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Über 5.000 arbeitslose Schwerbehinderte weniger als vor einem Jahr

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Nürnberg (kobinet) Im Dezember 2022 waren über 5.000 schwerbehinderte Menschen weniger arbeitslos gemeldet als vor einem Jahr im Dezember 2021. Allerdings liegt diese Zahl immer noch knapp 7.000 höher als vor Beginn der Corona Pandemie im Dezember 2019. Dies geht aus den aktuellen Informationen der Bundesagentur für Arbeit zur Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in Deutschland hervor. Im Dezember 2023 waren 159.884 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet.

Im Dezember 2021 lag diese Zahl noch bei 165.441. Im Dezember 2019 waren 152.975 schwerbehinderte Menschen in Deutschland arbeitslos gemeldet.

Nach der Überweisung des Entwurfs des Gesetzes für einen inklusiven Arbeitsbeitsmarkt von der Bundesregierung an den Deutschen Bundestag im Dezember 2021 wird sich das Parlament mit dem Gesetzentwurf in den folgenden Monaten und damit auch mit der Frage beschäftigen, was die Abgeordneten verbessern wollen, damit der deutsche Arbeitsmarkt inklusiver wird. Im Gesetzentwurf ist beispielsweise vorgesehen, eine neue vierte Staffel mit erhöhten Sätzen für die Ausgleichsabgabe für die Arbeitgeber einzuführen, die keinen einzigen schwerbehinderten Menschen beschäftigen, obwohl sie der Beschäftigungspflicht unterliegen. Behindertenverbände kritisieren allerdings, dass diese Sätze zu gering sind, es Sonderregelungen für die meisten dieser Betriebe aufgrund ihrer Größe gibt und dass das vorgesehene Bußgeld abgeschafft werden soll. Zudem sind verbesserte Regelungen bei der Nutzung eines Budgets für Arbeit vorgesehen.

Link zum Gesetzentwurf zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts