
Foto: Irina Tsicher
Berlin (kobinet) Wanderer, es gibt keine Wege. Wege enstehen beim Gehen. (Antonio Machado)

Berlin (kobinet) Wanderer, es gibt keine Wege. Wege enstehen beim Gehen. (Antonio Machado)

Stuttgart (kobinet) Das Zentrum selbstbestimmt Leben (ZsL) Stuttgart lädt anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl am 26. September zu einer Online-Diskussion mit Bundestagskandidat*innen ein, die mit einer Behinderung leben. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen, wie es in der Ankündigung für die am Montag, den 26. Juli von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr stattfindenden Zoom-Veranstaltung heißt.

KÖLN (kobinet) Nach einem Jahr Pandemiepause fand in diesem Jahr in der Gesamtschule Holweide das internationale Rollstuhlbasketballturnier statt. Seit 2018 messen sich bei diesem Nations Cup Cologne die besten Rollstuhlbasketball-Teams der Welt. So auch in diesem Jahr. Neben den deutschen Nationalmannschaften der Frauen und Männer, waren die Frauenteams der Niederlande und Spanien sowie bei den Männern die Türkei zu Gast.

DÜSSELDORF (kobinet) Mehr als 400 Personen waren in der Zeit von Ende April bis Anfang Juli eingeladen, die Notruf-App nora zu testen. Während dieser Tests waren nur wenige Fehler aufgetreten. Insgesamt hat die App sehr gut funktioniert.

Heidelberg (kobinet) Michaela Schadeck wurde 1968 geboren, ist Sozialarbeiterin und lebt in Heidelberg. Sie hat eine Infantile Cerebralparese (Spastische Lähmung) und ist daher seit ihrer Geburt fast rund um die Uhr auf Pflege und Assistenz angewiesen. Im Zeitzeuginnen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) spricht sie über ihren Lebensweg und ihre Erfahrungen, unter anderem über den großen Schritt, den ihre Entscheidung zum Studium für sie darstellte. Damals zog sie von ihrem Geburtsort, einem Dorf in Bayern, in die Universitätsstadt Heidelberg und lebte dort erstmals außerhalb der elterlichen Obhut.

BREMEN (kobinet) Mit Blick auf die bevorstehenden Wahl zum Deutschen Bundestag machen viele Verbände und Interessengruppen auf ihre Forderungen und Wünsche aufmerksam. so manche Menschen haben es dabei traditionell schwer, in der Politik Gehör zu finden. Und die Corona-Pandemie hat dieses Phänomen noch einmal verstärkt. Um diesem Problem entgegenzuwirken existieren auch in Bremen zahlreiche Initiativen und Zusammenschlüsse, die behindertenpolitisch aktiv sind und für das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben eintreten. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „m“, des Behindertenhilfeträger Martinsclub Bremen widmet sich in der aktuellen Ausgabe diesem speziellen politischen Engagement.

DÜSSELDORF (kobinet) Mit der Kampagne „Sozialer Aufschwung JETZT!“ will der VdK Nordrhein-Westfalen vor sozialer Schieflage im Ruhrgebiet warnen. Auf einer „Tour der Armut“ durch das Ruhrgebiet machen die Präsidentin des VdK Deutschland Verena Bentele und führende Vertreter des VdK-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen darauf aufmerksam, dass die A40 leider nicht umsonst als Armutsäquator gilt

HANNOVER (kobinet) In Niedersachsen wird aktuell eine Förderrichtlinie erarbeitet, welche die Tagesbildungsstätten und das deutschen Taubblindenwerk in diesem Bundesland bei der Digitalisierung unterstützen soll. Die Förderrichtlinie soll im November 2021 starten. Sie hat einen Umfang von 1,5 Millionen Euro, die das Digitalisierungsministerium aus dem Sondervermögen Digitalisierung zur Verfügung stellt.

Berlin (kobinet) Der Gesetzgeber beauftragte den G-BA bis Ende Oktober 2021 die Außerklinische Intensivpflege-Richtlinie (AKI-RL) zum Intensivpflege-Stärkungsgesetz (IPReG), zu erarbeiten. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) liest darin vor allem ein antiquiertes Menschenbild, wenn es darum geht, außerklinische Intensivpflege zukünftig umzusetzen.

