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Special Winter Olympics in der kommenden Woche in Bad Tölz

Zwei Läufern auf Schlittschuhen beim Sport
Spaß beim Schlittschuhlauf
Foto: Pixabay/ferobanjo

ERLANGEN (kobinet) Die Special Olympics Winterspiele Bayern werden unter dem Motto „Gemeinsam stark“ in der kommenden Woche in Bad Tölz stattfinden. Vom 23. bis zum 26. Januar 2023 gehen dann rund 620 Sportlerinnen und Sportler an den Start und wollen in fairen Wettbewerben um tolle Erfolge ringen sowie dabei ganz viel Spaß haben.

Martinsclub organsiert Fortbildungen

Ein rotes, blaues, grünes und gelbes Buch
Bücher laden zum Lesen ein
Foto: Pixabay/VECTOR_STUDIO

BREMEN (kobinet) Die soziale Arbeit befindet sich in einem steten Wandel. Dem entsprechend ändern sich die Anforderungen an die Beschäftigten kontinuierlich. Nicht nur inhaltlich und rechtlich kommt es permanent zu Veränderungen. Von der Arbeit im Sozialwesen hängt oft das Wohlergehen vieler Menschen ab, die diese Leistungen in Anspruch nehmen. Deshalb organisiert der Martinsclub Fortbildungen für Beschäftigte aus dem Sozialwesen

Pflegekosten steigen ins Bodenlose

Foto Geld
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Foto: Irina Tischer

DÜSSELDORF (kobinet) In Nordrhein-Westfalen betragen die Zuzahlungen für einen Pflegeheimplatz für Pflegebedürftige und ihre Familien nun durchschnittlich 2.767 Euro pro Monat. Das sind 225 Euro mehr als im Vorjahr und sogar 281 Euro mehr als der Bundesdurchschnitt. An diesen veröffentlichen Zahlen des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) wird nach Einschätzung des VdK-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen deutlich, dass die Pflegekosten ins Bodenlose steigen. Der Verband verweist darauf, dass bereits viele Betroffene am Limit sind.

Dritte Beschwerde: Rechte von behinderten Kindern werden in Österreich ignoriert

Logo: Selbstbestimmt Leben Initiativen Österreich
Logo: Selbstbestimmt Leben Initiativen Österreich
Foto: SLI

Wien / Brüssel (kobinet) Zum dritten Mal haben die Organisationen Selbstbestimmt Leben Österreich (SLIÖ) und das Europäische Netzwerk für Selbstbestimmtes Leben (ENIL) eine offizielle Beschwerde gegen Österreich bei der EU- Kommission eingereicht. Es geht um die missbräuchliche Verwendung von geschätzten 1,0 Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), die in Kärnten für den Neubau eines Heims für behinderte Kinder im Alter zwischen fünf und 17 Jahren verwendet werden.

Stabwechsel beim Jahresauftakt des ZsL Erlangen

Irmgard Badura und Jürgen Ganzmann
Irmgard Badura und Jürgen Ganzmann
Foto: ZsL Erlangen

Erlangen (kobinet) Das Erlanger Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Behinderter (ZsL) veranstaltet heute am 20. Januar seinen Jahresauftakt. „Wir freuen uns, Jürgen Ganzmann gebührend zu verabschieden und gleichzeitig den Einstieg von Irmgard Badura als neue geschäftsführende Vorständin im ZSL zu feiern. Das Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Behinderter, kurz ZSL, wurde 1988 von Aktivist*innen als gemeinnütziger Verein zur Selbstvertretung von behinderten Menschen gemäß dem Motto „Nichts über uns ohne uns!“ gegründet. Ziel ist die gleichberechtigte Teilhabe im beruflichen wie privaten Lebensbereich, also Inklusion“, heißt es in der Presseinformation zur Veranstaltung zum Jahresauftakt.

