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Baden-Württemberg: Ab 4. Mai schrittweise Öffnung der Werkstätten

Wappen Bundesland Baden-Württenberg
Wappen Bundesland Baden-Württenberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

Stuttgart (kobinet) Das Land Baden-Württemberg beginnt am 4. Mai mit einer schrittweisen Öffnung von Werkstätten für behinderte Mensschen, wie Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha in Stuttgart mitteilte. "Wir wollen den Beschäftigten in den Werkstätten schrittweise und behutsam wieder die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen“, so der Minister.

"In einem ersten Schritt erlauben wir die Wieder-Aufnahme des Betriebs für ein Viertel der vor der Corona-Krise bestehenden Arbeitsplätze. Der Gesundheitsschutz steht auch hier im Vordergrund. Deshalb müssen die Hygieneregeln unbedingt eingehalten werden“, betonte Manne Lucha.

Ab dem 4 Mai müssen die Werkstätten daher nach Informationen des Ministers folgende Voraussetzungen erfüllen: Die Teilnahme der Menschen mit Behinderungen erfolgt freiwillig. Wer wegen einer Ansteckung mit dem Corona-Virus Ängste hat oder sich die Hygienemaßnahmen nicht zutraut, darf noch zuhause bleiben. Die Arbeit in der Werkstatt erfolgt einzeln oder in Kleingruppen mit höchstens sechs Menschen mit Behinderungen. Die Zusammenstellung der Kleingruppen erfolgt nach Wohngruppen und Wohnheimen und getrennt von den zu Hause wohnenden Menschen mit Behinderungen. Damit sollen unnötige Kontakte vermieden und die Ansteckungsgefahr reduziert werden. Es muss ein Infektionsschutzkonzept des Träger für die Fahrdienste und den Betrieb der Werkstatt und der Förderstätte vorliegen.

Minister Lucha zeigte sich zuversichtlich, dass die Öffnung gemeinsam mit allen Akteuren gelingen und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen bei Arbeit und Beschäftigung wieder verbessert werde.

Die Verordnung gibt's unter https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Gesundheitsschutz/200429_SM_CoronaVO_WfMB_konsolidierte-Fassung.pdf

Stuttgart (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sortvw8



Lesermeinungen sind deaktiviert.

2Lesermeinungen

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1
Michael Günter

Hmm,

ziemlich verantwortungslos und wenig durchdacht. Warum sollen ausgerechnet diejenigen, die in Einrichtungen betreut werden, ebenfalls mit am Start sein? Sinniger wäre es gewesen, erstmal diejenigen zu betreuen, die unter die Notbetreuung nach §1a fallen...

Für den Bereich der Tagesförderstätten ist die Konzeption m.E. überhaupt nicht unsetzbar.

Juristisch interessant sind zudem Aussagen hinsichtlich des Enddatums einzelner Bereiche - so liegt dieses im Bereich BBB nach Ablauf der VO, im Bereich Gruppenangebote wird gar nicht erst ein Datum genannt. Eine Gruppengröße von max. 6 Personen widerspricht übrigens den gektenden Auflagen in BW zum Kontaktverbot, liest sich alles wie mit ziemlich heißer Nadel gestrickt...

2
Marion Lüer

Na immerhin 1 Bundesland was sich auch mal um diese vergessenen Menschen sorgt