HANNOVER (kobinet) Mit einem Fachtag, der unter dem Thema „Alle reden miteinander!“ steht, rückt die niedersächsiche Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen das Persönliche Budget, Budget für Arbeit und Budget für Ausbildung weiter in den Mittelpunkt der Politik.

BERLIN (kobinet) Um während der Pandemie die kulturelle Teilhabe von Menschen in Einrichtungen der Wohlfahrtspflege zu stärken und gleichzeitig in Not geratene freischaffende Berliner Musikerinnen und Musiker zu unterstützen wurde im Jahr 2020 von KulturLeben Berlin und der Deutschen Orchestervereinigung die Kampagne #MusikerFürMusikerBerlin initiiert. Nach allein 40 Konzerten im Jahr 2021 geht die Kampagne jetzt in die Sommerpause und bereitet die weiteren Auftritte für das Fortsetzen dieser Konzerte vor.

HEIDELBERG (kobinet) Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und ihre wissenschaftlichen Kooperationspartner veranstalten bis zum 6. August eine interaktive Online-Diskussion, welche unter dem Thema „Soziale und berufliche Teilhabe durch das Persönliche Budget“ steht. Bei seiner Einführung im Jahr 2001 und auch mit Einführung des Rechtsanspruches im Jahr 2008 erfuhr das Persönliche Budget eine hohe Aufmerksamkeit. Inzwischen erhalten etwa 10.000 Budgetnehmende diese Leistung über die Eingliederungshilfe; eine Zahl, die weit hinter den Anfangserwartungen zurückbleibt.

Berlin (kobinet) Markus Rehm gehört zum 134-köpfigen deutschen Team für die Paralympics vom 24. August bis 5. September in Tokio. Vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS will der Weitspringer zuvor schon einen Olympia-Start erreichen.

HANNOVER (kobinet) Eine Beratung zu den Themen Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit, Hartz IV und Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht ist ab sofort beim Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen auch per Video möglich. Der Landesverband erweitert damit sein digitales Beratungsangebot

Berlin (kobinet) Hans-Günter Heiden vom NETZWERK ARTIKEL 3 hat die Wahlprogramme der im Bundestag vertretenen Parteien in Sachen Behindertenpolitik gecheckt und das Ergebnis im neuesten Informationsdienst des NETZWERK ARTIKEL 3 Behinderung & Menschenrecht veröffentlicht.

Berlin (kobinet) Bei der schwersten Unwetterkatastrophe in Deutschland sind mehr als 150 Menschen ums Leben gekommen. Sintflutartige Regenfälle haben in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz Verwüstungen mit unermesslichen Schäden angerichtet. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach heute im Katastropengebiet mit Flutopfern und Rettungskräften.

HANNOVER (kobinet) Beim Landesverband Niedersachsen des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) wurde kürzlich der erste Podcast der neuen Serie „Kein Ponyhof“ veröffentlicht. Die Moderatorinnen Katharina Lorenz und Stefanie Jäkel zeigen darin an Beispielen aus dem SoVD-Beratungsalltag wo es bei Gesundheit, Behinderung, Pflege, Hartz IV und Rente in Deutschland klemmt. Mit spannenden Gästen beleuchten die beiden die Themen außerdem von einer anderen und oft ungewöhnlichen Seite.

MÜNCHEN (kobinet) Vom Mitte bis zum Ende der kommenden Woche präsentieren Schülerinnen und Schüler des CAMPUS DI MONACO im Köşk verschiedene Projekte und Kunstwerke aus dem aufregenden Schuljahr 2020/21. In der Ausstellung sind Gemälde, Zeichnungen und Collagen sowie Keramikobjekte und textile Kunst aus der Kunstwerkstatt, der Holzwerkstatt und dem Kreativlabor zu sehen. Darüber hinaus zeigen die Schülerinnen und Schüler Fotografien und Filme zu Themen, mit denen sie sich in diesem Jahr intensiv auseinandergesetzt haben.

