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Darf es ein Privileg bleiben, auf die Toilette gehen zu können?

Logo: Noch 50 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 50 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Lenggries (kobinet) Passend zur aktuellen Debatte und heute im Bundesrat angstehenden Entscheidung über Lockerungen bzw. Privilegien für Geimpfte und Genesene im Rahmen der Corona-Pandemie hat sich Markus Ertl vom Verein UNgehindert mit Privilegien aus der Sicht behinderter Menschen beschäftigt und eine provokante Forderung erhoben. Denn heute am 7. Mai haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestags noch 50 Tage in dieser Legislaturperiode Zeit, um ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden, damit eine Vielzahl von Aktivitäten nicht nur Privilegien nichtbehinderter Menschen bleiben.

Sei kein Behinderer

Aufkleber: Wir müssen draußen bleiben ... Sei kein Behinderer ... werde barrierefrei
Aufkleber: Wir müssen draußen bleiben … Sei kein Behinderer … werde barrierefrei
Foto: ZsL Köln

Köln (kobinet) Barrierefreiheit ist ein großes und essenzielles Thema für Menschen mit Behinderung. Barrieren im Alltag sind zahlreich und vielfältig. Für die „große“ politische Lösung wird von Behindertenseite seit Jahrzehnten gekämpft. Doch auch im „Kleinen“ kann viel getan werden, wenn das Bewusstsein und die Bereitschaft vorhanden sind. Um dieses Bewusstsein für alltägliche und leicht zu beseitigende Barrieren unter Bürger*innen und der Privatwirtschaft zu schärfen, hat das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) Köln in Zusammenarbeit mit der EUTB SL Köln die Kampagne „Sei kein Behinderer!“ gestartet.

Schlichtungsstelle BGG legte vierten Jahresbericht vor

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Schlichtungsstelle nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) – kurz Schlichtungsstelle BGG – hat ihren vierten Jahresbericht (2020) veröffentlicht. Angesiedelt ist die Schlichtungsstelle BGG beim Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel. Sie hilft seit 2016 dabei, Konflikte zwischen Menschen mit Behinderungen und öffentlichen Stellen des Bundes zu lösen, wenn es um das Recht auf Barrierefreiheit und Gleichbehandlung geht.

Bremen Protest: Trotz Wind, Regen und Corona für Gleichstellung

Plakat: Teilhabe ist Menschenrecht - Deine Stimme für Inklusion
Plakat: Teilhabe ist Menschenrecht
Foto: AK Bremer Protest

Bremen (kobinet) Regen, Wind und Corona konnten nicht verhindern, dass auch vom 29. Bremer Protesttag am 5. Mai 2021 unmissverständliche Signale gegen Diskriminierung und für Gleichstellung behinderter Menschen ausgingen. Dies teilt Gerald Wagner von der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Bremen in seinem Bericht über die Aktionen zum diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen in Bremen mit.

Mehr Barrierefreiheit Wagen bei Bundesagentur für Arbeit

Dr. Sigrid Arnade im Gespräch mit Detlef Scheele
Dr. Sigrid Arnade im Gespräch mit Detlef Scheele
Foto: Hans-Günter Heiden

Nürnberg (kobinet) Heute am 6. Mai machte der Mehr Barrierefreiheit Wagen bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg Station. Anstatt wie sonst üblich draußen bei Wind und Wetter, fand dieses Mal das Gespräch auf Einladung des Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, in den warmen Räumen der Bundesagentur für Arbeit statt. Detlef Scheele machte dabei im Gespräch deutlich, dass bei Barrierefreiheit nicht zwischen dem Kunden- und Geschäftsbereich unterscheiden werden darf.

Gesetzesänderung in Mecklenburg-Vorpommern beschlossen

Stefanie Drese
Stefanie Drese
Foto: Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin (kobinet) Der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat am 5. Mai das “Dritte Gesetz zur Änderung des Landesbehindertengleichstellungsgesetzes (LBGG M-V)“ beschlossen. Sozialministerin Stefanie Drese sieht in der Weiterentwicklung des LBGG einen weiteren Schritt zur Verwirklichung gleichberechtigter gesellschaftlicher Teilhabe.

