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Ratgeber zum Persönlichen Budget wird erarbeitet

Junge Frau mit Rollstuhl am Rand eines Sonnenblumenfeldes
Susanne Hüttenrauch
Foto: VITT

ERFURT (kobinet) Der Verband für Inklusion und Teilhabe Thüringen (VITT) hat sich  vorgenommen bis April 2026 einen Ratgeber zum Persönlichen Budget für Menschen mit Beeinträchtigungen zu erarbeiten. Von diesem Verband wurde ein Redaktionsteam aus Peer-Personen zusammengestellt, das ab September loslegen will. Mit im Team ist auch Susanne Hüttenrauch aus Urleben im Unstrut-Hainich-Kreis. Sie wünscht sich, dass das Thema Persönliches Budget mehr in die Öffentlichkeit kommt.

Beim persönlichen Budget und der persönlicher Assistenz sind Menschen mit Behinderung nach den Erfahrungen dieses Vereins unterschiedlichen Herausforderungen und Diskriminierungen ausgesetzt. Diese hängen in Thüringen stark vom jeweiligen Landkreis oder der Stadt ab.

Der Ratgeber soll konkrete Hindernisse und Diskriminierungen beim selbstbestimmten Leben mit persönlichem Budget und persönlicher Assistenz in Thüringen sammeln. Besonders im Fokus stehen die Betroffenen sowie EUTB Teilhabeberaterinnen und Teilhabeberater sowie Juristen. Anhand positiver Rollenmodelle sollen gemeinsam Handlungsstrategien bei der Beratung, Lösungsmöglichkeiten für Probleme sowie die Erläuterung unterschiedlicher Rechtswege erarbeiten. Dafür werden noch ehrenamtliche Projektassistenten gesucht, die in Workshops qualifiziert werden.

Der Leitfaden soll in jeweils 1000 Exemplaren in normaler und leichter Sprache gedruckt werden. Verteilt wird der Leitfaden an alle Betroffenen, die Organisationen der Selbstvertretung, Sozialbehörden sowie Teilhabeberatungen.

Weitere Einheiten sind dazu, besonders von jenen, die gern mitarbeiten möchten, von Thomas Holzmann, dem Koordinator für Inklusion und Teilhabe, zu erfahren.