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Berlin (kobinet) In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 haben die Nazis in Deutschland Synagogen angezündet, jüdische Bürger ausgeraubt, misshandelt und ermordet.

Berlin (kobinet) In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 haben die Nazis in Deutschland Synagogen angezündet, jüdische Bürger ausgeraubt, misshandelt und ermordet.

Berlin (kobinet) Zu den herbsten Enttäuschungen des Leben zählen oft – die erfüllten Wünsche! (Otto Weiß)

Berlin (kobinet) Der Deutsche Behindertenrat (DBR) lädt zu seiner Veranstaltung zum Welttag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember ein. Unter dem Motto „Inklusion und Teilhabe – (k)eine Utopie?“ wird sich alles um die großen Themen Barrierefreiheit und Diskriminierungsschutz drehen – und um die Fragen: Wo steht Deutschland aktuell? In welchen Bereichen hakt es? Und was muss sich in der kommenden Legislaturperiode ändern? Die Veranstaltung wird im Livestream auf YouTube übertragen wie das Aktionsbündnis nun ankündigte.

Berlin (kobinet) Der Sozialverband VdK kritisiert die Pläne der Gesundheitsminister, eine Testpflicht für Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen alle zwei Tage einzuführen. „Das reicht nicht und wird die verletzliche Gruppe der Heimbewohner und Patienten nicht ausreichend schützen. Wer täglich in die Einrichtung kommt, muss täglich getestet werden, egal ob Personal oder Besucher. Das muss unabhängig vom Impfstatus geschehen. Es ist nicht zielführend, Angehörige, die jeden Tag zu Besuch kommen, tagesaktuell zu testen, aber das Personal nur alle zwei Tage“, sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele in Berlin.

Berlin (kobinet) Während der exkludierende Charakter von Werkstätten für behinderte Menschen im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention immer wieder kritisiert wird, betrachtet Wilfried Oellers diese als Teil einer inklusiven Arbeitsmarktpolitik. „Für die Unionsfraktion im Deutschen Bundestag sind Werkstätten für behinderte Menschen, Inklusionsbetriebe und Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation ein fester Bestandteil einer inklusiven Arbeitsmarktpolitik“, betonte der CDU-Abgeordnete, der in der letzten Legislaturperiode die Funktion des Behindertenbeauftragten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ausübte im Interview mit Ottmar Miles-Paul von den kobinet-nachrichten, bei dem es u.a. auch um die Einbeziehung von Werkstätten in Sachen Gewaltschutz ging.

Berlin (kobinet) Der Zeitraum der Förderung des Umbaus zu barrierefreien InklusionsTaxis in Berlin endet in diesem Jahr. In den vergangenen Wochen sind deshalb aus dem Taxigewerbe noch viele Anträge auf Übernahme der Umbaukosten gestellt worden. Obwohl der gut gefüllte Fördertopf bei weitem nicht ausgeschöpft ist, werden viele der aktuellen Anträge aber nach Informationen des Landesverband Berlin-Brandenburg des Sozialverband Deutschland (SoVD) nicht mehr berücksichtigt.

MÜNSTER (kobinet) Anlässlich des Jubiläums „26 Jahre Netzwerk – 25 Jahre NetzwerkBüro“ sowie des Projektstarts von „Sicher, Stark und Selbstbestimmt – vernetzt!“ hat sich der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann, mit Vertreterinnen des Netzwerks Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung Nordrhein-Westfalen getroffen. Das Gespräch wurde zum dringend notwendigen Austausch genutzt, über Wege zu reden, der Gewalt vorzubeugen und Opfer besser zu unterstützen.

Heidelberg (kobinet) Der Verein Handiclapped veranstaltet seit 2008 barrierefreie Konzerte und setzt sich für Kultur ohne Barrieren ein. In einer digitalen Vortragsreihe des Vereins können sich seit September Bands, Musiker*innen und Musikprojekte zu bestimmten Themen austauschen.
Im vierten Teil der Reihe standen am Mittwoch (3.11.) zwei Themen auf dem Programm.