Caritas fordert mehr Barrierefreiheit in der medizinischen Versorgung

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) Anlässlich des Europäischen Tages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fordert auch die Caritas einen barrierefreien Zugang zur medizinischen Versorgung. Dabei geht es aus Sicht dieses Verbandes nicht nur um den barrierefreien Zugang zu Praxen sondern ebenso um die Barrierefreiheit der Informationen und um finanzielle Regelungen zu Hilfen für Begleitung und Assistenz bei der medizinischen Versorgung.

Oppositionsparteien fordern Besserstellung pflegender Angehöriger

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Bei den Betroffenen und den Fachverbänden finden die Vorschläge der Partei “ DIE LINKE“ sowie der Partei „Bündnis 90/ DIE GRÜNEN“ viel Zustimmung mit welchen diese Parteien eine Besserstellung pflegender Angehöriger fordern.Die Linksfraktion fordert in ihrem Antrag höhere Rentenleistungen für pflegende Angehörige und die Grünen-Fraktion schlägt vor, das Pflegezeitgesetz und das Familienpflegezeitgesetz zu einem Gesetz für mehr Zeitsouveränität für pflegende Angehörige weiterzuentwickeln.

Echte Verbesserungen scheitern an Mutlosigkeit der Bundesregierung

Jens Beeck
Jens Beeck
Foto: Jens Beeck

Berlin (kobinet) „Menschen mit Behinderungen stoßen in allen Lebensbereichen auf unüberwindbare Hürden. Im Jahr 2021 ist das in meinen Augen nicht länger hinnehmbar. Als Freie Demokraten wollen wir die Teilhabe deshalb umfassend stärken. Doch echte Verbesserungen scheitern an der Mutlosigkeit der Bundesregierung, der in den letzten Jahren nicht mehr als minimale Reparaturen gelungen sind“, erklärte der teilhabepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Jens Beeck im Nachgang der Bundestagsdebatte vom 5. Mai und im Hinblick auf die aktuellen Beratungen zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz.

Aktionsplan nicht ohne Betroffene fortschreiben

Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

BERLIN (kobinet) Das Deutsche Institut für Menschenrechte kritisiert die fehlende Beteiligung von Menschen mit Behinderungen bei der Weiterentwicklung des Aktionsplans und die mangelnde Rückbindung der Maßnahmen an die UN-Behindertenrechtskonvention. Anlässlich der Veröffentlichung des Statusberichts zur Fortschreibung des Nationalen Aktionsplans 2.0 der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention fordert das Institut eine umfassende Neuauflage in Form eines NAP 3.0 in der nächsten Wahlperiode.

Mehr Barrierefreiheit Wagen: Kritik am Barrierefreiheitsrecht

Aktion mit dem Mahr Barrierefreiheit Wagen am Brandenburger Tor am 5.5.2021
Bild von der Aktion mit dem Mehr Barrierefreiheit Wagen am Brandenburger Tor
Foto: Alexander Ahrens ISL

Berlin/Jena (kobinet) Der Mehr Barrierefreiheit Wagen hat nach einer Reihe von Gesprächen am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen in Berlin wieder Fahrt aufgenommen und macht heute beim Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg Detlef Scheele Station. Ein Rückblick auf die vielfältigen Gespräche, die Dr. Sigrid Arnade gestern in Berlin und Jena am Mehr Barrierefreiheit Wagen zum Barrierefreiheitsrecht führte, lohnt aber, denn dabei wurde viel Kritik laut und Verbesserungsbedarf am Gesetzentwurf für ein Barrierefreiheitsstärkungsgesetz geäußert.

Parallelwelt zwischen behinderten Menschen und den Regierungsfraktionen

Logo: Noch 51 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 51 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Berlin/München (kobinet) Größer könnte die Parallelwelt zwischen behinderten Menschen, die gestern am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen u.a. in einer Online Live-Sendung aus München ihre Stimme für Barrierefreiheit und Inklusion erhoben, und den Abgeordneten der Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD nicht sein, die sich gleichzeitig in der gestrigen Debatte zur Inklusion und Teilhabe im Bundestag in Berlin äusserten. So das Resümee von Ottmar Miles-Paul, der sich heute am 6. Mai, da den Bundestagsabgeordneten noch 51 Tage in dieser Legislaturperiode verbleiben, um ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden, mit dieser Parallelwelt beschäftigt.

