Menu Close

Mehr Inklusion wagen

Foto zeigt Margit Glasow
Margit Glasow, Journalistin, Inklusionsbeauftragte der Linkspartei
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Die Linke will wegen der Corona-Pandemie auf einem dezentralen Parteitag ihre neue Führung wählen. Für den Parteivorstand kandidieren auch zwei langjährig Aktive aus der Behindertenbewegung: Margit Glasow aus Rostock und Ilja Seifert aus Berlin. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Partei unterstützt die Kandidaturen. Die Rostocker Journalistin beantwortet heute Fragen von kobinet.

Europäischer Menschenrechts-Gerichtshof zur schulischen Inklusion

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Heidelberg (kobinet) Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat am 10. September 2020 durch Urteil in der Rechtssache G. L. gegen Italien (Beschwerde Nr. 59751/15) eine Entscheidung zum gleichen Recht behinderter Kinder auf Bildung nach der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) getroffen. Das Diskussionsforum zum Rehabilitations- und Teilhaberecht berichtet über diese Entscheidung in Sachen schulische Inklusion und nötige Unterstützung dafür.

Gesund durch die Corona-Krise 2

Stephan Riedl bei der Gymnastik
Stephan Riedl bei der Gymnastik
Foto: Stephan Riedl

Kaiserslautern (kobinet) Stephan Riedl ist Teilhabeberater, von Asperger Autismus betroffen, und berät in der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) im Verein Mein Seelentröpfchen in Kaiserslautern als Betroffener Betroffene. Er hat im Frühjahr diesen Jahres bereits einen Beitrag unter dem Motto „Gesund durch die Corona-Krise“ verfasst und nimmt mit Irene Alberti an Inklusiven Läufen teil. Nun hat Stephan Riedl einen zweiten Teil zum Thema „Gesund durch die Corona-Krise verfasst.

Weibernetz fordert umfassende Gewaltschutzstrategie

Transparent: Gewalt ist nie privat
Gewalt ist nie privat
Foto: Weibernetz

Kassel (kobinet) Im Vorfeld des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November fordert die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz eine umfassende Gewaltschutzstrategie statt einzelner Maßnahmen zum Schutz und zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigungen. Denn Gewalt gegen Frauen sei kein privates Problem. Deshalb reiche es auch nicht aus, individuelle Lösungen für die betroffenen Frauen zu suchen.

Bremische Bürgerschaft behinderter Menschen mal ganz anders

Flagge Bundesland Bremen
Flagge Bundesland Bremen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Bremen (kobinet) Am 20. November hätte die 26. Bremische Bürgerschaft behinderter Menschen tagen sollen. Angesichts der verschärften Corona-Situation und aufgrund der gebotenen Kontaktreduzierung war das aber nicht in der geplanten Form möglich. Gerald Wagner von der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Bremen hat dazu den kobinet-nachrichten einen Bericht über die etwas andere Veranstaltung geschickt.

Blindengeld in Niedersachsen wird erhöht

Geld
Geld
Foto: privat

Hannover (kobinet) Das Blindengeld in Niedersachsen wird ab dem 1. Januar 2021 von derzeit 375 auf 410 Euro, für Heimbewohner von 187,50 auf 205 Euro monatlich steigen. Die letzte Anhebung liegt vier Jahre zurück. Darüber berichtet der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) in seinem Newsletter dbsv-direkt.

Virtuelle Gesprächsrunde zur Etikettierung durch Sprache

Logo des Projekt Kommune Inklusiv der VG Nieder-Olm
Logo: Kommune inklusiv der Verbandsgemeinde Nieder-Olm
Foto: Logo: Kommune Inklusiv Nieder-Olm

Nieder-Olm (kobinet) „Etikettierung durch Sprache“, so lautet der Titel einer virtuelle Gesprächsrunde, die das Projekt Kommune inklusiv der Verbandsgemeinde Nieder-Olm am 26. November um 18:30 Uhr per Zoom durchführt. „Schau mal, da ist ein Flüchtling.“ „Machen Sie mal Platz für den Rollstuhl!“ „Ey Opa, was willst du denn?“ Solche Sätze sind der Alltag vieler Menschen. Sie werden etikettiert durch die sprachliche Bezeichnung. Oft macht man sich keinerlei Gedanken darüber, welche Auswirkungen solch eine Bezeichnung auf einen Menschen haben kann, heißt es in der Ankündigung.