BERLIN (kobinet) Die Verteilung privater Vermögen in Deutschland wird nach einer repräsentativen Umfrage von einer klaren Mehrheit der Bevölkerung als ungerecht empfunden. Zugleich wird es für wichtig gehalten, großen Reichtum stärker als bisher zur Finanzierung des Gemeinwohls heranzuziehen. Hoher Investitionsbedarf wird in Bereichen wie Pflege, Bildung, Soziales, Umwelt und Digitalisierung gesehen. Der Paritätische, der BUND und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft warnen deshalb die Ampel-Verhandlungspartner davor, Steuererhöhungen zum Tabu zu erklären

EISENACH (kobinet) Unter der Leitug des ehemaligen Handballbundesliga-Spielers Bernd Fichtner und in Anwesenheit von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow wurde in Eisenach der erste Rollstuhl-Handball-Sportverein dieses Bundeslandes gegründet. Die ersten Trainigseinheiten bei der Abteilung „Ich lebe ohne Hindernisse“ (IHLO) beim Rehasportverein Mühlhausen wurden auch möglich, weil die Hasselmann-GmbH dazu zehn Sportrollstühle finanziert hatte.

Kassel (kobinet) Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man meinen, dass man sich in einem Theater der Widerholung befindet. Mit der kalten Jahreszeit hat nun auch eine neue Welle der Corona-Pandemie Deutschland erfasst. Angesichts extrem steigender Infektions-, Hospitalisierungs- und Sterberaten gilt gerade für Menschen mit Vorerkrankungen bzw. besonderen gesundheitlichen Herausforderungen wieder Alarmstufe Rot. 37.120 Neuinfektionen an einem Tag und 154 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus am 4. November gestorben sind, mahnen zur Vorsicht.

Berlin (kobinet) Vielen auf Bundesebene behindertenpolitisch Aktiven ist Dr. Carola Brückner im Rahmen ihrer langjährigen Tätigkeit als Referatsleiterin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales bekannt. Nun hat sie den Sprung zur Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Spandau geschafft, wo sie nun die erste Frau an der Spitze von Spandau ist.

Hamburg (kobinet) Die Hamburger Verkehrsbehörde hat am 4. November gemeinsam mit der Evangelischen Stiftung Alsterdorf und Stromnetz Hamburg den ersten Stand für E-Taxis eröffnet. Der Stand ist mit einer Doppel-Schnell-Ladestation exklusiv für Taxen ausgestattet und dient als Ergänzung und Unterstützung des Projekts „Zukunftstaxi“. In dem Projekt fördert die Stadt Hamburg gemeinsam mit über 30 privaten und öffentlichen Partner die Umstellung von Hamburgs Taxi-Flotte auf elektrische Antriebe. Passend zum ersten rein elektrischen Taxi-Stand haben auch die ersten beiden so genannten „London-Taxis“ in Hamburg ihren Betrieb aufgenommen.

Berlin (kobinet) Cringe ist ein englisches Wort. Es bedeutet ‚zusammen zucken‘. Gesprochen wird es etwa so: ‚krinch‘. Junge Menschen verwenden das Wort gern für „peinlich“ oder „ich schäme mich für“. Das Wort ist in Deutschland das Wort des Jahres 2021 geworden.
Ich schäme mich …

Berlin (kobinet) Wenn es nach Dr. Sigrid Arnade und vielen Aktiven aus der Behindertenbewegung geht, hätte die deutsche Übersetzung der UN-Behindertenrechtskonvention längst geändert werden müssen, zumal darin noch von Integration statt von Inklusion gesprochen wird und eine Schattenübersetzung des NETZWERK ARTIKEL 3 aufzeigt, wie es gehen kann. Nun schlägt die Sprecherin der LIGA Selbstvertretung den voraussichtlichen neuen Koalitionär*innen von SPD, Grünen und FDP vor, die deutsche Übersetzung der Konvention endlich als erste vertrauensbildende Maßnahme für eine neue Behindertenpolitik entsprechend anzupassen, wie dies Österreich beispielsweise schon längst getan hat.

Berlin (kobinet) Stephanie Aeffner ist nicht nur die erste Rollstuhlnutzerin im Bundestag, sondern als neu gewählte Abgeordnete gleich für die Grünen mit dabei bei den Koalitionsverhandlungen. Im Interview mit ZEIT ONLINE pladiert sie für einen politischen und gesellschaftlichen Wandel in der Wahrnehmung von Behindertenpolitik und macht deutlich, dass Behindertenpolitik kein bloßes Sozialgedöns, sondern Menschenrechtspolitik ist. „Jeder Mensch hat ein Recht auf Bildung, auf Zugang zum Gesundheitssystem, ein Recht auf politische Teilhabe. Es geht um elementare Menschenrechte“, stellt sie klar.