Matthias Rösch: Barrierefreiheit umfassend umsetzen

Foto zeigt Matthias Rösch
Matthias Rösch
Foto: MSAGD RLP

Mainz (kobinet) „Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz ist unzureichend, damit wird nur ein Teil der Hindernisse für Menschen mit Behinderungen abgebaut. Zwar werden Serviceterminals und Geldautomaten barrierefrei bedienbar, aber das bauliche Umfeld wird nicht einbezogen. Was nutzt mir ein barrierefreier Geldautomat, wenn auf dem Weg dorthin Stufen sind oder ein Leitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen fehlt. So die Kritik des Landesbehindertenbeauftragten Matthias Rösch am vorliegenden Gesetzentwurf für ein Barrierefreiheitsstärkungsgesetz der Bundesregierung, die er zum diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen äusserte.

Frauen-Protest für Gewaltschutz ohne Barrieren

Plakat zur Tötung behinderter Menschen im Oberlinhaus
Plakat zur Tötung behinderter Menschen im Oberlinhaus
Foto: Spindelndreier

Münster (kobinet) Das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung Nordrhein-Westfalen fordert im Zusammenhang mit dem Europäischen Protesttag zur Gkeichstellung von Menschen mit Behinderungen einen Gewaltschutz ohne Barrieren. „Frauen mit Behinderung leben in ganz Europa mit erhöhtem Gewalt-Risiko, aber schlechterem Zugang zu Prävention, Justiz und Opferschutz,“ kritisiert Claudia Seipelt-Holtmann, eine der Netzwerk-Sprecherinnen.

25 Jahre niedersächsischer Inklusionsrat

Zahl 25
Zahl 25
Foto: ht

Hannover (kobinet) Gestern, am 5. Mai vor genau 25 Jahren, also im Jahr 1996, fand die erste Sitzung des damals sogenannten Landesbehindertenrates in Hannover statt. Der Rat wurde mit einer überschaubaren Personenzahl aus 15 kommunalen Behindertenbeiräten und 13 kommunalen Behindertenbeauftragten gegründet. Das Ziel der Gründungsmitglieder war schon damals, als Expertinnen und Experten in eigener Sache aktiv zu sein und sich grundsätzlich für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Politik, Verwaltung und Gesellschaft für mehr Teilhabe einzusetzen. Im Jahr 2009 benannte sich der Landesbehindertenrat in „Landesrat“ um und seit 2014 heißt dieser nun bis heute „Niedersächsischer Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen“ (NIR).

Breites Medienecho auf Protesttag

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Saarbrücken/Berlin (kobinet) Trotz Corona-Pandemie fanden behinderte Menschen und ihre Verbände auch dieses Jahr Mittel und Wege zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen ihre Stimmen zu erheben und die Forderungen nach Inklusion in die Medien zu tragen. Die Berichterstattung reicht dabei vom Bericht des ARD-Mittagsmagazin über Barrieren, mit denen Dunja Fuhrmann in Saarbrücken zu kämpfen hat, bis zur rbb-Abendschau, die u.a. über das Berliner Behindertenparlament berichtete. Und dann ist da noch der Online Live-Event zum Protesttag, der von Raul Krauthausen und Constantin Grosch moderiert wurde.

Wann kommt das Barrierefreiheits-Gesetz? – Auswirkungen auf die Kommune

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Würzburg (kobinet) „Wann kommt das Barrierefreiheits-Gesetz? – Auswirkungen auf die Kommune“, so lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, die heute, am 6. Mai ab 18:00 Uhr, von der EUTB-Beratungsstelle von Selbstbestimmt Leben Würzburg (WüSL) durchgeführt wird. Mit dabei ist u.a. Dr. Sigrid Arnade, die derzeit mit Hans-Günter Heiden mit dem Mehr Barrierefreiheit Wagen durch Deutschland tourt und für ein gutes Barrierefreiheitsrecht wirbt.