Überlastete Klinikärzte sollen zusätzlich ambulante Untersuchungen für außerklinische Intensivpflege erbringen

Symbol Paragraph

Kassel (kobinet) Familien mit beatmeten Kindern sind verzweifelt. Künftig sollen vor jeder Verordnung von außerklinischer Intensivpflege (AKI) besonders qualifizierte Fachärzte bestätigen, dass die anspruchsvolle medizinische Versorgung weiterhin erforderlich ist. Da nur wenige niedergelassene Ärzte über die geforderte Qualifikation verfügen, sollen insbesondere Klinikärzte neben ihrer Tätigkeit im Krankenhaus jetzt zusätzlich die geforderten Untersuchungen für AKI-Patient*innen als ambulante Leistung erbringen. Die hierfür erforderlichen Kapazitäten sind aktuell jedoch nicht vorhanden. Der Mangel an geeigneten Pflegefachkräften behindert zusätzlich die lebenssichernde Versorgung. Fachärzte und Selbsthilfeverbände fordern die Bundesregierung daher auf, die Umsetzung der vorgesehenen Neuregelung solange auszusetzen, bis die geplanten Versorgungsstrukturen flächendeckend zur Verfügung gestellt werden können.

1. Sitzung des Arbeitsausschusses des Deutschen Behindertenrats im Jahr 2023

DBR-Arbeitsausschuss vom 18.1.2023
DBR-Arbeitsausschuss vom 18.1.2023
Foto: Weibernetz

Kassel/Berlin (kobinet) Am 18. Januar tagte der Arbeitsausschuss des Deutschen Behindertenrats (DBR) zum ersten Mal im Jahr 2023 mit einer prall gefüllten Tagesordnung unter der neuen Leitung des DBR-Sekretariats vom Weibernetz. Unter den 19 Tagesordnungspunkten wurden insbesondere die sechs Schwerpunktthemen für 2023 beraten: Novellierung von Gesetzen, wie des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) und des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) sowie eine barrierefreie Gesundheitsversorgung, ein inklusive Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII), Gewaltschutzmaßnahmen für Menschen mit Behinderung, ein inklusiver Arbeitsmarkt sowie eine neue Entgeltregelung in Werkstätten und schließlich die Parallelberichtserstellung im Rahmen der Staatenprüfung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Ratgeber zum Kindergeld für erwachsene Menschen mit Behinderung

Geldscheine
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Foto: Irina Tischer

Düsseldorf (kobinet) Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat seinen Ratgeber zum Kindergeld aktualisiert. Er erklärt die maßgeblichen Voraussetzungen für den Bezug des Kindergeldes anhand vieler konkreter Beispiele. Für ein behindertes Kind können Eltern über das 18. Lebensjahr hinaus und ohne altersmäßige Begrenzung Kindergeld erhalten, wenn das Kind aufgrund einer Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten.

Hat stattgefunden: Webinar Easy Web Checker – Webseiten einfach auf Barrierefreiheit testen

weiterer Text Digitale Barrierefreiheit
Logo Hochschule der Medien Stuttgart
Foto: Hochschule der Medien Stuttgart

Berlin (kobinet) Wie prüfen Sie Ihre Webseiten auf Barrierefreiheit? Wollen Sie einen einfachen und möglichst kostenfreien Test auf Barrierefreiheit Ihrer Webseiten machen?
Dann sind Sie mit dem Easy Web Checker relativ gut bedient. Zumindest erkennen Sie Top oder Flop.

Die Hochschule der Medien Stuttgart führte heute ein Webinar dazu durch.

Bundesteilhabegesetz noch nicht vollständig umgesetzt

Symbol Paragraph

Berlin (kobinet) „Am Ende des Jahres 2022, knapp sechs Jahre nach der Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG), ist die angestrebte Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe noch nicht vollständig in der Praxis umgesetzt. Das schreibt die Bundesregierung in ihrem ‚Bericht zum Stand und zu den Ergebnissen der Maßnahmen nach Artikel 25 Absatz 2 bis 4 des Bundesteilhabegesetzes‘, der nun als Unterrichtung (20/5150) vorliegt“, heißt es in einem Bericht des Informationsdienstes Heute im Bundestag. Die Bundesregierung verweise darin dem Bericht zufolge unter anderem auf die pandemiebedingten Einschränkungen der vergangenen drei Jahre, die auch erhebliche Auswirkungen auf das Leben von Menschen mit Behinderungen und die Organisation von Leistungen durch die Leistungsträger gehabt hätten.