BERLIN (kobinet) Nach einer Verordnung der amtierenden Bundesregierung soll der Bundeszuschuss für die gesetzlichen Krankenversicherungen und das Jahr 2022 nochmals um sieben Milliarden Euro erhöht werden. Das wurde jetz angesichts der angespannten Finanzlage in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) entschieden.

BERLIN (kobinet) Die ökologische Wende benötigt eine breite gesellschaftliche Akzeptanz, oder sie wird scheitern. Mit dem Blick auf den UN-Klimagipfel im schottischen Glasgow, bei dem sich auch eine Klima-Allianz von 140 Organisationen zu Wort meldet, unterstreicht der SoVD-Präsident Adolf Bauer, dass es keinen Widerrspruch zwischen Ökologie und dem Sozialen geben darf.

Bad Segeberg (kobinet) „Was sind gute Nachrichten zur Inklusion?“ So lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, die das NETZWERK ARTIKEL 3 im Rahmen eines neuen Projektes am 3. November zusammen mit dem Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) Sascha Lang durchgeführt hat. Dabei kamen nicht nur viele Ideen für gute Nachrichten zur Inklusion zur Sprache, sondern das besondere daran war, dass die Veranstaltung als Podcast gestaltet und nun auch für all diejenigen, die nicht dabei sein konnten, veröffentlicht wurde.

Berlin (kobinet) Der Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen hat am 27. Oktober 2017 die „Allgemeine Bemerkung Nr. 5 zum selbstbestimmten Leben und Inklusion in die Gemeinschaft“ veröffentlicht. Nun wurde die deutsche Übersetzung dieses für viele behinderte Menschen sehr wichtigen Dokuments vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlicht, wie die Monitoringstelle zur UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Institut für Menschenrechte mitteilt.

Berlin (kobinet) Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration haben gemeinsam eine Stärkung des Engagements gegen Diskriminierung gefordert. Die Ergebnisse ihres Vierten Gemeinsamen Berichts an den Deutschen Bundestag, der am 3. November veröffentlicht wurde, unterstreichen die Dringlichkeit, mit der der Einsatz für Menschen mit Diskriminierungserfahrungen gestärkt werden müsse.

Mainz (kobinet) „Rheinland-Pfalz ist ein Land des Miteinanders. Wir stellen uns gegen Benachteiligung und wollen mehr als ein bloßes Nebeneinander. Unser Ziel bleibt weiter, dass Menschen mit und ohne Behinderungen selbstverständlich zusammen leben, lernen, arbeiten und ihre Freizeit gemeinsam gestalten. Inklusion ist keine milde Gabe, sondern ein Menschenrecht“, betonten der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer und der Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Matthias Rösch, anlässlich der Konstituierung des Landesbeirats zur Teilhabe behinderter Menschen in der neuen Legislaturperiode in Mainz.

Berlin (kobinet) Die Vorsitzende des Kindernetzwerks, Dr. Annette Mund, appelliert an die Bundesregierung, das Intensivpflegestärkungsgesetz nachzubessern: „Sichern Sie schwer kranken Kindern und Jugendlichen ein Leben in ihren Familien und die Chance auf eine altersentsprechende Entwicklung, indem Sie krankheitsspezifische und verrichtungsbezogene Leistungen ausreichend und zweckmäßig zur Verfügung stellen“, schreibt sie in einer Presseinformation des Kindernetzwerk.

Berlin (kobinet) Die Autorin Julia Dumsky sandte uns Ihren Text zu, den wir sehr gern veröffentlichen.
„heute, 12 Jahre nach dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), herrschen noch eklatante Missstände in Deutschland vor. Was mir daran aber zunehmend auffällt, ist die mangelnde gesellschaftliche Empörung darüber, was vermutlich viele Gründe hat. Sicher ist es aber ein Symptom der gesellschaftlichen Haltung gegenüber behinderten Menschen, die oft nicht als gleichwertig betrachtet und denen nicht auf Augenhöhe begegnet wird.“

Berlin (kobinet) Dr. Rainer Brockhaus, Vorstand der CBM Christoffel-Blindenmission, und der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Jürgen Dusel laden zu einer virtuellen Fachveranstaltung zu Gewalt an Frauen mit Behinderungen am 25. November von 14:00 bis 15:30 Uhr ein. Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen wollen sie zusammen mit einer Reihe von Referent*innen für das Thema Mehrfachdiskriminierung und Gewalt an Frauen mit Behinderungen als globale Herausforderung sensibilisieren, wie es in der Ankündigung der Veranstaltung heißt.

