Oschersleben (kobinet)
Kathrin Pollnow und Klaus-Dieter Rose wollten heiraten.
Beide Menschen haben eine Behinderung.
Eine Behinderung macht Dinge schwierig.
Man kann nicht alles so machen wie andere Menschen.
Das Standes-Amt wollte sie nicht trauen.
Das Standes-Amt ist ein Amt in der Stadt.
Dort kann man heiraten.
Trauen bedeutet: Zwei Menschen heiraten.
Ein Standes-Beamter macht die Hochzeit.
Das Standes-Amt sagte: Die beiden können nicht selbst entscheiden.
Das war nicht richtig.
Kathrin und Klaus-Dieter gingen vor Gericht.
Ein Gericht ist ein Ort.
Dort entscheiden Richter über Recht.
Fast 2 Jahre mussten sie warten.
Eine Richterin hörte beide an.
Eine Richterin ist eine Frau.
Sie entscheidet über Streit vor Gericht.
Die Richterin entschied: Das Standes-Amt muss die beiden trauen.
Am 9. August 2025 war es soweit.
Kathrin und Klaus-Dieter haben geheiratet.
Sie mussten 885 Tage warten.
Das sind fast 2,5 Jahre.
Die Internet-Seite Newsflash24 hat darüber berichtet.
Das sind Seiten im Computer.
Dort kann man Texte lesen.
Der Artikel heißt: Behinderung als Hürde: Nach 885 Tagen endlich verheiratet.
Ein Artikel ist ein Text.
Er steht in einer Zeitung.

Foto: MasterTux In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
Oschersleben (kobinet) Erst fast zwei Jahre nach dem ersten Termin beim Standesamt und einer persönlichen Anhörung durch die Präsidentin am Amtsgericht Magdeburg erging Anfang des Jahres der Beschluss, dass das Standesamt die Eheschließung von Kathrin Pollnow und Klaus-Dieter Rose durchführen muss. Am 9. August 2025 konnten die beiden sich nun in Oschersleben das Ja-Wort nach einem längeren Rechtsstreit geben. Denn das Standesamt hatte die Ablehnung der Amtshandlung wegen fehlender Geschäftsfähigkeit verfügt. Dies geht aus einem Beitrag mit der Überschrift "Behinderung als Hürde: Nach 885 Tagen endlich verheiratet" von Newsflash24 hervor.

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Oschersleben (kobinet) Erst fast zwei Jahre nach dem ersten Termin beim Standesamt und einer persönlichen Anhörung durch die Präsidentin am Amtsgericht Magdeburg erging Anfang des Jahres der Beschluss, dass das Standesamt die Eheschließung von Kathrin Pollnow und Klaus-Dieter Rose durchführen muss. Am 9. August 2025 konnten die beiden sich nun in Oschersleben das Ja-Wort nach einem längeren Rechtsstreit geben. Denn das Standesamt hatte die Ablehnung der Amtshandlung wegen fehlender Geschäftsfähigkeit verfügt. Dies geht aus einem Beitrag mit der Überschrift "Behinderung als Hürde: Nach 885 Tagen endlich verheiratet" von Newsflash24 hervor.