Barrierefreies Café in Würzburg

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Senza Limiti“ heißt auf deutsch grenzenlos, denn in dem italienischen Café gibt es für den Besuch keine Grenzen. Mitten in der Würzburger Innenstadt laden Menschen mit und ohne Behinderung zu leckeren Speisen und frischem Kaffee ein.“ Darauf weist die Aktion Mensch in ihrem Newsletter hin.

5. Göttfried Inklusions Skicup am 28. Januar am Hirschberg in Kreuth

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Kreuth (kobinet) „Nach der pandemiebedingten Zwangspause und dem Bangen und Warten sehen die Wetterprognosen für die kommenden Tage vielversprechend aus, sodass neben dem angekündigten Schneefall auch die Beschneiung am Hirschberg möglich sein wird. Daher ist es uns eine große Freude, Sie heute zu unserem 5. Göttfried Inklusions Skicup am 28. Januar 2023 am Hirschberg in Kreuth einzuladen.“ Dies teilten die Organisator*innen des Skicups für Menschen mit und ohne Behinderung mit.

Barrierefreier Tourismus muss auch in Krisenzeiten realisierbar und erschwinglich bleiben

Logo des ZsL Stuttgart
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Foto: ZsL Stuttgart

Stuttgart (kobinet) Seit fast 14 Jahren ist nun die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (BRK) in Deutschland in Kraft. Mit diesem Vertragswerk, das von der Bundesrepublik ratifiziert wurde und damit für die Gesetzeskörperschaften auf allen Ebenen rechtsverbindlich ist, soll die vollumfängliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen sichergestellt werden. Dazu gehören gemäß Art. 30 der BRK auch die Bereiche Tourismus und Freizeit. Ulla Kenntner vom Vorstand des Zentrums selbstbestimmt Leben in Stuttgart (ZsL) betonte anlässlich der gerade stattfindenden Messe Caravan, Motor, Touristik in Stuttgart, dass ein barrierefreier Tourismus auch in Krisenzeiten realisierbar und erschwinglich bleiben muss.

Mitgliederzuwachs und hoher Beratungsbedarf

Dresden/Sachsen - Zwinger von Jorbasa

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DRESDEN (kobinet) Der Sozialverband VdK Sachsen verbucht für das Jahr 2022 einen hohen Mitgliederzuwachs und verweist in diesem Zusammenhang auf einen hohen Beratungsbedarf bei sozialrechtlichen Fragen und Problemen. Im Dezember 2022 hatte dieser VdK-Landesverband über 25.000 Mitglieder. Insgesamt wurden im Jahr 2022 über 19.100 Beratungen durchgeführt – telefonisch, persönlich, per E-Mail oder auch im Videochat. Das war eine Steigerung von über 11 Prozent zum Vorjahr.

SoVD kritisiert bisherige Pläne zum Deutschlandticket

DR Fahrkartenautomat. Deutsche Reichsbahn ticket issuing machine, July 1993 Leipzig. von sludgegulper

HANNOVER (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen begrüßt zwar grundsätzlich ein vergünstigtes Ticket für Bus und Bahn, kritisiert den geplanten Preis von 49 Euro für Menschen mit geringem Einkommen allerdings als viel zu hoch. Die Ankündigung des Verkehrsministers Olaf Lies, erst im nächsten Jahr über eine günstigere Lösung für diese Betroffenen nachdenken zu wollen, hält der SoVD für nicht nachvollziehbar.

