
Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Liebe ist eine Blume, deren Samen der Wind verweht und der blüht, wo er hinfällt. (Honoré de Balzac)

Berlin (kobinet) Liebe ist eine Blume, deren Samen der Wind verweht und der blüht, wo er hinfällt. (Honoré de Balzac)

Hameln / Berlin (kobinet) Trotz Corona-Pandemie versteckt sich die Behindertenbewegung am 5. Mai nicht. Im Rahmen einer Live-Online-Kundgebung melden sich die unterschiedlichsten Akteure der Behindertenbewegung aus dem In- und Ausland am 5. Mai ab 14:00 Uhr anlässlich des Europäischen Protesttags für die Gleichstellung behidnerter Menschen zu Wort. Es lohne sich, sich diesen Termin vorzumerken und auf www.maiprotest.de am 5. Mai ab 14.00 Uhr reinzuschauen, berichtete Constantin Grosch von AbilityWatch, der die Beiträge derzeit sichtet und jetzt schon von der Vielfalt und Kreativität begeistert ist.

Halle (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag aus Halle beschreibt in einem Beitrag für die kobinet-nachrichten, warum sie als blinde Frau auch mit bildintensiven Medien wie Facebook und Instagram arbeitet und lädt unter dem Motto „Wir ’sehen‘ uns auf Facebook und Instagram“ dazu ein, in ihre Beiträge reinzuschauen. Aktuell zeigt sie sich auf Facebook mit einem Bild mit Stock, Hut und T-Shirt mit der Aufschrift „Ich bin blind, nicht blöd“ kämpferisch für den am 5. Mai anstehenden Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen gewappnet.

Stuttgart (kobinet) Das Land Baden-Württemberg beginnt am 4. Mai mit einer schrittweisen Öffnung von Werkstätten für behinderte Mensschen, wie Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha in Stuttgart mitteilte. „Wir wollen den Beschäftigten in den Werkstätten schrittweise und behutsam wieder die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen“, so der Minister.

Berlin (kobinet) Die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Linken reiht sich ein in die Aktionen der Selbstvertretungsorganisationen am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Am 5. Mai um 19:00 Uhr wird eine Online-Demo abgehalten.

Hameln/Berlin (kobinet) „Welche Barrieren hindern dich?“ Diese Frage stellen die Organisator*innen der bundesweiten Online-Kundgebung im Vorfeld der am 5. Mai um 14:00 Uhr auf www.maiprotest.de stattfindenden Online-Veranstaltung. „Teilt uns Barrieren mit, die Euch in Eurem Leben hindern!“, so der Aufruf.

Berlin (kobinet) 1. Mai Kundgebungen im Netz, der Europäische Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai Online und nun auch der erste Parteitag der Grünen heute ab 14:00 Uhr digital und Online im Netz zu verfolgen. Hauptthema, wie könnte dies derzeit anders sein, der Umgang mit der Corona-Krise.

BERLIN (kobinet) In einem gemeinsamen Aufruf fordern Spitzenvertreterinnen und Spitzenvertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes und weiterer bundesweiter Organisationen die Bundesregierung auf, allen Menschen, die auf existenzsichernde Sozialleistungen angewiesen sind, einen pauschalen Mehrbedarf von 100 Euro monatlich unbürokratisch zukommen zu lassen. Es seien auch heute die Ärmsten, so wird dazu festgestellt, die die Auswirkungen der Corona-Krise existentiell und mit besonderer Härte treffe.

Bremen (kobinet) „Eine junge Frau sitzt im Schneidersitz auf einem Stuhl. Sie blickt zuversichtlich in die Kamera.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 18. Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

Berlin (kobinet) Am 8. Mai jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa zum 75. Mal. Aus diesem Grund beschloss Berlin, den Tag der Befreiung einmal zu einem gesetzlichen Feiertag zu erklären. Das geplante große Volksfest in der Straße des 17. Juni musste allerdings abgesagt werden. Ab heute wird stattdessen zu einer digitalen Zeitreise in das Frühjahr 1945 eingeladen.

Kassel (kobinet) Mit einer Schirmmütze mit der Aufschrift „Marsch aus den Institutionen: Reißt die Mauern nieder“ wurde Anfangs der 2000er Jahre für die Deinstituionalisierung behinderter Menschen geworben. Mit dieser Mütze präsentiert sich nun Ottmar Miles-Paul vom NETZWERK ARTIKEL 3 in einem aktuellen Video zum Europäischen Protettag zur Gleichstellung behinderter Menschen des Verein UNgehindert im Rahmen der Aktion #WegMitDenBarrieren auf Facebook. Ihm geht es darum, dass wir barrierefrei und inklusiv aus dieser Krise gehen bzw. rollen.