Sören Pellmanns Stimme für Inklusion: Endlich ein echtes Barrierefreiheitsgesetz wagen!

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

Berlin (kobinet) Anknüpfend an die Social Media Aktion der Aktion Mensch zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, die heute gestartet wurde, hat sich auch Sören Pellmann, Sprecher der Linksfraktion im Deutschen Bundestag für Inklusion und Teilhabe zu Wort gemeldet: „Meine Stimme für Inklusion: Endlich ein echtes Barrierefreiheitsgesetz wagen!“

Verbreitete Kritik an Gesetzesvorhaben

Logo ForseA e.V.
Logo ForseA e.V.
Foto: ForseA e.V.

Hollenbach (kobinet) Derzeit sind Gesetzeswerke in Arbeit, die zumindest dem Namen nach Verbesserungen für das Leben behinderter Menschen bringen sollen. Da ist zum einen das Teilhabestärkungsgesetz, zum anderen das Pflegestärkungsgesetz oder das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Die Vereine und Verbände der Menschen mit Behinderung protestieren vehement gegen die ihrer Meinung nach irreführende Bezeichnungen, weil sie unzureichende gesetzliche Regelungen sehen. Betroffen ist auch die absolut lückenhafte gesetzliche Regelung zur Assistenz behinderter Menschen im Krankenhaus. Dort hat die Regierung bereits eine fehlerhafte Arbeit eingeräumt, denkt aber noch immer nicht daran, zumindest diese zu korrigieren.

Barrierefreiheit: Freiwilligkeit behindert Innovationen

Portrait Corinna Rüffer
Corinna Rüffer
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Anlässlich des heutigen Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung und zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Gleichberechtigte Teilhabe und Barrierefreiheit“ hat sich Corinna Rüffer, die Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zu Wort gemeldet. Sie macht dabei deutlich, dass Freiwilligkeit bei der Barrierefreiheit Innovationen verhindert.

Seid dabei am 5. Mai: Live-Event um 17:00 Uhr

Zeichnung verschiedener Menschen mit Titel: "Deine Stimme für Inklusion - mach mit!"
Zeichnung: Deine Stimme für Inklusion – mach mit!
Foto: Aktion Mensch

Berlin / München (kobinet) Seit Wochen sind Constantin Grosch und Raul Krauthausen zusammen mit dem Team der arbeitsgemeinschaft behinderung und medien (abm) mit der Produktion eines Live-Events zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen beschäftigt. Heute, am 5. Mai um 17:00 Uhr, wird er nun online gesendet – und viele Akteur*innen aus der Behindertenpolitik und -bewegung werden mit Beiträgen dabei sein. Es lohnt sich also einzuschalten und sich ein Bild von den Forderungen zur Inklusion und Barrierefreiheit zu machen. Letztendlich geht es gerade im Superwahljahr 2021 darum, viele Stimmen zur Inlusion zu erheben.

Behindertenpolitik heute Thema im Bundestag

Symbol Bundestag Adler
Bundestag Symbol
Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Während behinderte Menschen und ihre Organisationen heute am 5. Mai ihren Protest gegen eine Behindertenpolitik zum Ausruck bringen, die immer noch von Barrieren und Aussonderung geprägt ist, wird sich der Deutsche Bundestag heute um 18:30 Uhr ebenfalls mit behindertenpolitischen Themen in einer 40minütigen Debatte befassen. Anträge der FDP stehen dabei zur Abstimmung. Am Vormittag berät bereits der Ausschuss für Arbeit und Soziales zu Themen in Sachen Barrierefreiheit.

Bereit für Aktion am Brandenburger Tor zur Barrierefreiheit

Aufbau für die ISL-Aktion am Brandenburger Tor am 5.5.21
Aufbau für die Aktion am Brandenburger Tor am 5.5.21
Foto: Alexander Ahrens ISL

Berlin (kobinet) Bei wolkenverhangenem Himmel und kräftigem Wind haben die Aufbauarbeiten für die heutige Aktion der Intereessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen vor dem Brandenburger Tor in Berlin begonnen. Von 10:00 bis 11:00 Uhr zeigen dort behinderte Menschen die Schwächen des Gesetzentwurfs für ein Barrierefreiheitsstärkungsgesetz auf. Mittels einer Installation eines Geldautomaten mit Stufen wird symbolisch gezeigt, dass beispielsweise das Umfeld von digitalen Angeboten bisher nicht barrierefrei sein muss. Der Gesetzentwurf gehe deshalb und in vielen anderen Punkten an der Lebenswirklichkeit vieler behinderter Menschen völlig vorbei, kritisiert die ISL.

