Ludwigsburg (kobinet)
Antonio Florio arbeitet an einer Hoch-Schule.
Eine Hoch-Schule ist ein Ort.
Dort lernen Erwachsene.
Die Hoch-Schule heißt: Evangelische Hoch-Schule Ludwigsburg.
Gefühl wie Heim-Kommen
Antonio Florio sagt:
Es fühlt sich an wie Heim-Kommen.
Heim-Kommen bedeutet:
Man kommt an einen Ort.
Dort fühlt man sich wohl.
Er hat dort im Jahr 2003 angefangen.
Zuerst war er Referent.
Ein Referent hält Vorträge.
Er erklärt Themen vor Studierenden.
Später war er Lehr-Beauftragter.
Ein Lehr-Beauftragter unterrichtet.
Er bekommt Geld für seine Kurse.
Antonio Florio schreibt über eine Frau.
Die Frau heißt Frau Klöckner.
Sie hat etwas gesagt.
Meinung zu gemeinschaftlichem Wohnen
Frau Klöckner sagt:
Menschen mit Behinderung sollen zusammen leben.
Das soll vor Einsamkeit schützen.
Einsamkeit bedeutet:
Man fühlt sich allein.
Antonio Florio sagt:
Das ist nicht richtig.
Nicht alle wollen das.
Persönliche Assistenz
Antonio Florio hat persönliche Assistenz.
Persönliche Assistenz bedeutet:
Ein Mensch hilft ihm.
Er entscheidet selbst.
Die Assistenz hilft ihm zu Hause.
Ohne Hilfe hätte er weniger geschafft.
Fragen an die Politik
Er fragt:
Will die Politik das?
Will die Politik Karriere für Menschen mit Behinderung?
Karriere bedeutet:
Man bekommt einen besseren Job.
Will die Politik Selbst-Bestimmung?
Selbst-bestimmt bedeutet:
Man entscheidet selbst.
Antonio Florio sagt:
Wenn Menschen selbst-ständig leben,
ist es schwerer, sie in Heime zu schieben.
Ein Heim ist ein Haus.
Dort wohnen Menschen mit Hilfe.
Seminare mit Studierenden
Antonio Florio macht Seminare.
In den Seminaren sind Studierende.
Studierende lernen an der Hoch-Schule.
Die Studierenden haben etwas gut gemacht.
Antonio Florio sagt:
Seid mutig.
Antwortet auch mal frech.
Die Studierenden machen das.
Antonio Florio findet das gut.
Themen in den Seminaren
In seinen Seminaren geht es um:
- Keine Angst vor Menschen mit Behinderung.
- Dinge genau prüfen.
- Auch mal frech sein.
Hier kannst du den Post lesen:
Foto: Antonio Florio
Ludwigsburg (kobinet)
Wenn Antonio Florio an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg ein Seminar hält, ist das für ihn immer etwas Besonderes. Hier begann 2003 seine Laufbahn als Referent und später als Lehrbeauftragter. "Es ist also jedes Mal ein bisschen wie Heimkommen", schreibt Antonio Florio auf Facebook. Und weiter berichtet er: "In diesem Zusammenhang möchte ich auf eine Aussage von Frau Klöckner vor einigen Wochen eingehen. Sinngemäß meinte sie, dass in ihrer Heimatregion Menschen mit Behinderung zusammenleben, um sie vor Vereinsamung zu schützen. Das mag auf manche zutreffen. Aber daraus eine allgemeine Aussage zu machen, halte ich für grundlegend falsch! Ohne die persönliche Assistenz in meinen eigenen vier Wänden hätte ich meinen Weg niemals mit dieser Dynamik und diesen Erfolgen gehen können. Und jetzt werde ich bewusst etwas provokant: Will die Politik überhaupt, dass wir Menschen mit Behinderung Karriere machen und selbstbestimmt leben? Denn je selbstständiger und erfolgreicher wir werden, desto schwieriger wird es, uns in irgendwelche Heime abzuschieben! Zum Schluss noch ein Wort zu den Studierenden im ersten Teil meines Blockseminars: Es war klasse zu beobachten, wie sie meine Aufforderung, frecher zu sein und auf provokante Fragen auch mal frech zu antworten, umgesetzt haben. Genau darum geht es mir in meinen Seminaren: Berührungsängste abbauen, kritisch hinterfragen und auch mal frech sein!"
Foto: Antonio Florio
Ludwigsburg (kobinet)
Wenn Antonio Florio an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg ein Seminar hält, ist das für ihn immer etwas Besonderes. Hier begann 2003 seine Laufbahn als Referent und später als Lehrbeauftragter. "Es ist also jedes Mal ein bisschen wie Heimkommen", schreibt Antonio Florio auf Facebook. Und weiter berichtet er: "In diesem Zusammenhang möchte ich auf eine Aussage von Frau Klöckner vor einigen Wochen eingehen. Sinngemäß meinte sie, dass in ihrer Heimatregion Menschen mit Behinderung zusammenleben, um sie vor Vereinsamung zu schützen. Das mag auf manche zutreffen. Aber daraus eine allgemeine Aussage zu machen, halte ich für grundlegend falsch! Ohne die persönliche Assistenz in meinen eigenen vier Wänden hätte ich meinen Weg niemals mit dieser Dynamik und diesen Erfolgen gehen können. Und jetzt werde ich bewusst etwas provokant: Will die Politik überhaupt, dass wir Menschen mit Behinderung Karriere machen und selbstbestimmt leben? Denn je selbstständiger und erfolgreicher wir werden, desto schwieriger wird es, uns in irgendwelche Heime abzuschieben! Zum Schluss noch ein Wort zu den Studierenden im ersten Teil meines Blockseminars: Es war klasse zu beobachten, wie sie meine Aufforderung, frecher zu sein und auf provokante Fragen auch mal frech zu antworten, umgesetzt haben. Genau darum geht es mir in meinen Seminaren: Berührungsängste abbauen, kritisch hinterfragen und auch mal frech sein!"





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