Berlin (kobinet) Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und Gehörlose, die in Einrichtungen der Behindertenhilfe leben oder arbeiten, gehören zu den am meisten gefährdeten Gruppen, wenn es um sexuellen Kindesmissbrauch geht. Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen sind zwei- bis dreimal häufiger von sexueller Gewalt durch Erwachsene in ihrer Kindheit betroffen, Männer sind ebenfalls häufig betroffen. Gleichzeitig werden Menschen mit Beeinträchtigungen bei konkreten Maßnahmen zur Bekämpfung des Problems oft übersehen. Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs will die Erfahrungen und Forderungen dieser Gruppe stärker berücksichtigen und hat daher in Berlin ein Pilotprojekt gestartet.

Winsen a.d. Aller (kobinet) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat vor kurzem den ersten Zwischenbericht einer Studie über das Entgeltsystem in den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) vorgelegt. Darin wird für das Jahr 2019 ein durchschnittliches monatliches Entgelt von 220,28 Euro angegeben. Darüber sprach kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit Ulrich F. Scheibner von der virtuellen Denkwerkstatt. Im folgenden Interview befragt er den früheren Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) zu seinen Eindrücken über die ersten Forschungsergebnisse.

Glasgow (kobinet) Großbritannien ist für einen höheren Grad an Barrierefreiheit bekannt. Die Vereinten Nationen haben bereits 2006 die UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet, die Barrierefreiheit vorschreibt und im Zusammenhang mit den Maßnahmen gegen den Klimawandel wird immer wieder die soziale Komponente und die Verbindung zur Schaffung von mehr Barrierefreiheit betont. Das alles hat nicht verhindert, dass die israelische Energieministerin, die einen Elektrorollstuhl nutzt, aufgrund von Barrieren nicht an einer Veranstaltung zur Klimakonferenz in Glasgow teilnehmen konnte.

Berlin (kobinet) Auf der zivilgesellschaftlichen Webseite „Barrierefreie Bahn“ sind eigentlich Infos und Ansporn zu erwarten, die klimafreundliche Eisenbahn auf der Schiene zu nutzen. Doch im jüngsten Bericht ist wieder von einem diskriminierenden Vorfall zu lesen.

BERLIN (kobinet) Die Berlinische Galerie zeigt noch bis zum 17. Januar 2022 Arbeiten des Schweizer Künstlers Ferdinand Hodler. In diese Ausstellung„ „Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne“ sind rund 50 Gemälde des Künstlers, darunter 30 aus dem Kunstmuseum Bern, das Kooperationspartner der Schau ist, zu sehen. Zu dieser Ausstellung gibt es ein Programm in Deutscher Gebärdensprache.

BERLIN (kobinet) Eigentllich war das Host Town Program (Programm der Gasteber-Städte) mit der Überschrift “170 Nationen – 170 inklusive Kommunen” gestartet. Dieses größtes inklusives Kommunalprojekt Deutschlands wird voraussichtich weit übertroffen – bisher wollen weit mehr als 200 Kommunen Gastgeberstadt der Special Olympics World Games Berlin 2023 werden.

BERLIN / BONN (kobinet) Die Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE), Dachverband für die rund vier Millionen Menschen mit Seltenen Erkrankungen in Deutschland und Mitglied im Nationalen Aktionsbündnis für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) haben sich stets fürTransparenz und Qualitätssicherung in der Versorgung der Patientinnen und Patienten mit seltenen Erkrankungen eingesetzt. In diesem Bemühen wurde nun ein Fortschritt erreicht.