Gehörlosenbund zweifelt daran, dass Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gehörlose Personen stärkt

Logo des Deutschen Gehörlosen-Bundes
Logo des Deutschen Gehörlosen-Bundes
Foto: DGB

BERLIN (kobinet) Der Deutscher Gehörlosen-Bund zieht hinsichtlich der Umsetzung seiner eigenen Vorschläge eine ernüchternde Bilanz. Nach seiner Einschätzung bleibt weiterhin abzuwarten, ob das neue Barrierefreiheitsstärkungsgesetz auch den Bedürfnissen gehörloser Personen gerecht wird.

Piratenpartei unterstützt Forderung nach mehr Barrierefreiheit

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

ERFURT (kobinet) Die AG Inklusion der Piratenpartei Deutschland schließt sich, wie einer Presseinformation dieser Partei zu entnehmen ist, den Forderungen für ein gutes Barrierefreiheitsrecht zahlreicher Vereine und den meisten Änderungsvorschlägen der Oppositionsparteien an. Vertreter dieser Partei fordern echte Barrierefreiheit statt EU Mindestanforderungen, verpflichtende Standards für die Privatwirtschaft sowie eine zentrale, transparente und zugängliche Marktüberwachung

ABiD hilft Vereinsmitgiedern mit Wissen, Erfahrungen und Informationen

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD – Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland

BERLIN (kobinet) Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland – Für Selbstbestimmung und Würde führt seit einiger Zeit vereinsinterne Online-Veranstaltungen durch, mit welchen den Vereinsmitgliedern geholfen wird, ihre Tätigkeit zunehmend mit mehr Wissen und Sachkenntnis ausüben zu können. Ende April hatte in dem Rahmen die bereits dritte Veranstaltung stattgefunden, in welcher mehr Informationen zum Personenbeförderungsgesetz vermittelt wurden..

Social Media Aktion gestartet: Stimmen für Inklusion und Barrierefreiheit

Plakat der Aktion Mensch: "Ich fordere ein gutes Barrierefeiheitsgesetz! Damit alle dabei sein können"
Plakat: Stimme zur Inklusion und Barrierefreiheit von Ottmar Miles-Paul
Foto: Aktion Mensch

Bonn / Kassel (kobinet) Die Aktion Mensch hat heute eine große Social Media Aktion zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen gestartet. Sie ruft dazu auf, heute massenhaft die sozialen Medien mit Stimmen zur Inklusion zu fluten und diese kräftig zu teilen. Der langjährige Behindertenrechtsaktivist Ottmar Miles-Paul ist dem Ruf gefolgt und hat seine Stimme erhoben: „Ich fordere ein gutes Barrierefreiheitsgesetz! Damit alle dabei sein können“, so die Aussage des in Kassel lebenden Streiters für die Menschenrechte, der hofft, dass möglichst viele bei der Aktion mitmachen, damit auch die Verantwortlichen sehen, dass behinderte Menschen inklusiv und barrierefrei leben wollen und dafür endlich die nötigen Rahmenbedingungen schaffen.

Heute für ein gutes Barrierefreiheitsrecht

Logo: Heute für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Heute für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) Heute begehen wir den mittlerweile 30. Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen. Und heute wird mehr denn je unser volles Engagement gebraucht, um Druck auf die Bundestagsabgeordneten für ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu machen. Denn bereits in zwei Wochen dürften im Ausschuss für Arbeit und Soziales die Würfel fallen, welche Änderungsanträge zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz beschlossen werden. Deshalb ist es gerade heute wichtig, dass wir die vielen Aktivitäten zum Protesttag unterstützen, so die Einschätzung vieler Organisationen. Um 10:00 Uhr findet beispielsweise eine symbolische Aktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin mit einem Geldautomaten mit Stufen statt und ab 17:00 Uhr startet der Online-Event zum Protesttag mit vielen Stimmen aus dem In- und Ausland, der von Raul Krauthausen und Constantin Grosch moderiert wird.