Ausstellung klärt in Hamburg zur sexualisierten Gewalt gegen behinderte Menschen auf

Veranstalter der Ausstellung Echt mein Recht
Veranstalter der Ausstellung Echt mein Recht
Foto: Veranstalter der Ausstellung Echt mein Recht

Hamburg (kobinet) „Echt mein Recht“, so lautet der Titel einer Ausstellung, die in Hamburg zur sexualisierten Gewalt gegen Menschen mit Behinderung aufklärt. „Menschen mit Behinderung sind häufig von sexualisierter Gewalt betroffen. Das hat das Bundesfamilienministerium in umfangreichen Studien herausgefunden. So erfährt jede dritte Frau mit einer Behinderung sexualisierte Gewalt, fast die Hälfte aller Befragten bereits als Kind. Gemeinsam setzen die Hamburger Träger der Eingliederungshilfe mit der Ausstellung ‚Echt mein Recht‘ auf Aufklärung und Prävention sowie auf die direkte Kommunikation mit Menschen mit Behinderung“, heißt es in der Ankündigung. Die Ausstellung ist ab heute, 18. Januar, bis zum 25. Februar für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie wird im Foyer des Bezirksamtes Mitte, Caffamacherreihe 1-3, in 20355 Hamburg gezeigt. Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag, von 10.00 – 14.00 Uhr und 16.00 – 19.00 Uhr, Samstag von 12.00 – 16.00 Uhr.

Chef vom eigenen Pflegeteam

Symbol Ausrufezeichen

Rutesheim/Böblingen (kobinet) „Chef vom eigenen Pflegeteam“, so lautet der Titel der Episode 1/2023 des Podcast von Mein Herz lacht. Axel Lankenau erklärt im Podcast, wie er mit dem persönlichen Budget endlich die Versorgung seiner behinderten Kinder sicherstellen kann und hat viele Tipps. Seit 2011 wird die Pflege der behinderten Jugendlichen im Rahmen des Arbeitgebermodells erbracht.

Weltspieletag 2023: Schluss mit der Einfalt – Es lebe die Vielfalt

Symbol Information

Berlin (kobinet) „Schluss mit der Einfalt – es lebe die Vielfalt!” Dies ist das Motto des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Weltspieltag am 28. Mai 2023. Damit will das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ auf die besondere Bedeutung des Themas „Spiel und Inklusion“ aufmerksam machen. Dabei wird Inklusion als das Recht auf Teilhabe aller Menschen und insbesondere aller Kinder unabhängig von körperlichen und geistigen Fähigkeiten sowie kulturellen oder sozioökonomischen Hintergründen angesehen. Kommunen, Vereine, Initiativen und Bildungseinrichtungen sind aufgerufen, mit einer Aktion am Weltspieltag 2023 teilzunehmen und darüber hinaus für eine grundsätzliche Verbesserung der Rahmenbedingungen insbesondere für die gesellschaftliche Inklusion von Kindern einzutreten. 15 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention ist dies aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes mehr als überfällig.

Weitere Bushaltestellen werden in Mecklenburg-Vorpommern barrierefrei

Landkarte Lage Mecklenburg-Vorpommern in Deutschland
Lage Mecklenburg-Vorpommern in Deutschland
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland

Schwerin (kobinet) Dass es noch viel in Sachen barrierefreier Personenverkehr zu tun gibt, ist unumstritten. Insgesamt fünf Bushaltestellen werden jetzt im Amtsbereich Anklam-Land (Landkreis Vorpommern-Greifswald) barrierefrei umgebaut. Dabei geht es um die Errichtung von Bushaltestellen sowie Aufstell- und Warteflächen in den Gemeinden Neu Kosenow (Ortsteile Auerose und Kagendorf), Rossin (Ortsteil Charlottenhof), Sarnow sowie Neetzow-Liepen (Ortsteil Steinmocker). „Ein müheloser Zugang für alle, Sicherheit und Schutz vor Witterungseinflüssen sind wichtige Elemente an Bushaltestellen. Mit den jetzt geplanten Umbaumaßnahmen im Amtsbereich Anklam-Land wird für die Fahrgäste die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs deutlich erleichtert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern Reinhard Meyer.