Bielefeld (kobinet) Dr. Faraj Remmo wurde 1969 in Beirut im Libanon geboren und ist ursprünglich kurdischer Abstammung. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich „Diversity und Inklusion“ an der Universität Bielefeld; im Zentrum für Lehren und Lernen (ZLL). Mit 15 Jahren kam er als Bürgerkriegsflüchtling und Asylbewerber dauerhaft nach Berlin. Seit einem Badeunfall mit 20 Jahren ist er querschnittgelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen. Nach dem Unfall holte er sämtliche Schulabschlüsse nach, studierte Pädagogik und Soziologie an der Universität Bielefeld und schlug eine wissenschaftliche Laufbahn ein. Zehn Jahre war er auch sachkundiger Bürger im Integrationsamt der Stadt Bielefeld.“ So heißt es zum Zeitzeugen-Interview für das Zeitzeugen-Projekt des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Dr. Faraj Remmo, in dem dieser über seine Erfahrungen berichtet.

MARBURG (kobinet) Menschen mit Sehbeeinträchtigung, die sich neben ihrer Berufstätigkeit ehrenamtlich engagieren sind durch vielfältige Belastungen besonders gefordert. Neben den behinderungsspezifischen alltäglichen Belastungen stellt die Vereinbarkeit von Beruf und Ehrenamt für sie eine besondere Herausforderung dar. Der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) bietet deshalb die Möglichkeit, in einem Online-Seminar mehr darüber zu lernen, wie die eigene psychische Widerstandsfähigkeit gestärkt werden kann.

KÖLN (kobinet) Vom 22. bis zum 24. Juli wird in der Sporthalle Gesamtschule Holweide in Köln der Nations Cup Cologne im Rollstuhlbasketball ausgespielt – leider ohne Zuschauer in der Halle, aber dank des Partners PubliCare mit Livestream. Das sportliche Highlight vor den Paralympics wird parallel auf YouTube, Facebook und Sportdeutschland.TV übertragen.

BERLIN (kobinet) Mit Bezug auf eine veröffentlichte Studie der Bertelsmann Stiftung weist der Sozialverband Deutschland (SoVD) darauf hin, dass viele Alleinerziehende trotz Arbeit für sich und ihre Kinder oft keine gesicherte Existenz aufbauen können. Zudem wächst nahezu die Hälfte (45 Prozent) aller Kinder im SGB II-Bezug bei Alleinerziehenden auf, die aber unter allen Familien nicht einmal ein Fünftel ausmachen. SoVD-Präsident Adolf Bauer fordert deshalb: „Politik darf die betroffenen Kinder nicht länger allein lassen.“

Berlin (kobinet) Anlässlich der am 26. September 2021 anstehenden Bundestagswahl sowie der weiteren Wahlen auf Landes- und kommunaler Ebene in diesem Jahr hat die LIGA Selbstvertretung 10 Gebote für eine zukunftsfähige Behindertenpolitik formuliert. „Daran müssen sich die politischen Parteien, ihre Programme sowie die Koalitionsverträge künftiger Regierungen messen lassen“, erläutert die LIGA-Sprecherin Dr. Sigrid Arnade. Alle Gebote orientieren sich nach Angaben der LIGA-Sprecherin an der UN-Behindertenrechtskonvention und damit an einer Behindertenpolitik als Menschenrechtspolitik. Die 10 Gebote wurden auch in Leichte Sprache übersetzt.

MÜNCHEN (kobinet) Hilfsmttel werden von vielen Menschen eben nur als „Mittel zur Hilfe“ gesehen. Nur wenige verstehen von selbst, dass Hilfsmittel vor allem mehr Mobilität und mehr Freiheit bedeuten. So auch für Johannes Floors. Er ist einer der schnellsten Para-Sprinter der Welt. Der 26-Jährige hat auf seinen zwei Unterschenkelprothesen die Paralympics gewonnen und ist Weltmeister auf den Sprintstrecken. „Prothesen bedeuten für mich Freiheit“, sagt der Sportler, der für den TSV Bayer 04 Leverkusen startet.

BERLIN (kobinet) Heute hat der Paritätische Gesamtverband eine Studie veröffentlicht, welche belegt, dass die bestehenden sozialen Sicherungssysteme nicht ausreichen, um Kinderarmut effektiv zu verhindern, Unter dem Titel „Kein Kind zurücklassen. Warum es wirksame Maßnahmen gegen Kinderarmut braucht.“ belegt diese aktuelle Expertise der Paritätischen Forschungsstelle Ausmaß und Entwicklung der Kinderarmut in Deutschland.

