Foto: Der Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung
Regensburg (kobinet) Der Bayerische Behindertenbeauftragte und die kommunalen Behindertenbeauftragten in Bayern zeigen sich angesichts der bekannt gewordenen Kürzungsvorschläge in der Eingliederungs- sowie Kinder- und Jugendhilfe zutiefst besorgt. Die diskutierten Maßnahmen bedrohen aus ihrer Sicht die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und stellen einen Angriff auf den sozialen Frieden dar. Der Behindertenbeauftragte des Landes Bayern, Holger Kiesel, erklärte dazu: „Ich mache mir große Sorgen um die Zukunft. Als studierter Historiker fühle ich mich immer öfter auf sehr unangenehme Weise an dunkle Zeiten erinnert. Menschen mit Behinderung haben wieder Angst, dass man ihnen ihre Lebensgrundlage entzieht. Es geistern zahlreiche Kürzungsvorschläge herum, die einen massiven Angriff auf unseren Sozialstaat darstellen.“