Digitale Teilhabe wird gefördert

Angedeutete Weltkugel hinter einem Netz digitaler Zeichen
Digitale Welt
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BERLIN (kobinet) Wer seine Vorteile aktiv nutzen und sich gleichberechtigt einbringen möchte, muss sich auch in der digitalen Welt auskennen. Das macht die digitale Teilhabe zu einem Grundrecht für alle Menschen. Die Aktion Mensch möchte diese Teilhabe ermöglichen und stärken. Mit unserem Aktions-Förderangebot fördern wir inklusive Medienarbeit, die digitale Teilhabe für alle Menschen möglich macht, mit bis zu 20.000 Euro Zuschuss.

Special Olympics Deutschland Teams haben mit Vorbereitungen begonnen

Logo Special Olympics Deutschland
Logo Special Olympics Deutschland
Foto: SOD

BERLIN (kobinet) Für 416 Sportlerinnen und Sportler wird in 155 Tagen ein Traum wahr. Dann werden sie für das TeamSOD bei den Special Olympics World Games in Berlin an den Start gehen. Dieses Team vereint Aktive aus fünfzehn Special Olympics Landesverbänden, die in 25 Sportarten für Deutschland an den Start gehen werden. Special Olympics Deutschland organisiert für seine Sportler beginnend am 27. Januar 2023 bundesweit insgesamt 50 Sportvorbereitungslehrgänge.

Internationaler Computercamp für sehbeeinträchtigte Jugendliche in diesem Jahr in Tschechien

Telc (61) von Prof. Mortel
Telc (61) “ von „Prof. Mortel

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MARBURG (kobinet) Das internationale Computercamp (International Camp on Communication and Computers – ICC) für sehbeeinträchtigte Jugendliche im Alter von 16 bis 21 Jahren wird in diesem Jahr im August und wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden. Veranstaltungsort ist die Universität Telč (Teltsch) in Tschechien. Der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Betreuer einladen.

Sehenswerte Wanderausstellung jetzt in Leipzig zu sehen

Collage mit Zeittabellen und weiteren Bildern der Austallung
Bilder der Ausstellung
Foto: H. Smikac

LEIPZIG (kobinet) Noch bis zum 10. Februar 2023 ist die sehenswerte Wanderausstellung „überZEUGEN: Geschichten von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und der Ukraine“ in Leipzig zu sehen. Die Ausstellung befasst sich mit der Frage nach dem Wert des Lebens und der Menschenwürde und analysiert die Entwicklung des Verständnisses von „Behinderung“, „Fürsorge“ und „Partizipation“ seit dem Ende des zweiten Weltkrieges bis heute.

Bayerischer Behindertenbeauftragter Holger Kiesel: Noch härter für Inklusion arbeiten

Holger Kiesel im Rollstuhl sitzend
Holger Kiesel
Foto: Der Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung

München (kobinet) Seit fast vier Jahren ist Holger Kiesel, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, nun im Amt. Zeit für ihn, Bilanz zu ziehen: „Die gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Inklusion ist in Bayern längst noch nicht abgeschlossen“, teilte der Beauftragte vor allem im Hinblick auf die langjährig aufgebaute Vision „Bayern barrierefrei 2023“ mit. „Klar ist: Wir werden dieses Ziel nur zu einem Teil erreichen. Das bedeutet aber letztlich nur, dass wir alle gemeinsam noch härter daran arbeiten müssen. Und gleichzeitig müssen wir uns neue Ziele setzen. Denn es muss auch nach 2023 mit Entschlossenheit weitergehen. Ein besonders wichtiger Bereich ist dabei in Zukunft die digitale Barrierefreiheit, damit es für Menschen mit Behinderung im Prozess der Digitalisierung am Ende deutlich mehr Chancen als Risiken gibt“, teilte Holger Kiesel mit.