Sind wir schon mitten in der Triage?

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Lohsa (kobinet) Während die Aktivist*innen von AbilityWatch noch darauf warten, dass das Bundesverfassungsgericht eine Entscheidung zu ihrer Verfassungsbeschwerde zur Triage treffen, deuten immer mehr Nachrichten darauf hin, wie dringlich diese Diskussion ist. Ein aktuelles Beispiel aus einem Pflegeheim im sächsischen Lohsa, wo einem Bericht zufolge abgewogen wurde, wer von den vielen mit dem Corona-Virus infizierten Menschen im Krankenhaus behandelt wird und wer nur palliativ im Pflegeheim versorgt wird, zeigt die Dringlichkeit von klaren und nichtdiskriminierenden Regelungen im Falle knapper werdender Ressourcen auf.

Barrierefreies Notrufsystem ins Telekommunikationsgesetz

Logo des Deutschen Gehörlosen-Bund
Logo des Deutschen Gehörlosen-Bundes
Foto: DGB

Berlin (kobinet) In einer Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2018/1972 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2018 über den europäischen Kodex für die elektronische Kommunikation (Neufassung) und zur Modernisierung des Telekommunikationsrechts (Telekommunikationsmodernisierungsgesetz) hat sich der Deutsche Gehörlosen-Bund (DGB) zu Wort gemeldet. Der Verband fordert u.a einen barrierefreien Zugang zu Notrufsystemen für gehörlose und hörbehinderte Menschen.

Frauenbeauftragte aus Werkstätten durch Vernetzung unterstützen

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Münster (kobinet) „Stark durch Vernetzung“ – unter diesem Motto lädt das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung Nordrhein-Westalfen ein zu digitalen Aktionen vom 25.11. – 10.12.2020. Die Organisation tritt dafür ein, dass die Selbstbestimmung und Vernetzung der Frauenbeauftragten aus Werksätten trotz Corona gefördert wird.

Heute neu erschienen: KEIN ÖRTCHEN. NIRGENDS.

Buchdeckelansicht
Buch Kein Örtchen. Nirgends.
Foto: HT, Verlag WESTEND

Berlin (kobinet) Nach dem Aufklappen des Buches habe ich mich festgelesen. Auf 112 Seiten habe ich unterhaltsam und zugleich sachlich fundiert, dokumentarisch etwa 20 gute, weniger geeignete und unbrauchbare Toiletten kennen gelernt. Das Buch ist ein Bilderbuch zur Orientierung.

Momentaufnahme 191

Ein Wanderer auf dem schmalen Pfad in den Bergen
Ein Wanderer in Alpen
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Das Leben ist ein ewiger Abschied. Wer aber von seinen Erinnerungen genießen kann, lebt zweimal. (Marcus Valerius Martial)

Plakate informieren über Ausnahmen

Plakat über Ausnahmeregelungen zu Maskenpflicht
Plakat über Ausnahmeregelungen zu Maskenpflicht
Foto: Sachsen-Anhalt / Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration

MAGDEBURG (kobinet) Die Corona-Pandemie dauert an und die Sorgen unter den Menschen nehmen zu. Die damit verbundenen Einschränkungen werden auch zur gesellschaftlichen Bewährungsprobe. Wer keine Gesichtsmaske tragen kann, wird dabei auch schon einmal angefeindet. Der Landesbehindertenbeauftragte und die Antidiskriminierungsstelle Sachsen-Anhalts haben daher eine gemeinsame Plakataktion im Sinne Betroffener gestartet, mit welcher darauf aufmerksam gemacht wird, dass nicht alle eine Gesichtsmaske tragen können oder tragen müssen.

Gebärde des Jahres 2020 ist „Positiv“

Gebärde des Jahres 2020
Gebärde des Jahres 2020
Foto: bbw Leipzig

LEIPZIG (kobinet) Das Berufsbildungswerk Leipzig ist auf hör-, sprach- und kommunikationsbeeinträchtigte junge Menschen spezialisiert. Bereits seit acht Jahren sucht dieses Berufsbildungswerk die „Gebärde des Jahres“. In diesem Jahr wurde die Gebärde „positiv“ zur „Gebärde des Jahres“ gewählt.