BERLIN (kobinet) Im Zuge der Corona-Krise wurden weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus beschlossen. Dies führte unter anderem dazu, dass viele Menschen mit und ohne Behinderungen nur noch sehr eingeschränkten Zugang zu Leistungen der medizinischen Rehabilitation haben. Der teilhabepolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Jens Beeck und seine Kollegin, die sportpolitische Sprecherin Britta Dassler, fordern Entscheidungen, die Reha-Sport wieder möglich machen.

DÜSSELDORF (kobinet) Der SoVD setzt sich in Nordrhein-Westfalen seit Langem mit Nachdruck für die Aufwertung von Pflegeberufen ein. Der Verband fordert, dass neben Dankbarkeit und Wertschätzung nun endlich konkrete Maßnahmen folgen müssen. Anlässlich des Tag der Arbeit fordert der SoVD höhere Löhne statt nur Gesten der Dankbarkeit.

Koblenz (kobinet) Passend zum Tag der Arbeit sieht Christian Bayerlein in den vorgeschlagenen Regelungen der Bundesregierung für eine Bonuszahlung für Pflegekräfte hauptsächlich Symbolpolitik. Bei genauem Hinschauen hat der in Koblenz lebende Aktivist der Behindertenbewegung und Arbeitgeber seiner Assistent*innen nämlich festgestellt, dass die Regelungen nur für die Altenpflege und nicht für die Pflege und Assistenz in der Behindertenhilfe vorgesehen sind. Diese und weitere Gedanken von Christian Bayerlein sind im Interview zu lesen, das kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit ihm geführt hat.

Lenggries
Lenggries Vor kurzem hatte der Inklusionsbotschafter und stellvertretende Vorsitzende des Verein UNgehindert, Markus Ertl, in einem Video für die Aktion #WegMitDenBarrieren deutlich gemacht, wie er als blinder Mensch beim derzeitigen Homeschooling in Corona-Zeiten aufgrund nicht barrierefreier Internetseiten benachteiligt wird. Nun hat er ganz praktisch gezeigt, dass er andere – nämlich mathematische Fähigkeiten – ins Homeschooling einbringen kann, die die Geschichte der Behindertenbewegung wieder ins richtige Licht rückt. Fälschlich wurde nämlich von verschiedenen Akteuren, wie auch von kobinet-Redakteur und Aktivist Ottmar Miles-Paul, verbreitet, dass am 5. Mai 2020 der 28. Europäische Protesttag stattfindet. Markus Ertl lehrt uns nun, dass es der 29. ist.

Berlin (kobient)
Berlin (kobient) Nicht nur die Behindertenbewegung oder die Fridays for Future Bewegung müssen in Corona-Zeiten umdisponieren. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund berichtet, dass es zum ersten Mal seit seiner Gründung im Jahr 1949 2020 keine Demos und Kundgebungen auf Straßen und Plätzen zum Tag der Arbeit am 1. Mai geben wird. „Denn in Zeiten von Corona heißt Solidarität: mit Anstand Abstand halten„, wie es im Aufruf des DGB heißt.

Kassel (kobinet) „Was passiert hinter verschlossenen Türen in Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen?“ Diese Frage beschäftigt kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul nicht erst seit es die ersten Nachrichten über Infektionen und Tote in solchen Einrichtungen gab. Die massiven Beschränkungen beim Zugang zu solchen Einrichtungen und beim Ausgang der Bewohner*innen hätten sozusagen eine Black-Box geschaffen. So bekomme man nur bruchstückhaft mit, was nun hinter verschlossenen Türen mit zum Teil massiv überforderten und selbst ansteckungsgefährdeten Beschäftigten passiert, wie er in seinem heutigen kobinet-Kommentar feststellt.

Berlin (kobinet) Der frühere Berliner Behindertenbeauftragte Dr. Jürgen Schneider hat aus dem Ruhestand einen Zwischenruf zu einer aktuellen Diskussion an kobinet gemailt:

BERLin (kobinet) Noch sind es zehn Tage bis die Berlinische Galerie wieder ihre Türen öffnet. Nach der Lockerung erster Sicherheitsmaßnahmen macht das Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur ab dem 11. Mai 2020 seine Ausstellungen wieder für das Publikum zugänglich. Um den Freundinnen und Freunden der Galerie bis dahin das Warten zu verkürzen, können sie bereits jetzt über digitalen Angebote in der Form von Videorundgängen und Online-Präsentationen in die gegenwärtigen Ausstellungen eintauchen.