Nahverkehrsticket für Geringverdienende sollte bundesweit gültig sein

Landkarte Lage Hessen in Deutschland
Lage Hessen in Deutschland
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland

Wiesbaden (kobinet) Mit einem weiteren, vergünstigten Ticket für Busse und Bahnen will das Land Hessen Menschen mit geringem Einkommen unterstützen. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, in ganz Hessen für 31 Euro im Monat im ÖPNV unterwegs zu sein und damit zu dem Preis, der auch für das Schülerticket Hessen und das Seniorenticket Hessen gilt. Die Idee für einen sogenannten „Hessenpass mobil“ haben Verkehrsminister Tarek Al-Wazir und Sozial- und Integrationsminister Kai Klose am 16. Januar gemeinsam vorgestellt. Der Paritätische Hessen und der DGB Hessen-Thüringen begrüßen den Vorstoß, der ihnen jedoch nicht weit genug geht. Der geplante Preis von 31 Euro monatlich sei noch zu hoch angesetzt. Insbesondere die vorgesehene Beschränkung der Gültigkeit auf Hessen kritisieren die beiden Verbände. Damit würden Menschen mit geringen Einkommen benachteiligt gegenüber Nutzer*innen des beschlossenen 49-Euro-Ticket, das bundesweit gelten wird.

Krisengewinner an den Kosten der Krisen beteiligen

Symbol Ausrufezeichen

Berlin (kobinet) Die Entwicklungsorganisation Oxfam hat vor dem Start des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos in einem Bericht vor steigender Ungleichheit in der Welt und in Deutschland gewarnt. Laut Oxfam gehen 81 Prozent des gesamten Vermögenszuwachses, der zwischen 2020 und 2021 in Deutschland erwirtschaftet wurde, an das reichste Prozent, während die restlichen 99 Prozent der Bevölkerung nur 19 Prozent erhielten. Daher fordert die VdK-Präsidentin Verena Bentele, dass Krisengewinner an den Kosten der Krisen beteiligt werden.

Studie zum Unterstützungsbedarf von Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen

Logo: BMAS
Logo: BMAS
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) Eine Studie „Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen – Unterstützungsbedarfe und Hinweise auf Inklusionshürden“ wurde vor kurzem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) auf dessen Internetportal einfach teilhaben veröffentlicht. „Die Studie untersucht auf Basis einer umfangreichen Befragung die verschiedenen Herausforderungen, Unterstützungs- und Inklusionsbedarfe von Familien mit beeinträchtigten bzw. behinderten Kindern. Die Probleme und Einschränkungen im Familienalltag sowie Ansätze zu ihrer Lösung bzw. zumindest für eine bessere Unterstützung werden aus der Angehörigenperspektive beschrieben“, heißt es zur Studie auf der Internetseite des BMAS.

Hessen. Da geht noch was

Flagge von Hessen
Flagge von Hessen
Foto: public domain

Wiesbaden (kobinet) Der hessische Sozial- und Integrationsminister Kai Klose hat die hessenweite intersektionale Antidiskriminierungs- und Bildungskampagne mit dem Titel „Hessen. Da geht noch was.“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dieser Kampagne sollen die vielfältigen Communities und Initiativen des Landes und ihre Geschichten sichtbar gemacht werden. Welche Erfahrungen machen sie? Wie engagieren sie sich? Und wo genau passiert das? Darauf hat die Landesbehindertenbeauftragte von Hessen, Rika Esser, in ihrem Newsletter aufmerksam gemacht.

Jennifer Sonntag: Fernsehen und Nichtsehen widersprechen sich nicht

Jennifer Sonntag im Sonntagsfragen-Sessel mit Moderationskarten
Jennifer Sonntag im Sonntagsfragen-Sessel mit Moderationskarten
Foto: mdr

Halle (kobinet) „Fernsehen und Nichtsehen widersprechen sich nicht!“ Davon ist Jennifer Sonntag aus Halle überzeugt. Die blinde Journalistin hat vor kurzem nach 14jähriger Tätigkeit beim mdr-Fernsehmagazin „Selbstbestimmt“ in einem vierminütigen Fernsehbeitrag Bilanz über ihr bisheriges 14jähriges Wirken beim mdr gezogen und einen Ausblick gewagt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte folgendes Interview mit Jennifer Sonntag über ihre Erfahrungen beim mdr und vor allem als blinde Frau im Fernsehen. Es geht aber auch darum, was sich Jennifer Sonntag nun vorgenommen hat.