Jürgen Dusel im Gespräch zum Leben mit Behinderung in Europa

Plakat: European Inclusion Summit mit Bild von Jürgen Dusel
Bundesbehindertenbeauftragter
Foto: Bundesbehindertenbeauftragter

Berlin (kobinet) Ca. 87 Millionen behinderte Menschen leben in der Europäischen Union. Das war Grund genung für den Bundesbehindertenbeauftragten und überzeugten Europäer Jürgen Dusel, im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft diese Woche einen Europäischen Inklusionsgipfel (European Inclusion Summit) durchzuführen. Nicht nur die Beteiligung, sondern auch das Medienecho war dabei groß. In einem 36minütigen Gespräch mit Sabina Matthay von rbb inforadio über das Leben behinderter Menschen in Europa berichtet Jürgen Dusel nicht über den Inklusionsgipfel, sondern äussert sich zu vielen aktuellen behindertenpoolitischen Fragen.

Arne Frankenstein: Durchhaltevermögen ist gefragt

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Mit den Mitteln der demokratischen Strukturen und viel Durchhaltevermögen will Arne Frankenstein die Inklusion in Bremen verbessern. Dafür sei Durchhaltevermögen gefragt, berichtet der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen, der dieses Amt nun schon seit gut einem halben Jahr ausübt, im Gespräch mit dem Magazin m des MARTINS CLUB Bremen.

Sport-Mitmach-Angebote für alle

Emoji 2 Sportler
Emoji 2 Sportler
Foto: Aktion Mensch

ERLANGEN (kobinet) Unter dem Motto „Fit sein, fit bleiben, fit werden! “ gibt es auf der neuen Sport-Info-Plattform der Lebenshilfe Bayern den ganz besonderen Wettbewerb:„GEWO Lockdown Challenge digital“ der Lebenshilfe Nürnberger Land.

Armutsquote auf neuem Rekordniveau

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Als ein sozialpolitisches Trauerspiel bezeichnen die Sprecher für Arbeitsmarktpolitik und für Sozialpolitik von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN anlässlich des erschienenen Armutsberichts des Paritätischen Wohlfahrtsverbands die Tatsache , dass sich die Armutsquote seit Jahren auf hohem Niveau verfestigt und im Jahr 2019 sogar auf den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung gestiegen ist. Schon jetzt wird nach ihren Worten sichtbar, dass die Corona-Pandemie vor allem Einkommensschwache trifft und die Armutsentwicklung weiter befeuern wird, wenn die Bundesregierung nicht schnell gegengesteuert.

Poster der Woche: Rollstuhl-WCs sind keine Abstellräume

Poster: Rolli-WCs sind keine Abstellräume
Poster zu Rolli-WCs
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) „Collage aus 3 maßstabgetreuen Bauzeichnungen einer Behindertentoilette, links oben, rechts oben und rechts unten und einer größeren Frontalaufnahme eines Rollstuhlfahrers im Zentrum des Posters. In den WC-Bildern sind die nötigen Wendeflächen eingezeichnet. Durch eine Fotomontage des Rollstuhlfahrers, diesmal perspektivisch und von oben fotografiert, die typische Umsetz-Techniken zeigt, wird deutlich, wofür die vorgeschriebenen Freiflächen nötig sind. Links oben steht er vor der Toilette, in der 3 Wasserkästen, ein Putzwagen, ein kleinerer Lagerschrank und Toilettenpapier-Packungen einen Teil dieser Flächen zustellen. Er hebt ratlos die Hände.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 47. Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

Bundesverdienstkreuz am Bande für Alfons Adam

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Kassel (kobinet) Für seine Verdienste um Menschen mit Behinderungen in der Ausbildung, seinen unermüdlichen Einsatz für Barrierefreiheit sowie sein Engagement auf gemeinde- und bundespolitischer Ebene ist Alfons Adam mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden.

