sie bietet bezüglich ihres pädagogischen Grundverständnisses und von ihrer Ausgestaltung her sehr viele Möglichkeiten für junge Menschen, wichtige persönlichkeitsbildende Erfahrungen im Rahmen demokratischer Prozesse zu sammeln.
Die Finanzierung läuft vor allem über kommunale Mittel, Landesmittel für Förderprogramme (Projekte zur Demokratiebildung, Inklusion, und andere) sowie Bundesmittel für Bundesprogramme (Demokratie leben, Kultur macht stark, und andere). Angesichts zahlreicher nationaler und internationaler Krisen wie dem Krieg in der Ukraine, der Klimakrise, wirtschaftlicher Unsicherheit und gesellschaftlicher Polarisierung sind Kinder und Jugendliche zunehmend mit Zukunftsängsten konfrontiert. Umso wichtiger ist es, so diese Verbände, die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit finanziell nicht zu schwächen, sondern zu stärken.