Berlin (kobinet) In seinem neuesten Newsletter für den Monat Oktober 2021 weist der Deutsche Behindertenrat u.a. auf die für den 3. Dezember vom Aktionsbündnis geplante Veranstaltung zum Welttag der behinderten Menschen hin. Diese steht unter dem Motto: „Inklusion und Teilhabe – (k)eine Utopie?“

Berlin (kobinet) Im Oktober 2020 trat das Intensivpflege-und Rehabilitationsstärkungsgesetz – kurz „GKVIPReG“ in Kraft und am 19. November 2021 wird die „Richtlinie über die Verordnung außerklinischer Intensivpflege“ vom Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) verabschiedet. Beides betrifft schätzungsweise 27.000 Menschen in Deutschland. Um dafür in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein zu schaffen, startete der seit letztem Jahr tätige GKV-IPReG ThinkTank, dem ca. 50 Vertreter*innen aus Selbsthilfe, Medizin, Wissenschaft, Medizintechnik, Pflege und Therapie angehören, die Kampagne „Leben mit außerklinischer Intensivpflege ist vielfältig“. Ab heute, den 2. November, werden dazu großflächige Plakate von authentischen Kindern und Erwachsenen bis zum 22. November 2021 in Bonn und Berlin zu sehen sein.

Bremen (kobinet) Der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen Arne Frankenstein lädt in den nächsten Wochen zu einer Reihe von Veranstaltungen ein, die zum Teil online-, aber auch in Präsenz stattfinden. Am 8. November geht es beispielsweise darum, welche Erfahrungen behinderte Menschen während der Corona-Pandemie gemacht haben und was wir daraus lernen können.

Berlin (kobinet) Angesichts der sich häufenden Corona-Ausbrüche in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern fordert der Sozialverband VdK eine Testpflicht für alle Besucher*innen und Mitarbeiter*innen. „Eine solche Pflicht ist unabhängig vom Impfstatus dringend notwendig. Die Zahl der Infizierten steigt gerade deutschlandweit wieder, gleichzeitig können auch Geimpfte und Genesene das Virus übertragen. Es muss darum jetzt schnell gehandelt werden“, sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele.

Berlin (kobinet) Der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) und die refundrebel GmbH führen am 25. November von 18:00 bis 19:00 Uhr einen digitalen Erfahrungsaustausch durch und betonten, dass mobilitätseingeschränkte Menschen keine Kunden 3. Klasse sind. Diskriminierung und Behinderung sollten spätestens seit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention der Vergangenheit angehören. Doch leider sehe die Realität anders aus, betonten die beiden Akteur*innen, die sich für eine barrierefreie Mobilität einsetzen.

BERLIN (kobinet) Seit Oktober 2019 wird mit dem Berliner Spielplan Audiodeskription das erste Mal genreübergreifend und in nennenswertem Umfang eine gleichberechtigte Teilhabe an der Bühnenkultur der Hauptstadt für blinde und sehbehinderte Menschen möglich – und zwar auch in Zeiten von Corona. Bei einzelnen Aufführungen werden ein spezieller Besucherinnen-und Besucher-Service mit Tastführungen und dramaturgischen Gesprächen begleitend angeboten. Zu diesen Angeboten gehört auch der Berliner Spielplan Audiodeskription, in dessen Rahmen nun die Dreigroschenoper aufgeführt wird.

Berlin (kobinet) Während die Verhandlungen in den Arbeitsgruppen für den Koalitionsvertrag in die zweite Woche gehen, erwarten behinderte Menschen ein Ergebnis, das dem bisher in Deutschland schwach ausgeprägten Barrierefreiheitsrecht endlich entsprechenden Rückenwind verschafft. „Wir sind es leid, ständig mit alten und neuen Barrieren konfrontiert zu werden, ohne dass es eine nennenswerte Aussicht gibt, dass auch private Unternehmen zur Barrierefreiheit verpflichtet werden“, erklärte der Sprecher der LIGA Selbstvertretung Ottmar Miles-Paul.

Düsseldorf (kobinet) Wie berichtet, hat eine Kammer des Bundesverfassungsgerichts vor kurzem beschlossen, die Verfassungsbeschwerde einer alleinerziehenden Mutter und deren Tochter nicht anzunehmen. Sie hatten gegen den erzwungenen Förderschulbesuch und die Verweigerung des Rechts auf inklusive Bildung geklagt. Diesen aus ihrer Sicht als „enttäuschend“ und „irritierend“ empfundenen Beschluss hat die Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann kritisch mit einem Beitrag auf der Plattform Bildungsklick mit der Überschrift „Der ‚blinde Fleck‘ des Bundesverfassungsgerichts“ eingeordnet und bewertet.