Kinderrechte weiterhin gewährleisten

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) Zum heutigen Internationalen Kindertag mahnt das Deutsche Kinderhilfswerk Bund, Länder und Kommunen an, die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechte auch in der Corona-Pandemie zu gewährleisten. Bei allen in Zusammenhang mit der Pandemie erlassenen Gesetzen, Verordnungen und Maßnahmen sowie deren Auswirkungen müssen das Kindeswohl beachtet und insbesondere Kinder in verletzlichen Lebenslagen besonders aufmerksam in den Blick genommen werden. Das gilt beispielsweise für Kinder, die in Armut oder hochkonfliktreichen Situationen aufwachsen, geflüchtete Kinder und Kinder mit Behinderungen.

HI fordert Zugang zu Bildung für alle Kinder

Logo von Handicap International
Neues Logo von Handicap International
Foto: Handicap International

MÜNCHEN (kobinet) Anlässlich des heutigen Weltkindertages fordert Handicap International (HI) Zugang zu Bildung für alle Kinder. Handicap International ist eine gemeinnützige Organisation für Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit, die in rund 60 Ländern aktiv ist. Sie setzt sich für eine solidarische und inklusive Welt ein.

tanzcompany erhält Spitzenförderung

"cellar and secrets - INSIGHTS" / DIN A 13 tanzcompany
„cellar and secrets – INSIGHTS“ / DIN A 13 tanzcompany
Foto: Sabine Große-Wortmann

KÖLN (kobinet) Durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen wurden insgesamt acht Ensembles für die Spitzenförderung Tanz 2021 – 2023 ausgewählt. Dazu gehört auch die Kölner Tanzcompany „DIN A 13 tanzcompany“. Gleichzeitig erhält Gerda König, die künstlerische Leiterin, dieser Tanzcompany, den diesjährigen Kölner Ehrentheaterpreis der SK Stiftung Kultur der Sparkasse Köln-Bonn.

Hessen fördert Ausbau weiterer barrierefreier Haltestellen

Porträt von Karin Müller
Karin Müller
Foto: Karin Müller

Kassel (kobinet) Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) muss in Deutschland bis zum 1. Januar 2022 vollständig barrierefrei nutzbar sein. Um diese gesetzliche Vorgabe zu erreichen, ist noch sehr viel zu tun. Das Land Hessen hat nun der Kasseler Verkehrsgesellschaft über 700.000 Euro an Fördermitteln bewilligt, um ab Februar 2021 fünf weitere Bushaltestellen in Kassel barrierefrei umzubauen. Dies teilte die Kasseler Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Karin Müller, den kobinet-nachrichten mit.

Jürgen Dusel: Deutschland im privaten Bereich noch nicht inklusiv

Jürgen Dusel vor seinem Amtssitz
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Ob Ticketautomat oder E-Banking: Bis 2025 müssen digitale Produkte in Europa barrierefrei sein. Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Jürgen Dusel weist in einem Interview mit dem Deutschlandfunk Kultur anlässlich des diese Woche stattgefundenen European Inclusion Summit darauf hin, dass im privaten Bereich Deutschland noch längst nicht inklusiv ist.

Bericht zur UN-Kinderrechtskonvention in Einfacher Sprache

Infozeichen
info schwarz
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Zum heutigen Tag der Internationalen Kinderrechte am 20. November veröffentlicht das Netzwerk Kinderrechte den Bericht zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland in Einfacher Sprache. Die Einfache Sprache sei wichtig, um von möglichst vielen Personen verstanden zu werden, heißt es in einer Presseinformation des Netzwerks.

Fremd im eigenen Körper

Textlogo LWL Für die Menschen, für Westfalen-Lippe
Logo Landesverband Westfalen-Lippe
Foto: LWL Landesverband Westfalen Lippe

Herten (kobinet) Sich im eigenen Körper unwohl zu fühlen, ist etwas, das viele Menschen kennen. Doch wenn zusätzlich das eigene Geschlecht nicht akzeptiert werden kann und die innere Zerrissenheit für großen Leidensdruck sorgt, dann ist Dr. Alfons Beier, Leiter der Institutsambulanz der LWL-Klinik Herten, als Experte für Trans-Gesundheit gefragt. Seit 30 Jahren befasst sich der Oberarzt mit dieser Form der Geschlechts-Identitätsstörung und gehört damit zu den wenigen Fachleuten im Ruhrgebiet. Darauf weist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hin.