Hannover (kobinet) Hinsehen, anerkennen, unterstützen: Die niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Petra Wontorra, fordert unter diesem Motto zeitnahe Leistungen für notwendige Beratung, multiprofessionelle Behandlungen, Therapien, Rehabilitation und Teilhabe vor Ort für Betroffene von Langzeitfolgen nach überstandener Corona-Virus-Infektion.

Berlin (kobinet) „Das Bundesgesundheitsministerium lässt sehenden Auges zu, dass das Selbstbestimmungsrecht von beatmeten Patienten durch den Gemeinsamen Bundesausschuss unterlaufen wird. Freie Demokraten und Verbände haben lange dafür gekämpft, dass eine echte ambulante Versorgung auch nach dem IPReG noch möglich ist. Die jetzige Untätigkeit der Bundesregierung bei der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses zeigt, dass die damaligen Zusagen nicht mehr als Lippenbekenntnisse waren und die Belange von Menschen mit Behinderungen wieder einmal missachtet werden.“ Dies kritisiert der teilhabepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Jens Beeck.

Wiesbaden (kobinet) Am 8. Juli 2021 wurde im Hessischen Landtag das Sinnesbehindertengeldgesetz abschließend beraten und beschlossen. Das Gesetz führt nach Informationen der Landesbehindertenbeauftragten von Hessen, Rika Esser, ein Taubblinden- und Gehörlosengeld ein. Als Nachweis bei dessen Beantragung soll der Schwerbehindertenausweis genügen. Das Gehörlosengeld wird sich fortan automatisch dynamisch jeweils dem Zeitpunkt und Umfang des aktuellen Rentenwerts anpassen, wie die Beauftragte mitteilte.

DÜSSELDORF (kobinet) In Düsseldorf hat der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen den Startschuss für seine Kampagne „Sozialer Aufschwung JETZT!“ gegeben. Dabei geht es, wie der Vorsitzende Horst Vöge erläuterte: „Vom Kampf gegen Armut, über eine menschenwürdige Pflege und gute Gesundheitsversorgung, bis hin zum Abbau von Barrieren sowie auskömmlichen Renten“. Im Vorfeld der Bundestagswahl möchte der Verband eine breite Öffentlichkeit für diese Forderungen nach dringend notwendigen Reformen im Sinne eines zukunftsfähigen Sozialstaats gewinnen.

HANNOVER (kobinet) Der Landesverband Niedersachsen des Sozialverband Deutschland (SoVD), die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, die Lebenshilfe Niedersachsen, der Behindertensportverband Niedersachsen und der niedersächsische Blinden- und Sehbehindertenverband unterstützen das Bemühen, dass die bevorstehenden Wahlen Wahlen für Alle werden können. Dazu haben sie eine Wahlhilfebroschüre und eine Liste zur Kommunalwahl in Leichter Sprache herausgebracht.

BERLIN (kobinet) Ursprünglich sollte die Frist für die Bewerbung interessierter Kommunen für die Teilnahme am Modellprojekt „LIVE – Lokal Inklusiv Verein(tes) Engagement“ von Special Olympics Deutschland (SOD) am 31. Juli 2021 enden. Diese Frist wurde jetzt bis zum 30. September 2021 verlängert. SOD möchte damit weiteren Kommunen die Chance einräumen, Projektideen zum Auf- und Ausbau inklusiver Strukturen einzureichen.

Berlin (kobinet) Nach erfolgreichem Studium arbeiten blinde Menschen in vierlerlei Berufen. Der Computer gehört in Ausbildung und Beruf dazu. Verbände und Initiativen unterstützen. Ein virtuelles Orientierungsseminar im Oktober kann für Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen und andere Studieninteressierte interessant sein.

München (kobinet) Ein Mann mit Behinderung erhält seit mehreren Jahren Eingliederungshilfe in Form ambulanter Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft durch den Bezirk Oberbayern. Diese Hilfen organisiert er eigenständig nach dem Arbeitgebermodell. Grundlage für die Auszahlung war die monatliche Vorlage von Einzelnachweisen, die der Bezirk Oberbayern dem Kläger aushändigte. Darin wurde eine detaillierte und minutiös dargestellte Auflistung von Unternehmungen verlangt, die der Kläger im Rahmen der Eingliederungshilfe unternommen hat. Das Sozialgericht München sah diese Handhabung schon im Januar 2020 als rechtsungültig an. Nachdem der Bezirk Oberbayern nun seine Berufung im März dieses Jahres zurückzog, ist das Urteil des Sozialgerichtes München Aktenzeichen S 48 SO 541/18 jetzt rechtskräftig.