Bonn (kobinet) Die Aktion Mensch warnt vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie vor einer drohenden Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung. Gerade in der aktuellen Krise zeige sich in vielen Bereichen, dass Inklusion noch nicht funktioniert und Barrierefreiheit nicht mitgedacht wird. Darauf weist die Sozialorganisation anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai hin.

Bremen (kobinet) „Trotz Corona: Teilhabe ohne Einschränkungen für Alle!“ So lautet Motto des 28. Bremer Protesttags gegen Diskriminierung und für Gleichstellung behinderter Menschen am Dienstag, den 5. Mai. Als Hashtag haben die Organisator*innen #BremerProtest und #InklusionJetzt gewählt. Der Protest wird dieses Jahr ins Netz verlagert, aber es wird auch eine kleine Interviewaktion am 5. Mai in Bremen geben.

Braunschweig (kobinet) Aytekin Demirbas hat sich angesichts der vielfältigen Barrieren, die er während der Corona-Pandemie als blinder Mensch erleben muss, im Rahmen der Aktion des Verein UNgehindert unter dem Motto #WegMitDenBarrieren mit einem Video zu Wort gemeldet. Er erlebt derzeit vor allem beim Einkaufen im Internet erhebliche Barrieren, weil viele Webseiten für blinde Menschen nicht barrierefrei zugänglich sind.

Berlin (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai bekräftigt der Selbstvertretungsverband Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), dass es auch 28 Jahre nach dem ersten Protesttag am 5. Mai 1992 gerade in Zeiten der Corona-Pandemie nötiger denn je ist, gegen Diskriminierungen behinderter Menschen zu protestieren. Corona-bedingt finden die diesjährigen Veranstaltungen dieses Jahr anstatt auf der Straße, weitgehend im virtuellen Bereich, also Online, statt.

Berlin (kobinet) Anlässlich der morgigen Beratungen zwischen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder tritt Corinna Rüffer, Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen dafür ein, Ausgangssperren in Wohneinrichtungen für behinderte Menschen aufzuheben.

Hofgeismar (kobinet) Josef Ströbl vom Vorstand von Mensch zuerst, dem Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten, macht sich gerade in Corona-Zeiten viele Gedanken über das Virus, über sich und andere Menschen mit Lernschwierigkeiten. Vor allem fragt er sich, ob behinderte Menschen diejenigen sind, an die in diesen schwierigen Zeiten zuletzt gedacht wird. Susanne Göbel führte mit Josef Ströbl folgendes Interview für die kobinet-nachrichten.

Leipzig (kobinet) „Achtung, Achtung! Verzögerungen im Betriebsablauf“. Diese Durchsagen fehlen in Corona-Zeiten vielen, die von zu Hause aus agieren und nicht mit Zügen unterwegs sein können. Das Inklusionsprojekt des Vereins UNgehindert „Reisegruppe Niemand 2020 – Interrail inklusive!“, das vom 28. April bis zum 5. Mai 2020 stattinden sollte, hat wegen der Corona-Pandemie ebenfalls Verzögerungen im Betriebsablauf und musste verschoben werden. Dies teilte Rolf Allerdissen, Vorsitzender von UNgehindert, den kobinet-nachrichten mit.

BERLIN (kobinet) Der neue Leitfaden des Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf „Fragen kostet nix!“ bietet Orientierung bei der Recherche passender Bildungsangebote und der Klärung individueller Gründe für eine Weiterbildung.

Hameln/Berlin (kobinet) Mit einer Online-Kundgebung wollen eine Reihe von Aktiven aus der Behindertenbewegung zum diesjährigen Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai dazu beitragen, dass Behinderungen in Corona-Zeiten nicht #UN-sichtbar bleiben. Constantin Grosch hat nun dazu aufgerufen, Beiträge für die Online-Kundgebung per Video einzusenden.

Brüssel (kobinet) Die Corona-Pandemie macht auch das möglich. Waren sonst die Sitzungen und Vorgänge im Europäischen Parlament für viele so weit weg, in Corona-Zeiten kann man sich diese ins Wohnzimmer holen und sich beteiligen. Die fraktionsübergreifende Intergruppe zum Thema Behinderung des Europäischen Parlaments hält ihr nächstes Treffen am 30. April von 15:30 bis 17:30 Uhr als offenes Online-Meeting ab. Thema ist u.a. die Auswirkungen des Corona-Ausbruchs auf behinderte Menschen.

Saarbrücken (kobinet) Dunja Fuhrmann aus Saarbrücken hatte schon vor der Corona-Pandemie mit erheblichen Problemen beim Busfahren zu kämpfen. In einem Video im Rahmen der Video-Aktion des Verein UNgehindert unter dem Motto „Weg mit den Barrieren!“ zeigt sie auf, dass dies nun für sie wegen des Abstand-Haltens noch schwieriger ist.

