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The Good News: Reportagereihe von Stephan Laux. Heute EUTB® (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) Limburg-Weilburg.

Redaktioneller Hinweis: Für Artikel der Kategorie "Kolumne" sind ausschließlich die Autoren verantwortlich. Dies gilt auch für deren Äußerungen in den Lesermeinungen sowie für die Moderation der Kommentare zu deren Beiträgen. Die Inhalte geben nicht die Meinung der Redaktion oder des Trägervereins wieder. Inhaltliche Kritik richten Sie bitte direkt an die Autoren (via Vorstand, wir leiten weiter) per Email.
Roter Bus
Stephan Laux in seinem "Reportage Bus"
Foto: Stephan Laux

Villmar - Weyer (kobinet) Für diesen Teil meiner Reportagereihe brauchte es keine weite Anreise. In Limburg, der Kreisstadt meiner Region, wurde am 05. Mai dieses Jahres eine EUTB eröffnet. War die Eröffnungsfeier noch von Grußworten und allgemeinen Informationen geprägt, bot sich mir im Juli die Gelegenheit, ausführlich mit Eva Hartenstein und Manuel Plaum ins Gespräch zu kommen.

Die beiden sind Peer Berater*innen mit vielseitigen Berufserfahrungen. Darin liegt der Kern der Beratungsmethoden der EUTB. Betroffene beraten Betroffene. Ihren Standort haben Sie bei der EUTB Limburg-Weilburg in Limburg gefunden. Deren Träger ist der Landesverband DMSG (Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft) Hessen e.V. mit seinem Sitz in Frankfurt am Main.

Was ist nun die gute Nachricht an der Entstehung eines weiteren Beratungsangebotes für Menschen mit Beeinträchtigungen? Gibt es nicht genügend Angebote des VDK, der Rentenversicherung, der Lebenshilfe, der Caritas oder etlicher Selbsthilfegruppen?

Die EUTB wurde 2018 in Zuge des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) eingeführt und ist in seiner Umsetzung, meiner Meinung nach eine der besseren Idee dieses Gesetzes.

Berater*innen, wie Manuel Plaum, Nadine Scholl und Eva Hartenstein, arbeiten hauptamtlich. Die Beratung ist kostenlos und nicht an eine Mitgliedschaft wie z.B. beim VdK gebunden. Sie beraten, unabhängig von der Art oder dem Grad einer Beeinträchtigung. „Unser Motto: Eine für alle!“, nennt das Manuel Plaum im Gespräch.

Die EUTB sieht sich ausschließlich den Leistungsberechtigten verpflichtet und gerät dabei nicht in die Gefahr in eigenem (evtl. wirtschaftlichem) Interesse zu beraten, also Angebote in eigener Trägerschaft zu empfehlen.

Trotzdem besteht ein Teil der Tätigkeiten der Berater*innen in der Netzwerkarbeit. Man bleibt regelmäßig mit Leistungserbringer*innen und Initiativen der Eingliederungshilfe in der Region in Kontakt und sieht sich als Schnittstelle.

Das Projekt EUTB wurde Anfang 2023 auf 7 Jahre verlängert. Das bietet Planungssicherheit bis Ende 2029. „Eine wichtige Voraussetzung, um das Projekt weiterzuentwickeln“, so Eva Hartenstein.

In der alltäglichen Beratungspraxis ergeben sich immer wieder neue Herausforderungen. „Die Themen der Hilfesuchenden sind so vielfältig, wie Bandbreite der Beeinträchtigungen, die sie betrifft oder von der sie sich bedroht fühlen.“ ergänzt sie.

„Dabei unterstützt uns die GSUB (Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung) mit ihrer Fachstelle für die fachliche Begleitung der EUTB-Stellen sowie Qualifizierungen für EUTB-Beratende.“ erklärt mir Manuel Plaum.

Die GSUB ist auch für die Administration des EUTB-Projektes für alle geförderten Projektträger zuständig.

Das alles macht die EUTB zu einem niederschwelligen Angebot in der Beratungslandschaft der Region.

Niederschwelligkeit scheint ein wesentlicher Aspekt im Beratungskontext.

„Hemmschwellen“ stellen für viele Ratsuchenden tatsächlich eine Barriere bei der Wahrnehmung eines „herkömmlichen“ Beratungsangebotes dar.

Da würde ich persönlich mich gerne vertrauensvoll an Eva Hartenstein, Nadine Scholl und Manuel Plaum in Limburg wenden.

Die EUTB Limburg – Weilburg verfügt seit Neuestem auch über eine Außenstelle in Bad Camberg

Hier der Link zur EUTB Limburg Weilburg: https://www.teilhabeberatung.de/beratung/eutb-limburg-weilburg-dmsg-lv-hessen-ev

Stephan Laux Juli 2025