Grüne für Unabhängigkeit der Antidiskriminierungsstelle

Symbol Bundestag Adler
Bundestag Symbol
Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen will die Unabhängigkeit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) stärken. Ihrem Antrag (19/24431) zufolge soll der Bundestag die Bundesregierung auffordern, einen entsprechenden Gesetzentwurf zur Änderung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) vorzulegen, berichtet der Informationsdienst Heute im Bundestag.

Bündnis 90 / DIE GRÜNEN fordern besseren Zugang zu Teilhabeleistungen

Logo Bündnis 90 Die Grünen Bundestagsfraktion
Logo Bündnis 90 Die Grünen Bundestagsfraktion
Foto: Bündnis 90 Die Grünen Bundestagsfraktion

BERLIN (kobinet) In einem Antrag an den Deutschen Bundestag fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einen besseren Zugang zu Teilhabeleistungen. Die Abgeordneten schreiben, dass zwar bei einigen Trägern die Beratung sowie die Beantragung und Gewährung von Leistungen reibungslos funktioniere, doch zu viele Menschen mit Behinderungen oder ihre Angehörigen von Problemen beim Zugang zu Leistungen berichten. Sie fühlen sich von den Leistungsträgern nicht ausreichend beraten oder schlecht behandelt, beziehungsweise müssen Leistungen erst im Klageverfahren erstreiten.

Mehr barrierefreie öffentliche Toiletten gefordert

Neues Rollstuhl-Symbol
Neues Rollstuhl-Symbol
Foto: gemeinfrei

ERFURT (kobinet) Heute ist der alljährliche Welttoilettentag. An diesem Tag soll besonders auf das Fehlen ausreichend hygienischer Sanitäreinrichtungen und die damit verbundenen gesundheitlichen Folgen aufmerksam gemacht werden. Ein gut ausgebautes Netzwerk von barrierefreien öffentlichen Toiletten fehlt bislang. Aus diesem Anlass unterstreicht der Thüringer Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen seine Forderung nach mehr barrierefreie öffentliche Toiletten.

VdK NRW fordert mehr Entlastung und finanzielle Unterstützung

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Anlässlich der aktuell veröffentlichten Daten des Statistischen Landesamts zur Zahl pflegebedürftiger Menschen in NRW macht der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen deutlich, dass Pflegebedürftige und deren Angehörige in besonderer Weise von der Corona-Krise betroffen sind. Aus Angst vor einer Ansteckung werden mehr Familienangehörige zu Hause versorgt und jegliche Unterstützung durch externe Dienstleister abbestellt. In dieser Situation fordert der VdK NRW gerade in Corona-Zeiten mehr Entlastung und finanzielle Unterstützung.

„Du hast das Wort“ wird fortgesetzt

Dominik Peter im Gespräch mit der Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, Antje Kapek
Dominik Peter im Gespräch mit der Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, Antje Kapek
Foto: Manfred Krause

BERLIN (kobinet) Seit drei Jahren produziert der Berliner „inclusio media e.V.“ die Sendung „Du hast das Wort“ in welcher von Behinderungen Betroffene zu aktuellen behindertenpolitischen Themen zu Wort kommen. Das Projekt sollte eigentlich zum Jahresende auslaufen, kann jedoch nun, vorerst bis Mai 2021, fortgesetzt werden.

Rolli-Power erobert Bonner Kommunalpolitik

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Bonn (kobinet) Dr. Annette Standop hat in Bonn nicht nur als Spitzenkandidatin der Grünen ein sehr gutes Wahlergebnis bei den letzten Kommunalwahlen erreicht, sondern fungiert nun als Fraktionsvorsitzende. Nun freut sich die Rollstuhlnutzerin darüber, dass Bonn mit Christian Trützler nun auch einen frisch gewählten Rollstuhlfahrer als grünen Bezirksbürgermeister im Stadtbezirk Hardtberg hat. Für sie eine Bestätigung, dass behinderte Menschen in der Politik einiges bewegen können und es sich lohnt sich einzumischen.