Köln (kobinet) 2019 noch auf der Straße – 2020 im Internet, so gestaltet sich der Protest in Köln zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung vom Menschen mit Behinderung am 5. Mai. Menschen mit Behinderung erleben Gewalt zu Hause, in Schulen, in Wohnheimen, in Werkstätten für behinderte Menschen und in vielen anderen Lebensbereichen. Dabei können die Formen der Gewalt von körperlicher, sexueller, psychischer bis hin zu struktureller Gewalt gehen, heißt es in der Ankündigung für die Online-Veranstaltung.

Bremen (kobinet) Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat mit seinen Äusserungen zur Suche nach dem richtigen Maß in der Corona-Krise eine breite Diskussion angestoßen. Die Frage, ob der Schutz von Leben zurücktreten muss, um andere Grundrechte nicht einzuschränken, steht dabei im Mittelpunkt. Horst Frehe vom Forum behinderter Jurist*innen hat sich mit einigen Grundrechten beschäftigt und einen Diskussionbeitrag geliefert. „Wir müssen wieder stärker diskutieren, wie unsere Grundrechte gesichert und paternalistische Schutzkonzepte eingeschränkt werden können“, so sein Fazit.

Kassel (kobinet) Die kobinet-nachrichten haben in Zusammenarbeit mit dem NETZWERK ARTIKEL 3 einen Live-Blog zu den Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen gestartet. Der seit 1992 jährlich um den 5. Mai herum stattfindende und von der Aktion Mensch geförderte Aktionstag muss dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie weitgehend in den digitalen Bereich verlagert werden. Mit dem Live-Blog wollen die Initiator*innen auf Online-Aktionen hinweisen und zur Vernetzung beitragen.

Bonn (kobinet) „Mach den 5. Mai digital! Und nutze unseren Hashtag #InklusionJetzt“, heißt es im Aufruf der Aktion Mensch zur Teilnahme an den diesjährigen Aktivitäten zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen.

Oldenburg in Holstein (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin und Behindertenbeauftragte der Stadt Oldenburg in Holstein, Martina Scheel, hat sich angesichts der nun gelten Maskenpflicht an ihre Mitbürger*innen gewandt. Dabei weist sie auf Besonderheiten aufgrund verschiedener Beeinträchtigungen hin und fordert eine entsprechende Rücksichtnahme ein.

Berlin (kobinet) Die Bundesvereinigung Lebenshilfe freut sich über den Erfolg, dass mit dem aktuellen Gesetzentwurf aus dem Bundessozialministerium die Frühförderung endlich abgesichert ist, Die Lebenshilfe hat diese Absicherung lange gefordert.

Leipzig (kobinet) Unter dem Motto „WEG MIT DEN BARRIEREN!“ ruft der Verein UNgehindert zum lauten Protest auf und braucht dabei Unterstützung. Zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen sollen Videos mit Hinweisen auf Barrieren erstellt und möglichst breit in den sozialen Medien geteilt werden.

Berlin (kobinet) Das Falschparken auf einem Schwerbehindertenparkplatz in Deutschland bleibt weiterhin ein europaweites Schnäppchen, denn die dafür vorgesehene Bestrafung erhöht sich lediglich von 35 auf 55 Euro. Die jetzt in Kraft getretene Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) soll mehr Gerechtigkeit und Sicherheit im Straßenverkehr schaffen. Leider wurden Menschen mit Behinderungen im Straßenverkehr wieder mal nur unzureichend berücksichtigt, kritisiert die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL).

Berlin (kobinet) Um ein klein wenig Ablenkung in Coroan-Zeiten zu schaffen, hat der Verlag edition naundob einen Videokanal eingerichtet. Autorinnen und Autoren lesen dort aus ihren Texten in Einfacher Sprache. Inzwischen kann man schon einige Videos sehen und hören – und täglich kommen mehr dazu, heißt es dazu in einer Presseinformation von Uta Lauer.

Berlin (kobinet) Jessica Schröder, die bei der Interessenvertretung Selbstbetimmt Leben in Deutschland (ISL) seit kurzem ein Projekt zur Durchsetzung der Rechte behinderter Menschen leitet, hat die Diskussion um die Triage von Anfang an verfolgt. In ihrem Bericht fasst sie ihre Eindrücke bzw. Schlussfolgerungen aus nunmehr drei Online-Veranstaltungen zusammen, die von den Grünenpolitiker*innen Corinna Rüffer und Katrin Langensiepen initiiert und moderiert wurden. Für Jessica Schröder steht fest, dass nun die Politik handeln muss, damit das Vertrauen in die Sicherheit und adäquate Versorgung aller Bürger*innen nicht verspielt wird.