Zukunft ohne Barrieren?! Zum Stand der politischen Diskussion

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Wo wir heute am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen in der Diskussion um das voraussichtlich in zwei Wochen am 20. oder 21. April im Bundestag zur Abstimmung anstehende Barrierefreiheitsstärkungsgesetz stehen, macht ein Video von Gesprächen am Mehr Barrierefreiheit Wagen vom Nachrichtendienst EU Schwerbehinderung und ein Bericht über eine Veranstaltung von Mechthild Rawert deutlich. Sie zeigen, wo wir in den verbleibenden zwei Wochen noch nachhaken können und müssen.

Markus Ertl: Mein ganz persönlicher 5. Mai

Markus Ertl
Markus Ertl
Foto: privat

Lenggries (kobinet) Dass der Euorpäische Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen, der dieses Jahr schon zum 30. Mal am und um den 5. Mai herum stattfindet, nicht nur für politische Veränderung wirbt, sondern auch empowernd für behinderte Menschen ist, die sich an diesem Tag für ihre Rechte engagieren, das zeigt ein Bericht von Markus Ertl. Er erinnert sich heute an seinen ersten Protesttag am 5. Mai 2016 und was das bei ihm bewirkt hat, bzw. wo er heute aktiv ist.

3 Filme ohne Worte zum Protest

Kamera mit Kameramann vor den 2 Darstellern mit Gebärdendolmetscher
Bei den Dreharbeiten
Foto: Lebenshilfe Lüneburg-Harburg gemeinnützige GmbH

Berlin (kobinet) Die Lebenshilfe sowie die Vereine der Lebenshilfe Lüneburg und dem LK Harburg haben gemeinsam mit Menschen mit Behinderung drei Protestvideos gedreht, die auf künstlerische Weise alltägliche Diskriminierungserfahrungen thematisieren. Der Videodreh ermöglicht Menschen mit Behinderung eine Teilnahme am Protesttag und lässt ihre Anliegen – gerade auch in Pandemie-Zeiten – sichtbar werden. Das Besondere an den Videos ist, dass die Interviewten fast ohne Worte auf die Fragen antworten, sondern nur mit Gestik, Mimik und mit Hilfe von Kostümierungen und Requisiten.

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Foto: Hubertus Thomasius

Berlin (kobinet) Lebendige Diskussion bereichert das Leben. Im Disput entstehen nicht nur gegenseitige Erkenntnis. Neue Ideen können geboren werden. Deshalb können Kommentare unsere Artikel bereichern.

Wie soll das gehen?

Wir doktern seit 2002 an der Barrierefreiheit rum

Dr. Sigrid Arnade im Gespräch mit Dr. Volker Sieger am Mehr Barrierefreiheit Wagen
Dr. Sigrid Arnade im Gespräch mit Dr. Volker Sieger
Foto: Hans-Günter Heiden

Brandenburg (kobiner)

Brandenburg (kobiner) Bei windigem, aber noch trockenem, Wetter machte der Mehr Barrierefreiheit Wagen heute am 4. Mai Station in der Stadt Brandenburg. Dr. Sigrid Arnade und Hans-Günter Heiden, die mit dem beschilderten VW Bus noch bis 9. Mai im Rahmen des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen unterwegs sind, sprachen dort mit Dr. Volker Sieger, dem Leiter der Fachstelle Barrierefreiheit u.a. über das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz und was es für ein gutes Barrierefreiheitsrecht braucht.

DOSB startet Projekt für Event-Inklusionsmanagement

Teinehmerinnen und Teilnehmer der Podiumsdikussion während des Projektstarts
Podiumsdikussion während des Projektstarts
Foto: DOSB

FRANKFURT am Main (kobinet) Das fünfjährige EVI-Projekt des Deuschen Olympischen Sportbundes (DOSB) eröffnet Menschen mit Behinderungen mehr Chancen im Arbeitsmarkt Sport und ermöglicht vermehrte inklusive und barrierefreie Sportveranstaltungen. Dieses Projekt zielt auf die Ausbildung von Event-Inklusionsmanagerinnen und Event-Inklusionsmanagern im Sport und wurde kürzlich Ende April gestartet.