Mehr Barrierefreiheit im Schweizer Fernsehprogramm

Flagge Schweiz
Flagge Schweiz
Foto: public domain

Bern (kobinet) Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) hat angekündigt, bis 2027 ihr gesamtes Fernsehprogramm zu untertiteln. Darauf weist Katharina Müllebner vom Online-Nachrichtendienst BIZEPS hin. Bisher untertitelt dem Bericht zufolge die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) 80 Prozent ihres Fernsehangebots.

Auf einen Kaffee mit Ulrike Peter und Rebecca Romppel

Ulrike Peter und Rebecca Romppel
Ulrike Peter und Rebecca Romppel
Foto: Karriereportal der Freien Hansestadt Bremen

Bremen (kobinet) Die Bremer Zentralstelle für barrierefreie Informationstechnik wurde 2018 aufgrund einer EU-Richtlinie in das Bremische Behindertengleichstellungsgesetz (BremBGG) aufgenommen. Im Jahr 2019 hat die Zentralstelle ihre Arbeit aufgenommen. Ziel ist es, die digitale Barrierefreiheit in den Mitgliedsstaaten der EU auf ein Niveau zu bringen und hier vor Ort die Umsetzung sozusagen von außen zu kontrollieren. Im Karriereportal der Freien Hansestadt Bremen stehen Ulrike Peter und Rebecca Romppel von der Zentralstelle für barrierefreie Informationstechnik des Landesbehindertenbeauftragten Rede und Antwort über ihr Wirken.

Wenn Orte behindern

Symbol Fragezeichen

Bonn (kobinet) „Wenn Orte behindern“, unter dieser Überschrift weist die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter auf Barrieren hin und wie diese beseitigt werden können. „Warst du schon einmal im Café und hattest keinen Zugang zur Toilette? Oder konntest im Restaurant die Speisekarte nicht lesen? Auf diese Barrieren stoßen Menschen mit Behinderung im Alltag leider regelmäßig. Wir zeigen, welche Barrieren das genau sind und wie sie behoben werden können“, heißt es im aktuellen Aktion Mensch Newsletter.

Inklusion braucht kooperativen Föderalismus

Dr. Brigitte Schumann
Dr. Brigitte Schumann
Foto: Bildungsklick

Düsseldorf (kobinet) „Inklusion braucht kooperativen Föderalismus“, darauf weist die Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann in einem Gastbeitrag für den bildungsklick hin. „Das Deutsche Institut für Menschenrechte bescheinigt der Kultusministerkonferenz in seinem aktuellen Bericht Versagen bei der Umsetzung inklusiver Bildung. Es macht konkrete Vorschläge, wie die Zuständigkeit des Bundes gestärkt werden kann“, heißt es in der Einführung des Gastbeitrags.

Momentaufnahme 290

Schneeball Beeren unter dem Regen
Schneeball Beeren
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) In jedem Leben muss etwas Regen fallen. Manche Tage müssen trüb und finster sein. ( Henry Wadsworth Longfellow)

Behindert, alt, armutsbetroffen – Beim Kampf gegen Diskriminierung von POC, People of Colour, lernen?

sitzt auf einer Bank am Wald
Hans-Willi Weis
Foto: Hans-Willi Weis

Merzhausen (kobinet) Behindert, alt, arm – diese drei „intersektional“ zusammenhängenden Diskriminierungsfaktoren bilden ein Bermudadreieck des gesellschaftlichen Verschwindens, der sozialen Exklusion und des Unsichtbarwerdens der davon Betroffenen. Inzwischen über siebzig, erblindet und armutsbetroffen, fürchte auch ich, in diesem Bermudadreieck zu verschwinden.

Über 5.000 arbeitslose Schwerbehinderte weniger als vor einem Jahr

Symbol Prozentzeichen

Nürnberg (kobinet) Im Dezember 2022 waren über 5.000 schwerbehinderte Menschen weniger arbeitslos gemeldet als vor einem Jahr im Dezember 2021. Allerdings liegt diese Zahl immer noch knapp 7.000 höher als vor Beginn der Corona Pandemie im Dezember 2019. Dies geht aus den aktuellen Informationen der Bundesagentur für Arbeit zur Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in Deutschland hervor. Im Dezember 2023 waren 159.884 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet.