Wegweiser für behinderte Menschen in mehreren Sprachen

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Wiesbaden (kobinet) Als ein praktisches Ergebnis des wissenschaftlichen Projekts „Migration und Behinderung in Hessen“ wurde, gemeinsam mit vielfältigen Akteur*innen aus den Bereichen Integration und Menschen mit Behinderungen, ein „Wegweiser für Menschen mit Behinderungen und Migrationshintergrund“ entwickelt. Am 25. November wird das Projekt und der Wegweiser im Rahmen einer Online-Veranstaltung von 10:30 bis 12:30 Uhr vorgestellt.

Informationen zu Corona in Leichter Sprache

Schild: Halt! bitte Leichte Sprache
Logo: Halt! bitte leichte Sprache
Foto: Mensch zuerst

Regensburg (kobinet) Sags einfach, das Büro für Leichte Sprache der Katholischen Jugendfürsorge (KJF) Regensburg, informiert über Corona in Leichter Sprache. Aktuell gibt es auf der Website von sags einfach (www.sags-einfach.de) eine Powerpoint-Präsentation, in der wichtige Informationen zur Corona-Pandemie in Leichter Sprache verständlich erklärt werden.

Für bessere Arbeitsbedingungen in der Sozialwirtschaft

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Die Sozialunternehmen und Verbände hinter der Initiative „Mehr wert als ein Danke. Arbeiten für und mit Menschen“ haben bundesweit mehr als 53.000 Unterschriften gesammelt, um auf ungerechte Arbeitsbedingungen in der Sozialwirtschaft hinzuweisen. Gerade die Corona-Pandemie habe schonungslos offengelegt, dass sich die Rahmenbedingungen für Mitarbeitende verbessern müssten. Marian Wendt, Vorsitzender des Petitionsausschusses des Bundestages, hat die Unterschriften gestern entgegengenommen.

Erklärung zur Europäischen Behinderten-Strategie verabschiedet

Flagge der EU
Flagge der EU
Foto: gemeinfrei

BERLIN (kobinet) Während des heute beendeten ersten Europäischen Gipfeltreffens für Inklusion (European Inclusion Summit – EIS) wurde eine Deklaration für eine starke Europäische Behinderten-Strategie verabschiedet. Diese ist für die mehr als 87 Millionen Menschen mit Behinderungen in der Europäischen Union von grundlegender Bedeutung und sie ist das wichtigste Instrument zur Umsetzung der Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention innerhalb der Europäischen Union.

LIGA Selbstvertretung fordert Partizipationsfonds auch in den Bundesländern

Logo Liga Selbstvertretung
Logo Liga Selbstvertretung
Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet) Die LIGA Selbstvertretung hat sich mit einem Brief an den Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel gewandt, dass beim nächsten Treffen der Behindertenbeauftragten der Länder und des Bundes darüber gesprochen wird, wie auch in den einzelnen Bundesländern Fonds geschaffen werden können, um die Partizipation behinderter Menschen gezielter zu fördern.

Europäischer Behindertenbeauftragter gefordert

Flagge der EU
Flagge der EU
Foto: gemeinfrei

BERLIN (kobinet) Heute ist der erste European Inclusion Summit (EIS) mit einer offiziellen Erklärung der Vertreterinnen und Vertreter der europäischen Mitgliedstaaten für die Belange von Menschen mit Behinderungen zu Ende gegangen. Die dabei verabschiedete Erklärung richtet sich an die Europäische Kommission sowie die Mitgliedsstaaten und ist mit Empfehlungen und Forderungen verbunden, die auf die „European Disability Strategy 2020-2030“ abzielen. Eine der Kernempfehlungen fordert, eine /einen Europäischen Behindertenbeauftragten einzusetzen.

Garantierter Mindestabstand exklusiv nur für Mitarbeiter des Bundes?

Foto zeigt kobinet-Korrespondent mit Maske
kobinet-Korrespondent mit Maske
Foto: sch

Berlin (kobinet) Der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) hat das Bundesinnenministerium aufgefordert, einen „verfrühten April-Scherz“ zurückzuziehen. Ein Rundschreiben hatte für Aufsehen gesorgt, in dem das Ministerium Dienstreisen regelt.