Rika Esser appelliert: Barrierefreiheit stärken – jetzt!

Foto von Rika Esser
Foto von Rika Esser
Foto: GIZ

Wiesbaden (kobinet) Die Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, Rika Esser, weist anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai auf die essenzielle Bedeutung von Barrierefreiheit für eine inklusive Gesellschaft hin. Sie appelliert an Entscheidungsträger, Barrierefreiheit jetzt zu stärken.

Assistenz im Krankenhaus muss bezahlt werden – jetzt!

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Die Begleitung von Menschen mit Behinderung und Assistenzbedarf im Krankenhaus muss endlich finanziert werden. Darauf drängen die Fachverbände für Menschen mit Behinderung. „Nicht zuletzt die Corona-Pandemie und damit vermehrte Krankenhausaufenthalte haben die Situation verschärft. Bereits im November letzten Jahres hat der Bundesrat die Bundesregierung aufgefordert, eine Lösung zu finden. Mit Beschluss vom 22. April 2021 fordert nun auch der Bundestag eine Klärung. Dies muss jetzt aufgegriffen werden, bevor es zu spät ist“, heißt es vonseiten der Fachverbände.

Auktion zu Gunsten der Stadtimkerei

Eröffnung der Vitrine Auktion Stadtimkerei
Eröffnung der Vitrine Auktion Stadtimkerei
Foto: gpe Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen gGmbH

MAINZ (kobinet) In der Open-Air-Galerie „Die Vitrine“ in Mainz wurde Ende April die Auktion von vier Kunstwerken zugunsten der Sozialen Stadtimkerei der gpe gestartet.

Inklusionstage werden heute fortgesetzt

Plakat der Inklusionstage 2021: Zusammen. Selbstbestimmt. Arbeiten
Plakat der Inklusionstage 2021
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) Die gestern begonnenen Inklusionstage werden heute am 4. Mai ab 10:30 Uhr fortgesetzt. Unter dem Motto „Zusammen. Selbstbestimmt. Arbeiten“ stehen heute beispielsweise einige Fragen im Zusammenhang mit Werkstätten für behinderte Menschen auf dem Programm. Für die Teilnahme an den coronabedingt durchgeführten Online-Veranstaltungen ist keine Anmeldung nötig. Man kann ihnen einfach im Livestream folgen.

Endstation Barrierefreiheit im Zuständigskeitswirrwarr

Logo: Noch 53 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 53 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Kassel (kobinet) Hinweise auf eine freie Arztwahl klingen für viele behinderte Menschen wie Hohn, denn ihre Arztwahl richtet sich meist nicht nach der passenden Qualität der Ärzt*innen, sondern sie müssen oft froh sein, überhaupt eine barrierefreie Arztpraxis zu finden. Und diejenigen Ärzte, die ihre Praxen barrierefreier machen wollen, enden oft im Nirgendwo des behindernden Zuständigkeitswirrwarrs, wie Uwe Frevert aus Kassel von seiner Zahnarztpraxis zu berichten weiß. Er hofft, dass die Bundestagsabgeordneten, denen heute am 4. Mai noch 53 Tage für die Verabschiedung eines guten Barrierefreiheitsrechts in dieser Legislaturperiode verbleiben, endlich konsequent und umfassend handeln.

Dritter Teilhabebericht der Bundesregierung veröffentlicht

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Rechtzeitig vor den Inklusionstagen, wo er gestern bereits Thema in einer Gesprächsrunde zur Teilhabeforschung war, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den Dritten Teilhabebericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen veröffentlicht. In dme über 800 Seiten dicken Teilhabebericht wird der Frage nachgegangen, wie Menschen mit Beeinträchtigungen in ihrer sozialen Teilhabe gefördert oder beeinträchtigt werden. Der Bericht zeigt, wie sich die Teilhabe von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen unterscheidet und welche Entwicklungen im Zeitlauf zu beobachten sind, heißt es in einer Ankündigung der Bundesfachstelle Barrierefreiheit.