ISL-Klausurtagung: Ampelkoalition muss jetzt endlich liefern

Screenshot von der ISL-Klausurtagung 2023
Screenshot von der ISL-Klausurtagung 2023
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Auf ihrer diesjährigen Klausurtagung stellt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) fest: „Die Ampelkoalition muss jetzt endlich liefern!“ Auf der zweitägigen Hybrid-Versammlung beschlossen die ISL-Vorstandsmitglieder, der Beirat und die Mitarbeitenden der Bundesgeschäftsstelle die wichtigsten Handlungsfelder, um das Konzept „Selbstbestimmt Leben“ behindertenpolitisch auch im neuen Jahr weiter voranzutreiben. So erklärt das ISL-Vorstandsmitglied Horst Frehe: „Vor allem bei der persönlichen Assistenz und der freien Wahl von Wohnort und Wohnform mussten wir in den letzten Jahren herbe Rückschläge einstecken und politische Abwehrkämpfe führen. Die Hürden werden für Betroffene immer höher, ein selbstbestimmtes Leben umzusetzen. Zudem müssen das Persönliche Budget und das Budget für Arbeit mehr von der Politik gepusht werden. Auch im Bereich der barrierefreien Mobilität werden wir politisch und rechtlich weiter hingehalten.“

IGEL-Podcast: 42 km bis zum Ziel – Kreativ-Marathon für den guten Zweck

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „42 km bis zum Ziel – Kreativ-Marathon für den guten Zweck“, so lautet der Titel der aktuellen und mittlerweile 92 Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Zu Gast ist dieses Mal beim Macher des IGEL-Podcast, Sascha Lang, Petra Roth von Kunst am Zaun.

Petition: 49 Euro-Ticket fahrgastfreundlich gestalten

Logo des Deutschen Bahnkunden-Verband
Logo des Deutschen Bahnkunden-Verband
Foto: DBV

Berlin (kobinet) Das 49 Euro-Ticket soll fahrgastfreundlich gestalten werden. Dafür tritt der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) mit einer Online-Petition an den Deutschen Bundestag ein, die noch bis zum 9. Februar unterstützt werden kann: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2022/_12/_14/Petition_143055.nc.html. „In noch nicht einmal 80 Tagen soll es einen Nachfolger für das 9 Euro-Ticket aus dem Sommer 2022 geben. Viel Zeit bleibt also nicht mehr, den das Bundesverkehrsministerium, die Bundesländer und die Verkehrsunternehmen haben, um alle offenen Fragen zu Angebotsdetails und insbesondere zur Finanzierung abschließend zu klären. Der Deutsche Bahnkunden-Verband möchte mit seiner Petition erreichen, dass es drei Verbesserungen gibt“, heißt es vonseiten des DBV.

Landschaftsverband bereitet Messe der Inklusionsunternehmen vor

kompas im Einsatz: Messe Dortmund von dimedis GmbH

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DORTMUND (kobinet) Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bereitet jetzt unter dem Motto „Inklusion entfaltet“ eine Messe der Inklusionsunternehmen vor, welche am 15. März 2023 beginnen und mit mehr als 100 Ausstellern stattfinden soll. Der LWL ist einer der größten Zahler von Unterstützung für Menschen mit Behinderung in Deutschland. Er fördert auch diese Betriebe, um die Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt voranzutreiben. Seit dem Jahr 2012 veranstaltet der LWL Messe der Inklusionsunternehmen. Seither treffen sich alle drei Jahre verschiedene Inklusionsbetriebe aus der Region sowie andere Akteure und präsentieren ihre Arbeit. Die Messe ist außerdem ein Begegnungsort für alle Interessierten, um sich zum Thema Arbeit und Inklusion zu informieren, auszutauschen und zu vernetzen.