Berlin (kobinet) „Diese Legislaturperiode hat für die Barrierefreiheit so gut wie nichts gebracht. Das von der großen Koalition kurz vor der Sommerpause verabschiedete Barrierefreiheitsstärkungsgesetz hatte einen vielversprechenden Titel, war aber inhaltlich mutlos. Umgesetzt wurde damit nur das absolute Minimum der EU-Barrierefreiheitsrichtlinie. Wir wollen dagegen mit einer umfassenden Verpflichtung Barrieren in allen Bereichen beseitigen, damit Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt am Leben teilhaben und selbstbestimmt leben, lernen und arbeiten können“, so heißt es im neuesten Newsletter der behindertenpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer. Und weiter schreibt die Grünen-Abgeordnete: „Doch leider haben Union und SPD unseren entsprechenden Antrag abgelehnt. Hier bleibt für die nächste Wahlperiode einiges zu tun.“

Berlin (kobinet) Bis zur Bundestagswahl am 26. September ist es nicht mehr lange hin, und auch auf kommunaler und regionaler Ebene stehen im Herbst Wahlen an. Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit möchte Organisator*innen in den Wahllokalen vor Ort unterstützen und hat deshalb eine Handreichung mit Checklisten erstellt, die bei der Umsetzung von barrierefreien Wahlen helfen soll. Denn die Wahl und die Wahllokale sollten möglichst für alle zugänglich und nutzbar sein.

Düsseldorf (kobinet) Eine barrierefreie oder barrierearme Wohnung zu finden, stellt viele Menschen mit Beeinträchtigungen und Senior*innen insbesondere in der Landeshauptstadt Düsseldorf und Umgebung vor eine große Herausforderung. Unterstützung bietet nun der InklusionsKompass Düsseldorf. Die Online-Plattform www.inklusions-kompass-duesseldorf.de – initiiert vom Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) Düsseldorf – gibt Menschen mit Beeinträchtigungen die Möglichkeit, Wohnungsgesuche einzustellen und Vermietern Wohnungsangebote zu inserieren. Alle Einträge können kostenlos und unkompliziert vorgenommen werden, wie es in einer Presseinformation heißt.

Berlin (kobinet) Die aktuellen Zahlen der Bundesregierung sind nach Ansicht der Sozialverbände SoVD und VdK alarmierend: Immer mehr Ältere gehen einer Beschäftigung nach. So waren 2020 deutlich mehr als eine Million Arbeitnehmer*innen 67 Jahre oder älter. Insbesondere wird dabei im Büro, als Putzkraft oder Fahrer*in gearbeitet – oft im Minijob. Vor allem Frauen sind dabei auf einen Zuverdienst zur Rente angewiesen. VdK-Präsidentin Verena Bentele ist überzeugt, dass viele dies nicht freiwillig tun und kritisiert das niedrige Rentenniveau.

Berlin (kobinet) Annalena Baerbock, die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, erteilt einer einmaligen Vermögensabgabe zur Finanzierung der Corona-Kosten eine Absage: „Aus meiner Sicht ist es mit Blick auf die Corona-Kredite einfacher und schneller hinzubekommen, wenn man einfach die Tilgung streckt.“ Die Spitzenkandidatin der Grünen war zu Gast in einer Sonderausgabe des Podcasts der VdK-Präsidentin „In guter Gesellschaft – Bentele hakt nach.“ Das Gespräch wurde auch im Video aufgezeichnet.

München (kobinet) Holger Kiesel, der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung und die bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit geben auch zur Bundestagswahl am 26.09.2021 wieder das Wahl-Hilfe-Heft in Leichter Sprache heraus. Holger Kiesel appelliert an alle Bürger*innen in Bayern: „Informieren Sie sich frühzeitig und gründlich über die Bundestagswahlen.“

Berlin (kobinet) Das Nachrichtenportal EU Schwerbehinderung hat eine Berichtsserie veröffentlicht, bei der alle im Bundestag vertretenen Parteien zur Behindertenpolitik befragt wurden. Dabei ging es um eine rückblickende Reflektion zur endenden Wahlperiode des Bundestages, sowie auch um das, was sich die Parteien für die neue Wahlperiode wünschen.