Gelsenkirchen (kobinet)
Menschen-Rechte sind Regeln für alle.
Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Das nennt man: Menschen-Rechte.
Menschen-Rechte sind wichtig.
Sie schützen alle Menschen.
Kolonialismus
Früher haben einige Länder das falsch gemacht.
Diese Länder waren stark.
Sie haben andere Länder erobert.
Ein starkes Land nimmt ein schwaches Land ein.
Das starke Land bestimmt dann über das schwache Land.
Es nutzt das Land für sich.
Humanismus
Aber die Menschen-Rechte haben viel Gutes gebracht.
Sie sagen: Alle Menschen sind gleich viel wert.
Jeder Mensch ist wichtig.
Alle Menschen sollen fair behandelt werden.
Vereinte Nationen
Fast alle Länder auf der Welt stimmen zu.
Sie arbeiten zusammen.
Die Vereinten Nationen sind eine Gruppe von Ländern.
Man sagt auch: UN.
Die UN wollen Frieden für alle.
Inklusion
Das ist ein großer Erfolg.
Ein wichtiger Teil ist Inklusion.
Alle gehören dazu.
Jeder darf mitmachen.
Niemand wird ausgeschlossen.
UN-Behinderten-Rechts-Konvention
Inklusion steht in einem Vertrag.
Der Vertrag heißt: UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Viele Länder haben den Vertrag unterschrieben.
Im Vertrag steht: Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte.
Professorin Theresia Degener sagt:
Der Vertrag hat die Menschen-Rechte besser gemacht.
Sie kennt sich mit Gesetzen aus.
Sie hat Recht studiert.
Eine Frau, die Recht studiert hat, heißt: Juristin.
Recht und KSL-NRW
Recht bedeutet: Regeln und Gesetze.
Wibke Roth arbeitet beim KSL-NRW.
KSL-NRW ist die Abkürzung für Kompetenz-Zentrum Selbst-bestimmt-Leben.
Das KSL-NRW ist in Nordrhein-Westfalen.
Es hilft Menschen mit Behinderung.
Das Gespräch mit Professorin Theresia Degener gibt es im Internet.
Dieser Text ist in Leichter Sprache.
Er folgt den Regeln der DIN SPEC 33429.
Foto: KSL.NRW
Gelsenkirchen (kobinet)
"Die Menschenrechte, auch, wenn sie immer ein westlich dominiertes Projekt waren, immer auch in Kontext von Kolonialismus und Imperialismus, missbraucht und instrumentalisiert worden sind, haben doch die Menschheit vorangebracht. Sie kodifizieren die Idee des Humanismus. Und, dass sich hierauf fast alle Staaten im Rahmen der Vereinten Nationen geeinigt haben, ist humanistischer Fortschritt. Aber Inklusion im Kontext von Menschenrechten gedacht, ist die einzige Hoffnung. Etwas Besseres haben wir noch nicht gefunden. Inklusion ist ein Bestandteil der Menschenrechte, insbesondere durch die UN-Behindertenrechtskonvention geworden. Und das ist ja auch das großartige an der UN- Behindertenrechtskonvention: Dass sie die Menschenrechte modernisiert hat." Dieses Zitat von Prof. Theresia Degener wird in der Ankündigung des Interviews, das Wibke Roth vom Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL.NRW) mit der renommierten Juristen in der Reihe Fensterblick geführt hat.
Foto: KSL.NRW
Gelsenkirchen (kobinet)
"Die Menschenrechte, auch, wenn sie immer ein westlich dominiertes Projekt waren, immer auch in Kontext von Kolonialismus und Imperialismus, missbraucht und instrumentalisiert worden sind, haben doch die Menschheit vorangebracht. Sie kodifizieren die Idee des Humanismus. Und, dass sich hierauf fast alle Staaten im Rahmen der Vereinten Nationen geeinigt haben, ist humanistischer Fortschritt. Aber Inklusion im Kontext von Menschenrechten gedacht, ist die einzige Hoffnung. Etwas Besseres haben wir noch nicht gefunden. Inklusion ist ein Bestandteil der Menschenrechte, insbesondere durch die UN-Behindertenrechtskonvention geworden. Und das ist ja auch das großartige an der UN- Behindertenrechtskonvention: Dass sie die Menschenrechte modernisiert hat." Dieses Zitat von Prof. Theresia Degener wird in der Ankündigung des Interviews, das Wibke Roth vom Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL.NRW) mit der renommierten Juristen in der Reihe Fensterblick geführt hat.





Lesermeinungen